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    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
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Herzlichen Glückwunsch, Hartz IV!

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
oder wie man völlig an der Realität vorbei leben kann.

Viele Klagen über die fünf Jahre alte Sozialreform gehen an der Wirklichkeit vorbei. Noch nie wurden die Arbeitslosen so intensiv betreut. Rund vier Millionen Menschen wurde ein neuer Job vermittelt.
von Heinrich Alt (Mitglied des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit)

Vor fünf Jahren wurde die bedeutendste Sozialreform in der Geschichte der Bundesrepublik umgesetzt. Unter dem Begriff „Hartz IV“ wird sie als Synonym für Armut, Zumutungen und Abstiegsangst diffamiert. Die meisten Gratulanten möchten das Geburtstagskind am liebsten zur Adoption freigeben. Ich lese in den letzten Tagen viel über maßlose Sanktionen, überforderte und unqualifizierte Mitarbeiter, fehlerhafte Bescheide, Klageflut, alleingelassene Arbeitslose. Flankiert wird dies durch eine Flut von Talkshows und Dokusoaps, in denen kräftig geklagt werden kann.
Für 60 000 Menschen sind dies schwierige Tage voller Enttäuschung und Frustration: Sie sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jobcentern, die jeden Tag aufs Neue Anträge bearbeiten, Vermittlungsstrategien erarbeiten, nach Lösungen suchen. Motivation erfahren sie derzeit nicht. Und dies in dem Wissen, dass vieles Gesagte schlichtweg falsch oder völlig überzogen ist.
Laut Medien war über ein Drittel der Bescheide der Jobcenter falsch. Herausgelesen hat man dies aus den Widersprüchen, denen stattgegeben wurde. Richtig ist aber, dass von 23 Millionen Bescheiden nur 330 000 im Widerspruchs- und Klageverfahren geändert werden mussten. Dies entspricht einem Anteil von 1,5 Prozent.
Auch der Vorwurf, es wimmele von überforderten und unqualifizierten Mitarbeitern, geht ins Leere. Mittlerweile gibt es mehr als 40 Novellen des Sozialgesetzbuches II. Über 20 unbestimmte Rechtsbegriffe wie „angemessen“, „besondere Härte“, „wichtiger Grund“ oder „Eignung“ müssen von den Kollegen angewandt werden, verunsichert durch eine Rechtsprechung, die gerade in der Auslegung dieser Rechtsbegriffe noch keine einheitliche Meinung gefunden hat.

....

Happy Birthday, Hartz IV! Ich gratuliere, weil es gute Gründe dafür gibt. Noch nie wurde so spürbar mit den Menschen gearbeitet. Viele erfahren erstmals, dass man sich ernsthaft und intensiv bemüht, für sie einen Platz in der Arbeitsgesellschaft zu finden. Die Dauer der Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung konnte um sechs Wochen gesenkt werden. Und die Empfänger sind mit dem, was wir tun, auch zufrieden. Eine Befragung von 70 000 Personen ergab eine Zufriedenheit im Schulnotensystem von 2,8. Über 70 Prozent geben an, einen festen Ansprechpartner zu haben, dem sie vertrauen. Kann man von den Profis der Nation nicht ein wenig mehr erwarten als nörgelnde Kommentare? Vielleicht gehört es in Deutschland einfach dazu, über Hartz IV wehzuklagen.
Arbeitsmarkt: Herzlichen Glückwunsch, Hartz IV! - Meinung - Gastbeiträge - Handelsblatt.com
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#2
Komische Sache.
Statt den gesamten Beitrag lesen zu können, kommt diese Meldung
FEHLER
Sehr geehrter Abonnent(in),

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Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#5
jetzt geht es wieder.
Warum aber vor 2 Studnen die o.e. Mitteilung?
Nochmal, ein Schelm, wer böses denkt.
 
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