Heizkostenübernahme, aber keine Rechnung mehr?

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Henry1

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Hallo zuammen,
hatte am 16.01. bewilligungsbescheid bekommen. allerdings ohne heizkosten.
widerspruch folgte sofort. nun habe ich am 29.05. ablehnungsschreiben bekommen. "heizkosten können nur gewährt werden, wenn diese nachgewiesen werden".
es handelt sich um ölheizung, tank im keller, mit kanne hochschleppen, in den ofen kippen. 3 außenwäde, nicht isoliert, erdgeschoß, 50m².
nun habe ich die rechnungen der letzten 2 jahre, wie verlangt wird, nicht mehr.
gibt es hier einen "regelsatz", der gezahlt werden muß? wenn ja, quelle?
denn dass ich heizen musste, ist ja wohl klar, aber wie nachweisen?
gruß und danke
Henry
 
E

ExitUser

Gast
Wenn du noch weißt, wer das Öl geliefert hat, bitte um ein Duplikat.

Bei der Arge wirst du wenig Glück haben ohne Beleg. Aber Versuch macht kluch.
 

Henry1

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Hallo Barney,
zunächst einmal danke für die antwort.
leider gestaltet es sich bei mir etwas schwieriger.
da ich nicht genug geld für die komplette füllung hatte, habe ich, wenn einer meiner nachbarn öl erhielt, mal da mal dort so 200 liter abgekauft. direkt in bar bezahlt, teilweise an die nachbarn, da diese ja wegen größerer menge bessere preise haben. in den übergangsphasen, oder wenn gar kein geld für öl da war, heizte ich elektrisch (radiator). nun, wie soll ich das nachweisen?
gibt es denn nicht einen pauschalbetrag/monat? denn das geheitzt werden muss ist ja klar, und die durschnittliche heizleistung müßte sich doch berechnen lassen, oder villeicht gibt es ja hier auch tabellen. leider finde ich hierzu nichts im netz das mir weiterhelfen könnte.

gruß
Henry
 

Arania

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Also da sehe ich echt schwarz, es muß ja auch nicht geheizt werden, theoretisch kann man auch in einer kalten Wohnung leben und ohne Rechnungen wird da wohl nicht viel zu machen sein
 
E

ExitUser

Gast
In einigen Optionskommunen gibt es Pauschalen für Mietwohnungen.

Aber, wenn du bei Nachbarn gekauft hast, können die doch eine Quittung ausstellen. Beim FA würde das ein oder andere Mal ja ein Eigenbeleg reichen.

Weißt du, solche Extrageschichten sind immer schwierig durchzusetzen.

Hast du denn schon was eingereicht? So wie ich dein Eingangsposting lese, hast du einen ganz normalen Alg-2-Antrag gestellt und geglaubt, dass irgendeine Summe für die Heizkosten bewilligt werden. Oder wie hast du das gemacht?
 

Martin Behrsing

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Heizkosten sind in monatlichen Abschlägen an den Vermieter zu entrichten oder in gleich bleibenden Zeitintervallen (monatlich, zweimonatlich usw.) an ein Energieversorgungsunternehmen (Strom z.B. bei Nachtspeicherheizsystemen, Gas oder Fernwärme). Oder Heizkosten entstehen durch die Beschaffung von Heizmaterial (Öl, Kohle) für die Beheizung der eigenen Wohnung oder des selbst bewohnten Hauses. Aufwendungen für Abschlagszahlungen können durch laufende Leistungen ausgeglichen werden.
Für dich heißt das: Eine Bescheinigung besorgen, was das Öl kostet und darauf verweisen, dass hier eine ähnliche Regelung gilt, wie für Kohlebevorratung.
 

Henry1

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Arania meinte:
Also da sehe ich echt schwarz, es muß ja auch nicht geheizt werden, theoretisch kann man auch in einer kalten Wohnung leben und ohne Rechnungen wird da wohl nicht viel zu machen sein

hallo Ariana,
ich denke schon das geheitz werden muss, da sonst die wasserleitungen einfrieren können.


Barney meinte:
...
Hast du denn schon was eingereicht? So wie ich dein Eingangsposting lese, hast du einen ganz normalen Alg-2-Antrag gestellt und geglaubt, dass irgendeine Summe für die Heizkosten bewilligt werden. Oder wie hast du das gemacht?

ja, so ungefähr habe ich das gemacht. nur nicht "irgend eine summe", sondern die tatsächlichen kosten. aber eben ohne nachweis.



Martin Behrsing meinte:
...
...
Für dich heißt das: Eine Bescheinigung besorgen, was das Öl kostet und darauf verweisen, dass hier eine ähnliche Regelung gilt, wie für Kohlebevorratung.

danke Martin, dann werde ich mich mal dahingehen erkundigen.

gruß und danke an alle ratgeber
Henry
 
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