Hausbesuche/Nebenkosten (1 Betrachter)

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Verunsichert

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Hallo,

mein Vermieter möchte ab 1.7. die Miete erhöhen, die Kaltmiete und die Nebenkosten.Als Begründung für die Erhöhung der Nebenkosten, sind die angefallenen massiven Nachzahlungen der letzten Jahre genannt. Ich bin mit dem Schreiben zur Arge und habe angefragt, ob die Erhöhung so in Ordnung sei und ob ich meine Zustimmung geben kann (also Schreiben an den Vermieter). Dies wurde bejaht.

Nun erhalte ich ein Schreiben, dass ich die Nebenkostenabrechnung für 2011 einreichen soll. Ich habe ab 1.5.12. SBGII-Leistungen erhalten. Für 2011 wurden im August 2012 ca. 380€ nachgefordert, da musste mein Dispo ran. In der Abrechnung des Vermieters erwähnt er noch eine Gutschrift von 270€ auf meine Netto-Kaltmiete, da ich schon lange in meiner Wohnung lebe.

Vor 5 Jahren wurde bei mir Krebs diagnostiziert. Es folgten OP`s, Chemos und Bestahlungen (hohe Nebenkosten, wegen Heizung und Wasserverbrauch, ich friere halt krankheitsbedingt). Ich habe aber bis 2011/1.5.12 gearbeitet, studiert, dann erst Rente beantragt, die ist nun auch durch, 1 Jahr hat aber "übergangsweise" die Arge gezahlt. Man will mich nun in die Grundsicherung überführen.

Nun meine Fragen, muss ich wegen erhöhter Nebenkosten mit einem Hausbesuch rechnen, meine Freundin ist häufig bei mir, hat aber eine eigene Behausung, wir wirtschaften getrennt, haben keine Kinder, keine gemeinsames Konto usw. Man sieht, dass sich hier häufig ne Frau auhhält, ich habe nicht mehr lange:icon_kotz: und daher ist sie oft bei mir.

Dann stellt sich mit die Frage, ob die erwähnte Gutschrift auf die Kaltmiete (obwohl ich ja eigentlich nur weniger Nebenkosten nachzahlen musste) als Einkommen im Sinne des Zuflußprinzips an die Arge zu zahlen ist.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo und willkommen,

Dies wurde bejaht.
Hast du das schriftlich bekommen?

Nun erhalte ich ein Schreiben, dass ich die Nebenkostenabrechnung für 2011 einreichen soll. Ich habe ab 1.5.12. SBGII-Leistungen erhalten. Für 2011 wurden im August 2012 ca. 380€ nachgefordert, da musste mein Dispo ran. In der Abrechnung des Vermieters erwähnt er noch eine Gutschrift von 270€ auf meine Netto-Kaltmiete, da ich schon lange in meiner Wohnung lebe.
Das ist richtig, dass das JC deine Abrechnung für das Jahr 2011 sehen will, weil die Abrechnung im August 2012 dir zugestellt wurde, das heisst Nachzahlung bzw. Gutschrift
wird gegengerechnet.

Kurz allgemein erklärt Nachzahlungen werden übernommen und Gutschriften gehen an das JC, bei der Gutschrift gilt dann das Zuflußprinzip.

Hat der Grundsicherungsträger im Abrechnungszeitraum unterkunftsbezogene Leistungen in Höhe der tatsächlich geschuldeten Miete erbracht, stehen Betriebskostenguthaben indessen grundsätzlich dem Jobcenter zu. Folgende vier Fallkonstellationen sind zu unterscheiden:

1) Guthaben, die vor dem Leistungsbezug entstanden (angespart) sind aber in der Zeit des Leistungsbezuges zufließen, sind leistungsmindernd zu berücksichtigen.
Rückforderung von Betriebskostenguthaben! | Sozialberatung Kiel

Nun meine Fragen, muss ich wegen erhöhter Nebenkosten mit einem Hausbesuch rechnen
Nein, zum Thema Hausbesuch lies dich bitte wenn du kannst hier im Forum durch, einfach mal den Begriff "Hausbesuch" eingeben.

Es gibt kein Gesetz das du nicht Besuch haben darfst, schon garnicht in deiner gesundheitlichen Lage.

Bestimmt melden sich noch einige user.

Ich wünsche dir alles Gute und wenn du noch Fragen hast, dann schreibe bitte.

