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Heizkostennachzahlung

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augenweide2003

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#1
Hallo liebe Leser,

habe voriges Jahr neue, elektronische Wärmemessgeräte installiert bekommen. Jetzt ergibt der Abrechnung des Jahres, das ich 375 € nachzuzahlen habe, obwohl ich subjektiv gesehen nicht mehr geheizt habe. Merkwürdigerweise habe ich in den vorangegangenen Jahren mit dem Verbrauch immer in etwa gleich gelegen. Jetzt plötzlich habe ich im Kinderzimmer mehr verbraucht als im Wohnzimmer usw. Der Verbrauch liegt plötzlich da hoch, wo er sonst immer viel niedriger war.
Gibt es eine unabhängige Stelle, wo dies im nachhinein geprüft werden kann? Natürlich sollte es möglichst nichts kosten. Ich weiss, dass die AA die Kosten i. d. R. übernimmt, möchte aber trotzdem wissen, ob dies richtig sein kann.
Vielen Dank für zahlreiche Beiträge.
 

redwitch

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#2
hallo,

wie wird bei Dir geheizt, Erdgas? Wer ist Versorger? Hat es im Laufe des Jahres Preiserhöhungen gegeben?

Ich weiß nicht, ob hier Dir jemand helfen kann. Du könntest es aber in diesem Forum versuchen, z.B. im Bereich 'Ich brauche dringend Hilfe...'.
Dort gibt es Leute, die sich gut auskennen, auch Rechtsanwälte, die bei juristischen Problemen (z.B. Widersprüche bei unbilligen Preisen für Energie) helfen.

http://forum.energienetz.de/

viel Glück
 

augenweide2003

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#3
@redwitch

Wir habe Ölzentralheizung. Im letzten Jahr wurde natürlich Öl nachgetankt, auch zu einem höheren Preis, aber diese Erhöhung macht keinesfalls die Nachzahlung aus.
 

redwitch

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#4
da muss ich leider passen, ich würde es im energienetz Forum versuchen

ich habe da aber einige Links gefunden, die Dir vielleicht helfen können

http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps/heizkosten/index.html

http://www.mieterverein-stuttgart.de/Aktuelles/mak_Betriebskostentricks.htm


vielleicht hilft Dir das

Verbrauchsmessung

Da elektronische Messgeräte oder Wärmezähler relativ teuer sind, werden in der Regel am Heizkörper angebrachte Heizkostenverteiler zur Verbrauchserfassung benutzt. Diese Heizkostenverteiler arbeiten meistens mit dem so genannten Verdunstungsprinzip und bestehen aus Messröhrchen, in denen eine Flüssigkeit entsprechend der vom Heizkörper abgegebenen Wärme langsam verdunstet. Als Maßstab für den Wärmeverbrauch gilt somit die Menge der in einer Heizperiode verdunsteten Flüssigkeit, die an einer Strichskala des Heizkostenverteilers abzulesen ist.

Oft ist die im Messprotokoll notierte Strichzahl nicht mit der in der Abrechnung identisch. Dies kann ein Übertragungsfehler sein, den Sie sofort reklamieren sollten. Es kann aber auch sein, dass Ihre Heizkostenverteiler eine Einheitsskala aufweisen. In diesem Fall muss der abgelesene Wert entsprechend der jeweiligen Heizkörpergröße umgerechnet werden. Die Umrechnung ist in der Abrechnung nachvollziehbar zu erläutern.

Leider ist diese Messmethode recht ungenau: Die Verdunstung entspricht nicht immer der tatsächlich entnommenen Wärmemenge. Da die Heizkostenverteiler auf jede Wärmequelle ansprechen, kann auch bei kalten Heizkörpern Verdunstung stattfinden. Diese Ungenauigkeiten müssen die Mieter/innen jedoch hinnehmen (BGH, VIII ZR 133/85). Die so genannte Kaltverdunstung soll dadurch ausgeglichen werden, dass die Messröhrchen beim Einbau bis über die Nullmarke hinaus gefüllt sind. Doch bei unterschiedlich hoher Kaltverdunstung nützt dies wenig.

