Hausratversicherung bei ALG 2 ?? (1 Betrachter)

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Dennis

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Hallo,
ich beziehe ALG2,
benötige ich dann eine Hausratversicherung?
 

wolliohne

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hm, welche Frage ? Kommt darauf an welche Wertgegenstände dein Haushalt beinhalteln,ist allerdings aus eigener Tasche zu begleichen.
 

Dennis

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ich habe keine Wertsachen,
die Verischerung habe ich nur weil mir das von meiner bank eingeredet wurde...
10 Euro im Monat sind mir aber eigentlich viel zu viel..
 

wolliohne

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na dann, einfach kündigen bzw.die Zahlungen einstellen-Ende.
 

Amelie-Sophie

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Mion Moin,

@wolliohne: is so nicht ganz richtig.
schau mal hier:
https://www.sozialleistungen24.de

Das Sozialgericht machte deutlich, daß auch Hartz 4 / ALG 2 Empfänger Risiken absichern müssen. Die Hausratversicherung sowie die Haftpflichtversicherung sind deshalb als angemessen anzusehen, weil diese in ähnlichem Maße notwendig sind, wie die gesetzlich vorgeschriebenen Sozialversicherungen. Die Richter betonten außerdem das diese Versicherungen von fast jedem Volljährigen Bundesbürger mit eigenem Hausstand und Einkommen abgeschlossen wurde.
 

Emma13

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Mion Moin,

@wolliohne: is so nicht ganz richtig.
schau mal hier:
https://www.sozialleistungen24.de

Das Sozialgericht machte deutlich, daß auch Hartz 4 / ALG 2 Empfänger Risiken absichern müssen. Die Hausratversicherung sowie die Haftpflichtversicherung sind deshalb als angemessen anzusehen, weil diese in ähnlichem Maße notwendig sind, wie die gesetzlich vorgeschriebenen Sozialversicherungen. Die Richter betonten außerdem das diese Versicherungen von fast jedem Volljährigen Bundesbürger mit eigenem Hausstand und Einkommen abgeschlossen wurde.
Gilt aber nur, wenn Einkommen erzielt wird, Amelie - und man ggf. ergänzendes Alg 2 bekommt !

Grüße - Emma
 

Emma13

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ich habe keine Wertsachen,
die Verischerung habe ich nur weil mir das von meiner bank eingeredet wurde...
10 Euro im Monat sind mir aber eigentlich viel zu viel..
Hi Dennis - 10 Euro im Monat für eine Hausratversicherung sind wirklich zuviel - wenn du wirklich eine brauchst, informier dich im I-Net über günstigere Versicherungen -

Grüße - Emma
 

Catsy

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Also die Aussage - 10 Euro pro Monat sind zu viel - kann man doch nicht so pauschal sehen.
Eine Hausratversicherung wird immer aufgrund der qm-Wohnfläche berechnet.
Man kann ja auch hergehen und eine Herabsetzung der qm-Versicherungssumme aushandeln - allerdings: im Schadensfall bekommt man dann auch nur diesen Anteil pro qm (evtl. Unterversicherung!!!).
Wir hatten hier im vergangenen Jahr die verheerenden Überschwemmungen im Zollernalbkreis - zig Haushalte hatten keine HRV und standen mit buchstäblich leeren Händen da (mal ganz abgesehen von den Kosten für die Aufräumarbeiten etc.).
Gerade als Hartzler, Rentner oder Sozialhilfeempfänger ist der Hausrat (inkl. Kleidung usw.) meist alles, was man noch besitzt. Dies leichtfertig der Gefahr auszusetzen, bei einem Schaden (Brand, Einbruch, Wasser) komplett zu verlieren ohne wieder neu anschaffen zu können, würde ich mich nicht aussetzen - zumal die Ämter ja erfahrungsgemäß bei der Wiederbeschaffung nicht wirklich großzügig sind und ich mich oft mit gebrauchten Sachen zufriedengeben muss.
Was sind da 10 Euro pro Monat - schon alleine nur der Ersatz der Kleidung ist unbeschreiblich teuer.
Ich habe im eigenen Bekanntenkreis Leute, die hatten über 20 Jahre eine HRV - nie etwas passiert. Dann kündigten sie, weil sie dachten, ist ja eh unnötig und 3 Monate später wurde durch einen Küchenbrand die komplette Wohnung zerstört (durch Rauch und Löschwasser war wirklich ALLES unbrauchbar). Selbst die komplette Beitragssumme der 20 Jahre wäre nicht ausreichend gewesen, um den Hausrat und die Folgeschäden der Löschung zu ersetzen.
Also ich denke: Man sollte sich wirklich gut überlegen, ob man gerade diese Versicherung (und Haftpflicht) kündigt und ohne Schutz dasteht.
 

