Hausgeld-Erhöhung wegen Sanierung - JC übernimmt das nur teilweise - Was tun? (1 Betrachter)

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franzi

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Das bewohnte Mehrfamilienhaus ist aus den 1950er Jahren.
Anfang der 2000er Jahre wurde eine Generalsanierung durchgeführt, erst danach sind wir eingezogen.
Nun sind einige Jahre ins Land gegangen und es stehen in den nächsten Jahren laufend Sanierungsmaßnahmen an (Fassade, Dach, Außenanlagen etc.)

Bisher war das Hausgeld relativ niedrig. Rücklage war bisher auch immer ausreichend.
Nun jedoch, da größere Projekte angegangen werden müssen, wird das Hausgeld erhöht (und auch in den kommenden Jahren steigen). Des weiteren werden Sonderumlagen anfallen.

Bei der letzten Hausgeld-Erhöhung wurden von der Arge nur etwa zwei Drittel anerkannt.
Ich frage mich, wie das weiter gehen soll.
Strom wird ja auch nicht billiger, und den muss man schon aus dem RS zahlen.
Das ergibt de facto eine RS-Kürzung.

Durch sparsamen Verbrauch lässt sich diese Teuerung nicht mehr abfedern, da die meisten Kosten den Bereich des Gemeinschafts-Eigentums betreffen.

Selbst wenn ich die Heizung abschalte und den Strom abmelden würde, wären immer noch Kosten da.

Zusätzlich gibt es jedes Jahr eine Hausgeld-Nachzahlung und eine Strom-Nachzahlung (obwohl der Verbrauch nicht gestiegen ist, aber die Preise).

Was kann man hier tun?
Das ist ja kein Einzelfall.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Hausgeld-Erhöhung

Du könntest versuchen, gegen die Erhöhung - sofern sie unverhältnismäßig ist - vorzugehen.

Mein Hausgeld schwankt immer nur um 10 - 15 Euro nach oben oder unten und bei mir ergibt sich das zum größten Teil aus meinen eigenen Heizkosten.

Was die Instandhaltungsrücklage angeht, sind meines Wissens - ich bin aber nicht ganz sicher - 11,50 Euro pro qm im Jahr das Maximum, was mit einfacher Mehrheit beschlossen werden kann. Bei einer 40 qm Wohnung wären das also z.B. knapp 39 Euro im Monat. Alles drüber muss man als Miteigentümer nicht einfach so hinnehmen, nur weil die Miteigentümer es vielleicht "dicke" haben und es denen egal ist, 100 im Monat mehr zu zahlen. Gegen solche Beschlüsse könntest Du vorgehen.

Wie hoch ist Dein Hausgeld denn überhaupt? Bei mir wurde in einem Jahr die Instandhaltungsrücklagenzufuhr auf 80 Euro (von vorher 8) pro Monat erhöht wegen einer Sanierung im folgenden Jahr. Ich bin aber gegen den Beschluss nicht vorgegangen, bei mir hat das JC das problemlos übernommen, weil ich trotzdem nur auf insgesamt 210 Euro pro Monat kam.

Mit welcher Begründung zahlt das JC nicht Dein komplettes Hausgeld?
 

Curt The Cat

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AW: Hausgeld-Erhöhung

Moinsen franzi,

auch Dir möchte ich die Forenregel #11 ...
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit Überschriften wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Hausgeld-Erhöhung, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
... in Erinnerung bringen!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 85 Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

franzi

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AW: Hausgeld-Erhöhung

Du könntest versuchen, gegen die Erhöhung - sofern sie unverhältnismäßig ist - vorzugehen.

Mein Hausgeld schwankt immer nur um 10 - 15 Euro nach oben oder unten und bei mir ergibt sich das zum größten Teil aus meinen eigenen Heizkosten.

Was die Instandhaltungsrücklage angeht, sind meines Wissens - ich bin aber nicht ganz sicher - 11,50 Euro pro qm im Jahr das Maximum, was mit einfacher Mehrheit beschlossen werden kann. Bei einer 40 qm Wohnung wären das also z.B. knapp 39 Euro im Monat. Alles drüber muss man als Miteigentümer nicht einfach so hinnehmen, nur weil die Miteigentümer es vielleicht "dicke" haben und es denen egal ist, 100 im Monat mehr zu zahlen. Gegen solche Beschlüsse könntest Du vorgehen.

Wie hoch ist Dein Hausgeld denn überhaupt? Bei mir wurde in einem Jahr die Instandhaltungsrücklagenzufuhr auf 80 Euro (von vorher 8) pro Monat erhöht wegen einer Sanierung im folgenden Jahr. Ich bin aber gegen den Beschluss nicht vorgegangen, bei mir hat das JC das problemlos übernommen, weil ich trotzdem nur auf insgesamt 210 Euro pro Monat kam.

Mit welcher Begründung zahlt das JC nicht Dein komplettes Hausgeld?

Das Hausgeld betrug im letzten Jahr 199 E und wurde nun um 13 E erhöht. Davon wurden aber nur 6 E anerkannt.

Begründung dazu gab es nicht.
 
E

ExitUser

Gast
Da würde ich bei der Dame persönlich aufschlagen und mir erklären lassen, warum das so ist.

Die in meinem JC haben keine Ahnung bei Eigentum. Die wollten mal 270 Euro von mir zurück, obwohl laut meiner Jahresabrechnung klar war, dass ich was nachzahlen musste an den Verwalter. Irgendwie hatten die den Teil für die Rücklage rausgerechnet und waren der Ansicht, mich überzahlt zu haben. Das hat sich dann aber geklärt, nachdem ich der Frau erklärt hatte, wie sie das ausrechnen muss.:biggrin:

212 Euro ist immer noch derart wenig - wenn man sich anschaut, was andere an Miete zahlen müssen -, dass die das eigentlich problemlos übernehmen müssten. Ich würde mir da einen Termin geben lassen, soll die Dame Dir vorrechnen, weshalb die 6 Euro nicht übernommen werden. Irgendeinen Fehler wird die da schon gemacht haben.
 

franzi

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Es scheint auch eine neue Mitarbeiterin zu sein. Vielleicht liegt tatsächlich ein Berechnungsfehler vor. Bisher hat es ja auch immer geklappt.

Danke für den Hinweis.
Ich werde einen Termin vereinbaren.
 

franzi

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Das Problem hat sich jetzt - zumindest teilweise - geklärt:

Die derzeit in Umlauf befindlichen Änderungsbescheide beziehen sich auf die Regelsatzerhöhung zum 1. Januar.

Die Bescheide bezüglich der Nebenkostenabrechnungen werden separat später verschickt.
Mit mehreren Wochen Bearbeitungszeit ist zu rechnen ...
 
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