Heizen mit Strom und Holz: was wird bezahlt?

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Panikmaus

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Hallo allerseits,

darf ich eine Frage im Auftrag eines Freundes stellen?
Dieser wohnt im Allgäu (dort ist es echt saukalt!) in einer "unangemessen" großen Wohnung (war trotzdem aber das günstigste, was er kriegen konnte).
Schlecht isoliert auch noch.
Geheizt wird mit Strom (Nachtspeicher). Ohne Zusatzbeheizung per Holzofen kriegt er die Wohnung aber nicht warm.
Für diesen Winter hat er nun schon ein paar Ster Holz gekauft.

Frage:
Zahlt die ARge das Holz, evtl. anteilig? Müßte das vor dem Kauf beantragt werden oder gehts auch danach?

Auch beim Strom ist er unsicher, aber ich meine, gelesen zu haben, dass bei Heizen mit Strom dies extra übernommen wird und nicht vom Energieanteil im Regelsatz bezahlt werden muss.
Stimmt das so?

Vielen Dank für eure Antworten. Möchte meinem Freund gern Mut machen, er ist nicht ganz gesund und der ARge gegenüber schon ganz verzagt, er traut sich nicht so recht, auf seinem Recht zu bestehen, solang er nicht sicher ist.:icon_sad:
 

Battista Montini

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Auch das Heizen mit Strom muss von der Arge übernommen werden.
Mit dem Holz könnte es aber Schwierigkeiten geben, weil der Vermieter verpflichtet ist, für nötige Wärme zu sorgen...
 
E

ExitUser

Gast
Auch das Heizen mit Strom muss von der Arge übernommen werden.
Mit dem Holz könnte es aber Schwierigkeiten geben, weil der Vermieter verpflichtet ist, für nötige Wärme zu sorgen...

Auf der anderen Seite wird aber Heizen mit Kohle auch gezahlt, da gibt es dann (zumindest hier) einen Anteil ganz zu Beginn der Heizperiode und noch einmal im Dezember oder Januar.

Bei der Heizung mit Strom ist das hier so, dass man entweder eine Pauschale bekommt, wenn man den Heizstrom nicht vom restlichen Haushaltsstrom trennen kann, oder aber günstiger wäre, wenn es für den Heizstrom einen separaten Zähler gibt, denn dann würden auch Nachzahlungen übernommen.
Dieser Winter soll besonders kalt werden, sagen Experten voraus, deswegen würde ich empfehlen, das schnell abzuklären.
 

Panikmaus

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Danke euch beiden!

Das mit dem Holz ist dann wohl eine Ermessensentscheidung...? Vor allem wohl schwierig, weil eben Nachtspeicheröfen vorhanden sind und der Holzofen zusätzlich ist.:confused:

Besonders kalter Winter ist vorausgesagt? Oh je...das hab ich noch gar nicht mitbekommen.
 

Battista Montini

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Danke euch beiden!

Das mit dem Holz ist dann wohl eine Ermessensentscheidung...? Vor allem wohl schwierig, weil eben Nachtspeicheröfen vorhanden sind und der Holzofen zusätzlich ist.:confused:

Besonders kalter Winter ist vorausgesagt? Oh je...das hab ich noch gar nicht mitbekommen.
Die Normalität wäre doch, dass die vorhandenen (von der Arge zu zahlenden) Heizkörper (-mittel) ausreichen, dass die Wohnung warm wird.
Dazu ist der Vermieter verpflichtet.
Wenn nicht, gibt es genügend Urteile, die Miete zu kürzen (um deren Betrag man sich evtl. Holz kaufen könnte).
 

Herkules2010

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Danke euch beiden!

Das mit dem Holz ist dann wohl eine Ermessensentscheidung...? Vor allem wohl schwierig, weil eben Nachtspeicheröfen vorhanden sind und der Holzofen zusätzlich ist.:confused:

Besonders kalter Winter ist vorausgesagt? Oh je...das hab ich noch gar nicht mitbekommen.

Das dürfte vor allem ein Nachweisproblem sein, andererseits
könnten Heizölverbraucher ja auch einen Teil ihrer Lieferung an
Nachbarn verticken um ihre Haushaltskasse aufzubessern. :icon_evil:
Grundsätzlich muss die Behörde jeden plausibel belegten Antrag
bewilligen, egal ob es Gas, Propan, Kohle, Holz, Brikett, Heizöl
oder Elektro ist, es sei denn ein bestimmter Betrag auf den
Quadratmeter berechnet würde überschritten werden.:icon_neutral: Ich hab
mal was von 1,05Euro/m^2 (Gas)und Monat gelesen, weiß aber
nichts genaueres oder ob es noch stimmt. Hängt wohl auch von den
Preisen ab. Beispiel: 50qm x 1,05Euro x 12 Monate wären das
630 Euro/Jahr. Bei mir hat das immer gelangt und ich heize
sparsam, auch wenn ich das nicht müsste.:cool: Nachzahlungen hab ich
immer bekommen, also mache ich was richtig.:icon_daumen: Ich möchte
allerdings auch nicht noch draufzahlen müssen, bloß weil die
Behörde einen da keine Informationen gibt.:icon_neutral:


Wettervoraussage? Die schaffen es ja nicht mal das Wetter der
nächsten drei Tage verlässlich vorherzusagen. Da würde ich
solchen Prognosen schon gar nicht trauen. Hauptsache man ist
gewappnet.
 

Panikmaus

Elo-User*in
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Ist die von der Größe her unangemessen oer auch von der Kaltmiete (ohne NK)?

Leider beides... für die Größe ist sie zwar "billig", aber er muss noch vom Regelsatz drauflegen.

Ein Umzug in was kleineres wäre auf lange Sicht das beste, nur ist der arme Kerl gesundheitlich so am Boden, dass er keine zusätzliche Aufregung und Anstrengung verkraften kann. Vielleicht, wenn er sich in ein paar Monaten etwas stabilisiert hat, kann man über einen Wohnungswechsel nachdenken.
 
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