Hausverbot erhalten, was haltet ihr davon und wie könnte ich evtl. dagegen Vorgehen ?

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McTasty

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Guten Morgen, !

Ich möchte erstmal den tatsächlichen Sachverhalt schildern der vorgefallen ist.

Dann vergleicht dies bitte mit den Anschuldigungen die mir vorgeworfen wurden.

Mich würde ernsthaft einmal interessieren, wie ich vorgehen kann und wie generell
meine Chancen stehen, irgendetwas in Richtung Gerechtigkeit zu unternehmen, denn
ich bin nur eine Person (1 Zeuge) und muss gegen mindestens 8 Falschaussagen antreten.


Tatsächlicher Sachverhalt:

Ich hatte einen 2€ Job als Maler und Lackierer und musste an einem Arbeitstag morgens um
8:00 zum Jobcenter, da ich Mittellos war. Dies war am Freitag den 27.04.2018. Der nächste
Zahlungseingang wäre gewesen am Montag, den 31.04.2018 (4 Tage Mittellosigkeit)

Als ich an der Information um Vorsprache diesbezüglich gebeten habe, hat man mich an der
Information schon verweisen wollen, mit der Begründung, die Gelder sind schon raus, das könnte
schon drauf sein. Zahlungseingänge seien bis 16:00 möglich.

2 Fakten:

Seit 4 Jahren habe ich mein Geld "IMMER" am letzten Tag eines Monats erhalten, das wäre also der
Montag gewesen.

Seit 4 Jahren hatte ich mein Geld "IMMER" um 8:00 Morgens auf dem Konto.

Das Jobcenter hat bis 12:00 Freitags geöffnet, so dass wenn kein Geld bis 16:00 eingegangen wäre,
ich auch nichts mehr regeln hätte können und somit 4 Tage Mittellos gewesen wäre.

---

Ich habe mich irgend wann damit abgefunden, und bat den Herrn mir eine Bescheinigung auszustellen,
dass ich vorgesprochen habe. Das hat er ebenfalls nicht getan !

Mit der Begründung: "Ich habe im Computer nachgeschaut. Sie gehen gar nicht arbeiten!"

Folgender Satz: Machen sie bitte jetzt Platz für den Nächsten.

Ich habe gesagt, dass ich ohne meine Bescheinigung, die ich für die Arbeit benötige nicht gehen werde.

Daraufhin ist der Herr aufgestanden, hat den Finger gehoben und schon waren 2 Sicherheitsbeamte vor Ort.

___

Man hat mich gebeten das Gebäude zu verlassen, was ich nicht gemacht habe. Daraufhin meinte 1
Sicherheitsdienst zum anderen: "Schmeiß ihn raus", worauf der andere sagte: "Können wir nicht tun, da er
weder aggressives Verhalten noch Handgreiflich geworden ist"

Man Bot mir an das Gebäude zu verlassen oder die Polizei müsste kommen. Ich entschied mich für die Polizei.

Nach 5 Minuten habe ich mich entschieden zu gehen (Polizei noch nicht vor Ort) Kurz vor der Eingangstür, sagte ein
Sicherheitsdienst zu mir" Jetzt hauste ab du Vogel"

Ich drehte mich um und habe ihn gefragt, ob er mich grade beleidigt hat, als der 2. Sicherheitsdienst kam und
folgendes sagte: "Der hat Sie nicht beleidigt, aber ich habe mitbekommen, wie Sie ihm gerade gedroht haben"

UNFASSBAR ! Ich frug in 2-3 mal ob er sicher sei, dass ich ihn bedroht habe, was er 3x mit Ja beantwortete.

Ich habe ihm gesagt, dass ich dann doch noch auf die Polizei warte und Anzeige erstatten werde und seit 5 Minuten
mit dem Handy in der Tasche alles aufgenommen habe. Worauf er ausfallend geworden ist, am Rücken gepackt hat und
gegen die Eingangstür die nach Innen aufgeht, gedrückt hat.

Wir halten Fest:

Unterlassen Hilfeleistung
Beleidigung
Körperverletzung
Verleumdung
Etc.


Fazit:

Ich habe Hausverbot bekommen
+ Verlängerung

Alles wurde umgedreht

(Aus zeitlichen Gründen werde ich Heute Abend noch den Beschluss / Begründung anheften)
 

Matt45

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Wie ist die "Geschichte" überhaupt weiter gegangen?
Wie lebst du jetzt? Immerhin ist dieser Vorfall vom 27.04.18.

Ich hätte zumindest damals auf die Polizei gewartet und hätte Anzeige erstattet bzw, diesen Fall Aktenkundig gemacht. >>> Statt JC hast du etwas schriftliches von der Polizei.

Wie ist es damals überhaupt zur Mittellosigkeit gekommen? Vermutlich sind einige "Dinge" vor dem Streit passiert, kann ich nur vermuten.

Nach einen Jahr wirst du leider kaum etwas beweisen können, vielleicht sind die anderen dort gar nicht mehr beschäftigt.

