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Heinz-Josef Bontrup zu den Wurzeln von Hartz IV

USERIN

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Huch? Na ist ja richtig "lustig" geworden

Ab 18:00 min wird es ja interessant... Bewerbung mit Master-Abschluss...60h Woche..befristet.....und 25000 p.a.?

Bitte?

Ich dachte die haben wenigstens einen Fuß im Trockenen......
 

Der aufmüpfige

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Hallo Userin, das sind noch diejenigen die "Glück" hatten.

Eigentlich sieht es so aus das du deinen Abschluss hast, die ganzen Schulden an deinen Hacken und dann?

Ja, dann darfst du dich bewerben und bekommst wenn überhaupt einen "Praktikumsplatz", als keine 2.500 Euros, ne ne...

Und dann wird man von einem "Praktikumsplatz" zur nächsten Praktikantenstelle gereicht.

So viel zum "Fachkräftemangel" und das angeblich "händeringend" nach willigen Leuten gesucht wird, klar, solange du bereit bist umsonst zu arbeiten um "Erfahrung" zu gewinnen immer, aber wehe du möchtest für deine Arbeit auch mal Kohle sehen...

Ach, wissen Sie, bei der derzeitigen Wirtschaftslage.... "bei dieser Wirtschaftskrise" bla bla bla , da wird dir alles vorgejammert, verlogen bis zum gehtnichtmehr das ganze Wirtschaftsgeflecht.
 

Der aufmüpfige

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Im Prinzip schon, aber da zu brauchst du die Einlagen, das Grundkapital und so weiter. Und mit den Schulden die man während des Studiums angehäuft hat und ohne Sicherheit hat man da nicht so gute Karten bei unseren notleidenden Banken.

Die LZB hat zwar Zinsen auf Rekordtief, aber die werden an den Kunden ja nicht weiter gereicht, da wird immer noch schön gescheffelt.
 
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Im Prinzip schon, aber da zu brauchst du die Einlagen, das Grundkapital und so weiter. Und mit den Schulden die man während des Studiums angehäuft hat und ohne Sicherheit hat man da nicht so gute Karten bei unseren notleidenden Banken.
Die LZB hat zwar Zinsen auf Rekordtief, aber die werden an den Kunden ja nicht weiter gereicht, da wird immer noch schön gescheffelt.
Es gibt viele Wege um an ein Startkapital zu kommen,auch vom Staat.
Aber hier ist nicht die Unternehmensberatung.
 

Der Ratlose

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Na ja, er ist halt Akademiker.

Fakt ist doch der,das es außschließlich die Doofen, die abhängig Beschäftigten sind , die das alles am laufen halten.

Kein Opel oder Mercedesarbeiter der revoltiert hat das sein "Leihkollege" für die selbe Arbeit extrem weniger Geld bekommen hat.

Wer kauft denn heute Nokiahandys oder I phones ?
Doch auch wieder nur die Doofen.
(Das sind übrigens die selben Doofen die hier im Forum von sich geben das ein gebrauchtes Fahrrad für 40 € oder ein gebrauchtes Auto für unter 1000 € nur Schrott ist.)

Es ist schlicht weg die Gier des einzelnen, die bei den meisten leider sehr ausgeprägt ist.
 
E

ExitUser

Gast
Huch? Na ist ja richtig "lustig" geworden

Ab 18:00 min wird es ja interessant... Bewerbung mit Master-Abschluss...60h Woche..befristet.....und 25.000 p.a.?

Bitte?
Abschluß summa cum laude, bitteschön, sonst brauchst Du da gar nicht anzukommen. Wichtig bei dem Vortrag ist aber was ganz anderes:

Wer in der Geschichte wühlt, stellt plötzlich fest, daß die Krise in den angeblich "Goldenen" Zwanzigern keine Naturkatastrophe, sondern ob durchaus gewünschter Begleiteffekte hausgemacht war. Das gilt für die heutige Massenarbeitslosigkeit ganz genauso. Vollbeschäftigung ist für die Unternehmer der GAU schlechthin. Pinochet, Reagan und Thatcher beendeten sie, um die Gewerkschaften zu demontieren. Und Schröder, Steinmeier und Müntefering deren Werk in bester geschichtlicher Tradition vollendet zu haben. Wer an den Trog will, hat nach der Pfeife der Industriellen zu tanzen. Dabei ist es völlig egal, was auf seiner Krawatte steht.

Prof. Bontrup erklärt somit, weshalb - von ein paar Idealisten abgesehen, die die Direktive dieses Ladens nicht verstanden haben - keiner im JC will, daß irgendein "Kunde" eine (existenzsichernde) Arbeit bekommt. Nicht nur, weil die "Kunden" (und in der Beziehung hat der Begriff einen Sinn) die Stellenpläne im JC sichern. Er wendet sich dagegen, die Krise zu "personalisieren" (den Bankern in die Schuhe zu schieben), weil die Suche nach Sündenböcken politisch gewollt den Blick vom Wesentlichen ablenkt: Das weltweit durch Ausbeutung und Spekulation zusammengeraffte Vermögen, mit dem die Besitzer nichts anzufangen wissen, ist viermal so groß wie das Bruttoprodukt der gesamten Menschheit. Die Wirtschaft kann nirgendwohin mehr wachsen, weil sie in ihrer Gier nach immer mehr Profit sukzessive und zielgerichtet überall ihre Absatzmärkte beseitigt. Deutschland exportiert nicht nur Waren und Dienstleistungen, sondern auch Massenarbeitslosigkeit und Armut.

Abgesehen davon, daß die Medienmogule genauso wie alle anderen von dem gesellschaftlichen Klima profitieren, in dem Lohndrückerei und -betrug salonfähig und als Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gefeiert wurde, ist es ihr Verdienst, dieses Klima geschaffen zu haben. Und natürlich auch ihre originäre Aufgabe, es zu erhalten. Sie übernehmen damit die Rolle, die in den vergangenen Jahrhunderten die der christlichen Kirchen war.
 

Der Ratlose

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Ach wißt ihr, es sind immer die "da oben" Schuld.

Der kleine Arbeiter möchte einfach nur arbeiten und konsumieren.
Und wenn deswegen woanders tausende verrecken. (Ist ihm eigentlich egal)

Es gibt keinen moralischen Unterschied zwischen den da oben und denn hier unten.

Allerdings versuchen die da oben sich nicht permant selbst zu bekriegen, im Gegensatz zu den Leuten hier unten.

Wer kauft denn ein Produkt für das irgendwo anders so eine arme Sau geknechtet wird?
Die deutsche Unterschicht !
 
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Es gibt keinen moralischen Unterschied zwischen den da oben und denn hier unten.
Allerdings versuchen die da oben sich nicht permant selbst zu bekriegen, im Gegensatz zu den Leuten hier unten.
Da täuscht du dich aber gewaltig,die da oben beißen und sägen sich gegenseitig ab,wenn es eine Gelegenheit gibt.
Ausnahmen,nur der Altadel hält zusammen aber auch da gibt es Ausnahmen.
 

USERIN

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Abschluß summa cum laude, bitteschön, sonst brauchst Du da gar nicht anzukommen. Wichtig bei dem Vortrag ist aber was ganz anderes:
Der Hammer hängt sicher ganz woanders (aber ich fand den Nebeneffekt-Horror auch erwähnenswert)!

Wer sich weitere Vorträge von dem Professor anhört, wird sich sicher nicht den Tag zwingend versüßen.

Es sind bittere Zeiten und ich befürchte: Es geht/wird noch bitterer...
 
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