Emma13

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Also die Aussage - 10 Euro pro Monat sind zu viel - kann man doch nicht so pauschal sehen.
Eine Hausratversicherung wird immer aufgrund der qm-Wohnfläche berechnet.
Man kann ja auch hergehen und eine Herabsetzung der qm-Versicherungssumme aushandeln - allerdings: im Schadensfall bekommt man dann auch nur diesen Anteil pro qm (evtl. Unterversicherung!!!).
Wir hatten hier im vergangenen Jahr die verheerenden Überschwemmungen im Zollernalbkreis - zig Haushalte hatten keine HRV und standen mit buchstäblich leeren Händen da (mal ganz abgesehen von den Kosten für die Aufräumarbeiten etc.).
Gerade als Hartzler, Rentner oder Sozialhilfeempfänger ist der Hausrat (inkl. Kleidung usw.) meist alles, was man noch besitzt. Dies leichtfertig der Gefahr auszusetzen, bei einem Schaden (Brand, Einbruch, Wasser) komplett zu verlieren ohne wieder neu anschaffen zu können, würde ich mich nicht aussetzen - zumal die Ämter ja erfahrungsgemäß bei der Wiederbeschaffung nicht wirklich großzügig sind und ich mich oft mit gebrauchten Sachen zufriedengeben muss.
Was sind da 10 Euro pro Monat - schon alleine nur der Ersatz der Kleidung ist unbeschreiblich teuer.
Ich habe im eigenen Bekanntenkreis Leute, die hatten über 20 Jahre eine HRV - nie etwas passiert. Dann kündigten sie, weil sie dachten, ist ja eh unnötig und 3 Monate später wurde durch einen Küchenbrand die komplette Wohnung zerstört (durch Rauch und Löschwasser war wirklich ALLES unbrauchbar). Selbst die komplette Beitragssumme der 20 Jahre wäre nicht ausreichend gewesen, um den Hausrat und die Folgeschäden der Löschung zu ersetzen.
Also ich denke: Man sollte sich wirklich gut überlegen, ob man gerade diese Versicherung (und Haftpflicht) kündigt und ohne Schutz dasteht.
Also Catsy - von Kündigung habe ich ja nichts gesagt - aber selbst ich als Versicherungskauffrau bin der Meinung, dass man das Preis/Leistungsverhältnis abwägen sollte - und es gibt hier eben günstigere Versicherungen - zumal eben - wie du auch erwähnst - der größte Teil der Versicherten seine Hausratversicherung kaum in Anspruch nehmen muss !

Grüße - Emma
 

Amelie-Sophie

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Hartz IV: Haftpflicht und Hausratversicherung Hartz IV 4 | ALG II | Hilfe & News zu Hartz 4

Sorr ywenn ich jetzt nochmals darauf hinweise.
Aber egal ob ergänzend Hartz4 oder voll Hartz4 Bezieher.
Die Haus und Haftpflichtversicherung werden auf jeden Fall von der ARGE übernommen.

Ich selber habe eine Private Haftpflicht versicherung und eine Hausratversicherung und für beide wird eine bestimmte summe im ALG2 Bescheid aufgeführt.

JEDER hat ein Anrecht auf diese Beiden genannten Versicherungen.

