Heimkehr der gebrochenen Helden - Und auf drei Wochen ausgebucht

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Heimkehr der gebrochenen Helden

Von Tom Schimmeck

Rund 25 Millionen Veteranen aus den Kriegen von Indochina bis zum Irak leben in den USA. Hunderttausende der ehemaligen Soldaten sind psychisch krank. In ihnen spiegelt sich die Krise der Nation – zerrissen zwischen Patriotismus und Verzweiflung

Es begann bald nach der Heimkehr 2004. Die Soldaten standen auf dem Parkplatz der Kaserne, verstauten ihre Sachen, verabschiedeten sich. Dann warf einer die Kofferraumhaube seines Autos zu. Das leise Geräusch, ein dumpfes Bumm, genügte, den Soldaten Donald in die Knie zu zwingen. Eine Viertelstunde habe er gebraucht, um wieder halbwegs normal atmen zu können. Im Irak, sagt der zierlich wirkende Mann mit zarter Stimme, seien die Einschläge manchmal »ziemlich nahe« gekommen – »Granaten wie Blitz und Donner«. Es klingt wie eine Entschuldigung.
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https://www.zeit.de/2007/44/Veteranen?page=all

beim lesen dieses Artikel fiel mir auch wieder dieser ein
USA: Mehr Platz für tote Helden

16.10.2007 | 19:26 | Von unserem Korrespondenten NORBERT RIEF (Die Presse)

Der Soldatenfriedhof Arlington muss vergrößert werden. Ein Grund sind die vielen Todesfälle im Irak und in Afghanistan.
(c) AP (Susan Walsh)

Washington. Die Zeremonie ist von bewegender Schlichtheit. Sechs Soldaten tragen einen Sarg, auf dem die amerikanische Fahne ausgebreitet ist. Ein Offizier verliest den militärischen Lebenslauf des Verstorbenen. Nach einer kurzen Rede des Priesters feuern sieben Soldaten einen Ehrensalut ab, dann spielt ein Trompeter den Zapfenstreich, und der Offizier übergibt die zu einem Dreieck zusammengefaltete Fahne an die Ehefrau des Verstorbenen oder an die Kinder: „Im Namen einer dankbaren Nation.“
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„Auf drei Wochen ausgebucht“
Das stellt die Friedhofsverwaltung vor einige Herausforderungen. Die Ehrengarde ist an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. „Mehr Begräbnisse, als wir derzeit pro Tag haben, sind nicht zu bewältigen“, erklärt eine Mitarbeiterin. „Wir haben nicht genug Trompeter.“ Die Konsequenz daraus: „Wir sind drei Wochen im Vorhinein ausgebucht“, sagt John Metzler, Direktor des Friedhofs. Angehörige müssen sich gedulden oder auf die militärischen Ehren mit Salutschüssen und Trompeter verzichten. „Eine Bestattung allein können wir jederzeit bewältigen, aber nicht das militärische Drumherum.“
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https://www.diepresse.com/home/panorama/welt/337368/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

Was für ein Wahnsinn

Das menschliche Hirn ist eine einzige Fehlkonstruktion
 

Geronimo

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Jeder Krieg ist ein Wahnsinn und schafft nur unendliches Leid für eine sehr lange Zeit.
Da meine Eltern noch den Krieg "miterleben durften" hab ich vieles darüber gehört. Ein Nachbar zB schrieb: "In zwei Wochen trinken wir Kaffe in Leningrad (ode Stalingrad, weiss jetzt nicht genau, egal)." Das war sein letzter Brief...

Ich befass mich grad etwas mit dem menschlichen Gehirn und es ist in der Tat erschreckend, wie es manipulierbar ist.

Was haben den eigentlich deutsche Soldaten im Irak zu suchen?
 
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