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Haushaltsgemeinschaft

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Pelle

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#1
Hallo,

hoffentlich kann mir eine helfen. Folgendes Problem: Seit nunmehr sechs Wochen gehe ich regelmäßig zum Jobcenter und versuche mich Arbeitslos zu melden. Nach meinem heuten fünften Besuch (inkl. der fünften unterschiedlichen Betreuung) erklärte man mir, dass in Haushaltsgemeinschaften der Unterhalt der Verwandten geprüft werden soll, obwohl sie eine Erklärung eingereicht haben, dass sie mich finanziell nicht unterstützen.

Zu meiner Person:
Ich bin 28 Jahre, habe gerade ein Studium abgeschlossen und mich anfang April arbeitlos gemeldet. Ich wohne noch bei meinen Eltern, die ein kleines Reihenhaus besitzen, dass noch mit erheblichen Kreditverbindlichkeiten belastet ist. Meine Eltern haben mich während des Studiums ünterstützt, indem sie kostenfreie Unterkunft und Logie gewährleistet haben. Nach der Beendigung sind sie aber nicht mehr gewillt mich zu unterstützen.

Nachdem ich den Mantelbogen ausgefüllt hatte sagte mir meine erstbetreuende Sachbearbeiterin, dass noch einige Unterlagen einzureichen sind, u.a. Gehaltsbescheiningungen des Vaters, Kreditverbindlichkeiten des Hauses, die RV/LV-Police meiner Mutter, Zusatzblätter 2.1 + 2.2 von meinem Vater, meiner Mutter und mir (als Antragsteller!) und den Verkehrswert des Hauses. Alles mit den notwendigen Nachweisen natürlich. Beim nächsten Besuch sagte mir der nächste Sachbearbeiter, dass ich, da ich meine eigene Bedarfsgemeinschaft im Hause meiner Eltern bilde, die Nachweise über Einkommen und Vermögen meiner Eltern nicht einreichen brauche. Nach zwei Tagen bekam ich einen Brief, dass nun doch die Unterlagen benötigt werden. Nach wiederholter mündlicher Vorstellung, und erneutem Sachbearbeiterwechsel, verwiesen sie auf §9 Abs. 5 SGB II. In unterschiedlichen Foren informierte ich mich, und fand heraus, dass wenn ich eine schriftliche Erklärung meiner Eltern abgebe, indem sie versichern mich nicht finanziell zu unterstützen, ich diese Daten nicht abzugeben habe. Diese Erklärung habe ich nun bei meinem nächsten Besuch abgegeben, der nächste Sachbearbeiter sagte mir, dass das Jobcenter aber nach wie vor den Unerhaltsanspruch prüft. Dieser "Experte" faselte in einem unfreundlichen Ton etwas von BGB?!? Bei meinem Bruder, der beim gleichen Jobcenter gemeldet war, reichte diese schriftliche erklärung aus.

Meine Fragen:
Ist dies rechtens?
Wie kann ich mich wehren?
Gibt es ein Gesetztestext, der mich in dieser Hinsicht unterstütz?
Wie soll ich mich verhalten?

Ich hoffe Sie können mir helfen. Ich bin es langsam Leid mich mit dem Jobcenter herumzuplagen, zumal diese mir gegenüber sehr unfreundlich sind. Kleine Zusatzfrage: Ein Freund von mir hat mir im Herbst 2006 ein zinsloses Darlehen in Höhe von 2.500 € gegeben, dass ich ihm im Januar zurückbezahlt habe. Auf meinem Kontoauszug stehen aber 3.000 € die ich abgehoben habe. Nun wollte der unfreundliche Sachbearbeiter eine Erklärung, was ich mit den anderen 500 € gemacht habe. Darf er das?

Gruß aus Berlin
 

eAlex79

Elo-User/in

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927
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#2
Lass sie sich doch dumm und doof prüfen. Du, bzw Deine Eltern, hast/haben schriftlich gegeben dass sie Dich net unterstützen und gut ist. Soweit mir bekannt gelten Unterhaltsansprüche gegenüber den Eltern nur bis zum 27. Lebensjahr. Wenn's anders ist lass ich mich natürlich gerne belehren.

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x Alex
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