Bei einem PKW wird ja auch ein gewisser anteil von der normalen haftpflichtvers. übernommen.
Hab ich nämlich auch,von daher weiche ich jetzt auch nicht von meinem Standpunkt ab.:icon_smile:
 

Catsy

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Also Catsy - von Kündigung habe ich ja nichts gesagt - aber selbst ich als Versicherungskauffrau bin der Meinung, dass man das Preis/Leistungsverhältnis abwägen sollte - und es gibt hier eben günstigere Versicherungen - zumal eben - wie du auch erwähnst - der größte Teil der Versicherten seine Hausratversicherung kaum in Anspruch nehmen muss !

Grüße - Emma

Emma, weißt du denn, wie viele qm die Wohnung hat?
Wir haben hier z.B. ein Reihenhaus mit 140 qm - da kommst du mit 10,- euro/monat nicht weit in der HRV - ich will ja auch den "Wiederbeschaffungswert" haben und nicht nur eine pauschale Summe, die dann vorne und hinten nicht reicht. Abgesehen davon, muss ich vielleicht für die Dauer von ein paar Wochen (bis die geschädigte Wohnung wieder beziehbar ist z.B.) ins Hotel/Pension .... woanders wohnen. Wer zahlt mir das? Die Arge? Das Sozialamt? Die werden gleich hier schreien
 

Emma13

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Hartz IV: Haftpflicht und Hausratversicherung Hartz IV 4 | ALG II | Hilfe & News zu Hartz 4

Sorr ywenn ich jetzt nochmals darauf hinweise.
Aber egal ob ergänzend Hartz4 oder voll Hartz4 Bezieher.
Die Haus und Haftpflichtversicherung werden auf jeden Fall von der ARGE übernommen.

Ich selber habe eine Private Haftpflicht versicherung und eine Hausratversicherung und für beide wird eine bestimmte summe im ALG2 Bescheid aufgeführt.

JEDER hat ein Anrecht auf diese Beiden genannten Versicherungen.

Bei einem PKW wird ja auch ein gewisser anteil von der normalen haftpflichtvers. übernommen.
Hab ich nämlich auch,von daher weiche ich jetzt auch nicht von meinem Standpunkt ab.:icon_smile:
Da irrst du dich, Amelie - tatsächlich wird eben nur ein bestimmter Anteil übernommen, der in der Regelleistung schon enthalten ist - schau mal hier

Beiträge für bestehende Versicherungen sind aus der Regelleistung zu begleichen. Sie werden nicht zusätzlich übernommen. Sofern während des Leistungsbezuges Einkommen erzielt wird, werden Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen pauschal in Höhe von 30 Euro monatlich abgesetzt, soweit diese Beiträge gesetzlich vorgeschrieben oder nach Grund und Höhe angemessen sind. Hierzu gehören
Kfz-Haftpflichtversicherung, soweit die Haltung zu billigen ist
Gebäudebrandversicherung, sofern gesetzlich vorgeschrieben
freiwillige/private Kranken und Pflegeversicherung
Unfallversicherung
Berufshaftpflicht-, Berufsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeits- Versicherung
Lebensversicherung nur dann, wenn von gesetzlicher Rentenversicherung befreit, soweit die Beiträge nicht bezuschusst werden
Privathaftpflichtversicherung
Feuerversicherung,
Kfz-Kaskoversicherung sofern das Kfz zum notwendigen Bedarf gehört
Beiträge zu Zusatzversorgungseinrichtungen, denen man sich nicht entziehen kann
Sterbeversicherung
Hausratversicherung
Gebäudeversicherung
Einbruchdiebstahlversicherung
Wasserschaden- und Glasbruchversicherung

Grüße - Emma
 

biddy

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Es gibt z.B. vom SG Düsseldorf ein Urteil, in dem die Hausrat- und Haftpflichtversicherungsbeiträge den Kosten der Unterkunft zugeschlagen werden. Ein Alg-II-Empfänger hatte gegen die Ablehnung der Übernahme dieser Kosten geklagt. Soweit mir bekannt, hatte er kein Einkommen.
 

