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Heizkostenpauschale(n) und Jahresabrechnung 2005

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berlinien

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#1
In meiner Heizkostenabrg. 2005 wurden meine gezahlten Heizkosten-VZ. berücksichtigt. Nachzahlungsbetrag = 195,00 Euro
Meine monatl. VZ waren höher als die monatl. HK-Pauschalen der ARGE.
WW-Kosten waren nicht zu abzurechnen.

Fordere ich jetzt den tatsächlichen Nachzahlungsbetrag lt. Abrg. von der ARGE
oder
die Differenz zwischen errechneten Heizkosten und den von der ARGE erhaltenen HK-Pauschalen? Dann wäre der Nachzahlungsbetrag 195,00 + 108,00 Euro.

Könnte zB. von der ARGE argumentiert werden:
Es konnten höhere Vorauszahlungen geleistet werden.
Somit kommt die ARGE nur für die tatsächliche Nachzahlung im Rahmen der angemessenen Heizkosten auf!

Hat jemand Ämter-Erfahrung mit Abrechnungen 2005 und der geschilderten Problematik?
 

vagabund

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#2
Hallo,
lt. SGBII sind die tatsächlichen KdU zu übernehmen, sofern sie angemessen sind.
Fordere die Nachzahlung und das was du aus eigner Tasche zugezahlt hast.
Sicher wirst du erstmal eine (zumindest teilweise) Ablehnung bekommen. Dann kannst du aber Widerspruch einlegen und die ARGe muß dir begründen, wieso deine Heizkosten nicht angemessen sind. :twisted:
Natürlich bestehst du auf Einzelfallpfrüfung.

vg
vagabund
 

berlinien

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#3
Mein Landkreis übernahm die gesamte Heizkostennachzahlung für 2005 (246,50) und als Heizkostenvorauszahlung wurden die monatlichen HK-Abschläge des Landkreises angerechnet.

Wegen der hohen Nachzahlungssumme hatte ich anfangs Bedenken. Aber alles wurde korrekt berechnet.

Und keine Bedenken mehr wegen der Abrechung für 2006!
 

peddy67

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#4
ich habe das problem das die arge gesagt hat sie würden mir helfen habe eine nachzahlung von 668 euro aber die stadtwerke weigert sich weil die arge den monatlichen abschlag nicht bezahlt da ich nicht so viel von denen bekomme und die stadtwerke sich nicht auf eine monatliche ratenzahlung so einlässt da wir schwierigkeiten hatten habe mich aber gerade frisch getrennt und versuche doch alles in den griff zu bekommen
 

Dopamin

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#5
Hallo peddy67,

ich bin ja sonst kein (Inter-)Punktionspingel, aber dieser eine Satz ist für mich jetzt ein ziemlich verwirrend.

peddy67 sagte :
ich habe das problem das die arge gesagt hat sie würden mir helfen habe eine nachzahlung von 668 euro aber die stadtwerke weigert sich weil die arge den monatlichen abschlag nicht bezahlt da ich nicht so viel von denen bekomme und die stadtwerke sich nicht auf eine monatliche ratenzahlung so einlässt da wir schwierigkeiten hatten habe mich aber gerade frisch getrennt und versuche doch alles in den griff zu bekommen
Frisch getrennt, hast Du auch noch andere Sorgen, ich weiß, aber um helfen zu können, muss man erst verstehen wie die Sachlage ist.

Sei mal so lieb und setz hier und da noch einen . zwischen die Worte muss ja nicht perfekt sein, aber es hilft - mir zumindest...

Dopamin
 

Heiko1961

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#6
Sei mal so lieb und setz hier und da noch einen . zwischen die Worte muss ja nicht perfekt sein, aber es hilft - mir zumindest...

Dopamin
Stimmt, Satzzeichen können richtig hilfreich sein.:biggrin:
 

Arwen

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#7
Ich habe das Problem, dass die Arge gesagt hat, sie würden mir helfen. Habe eine Nachzahlung von 668 Euro, aber die Stadtwerke weigert sich, weil die Arge den monatlichen Abschlag nicht bezahlt, da ich nicht so viel von denen bekomme und die Stadtwerke sich nicht auf eine monatliche Ratenzahlung so einlässt, da wir Schwierigkeiten hatten. Habe mich aber gerade frisch getrennt und versuche doch, alles in den Griff zu bekommen
Hallo

hast Du das Hilfeangebot Deiner ArGe schriftlich? Auf mündliche Zusagen kannst Du Dich nicht verlassen.

Für Dich gilt ebenfalls das, was Vagabund (SGBII §22) bereits geschrieben hat!

Von den 668 Euro werden nur die Heizkosten übernommen, Strom nicht. Von den Heizkosten werden die Kosten für Warmwasserbereitung (in der Regel 18%) abgezogen, falls Dein Warmwasser über die Heizanlage läuft.

Auch ist es meiner Meinung nach irrelevant, wieviel Leistung Du von der ArGe beziehst, ob 60 Euro oder mehrere Hundert - Du bist hilfebedürftig! Man sieht ja jetzt, dass durch die Preissteigerungen der monatliche Abschlag nicht ausgereicht hat, Du also quasi nachträglich einen höheren Bedarf hattest. Wäre der eher bekannt gewesen, hätte Dir die ArGe auch mehr zahlen müssen im vergangenen Zeitraum.

Gruß, Arwen
 
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