Sie können dazu beitragen, die Fehlerquote gering zu halten, indem sie folgende Hinweise beachten:

Verhindern Sie, dass die Heizkostenverteiler im Sommer direkt von der Sonne bestrahlt werden.
Vermeiden Sie Wärmestau durch Wäsche auf den Heizkörpern, Heizkörperverkleidungen, dicht stehende Möbel oder Vorhänge.
Stellen Sie keine Wärmequellen wie Kühlschränke, Wasch- und Spülmaschinen, Heizstrahler oder Lampen vor die Heizkörper.
Heizen Sie gleichmäßig und möglichst ohne die Höchsttemperatur des Heizkörpers zu erreichen.
Achten Sie darauf, dass die Heizkostenverteiler mittig auf 75 % der Heizkörperbauhöhe montiert sind.
Teilen Sie Beschädigungen unverzüglich dem Vermieter mit.
Zunehmend gibt es auch elektronische Heizkostenverteiler, die nicht nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten, sondern die Differenz zwischen der Heizkörperoberflächentemperatur und der Raumluft errechnen. Zum Teil werden die elektronischen Heizkostenverteiler per Funk abgelesen, sodass die Ablesefirma die Wohnung nicht betreten muss. Dem steht aber der Nachteil entgegen, dass Sie keinen Ablesebeleg erhalten. Lassen Sie sich vom Vermieter ausreichend über die Funktionsweise der Heizkostenverteiler unterrichten.
http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps/heizkosten/index.html
 

redwitch

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#5
allgemein zur Heizkostenentwicklung

Mieter müssen sich auch für dieses Jahr auf hohe Nachzahlungen bei ihren Heizkosten einstellen. Trotz eines Rekordniveaus im vergangenen Jahr spreche alles dafür, dass die Preise auch 2006 weiter anzögen, erklärte der Mieterbund am Freitag in Berlin. So habe der durchschnittliche Heizölpreis bisher rund 20 Prozent über den Preisen des Vorjahres gelegen. Auch bei den Gaspreisen drohe eine weitere Steigerung. Im Jahr 2005 waren laut DMB trotz sinkenden Energieverbrauchs die Heizkosten in die Höhe geschnellt. Der Mieterbund forderte als Konsequenz die Bundesregierung zur schnellen Einführung eines verbraucherfreundlichen Energiepasses auf.

http://www.verivox.de/News/ArticleDetails.asp?aid=15985&g=gas

das passiert eben, wenn die Politik die Energieversorgung privatisiert und meint, der Markt werde alles regeln. Das war alles vorauszusehen: Den privaten Konzernen geht es nicht um die Versorgung der Bevölkerung mit Energie, sondern ganz allein darum, ihre monopolartige Verfügungsgewalt über ein lebensnotwendiges Gut für immer höhere Profite auszunutzen.
 

Arco

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#6
augenweide2003 sagte :
Hallo liebe Leser,

habe voriges Jahr neue, elektronische Wärmemessgeräte installiert bekommen. Jetzt ergibt der Abrechnung des Jahres, das ich 375 € nachzuzahlen habe, obwohl ich subjektiv gesehen nicht mehr geheizt habe. Merkwürdigerweise habe ich in den vorangegangenen Jahren mit dem Verbrauch immer in etwa gleich gelegen. Jetzt plötzlich habe ich im Kinderzimmer mehr verbraucht als im Wohnzimmer usw. Der Verbrauch liegt plötzlich da hoch, wo er sonst immer viel niedriger war.
Gibt es eine unabhängige Stelle, wo dies im nachhinein geprüft werden kann? Natürlich sollte es möglichst nichts kosten. Ich weiss, dass die AA die Kosten i. d. R. übernimmt, möchte aber trotzdem wissen, ob dies richtig sein kann.
Vielen Dank für zahlreiche Beiträge.
.. sehe dir die original Abrechnungsunterlagen an, das Recht hast du und vergleiche die Posten.

Es kann z.B. sein das hier auch die Kosten der Umstellung auf das neue System abgerechnet wurde, meines Wissens nicht erlaubt und Sache des Vermieters - und es können auch Übertragungsfehler aufgetreten sein etc. etc.

Also Einsicht in die Unterlagen fordern - du wirst doch nicht die Einzigste sein ? ? ? Frage bei den Anderen nach ob die auch mehr zahlen müssen ....
 
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