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Heizkosten, bitte um Hilfe

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Nicht offen für weitere Antworten.

mahawk

Elo-User/in

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22 Sep 2006
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#1
Guten Morgen zusammen,

wenn ich in den vergangenen Jahren ein Guthaben bei der Heizkostenabrechnung hatte, hatte das Amt diese komplett
einbehalten.
Da die Heizkosten aber nicht komplett übernommen wurden,
kann es doch nicht sein, dass das Amt die Heizkosten in voller
Höhe einbehalten darf, oder liege ich da falsch ?
Wieviel kann ich hier rausrechnen und dann zurückverlangen ?


Ich habe Überprüfungsanträge hierzu eingereicht.
Meinem letzten Bescheid habe ich widersprochen, ich wollte die
volle Übernahme der Heizkosten - wurde natürlich abgelehnt - jetzt
bin ich am überlegen zu klagen, denn die Heizkosten gehören ja
zur Unterkunft.
Dies trifft auch auf den Strom zu, da wir monatlich einen Abschlag
in Höhe von € 52,00 bezahlen.

Ich würde mich freuen Eure Hilfe und Tips zu erhalten, bedanke mich
schon mal im voraus bei Euch, und wünsche allen einen schönen
Sonntag.

Gruß mahawk
 
E

ExitUser

Gast
#2
Guten Morgen zusammen,

wenn ich in den vergangenen Jahren ein Guthaben bei der Heizkostenabrechnung hatte, hatte das Amt diese komplett
einbehalten.
Da die Heizkosten aber nicht komplett übernommen wurden,
kann es doch nicht sein, dass das Amt die Heizkosten in voller
Höhe einbehalten darf, oder liege ich da falsch ?
Wieviel kann ich hier rausrechnen und dann zurückverlangen ?


Ich habe Überprüfungsanträge hierzu eingereicht.
Meinem letzten Bescheid habe ich widersprochen, ich wollte die
volle Übernahme der Heizkosten - wurde natürlich abgelehnt - jetzt
bin ich am überlegen zu klagen, denn die Heizkosten gehören ja
zur Unterkunft.
Dies trifft auch auf den Strom zu, da wir monatlich einen Abschlag
in Höhe von € 52,00 bezahlen.

Ich würde mich freuen Eure Hilfe und Tips zu erhalten, bedanke mich
schon mal im voraus bei Euch, und wünsche allen einen schönen
Sonntag.

Gruß mahawk
Mit welcher Begründung werden den die Heizkosten nicht voll übernommen?

Ich meine: werden sie nicht voll übernommen müßte die Rückzahlung erst mal solange deins sein, wie du selbst dzu gezahlt hast.
 

Ralsom

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#3
Liegt es daran, dass die Wohnungsgröße über der Angemessenheitsgrenze liegt? Dann werden auch die Heizkosten nur anteilsmäßig auf die angemessene Größe übernommen. So ist es jedenfalls bei mir. Ich mußte jedoch immer nachzahlen, so dass sich die Frage des Aufrechnens bei mir nicht stellte. Strom ist übrigens anders - das zahlst du ja aus deinem Regelsatz und da hat das Amt nichts mit zu tun.
 

mahawk

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#4
Tja, die Heizkosten

zuerst einmal danke für die Antwort.

Ich lebe in einer drei Zimmer Sozialwohnung, die Größe ist
absolut angemessen.
Wie sind nie aufgefordert worden irgendwelche Kosten zu senken, geschweige denn uns eine andere Wohnung zu suchen.

Wir haben in den vergangenen Jahren immer ein kleines Guthaben
gehabt.

In der Begründung reiten die auf den Stromkosten herum, welche ich
mit monatlich € 52,-- zu begleichen habe, und das Amt aber dies nicht
voll übernimmt.

In der Berechnung für die Grundsicherung wäre ein Betrag von
€ 55,43 reine Heizkosten zu berücksichtigen, die Heizkosten
betragen aber € 67,-- monatlich; welche dem Amt vom Vermieter
sogar vorliegen, und das Amt auch auf der ablehnenden Begründung
angibt.

