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Hausmeisterlogen in Gefahr - Hamburg streicht 1.200 Ein-Euro-Jobs

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Kaleika

Redaktion

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#1
Hausmeisterlogen in Gefahr

ARBEIT Senat streicht 1.200 Ein-Euro-Jobs. So fehlen Köche in Schulküchen und Pförtner in Großsiedlungen. Behörde spricht von Umschichtung in feste Jobs (...)
Digitaz-Artikel - taz.de

Hoffentlich fallen bald alle Sklavenjobs weg und werden durch sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen ersetzt!

Schade, dass die taz am Schluss verharmlosend schreibt, dass die Beschäftigungsträger für jeden Ein-Euro-Jobber eine Fallpauschale erhalten, für die sie Räume, feste Mitarbeiter und Sachkosten bezahlten.

Ich habe gehört, dass herzlich wenig für die "Jobber" gezahlt wird und die Träger pro Monat pro "Jobber" zwischen 500 und 1500 Euro gezahlt wird, also die Arbeit mit und der Träger damit in seinem Angebot konkurrenzlos billig wird, worunter dann die Handwerksbetriebe leiden müssen!

Kaleika
 

twaini

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#3
hallo,

Ich bin ja derzeit in einer "Entgeldvariante" bei der Stadt tätig im Grün bereich und für mich sind in letzter Zeit wirklich welten zusammen gebrochen.

Würde man dort die Ein euro Jobber und Entgeldvarianten raus ziehen könnten die den Betrieb einstellen,da Arbeits aufkommen mit Anzahl der dort fest beschäftigten Leute nicht zu bewältigen währe.

Das weiss ich unter anderem auch deshalb weil es die Festangestellten auch genau so sagen wenn man sie danach fragt und man sieht es auch.

Ich habe meine Entgeldvariante nur angenommen in der hoffnung dort vieleicht in eine Festanstellung rutschen zu können, doch das ganze habe ich mir getrost von der backe gestrichen.

Es gibt dort Leutz die teils schon seit 3-4 Jahren in ein euro Jobs tätig sind und von denen ich teils wirklich dachte sie währen dort fest beschäftigt,aufrgund dessen weil sie ihr etätigkeiten zumeist alleine ausüben.

Ich kann dieses ganze elend nicht fassen und das schlimmste daran ist die meisten machen es gerne wenn man das so nennen kann,frei nach dem Motto wenigstens ein bissl mehr Geld und keinen Stress mit der Arge.

Tja und der absolute Hammer wie ich finde verschiedene ein euro Jobber machen teils sogar überstunden und kriegen diese sogar bezahlt, soviel zum Thema 120 Stunden.

Das ganze wird gedultet und durch gezogen unter anderem weil keiner rum murrt und alle fein ihren Job machen,ich könnte mich so übergeben.

Und nachdem ich das nun tag täglich live sehe möchte ich gar nicht wirklich wissen wie es in den rstlichen Ortschaften wohl aussehen mag in sachen ein euro Jobber und was dort so alles vor sich geht.


gruss
 
E

ExitUser

Gast
#4
In Hamburg sind die Beschäftigungsträger bedroht.
Prima! Ich hoffe, dass diesen Ausbeutern und Sklaventreibern noch viel stärker das Wasser abgegraben wird.
"Alle unsere Träger müssen Projekte schließen und Festangestellte entlassen",
Klar, die werden ja auch mit den Regiegeldern finanziert, die die Träger für ihre Ausbeuter"arbeitsplätze" erhalten.
"Wir bekommen nur noch Servicekräfte, aber niemanden, der kocht",
Ein leicht zu lösendes Problem.
Man stellt bezahlte KöchInnen ein.
Ganz einstellen muss sie den "Grünbereich", ein Projekt, bei dem Arbeitslose brachliegende Flächen verschönern
Ich höre es schon, wenn rumgejammert wird, dass einst blühende Wiesen, zu Brachland verkümmern, weil fleissige Ein-Euro-Jobber mit Hacke und Schaufel alles so schön in Schuss hielten.......Bla, bla, bla.... Es gibt genügened Gartenbetriebe, die um ihre Existenz kämpfen, die würden schon dafür sorgen, dass alles schön grünt und blüht......wenn man sie dafür ordentlich bezahlt.
Hätte man übrigens auch mit den Ein-Euro-Jobbern machen können!
Das größere Hausmeisterlogenprojekt mit 220 Personen in 80 Hochhäusern betreibt die Saga-Tochterfirma "Chance". Auch sie geht leer aus. "Wir werden Gespräche führen, um doch noch Stellen zu bekommen", sagt Saga-Sprecher Mario Spitzmüller, das Projekt sei "ein großer Erfolg".
Klar, dass die SAGA nicht fehlen darf, die ihre Finger in jeden Schmutz steckt. Die SAGA ist millionenschweres Wohnungsbauunternehmen, mit dem gößten Bestand an Sozialwohnungen, von denen in den "sozialen Brennpunkten" die meisten vergammeln, während sich die SAGA intensiv ihren Vorzeigeobjekten, der Luxussanierung von Altbauwohungen, hingibt, und so massiv dazu beiträgt, dass die Mieten in HH explodieren.
Und weil immer weniger Menschen bereit waren, in ihre Wohnsilos zu ziehen, kam ihnen diese Hausmeisterlogenerfindung gerade recht.
So wird Sicherheit suggeriert, und Kohle gespart.
Auch gebe es "nicht genug Bewerber für mehr Ein-Euro-Jobs". Das kann Gudrun Stefaniak nicht glauben: "Es gibt mehr als 8.800 Menschen, die die Bedingungen erfüllen." Das Problem sei, dass das Team-Arbeit-Hamburg zu wenig Termine für Bewerber habe und deshalb "wie ein Flaschenhals wirkt".
Hoffentlich gibt es keine Bewerber mehr für diese Ausbeutersklavenjobs! Dieser Sumpf gehört ausgetrocknet! Aber es ist natürlich klar, dass Leute wie diese Stefaniak das einfach nicht glauben wollen. Nach ihrer Logik gibt es ja genügend potentielle ausbeutungsfähige Menschen, die man in diesen Sklavenjobs Frondienste leisten lassen kann. Hauptsache es kostet nichts, und man lässt die breite Öffentlichkeit weiterhin wissen, was für eine soziale Wohltat diese "Jobs" doch sind.

LG :icon_smile:
 
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#6
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) suchen bundeseweit rund 6.500.000 Menschen eine existenzsichernde Beschäftigung. Die BA kennst selbst nur nichteinmal 300.000 offene Stellen.

1:20=Vollbeschäftigung ist möglich?
 
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#7
Ich denke wir werden die Vollbeschäftigung bald erleben, nur heißt sie dann Bürgerarbeit oder 0-€-Job....
ach nee.... ich muß ja meine exorbitante Grundsicherung dagegenrechnen... bei 30h/w immerhin 4,90.....:confused:
 
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