Donauwelle

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na dann, einfach kündigen bzw.die Zahlungen einstellen-Ende.
Letzteres: nein. Denn dann beginnt der Versicherer ein Mahnverfahren und hat Anspruch auf Beiträge bis er selbst kündigt - ohne dass Versicherungsschutz geboten wird.

Also wenn geht nur der Weg, den Vertrag zu kündigen und bis zum Ablauf weiterzubezahlen - daher braucht man sich wohl auch nicht vorher um neue Versicherungen zu kümmern.

Zur Versicherungssumme:
Den Unterversicherungsschutz brauche ich nur, wenn mein Hausrat auch einen gewissen Wert besitzt. Ich habe hier z.B. auch 60 qm - aber benötige den Unterversicherungsschutz nicht, weil mir die Küche hier z.B. nicht gehört (Einbauküche) und mein Hausrat und meine Kleidung als Neuwert eben bei weitem nicht diese Summe erreichen. Man bekommt bei einem "Totalschaden" dann nämlich auch nicht die höhere Summe, sondern nur den Neuwert der Sachen, die zerstört wurden.

Die Versicherungssumme sollte aber trotzdem großzügig bemessen sein und einen gewissen Puffer für Preisänderungen und Neuanschaffungen enthalten. Achtung: Der Hausrat ist als Neuwert versichert, d.h. dass man im Schadenfall für den alten Massivholzschrank, der einen Zeitwert von 50 EUR hat, einen Neuwert von z.B. EUR 1000 erhält.

Was der Threadstarter hier natürlich prüfen sollte ist die Versicherungssumme - die kann man anpassen lassen!

@Biddy

Bei diesen Urteilen war immer im Mietvertrag gefordert, dass eine PHV und Hausrat abgeschlossen werden muss... - also kein freiwilliger Vertragsschluss.
 

Kerstin_K

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Eine Hausratversicherung wird immer aufgrund der qm-Wohnfläche berechnet.
Man kann ja auch hergehen und eine Herabsetzung der qm-Versicherungssumme aushandeln - allerdings: im Schadensfall bekommt man dann auch nur diesen Anteil pro qm (evtl. Unterversicherung!!!).
Das stimmt so aber auch nicht ganz. Die meisten Versicherungen verzichten auf die Geltendmachung der Unterversicherung, wenn man die Versicherungssumme nach einer Pauschale je qm Wohnfläche berechnet, das ist korrekt. Wenn man aber nachweisen kann, dass der gesamte Hausrat weniger wert ist, kommt man auch mit einer geringeren Summe hin. Das ist aber nicht einfach zu brerechnen, weil mna wirklich jede Kleinigkeit einbeziehen muss.
 

Catsy

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Hausratversicherungen decken erst mal das ab, was zum Hausrat gehört bzw. "bewegliche Güter". Alle Einbauten (Einbauküche, Einbauschränke, Sanitäranlagen) werden sowieso über die Gebäudeversicherung des Haus- bzw. Wohnungseigentümers abgedeckt.
Man kann sich das so vorstellen: Wenn du deine Wohnung auf den Kopf stellen würdest - alle Gegenstände, die herausfallen, sind in der Hausrat versichert.
Dazu gibt es dann noch verschiedene Zusatzmöglichkeiten (bei unserer Versicherung z.B. mit drin: Gartenmöbel, Fahrraddiebstahl, Diebstahl aus Pkw, Diebstahl aus Hotelzimmer, Überspannungsschäden - da kommen ruckzuck einige Tausend Euro zusammen, wenn ich an unsere ganzen Elektrogeräte denke, von PC's, Druckern, Kühlschrank, TV-Geräte etc. pp), Elementarschäden, Explosion, Implosion, Vandalismus, Leitungswasser, Sturm/Hagel, Diebstahl aus Krankenhäusern, Rückreisekosten aus dem Urlaub, Außenversicherung, Kosten durch Telefonmissbrauch nach einem Einbruch, Transport- und Lagerkosten für 365 Tage etc.etc.)