Ferner geben die da an, dies wäre für mich die günstigstere Lösung.
Und dann listet man mir auch auf wie hoch die Gesamtkosten sind.

Im Jahr 2005 waren es 640,99 davon 333,40 für Heizung und
307,59 für Wassererwärmung.
Müssten die Kosten für Warmwassererwärmung nicht dann an mich
ausbezahlt werden, wenn ich dies von meinem Regelsatz begleiche
oder liege ich da falsch ?

Nach § 20 Abs. 1 SGB II umfasst die Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes die Haushaltsenergie ohn die auf die Heizung anfallenden
Teile.
Da die Kosten der Haushaltsernergie ausschließlich in der Regelleistung zur
Sicherung des Lebensunterhaltes nach § 20 Abs. 1 SBG II enthalten sind, kann keine Berücksichtigung der Wassererwärmungskosten und eines moantlichen REstbetrages der Stromabschlagszahlungen an die
EnBW im Rahmen der Kosten für Unterkunft und Heizung nach § 22 SGB II
erfolgen.
Dies steht auch noch drin.

Falls dies nicht reicht kann ich auch den gesamten Widerspruchsbescheid
hier einstellen, einfach mitteilen.

Freue mich auf weitere Antworten und bedanke misch schon mal hierfür
im voraus.


mahawk
 
E

ExitUser

Gast
#5
In der Begründung reiten die auf den Stromkosten herum, welche ich
mit monatlich € 52,-- zu begleichen habe, und das Amt aber dies nicht
voll übernimmt.

was genau schreiben sie?



Falls dies nicht reicht kann ich auch den gesamten Widerspruchsbescheid
hier einstellen, einfach mitteilen.
... wäre sinnvoll
 

Arania

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#6
In der Begründung reiten die auf den Stromkosten herum, welche ich
mit monatlich € 52,-- zu begleichen habe, und das Amt aber dies nicht
voll übernimmt.
Stromkosten sind ja auch aus dem Regelsatz zu bezahlen, wie Du ja selber in Deinem Beitrag schreibst, was hat das jetzt mit den Heizkosten zu tun oder wird mit Strom geheizt? Dann müsste auch das übernommen werden
 
E

ExitUser

Gast
#7
Stromkosten sind ja auch aus dem Regelsatz zu bezahlen, wie Du ja selber in Deinem Beitrag schreibst, was hat das jetzt mit den Heizkosten zu tun oder wird mit Strom geheizt? Dann müsste auch das übernommen werden

Arania, bei mir wird der Strom aus der nebenkostenabrechnung nicht herausgerechnet... weil er für Heizung bzw Treppenhauslicht ist und zu den Nebenkosten gehört...
 

Arania

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#8
Ja gut, da sehe ich keinen Widerspruch zu meinem vorigen Posting,-siehst Du einen?- nach der AUSNAHME mit Strom zu heizen habe ich ja gefragt, das Treppenhauslicht in den Nebenkosten ist weiss jeder

Und ich möchte Dich jetzt wirklich zum letztenmal bitten meine Postings nicht immer privat zu kommentieren, ich tu es bei Deinen auch nicht
 

mahawk

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#9
Bescheid z. Widerspruch

Danke für die Nachfragen.

Also unsere Wohnung hat zwischen 75 und 78 qm, wir liegen nicht
über der uns zustehenden Größe.

Ich habe in der Küche kein Fenster und somit mehr Stromverbrauch -
im Bad müssen wir mit Heizstrahler heizen, was im Winter dann auch zu
Buche schlägt.

Ich habe Widerspruch und Überprüfungsanträge eingereicht, da man mir
meinen Anteil an den Heizkosten, die mir ja eigentlich zustehen da ich nicht
die vollen Heizkosten erhalte, nicht ausbezahlt.
Es ist doch richtig, dass wenn die Heizkosten nicht voll übernommen werden,
uns davon bei einer Gutschrift, ein Teil davon zusteht ??

