Heizkosten zu hoch,Gasanbieterwechsel wird eingefordert vom JC? (1 Betrachter)

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raum und zeit

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hallo ihr lieben,
mal was neues, denn die suchfunktion hat mir dazu nichts angezeigt.
die kreisverwaltung schreibt das der gasverbrauch grundsätzlich angemessen ist, aber zitat:"der Gaspreis jedoch vergleichsweise hoch. Wir fordern sie daher Ihre monatlichen Heizkosten durch Senkung des Gaspreises (Wechsel des Anbieters) zu mindern." zitatende

zudem steht dort das das schreiben kein verwaltungsakt sei und somit nicht mit widerspruch und klage angefochten werden kann.

ich bin recht wütend über die aufmachung des schreibens, denn auf der ersten seite ist die fettgedruckte drohung das nur noch 6monate lang solche unwirtschaftlichen kosten der unterkunft übernommen werden und dann am ende des schreibens sagen die es sei kein verwaltungsakt.

also was? war nicht so gemeint? bitte machen sie garnix, damit wir in 6 monaten ihnen die heizkosten kürzen können?? ja, ich weiß genau der letzte satz wäre deren wunsch.
wie kontere ich rechtssicher um den in 6monaten angekündigten supergau im keim zu ersticken???

meine idee wäre schriftlich meine mitwirkungspflicht zu versichern und um eine konkrete anleitung zu bitten zu welchem anbieter ich bis wann wechseln soll.

hat jemand eine bessere idee?

(ich denke nicht das die konkrete nennung des anbieters, oder ein rechnungsbetrag hier sachdienlich ist und wird von mir daher nicht näher erläutert, nur soviel die "stadtwerke" wären deutlich teurer als der derzeitige anbieter, der zudem in jedem vergleichsportal unter den ersten 5 günstigsten genannt wird.)
 

Kerstin_K

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AW: gasanbieter wechsel wird eingefordert

Kannst Du ueberhaupt innerhalb von sechs Monaten wechseln? Da gibt es doch auch Fristen.
 

romeo1222

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AW: gasanbieter wechsel wird eingefordert

die kreisverwaltung schreibt das der gasverbrauch grundsätzlich angemessen ist, aber zitat:"der Gaspreis jedoch vergleichsweise hoch. Wir fordern sie daher Ihre monatlichen Heizkosten durch Senkung des Gaspreises (Wechsel des Anbieters) zu mindern." zitatende
Also sind die Heizkosten zu hoch für die für die Richtlinien deiner Stadt? Wenn ja, dann könnte man es über die Gesamtmiete (Nettokaltmiete + Nebenkosten + Heizkosten) probieren, wenn diese im Rahmen ist laut den Richtlinien.

Wenn die Gesamtmiete zu hoch ist, dann ist das Schreiben auch Rechtens (so lange es natürlich auch den rechtlichen Ansprüchen genügt) und bedarf keiner Widerspruchsfrist. Es kommt aber natürlich auf den Einzelfall drauf an, der zu überprüfen ist, auch die Wirtschaftlichkeit eines möglichem Umzuges oder z.B. Behinderung, dass man wegen Kindern auf die Wohnung angewiesen ist (Schule / Kindergarten) usw.
 

flandry

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Politisch wäre es interessant zu wissen, ob du bei einem kommunalen Gasanbieter bist oder nicht.

Ein Wechsel des Gasanbieters ist auch nicht ohne. Vielleicht musst du hohe Zahlungen zu Anfang leisten oder ewig lange Vertragslaufzeiten eingehen.
 

Nena

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Wenn Du schon bei einem günstigen Anbieter bist, verbrauchst Du offensichtlich "zu viel". Ist geringerer Gasverbrauch nicht das Naheliegendste?
 

raum und zeit

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wie schön das hier alles beim alten ist.
eine moderierte betreffzeile, die durch das hinzugefügte fragezeichen mit sicherheit deutlich aussagekräftiger ist.
+ die üblichen nicht in der frage enthaltenen "scheintipps".

aber auch, dank flandry sinnvolles.
nein der derzeitigige anbieter ist maingau und nicht kommunal, die kommunale stadtwerke wären deutlich teurer, weswegen schon vor rund drei jahren bereits gewechselt wurde.
was meinste, sollte ich diesen umstand in einem antwortschreiben hervorheben? und selbstverständlich gibt es gasanbieter die den preis billiger machen, wenn man z.b. es als jahresvorrauszahlung leistet.
ich bin mir nur unsicher, ob ich sowas alles fraglich formuliert an die sachbearbeiterin schicke um diese entscheiden zu lassen (darauf spekulierend das ich diesbezüglich nie wieder was von ihr höre), oder sie vor vollendete tatsachen stelle mit der aufforderung das sie den jahresabschlag gleich dorthin überweisen kann...

ach und kerstin k. danke dir auch, ja da ich grade die jahresendabrechnung bekommen habe könnte ich bis ende dieses monats mit dem sonderkündigungsrecht wechseln.

ich bin auch einem wechsel nicht grundsätzlich abgeneigt, nur bin ich grundsätzlich darauf aus absurde forderungen hervorzuheben und aufzuzeigen.
 
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