Aber du wolltest dich wohl auch näher zu äußern.
 

gila

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Das ist natürlich unerfreulich sowas sofern es sich so zugetragen hat, viele Sicherheitskräfte sind meiner Ansicht nach nicht unbedingt menschlich hochqualifiziert ... aber eine Frage, die sich mir stellt ist, wie man im laufenden Bezug von ALG2 mit zusätzlichem Verdienst eine Mittellosigkeit vor dem Monatsersten geltend machen kann?

Da würde wahrscheinlich jeder Sachbearbeiter meinen, wenn nicht etwas Außergewöhnliches vorgefallen ist, das einen belastet hat, dass man sein Geld vielleicht nicht entsprechend eingeteilt hat?
 

Couchhartzer

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Mich würde ernsthaft einmal interessieren, wie ich vorgehen kann und wie generell
meine Chancen stehen, irgendetwas in Richtung Gerechtigkeit zu unternehmen
Also, wenn das alles wie du selber sehr deutlich nachlesbar schreibst am:
Dies war am Freitag den 27.04.2018.
war, dann stehen deine Chancen mittlerweile nach ca. einem vollem Jahr später eher = 0 ! ;)
 

gila

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(Aus zeitlichen Gründen werde ich Heute Abend noch den Beschluss / Begründung anheften)

Aber da hat es wohl nachfolgend noch etwas gegeben.... vielleicht ist dieser Beschluss oder was immer auch erst jetzt erfolgt. Manchmal dauern solche Sachen ein Jahr und länger
 

McTasty

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Ich werde das ganze noch einmal detailliert zusammenfassen mit Anlagen etc.

Bis dahin kann dieser Beitrag erstmal gelöscht werden und ich möchte mich für die Zahlreichen Rückmeldungen bedanken.

PS: Bei dem Datum habe ich mich vertan und ich bin auch schon mit einem Anwalt daran, mit welchem ich aber nicht zufrieden bin
und wollte mir deswegen hier zum Thema ein paar Meinungen und eventuell Ratschläge einholen.

Danke, Ich habe bereits schon das Gefühl, dass mir hier einiges Ratschläge gegeben werden können.
Ich versuche bis zum Wochenende das Ganze nochmal detailliert wiederzugeben.

Danke


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Couchhartzer

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Ich möchte erstmal den tatsächlichen Sachverhalt schildern der vorgefallen ist.
Und welcher Sachverhalt ist nun der richtige?
Der von dir hier im Beitrag #1, oder doch der aus dem Widerspruchbescheid in Beitrag #13?

Irgendwie sind das zwei völlig unterschiedliche Ausführungen und von den hier helfenden Nutzern wird es wohl niemand einschätzen und beurteilen können, was nun überhaupt von welchen der Ausführungen korrekt wäre. ;)
 

gila

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Guten Morgen, deine Schilderung im Eingangspost bezieht sich auf deinen Erstbesuch im April 2018, das was du hier als Widerspruchsbescheid angehängt hast bezieht sich auf deinen Besuch am 9.08.18 mit einem Zeugen?

Und hier wurde ausgeführt, dass aufgrund des ersten Besuches im April bereits ein Hausverbot bestand vom 15.05 bis 31.08. 18, also wie ich es verstehe hast du damit am 9.8.18 trotz bestehendem Hausverbot einen Besuch dort gemacht.
Wenn du einen Zeugen dabei hattest... hätte dieser ja bestätigen können, dass deine dir vorgeworfenen Schimpfkanonaden nicht stattgefunden haben.
Ist der Zeuge oder die Zeugin nicht angehört worden?

Ich sehe hier jetzt nicht wirklich eine Möglichkeit sich einen Hausbesuch dort zu erzwingen oder einzuklagen nach diesem Widerspruchsbescheid. Bis zum 30.04 dieses Jahr ist dieses Hausverbot gültig.
 
Zuletzt bearbeitet:

Matt45

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Was bedeutet eigentlich Hausverbot im SGB bzw. JC?

Bekommt TE nun auch keine Leistung mehr?
Deswegen vermutlich die Mittellosigkeit wie erwähnt im ersten Beitrag?

P.S. > Natürlich kenne ich grundsätzlich Hausverbot(z.B. nach Diebstahl in einem Geschäft), aber nicht wie es im JC umgesetzt wird. Dann kann man ja auch nicht zum Meldetermin hin.
 

Couchhartzer

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ExitUser12345

Gast
Was bedeutet eigentlich Hausverbot im [...] JC?[...]

Das du entweder ein ÖffR-Hausverbot, also einen VA, oder eben, ein PrivatR-Hausverbot an der Backe hast. Welche dieser Möglichkeiten besteht, richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall. Erstere Version, also der VA, kann natürlich leichter angegriffen werden, als letztere Version. Denn einen Widerspruch gegen den VA hat man schnell eingelegt und eine Klage gegen den VA, sofern diese denn nötig ist, ist auch gleich erhoben.

m.M

:coffee:
 
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