Hier nun der Text der Begründung vom Amt :

die Widersp.führerin legt gegen den Bescheid vom......bezüglich der anerkannten Kosten für Unterkunft und Heizung bezüglich der monatlichen
Stromkosten Widerspruch ein.

(Die können nicht mal lesen, ich habe gegen die Heizpauschale Widerspruch
eingereicht und möchte die Stromkosten auch voll übernommen haben.)

Sie gibt an, es fielen Heizkosten in Höhe von € 67,-- an, diese seien in voller Höhe im Rahmen der Kosten für die Unterkunft und Heizung anzuerkennen.
Des weiteren gibt sie an, es seien nur € 20,47 Kosten für Haushaltsenergie in der Regelleistung enthalten, der Restbetrag sei im Rahmen der Kosten für Unterkunft und Heizung zu erstatten.
Sie beantragt die vollständigen Heizkosten und den Restbetrag der Haushaltsenergie im Rahmen der Kosten für Unterkunft und Heizung anzuerkennen.

Nach § 22 Absatz 1 des zweiten Buchs SGB II werden Leistungen für Unterkunft und Heizung erbracht, soweit diese angemessen sind.

( Ich erwähnte schon, wir wurden nie zu einer Senkung aufgefordert, kann ja auch nicht sein, wir heizen schon immer sparsam )

Die Widerspruchsführerin hat nachgewisen dass für die Wäremversorgung ihrer Wohnung ein monatlicher Abschlagsbetrag in Höhe von € 67,.. aufzuwenden sind.

Die monatlichen Abschläge für die Wärmeversorung der Widerspr.führerin sind mit einem Betrag von 67,00 € angemessen. In diesem Betrag sind Energiekosten für die Wassererwärmung enthalten (?).
Diese Kosten sind gemäß § 20 Absatz 1 SGB II in der Regelleistung enthalten und werden mit Pauscuhalbetrag in Höhe von € 6,23 monatlich für die Widersp.führerin und je € 2,76 ( gesamt € 11,57 ) für die mit in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Kinder von den nachgewiesenen Wäremeversorgungskosten abzuziehen. ( steht da wirklich so )

In der Berechnung der Leistungen für Arbeitssuchende ist für die reinen Heizkosten somit ein monatlicher Betrag in Höhe von € 55,43 zu berücksichtigen.

Den Rest der Begründung habe ich bereits oben geschrieben.
Ich steig da irgendwie nicht ganz durch.
So wäre ich natürlich ziemlich froh, könnte man mir hier weiter helfen,
ich kann keine Klage einreichen, wenn ich nicht hundert prozentig sicher bin,
das alles auch Hand und Fuß hat.

Danke schön mal für die Antworten im voraus.

Gruß mahawk
 
E

ExitUser

Gast
#10
Die monatlichen Abschläge für die Wärmeversorung der Widerspr.führerin sind mit einem Betrag von 67,00 € angemessen. In diesem Betrag sind Energiekosten für die Wassererwärmung enthalten (?).
Diese Kosten sind gemäß § 20 Absatz 1 SGB II in der Regelleistung enthalten und werden mit Pauscuhalbetrag in Höhe von € 6,23 monatlich für die Widersp.führerin und je € 2,76 ( gesamt € 11,57 ) für die mit in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Kinder von den nachgewiesenen Wäremeversorgungskosten abzuziehen. ( steht da wirklich so )

In der Berechnung der Leistungen für Arbeitssuchende ist für die reinen Heizkosten somit ein monatlicher Betrag in Höhe von € 55,43 zu berücksichtigen.

Das ist richtig... allerdings haben die nicht berücksichtigt, daß ihr auch mit Strom heizt...

deshalb sofort einen Überprüfungsantrag einreichen!
 
E

ExitUser

Gast
#11
Es ist doch richtig, dass wenn die Heizkosten nicht voll übernommen werden,
uns davon bei einer Gutschrift, ein Teil davon zusteht ??
Wenn dem so ist, ja...

aber das Warmwasser wird vom immer mit den genannten Energiekosten- Pauschalen abgezogen, wenn es in der Nebenkostenabrechnung enthalten ist.
 
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