Gruß Seepferdchen:icon_pause:
 

ZynHH

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Nein, zum Thema Hausbesuch lies dich bitte wenn du kannst hier im Forum durch, einfach mal den Begriff "Hausbesuch" eingeben.
Je nachdem welche TAG´s du bei der Erstellung deines Threads angegeben hast, findest du ähnliche Themen auch immer am Ende der Seite, also ruhig immer mal ganz runterscrollen. :icon_pause:
 

Verunsichert

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Danke erstmal,

die Zustimmung habe zur Mieterhöhung habe ich durch eine äußerst nette und kompetente Sachbearbeiterin des Jobcenters erhalten, bzw. meinte diese, die Erhöhung liege voll im Rahmen. Mündlich.

Der Vermieter hat mir auch (mein Fehler) keine Gutschrift auf die Kaltmiete gewährt, sondern er hat ca. 665 € nachgefordert, mir eine Gutschrift von 275 € gewährt (auf die NK?, nicht näher ausgeführt) und 390 € nachgefordert.

Also eine Nachforderung, welche durch eine Gutschrift (da ich lange die Wohnung bewohne) gemindert wird. Nachforderungen werden übernommen, bei Gutschriften gilt das Zuflußprinzip. Da eine überzogene Nachforderung (durch den Vermieter kaum belegbar) nicht voll übernommen worden wäre und der Vermieter einfach weniger einfordert (besagte Gutschrift), werden mir trotzdem die 275 € nachträglich abgezogen?

Was ich auch nicht verstehe, ich bin nun offiziel Rentner, die Arge zahlt derzeit noch, weil die erste Rentenzahlung Ende Juni erfolgt. Bis dahin soll ich aus dem SGBII ins SBGXII "übergeleitet" werden. Ab 1.7. sollte ich mit der Arge nichts mehr zu tun haben (außer ggf. Rückzahlung der Gutschrift, die keine war) und dann wird auch erst die neue Miete fällig.

Und ferner will man mir Mehrbedarfe bei Behinderung (Kennzeichen G und für kostenaufwendigere Ernährung) nicht gewähren, da ich nicht erwerbsfähig bin (Im SGBXII wird dies kein Problem), eigentlich klar. Da die Arge aber vorübergehend (Regelleistung) zahlt, müsste sie doch auch die Mehrbedarfe abdecken.

Danke nochmal
 

Seepferdchen 2010

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Bitte warte mal bis sich ein user meldet der sich mit dem Übergang zur Rente auskennt.

Oder du erstellst dazu einen neuen Beitrag, hier gibt es einige user die sich sehr gut mit dem SGBXII auskennen.

:icon_pause:
 

gila

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Hallo!

Wenn Gutschrift/Nachforderung nur ein "Rechenexempel" war und kein echtes Guthaben zugeflossen ist, sollte das sich klären lassen.
Sollte hier das JC anderer Meinung sein und aus 2011 noch Geld fordern, sollte man dagegen rigendwie angehen können.
Da du in einer besonderen Lage bist, und - wie du selbst schreibst -
"nicht mehr lange hast", würde ich es auch angesichts deiner sonstigen Mehraufwendungen mit einer "unbilligen Härte" auch mal probieren.
Etwas "Menschlichkeit" sollte man schon einfordern dürfen!

Ein User hier hat wegen MB auch gekämpft, lies doch mal:

https://www.elo-forum.org/alg-ii/78...en-kostenaufwendigere-ernaehrung-lactose.html

Lieben Gruß!
 

Verunsichert

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Danke!

Ich habe hier einiges zu Besuchen gelesen. Mir war auch vorher klar, dass ich niemanden von der Arge in meine Wohnung lassen muss (hier erscheinen die MA des JC ohne vorherige Ankündigung). Ich könnte dies also handhaben, wie früher mit den Menschen von der GEZ. Wenn ich einen Sozialkontro (ein ehemaliger ist mein Nachbar) nicht in meine Wohnung lasse, kann man mir doch vorwerfen, ich wäre meiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen. Muss ich dann nicht mit einer Sperre rechnen? Außerdem ist das informative Gespräch mit Nachbarn und dem Vermieter hier angesagt (obwohl ich meine, dass der Kontro gegen das Sozialgeheimnis verstößt und sich strafbar macht).

So, nun gehts ins Bett!:icon_sleep:
 
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