Klar, jeder denkt - das passiert bei uns sowieso nicht, wir haben nichts Wertvolles das gestohlen werden kann. Und trotzdem:
Deutschlands Einbrecher stiegen im vergangenen Jahr rund 140.000 Mal in fremde Wohnungen ein. Der Schaden, den sie dabei anrichteten, ist immens. Nach Schätzungen sogar höher als die Summe der Beute aller deutschen Banküberfälle im letzten Jahr!

Und wie immer bei "unnötigen" Versicherungen: Wenn auch nur ein einziger Schadensfall eintritt, ist der finanzielle Schaden ein Vielfaches des Versicherungsbeitrages und man merkt sehr schnell, dass man an der falschen Stelle gespart hat.
Und bevor ich eine Sterbeversicherung :icon_kotz: abschließen würde, zieh ich jede Hausratversicherung vor (zumal die mir persönlich zu Lebzeiten nützlich sein kann und nicht erst, wenn ich die Radieschen von unten anschaue)
 

Donauwelle

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Das stimmt so aber auch nicht ganz. Die meisten Versicherungen verzichten auf die Geltendmachung der Unterversicherung, wenn man die Versicherungssumme nach einer Pauschale je qm Wohnfläche berechnet, das ist korrekt. Wenn man aber nachweisen kann, dass der gesamte Hausrat weniger wert ist, kommt man auch mit einer geringeren Summe hin. Das ist aber nicht einfach zu brerechnen, weil mna wirklich jede Kleinigkeit einbeziehen muss.
Ich sag ja - Puffer einrechnen.

Bei meiner Wohnung müsste ich sonst eine Versicherungssumme von 39.000 EUR einrechnen.

Lass mal meine Möbel (wie gesagt, die Küche gehört mir nicht und ist eingebaut) auf 5000 EUR Neuwert kommen (da ist dann auch schon die Ledergarnitur dabei, die ich bei Ibäh für 50 EUR ersteigert habe, die aber vom Neuwert viel mehr wert ist), das wäre schon viel. Mit allem sonstigen Hausrat werden wir sicherlich nicht mehr als 20.000 EUR wert - das schon sehr großzügig und mit Puffer berechnet. Versichert habe ich 25.000 EUR - hinzu kommen im Schadenfall noch 10% Vorsorgeversicherung - das sind dann 27.500 EUR - also doppelt und dreifach gepuffert.
 

LenaKlein

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Auch wenn man wenig Geld hat, sollte man sich überlegen, ob man wirklich keine Hausratversicherung braucht. Nehmen wir mal an es brennt in der Wohnung, kannst du dann den Schaden aus eigener Tasche zahlen? Wohl kaum, daher ist eine Hausratversicherung, besonders für Menschen mit wenig Geld empfehlenswert. Man sieht doch immer wieder verzweifelte Familien im TV, die nach einem Wohnungsbrand vor dem Nichts stehen, die hatten auch alle keine Hausratversicherung. Fragen zur Hausratversicherung gibt es sicherlich viele, aber die Notwenidigkeit dieser versicherung sollte man nicht unterschätzen.
 

ela1953

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Es gibt z.B. vom SG Düsseldorf ein Urteil, in dem die Hausrat- und Haftpflichtversicherungsbeiträge den Kosten der Unterkunft zugeschlagen werden. Ein Alg-II-Empfänger hatte gegen die Ablehnung der Übernahme dieser Kosten geklagt. Soweit mir bekannt, hatte er kein Einkommen.

Hast du auch das Aktenzeichen?
 

biddy

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S 29 so 49/06


PS: Warum werden automatisch aus Großbuchstaben Kleinbuchstaben gemacht???
 

Heliane

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Ich habe das jetzt nicht verstanden.

Kann ich die Übernahme der Beiträge für eine Hausrats- und Haftpflichtsversicherung nun in meinem Fall (Grundsicherung und Rente) beim Sozialamt beantragen?

Oder muss ich diese Beiträge aus dem Regelsatz erbringen?
Da ich das Zweitere dachte, habe ich letztes Jahr beides gekündigt.

Zumal ich auch die Befürchtung hatte, wenn mal was passiert und ich eine Summe von den Versicherungen bekommen würde, dass diese gleich als "Einkommen" angerechnet werden.
 
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