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Hausbesuch

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Zita

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#1
Hallo,

habe schon sehr gute Hilfe von euch alle erhalten. Ich weiß bereits durch Hilfestellung von Lesern und Schreibern in gleichwertigen Foren dass ich meinem Rechtsanwalt das Geld in den Rachen geworfen habe und schließlich alles , ohne Hilfe hätte machen können.

Leider stellt es sich aber doch ein wenig anders dar. Langsam verzweifeln wir an unserer Situation.

Kurz: Letzten Winter doch heftig gefroren wegen Heizölmangel, Klage der eilbed. Hilfe beim Sozialgericht, mehrfach bei Freunden nach Hilfe ersucht und immer noch abzahlend, wegen Anschreiben des Landkreises und deren Versuchen aus der Geschichte vernünftig heraus zu kommen - Unterstellung von Betrug!
Wir benötigten einen Rechtsanwalt, dann Klage beim Sozialgericht, die läuft und läuft.

Nach neuem Antrag auf ALGII und der Erhöhung von Heizölgelder kommt morgen eine Dame um die Wohnung zu besichtigen.

Habt Ihr noch Ratschläge, wie ich mich verhalten soll?

Unsere Wohnung ist richtig angegeben, aber größer mit Wissen der Sachbearbeiter. Die Angemessenheit wurde bestätigt.

Der Termin wurde zwar kurzfristig angesetzt, aber von mir auch bestätigt, damit ich endlich in der Sache weiter komme.

Da wir noch nicht so lange hier wohnen, weiß ich nicht so recht, wen ich bitten kann als Zeuge dabei zu sein. Unsere Bekannten arbeiten und die Söhne sind sicherlich nicht die rechten Zeugen, oder?
 

Arwen

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#2
Hallo Zita,

Verhaltensratschläge kann ich dir nicht geben, hatte bisher noch keinen Besuch "vom Amt"... aus dem Forum hier weiß ich aber, dass du, wie du schon selbst sagst, unbedingt einen Zeugen dabei haben solltest. Also:

Wenn du in Köln wohnst, könnt' ich morgen vorbeikommen...

Gruß von
Arwen
 

Zita

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#3
Hallo Arwen,

lieb das du kommen willst. :daumen: Es gäbe auch ein vernünftiges Frühstück.

Aber leider! Köln ist ein bischen weit weg. :cry:

Ich sehe die Sache langsam gelassen entgegen. Werde morgen berichten was war.
 

Martin Behrsing

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#4
Hallo Zita,

es wäre ja nicht schlecht, dass Du Deinen Wohnort in der Forumnutzerkarte angibtst. (Geht in deinem Profil) oder einfach mitteilst. Eventuell wäre ja was möglich.
 

Zita

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#5
Hallo,

da die ganze Sache sehr kurzfristig war, habe ich erstmal meinen ungef. Wohnort in mein Profil eingetragen.

Heute nun waren der Sachbearbeiter aus dem Amt und eine Sachbearbeiterin aus dem Landkreis zur Überprüfung da. Sie haben die Wohnung NUR nach Größe kontrolliert und fest gestellt, dass sie größer als angemessen ist. Keine Ahnung, warum sie so erstaunt waren, denn über Größe haben wir beim Erstkontakt wegen Angemessenheit nicht gesprochen. (Anfang Febr. 2005)

Es scheint einige Probleme damit zu geben, dass wir das Haus im ganzen gemietet haben und untervermieten. Es müssen mehrere Verträge geliefert werden, und zwar durch die Vermieterin. Obwohl wir bereits nachgewiesen haben, dass wir wirklich keine Differenz zu den Einnahmen und der Miete für das Haus haben. Alleine der Gedanke, dass wir ein Haus gemietet haben, gibt den Menschen vom Amt Probleme auf.

Die Heizkosten werden natürlich nie für die ganze Wohnung übernommen und uns steht nur 1,10 pro qm zu. Das heißt bei 60 qm 66,00 Euro.
Ich habe darauf hingewiesen und aufmerksam gemacht, dass ich nur die 60 qm Wohnung bezahlt haben möchte,allerdings zu dem richtigen Preis. Unsere Wohnung ist in einem Altbau mit zum Teil einfachere Verglasung und mit höherer Deckenhöhe. Das Haus steht ein wenig abseits von anderen Häusern. Auch da ist meiner Meinung nach ein erhöhtes Heizungsaufkommen nötig. Die Ölpreise sind seit Veranschlagung des qm-Preises erheblich gestiegen. Auch das sollte berücksichtigt werden.

Der ständige Hinweis auf: Ich habe ihnen gleich gesagt das die Wohnung ............ von dem Sachbearbeiter stimmt nicht. Wir haben erst bei Heizölproblemen gesagt bekommen, dass wir nichts in dieser Wohnung zu suchen hätten.

Nun sind wir schlauer! Wir werden erstmal abwarten was heraus kommt. Allerdings müßten wir dringend Öl haben, damit wir die Heizung so langsam mal laufen lassen können. Wäre natürlich wirtschaftlicher, wenn ich die Möglichkeit habe eine größere Menge einzukaufen. :shock:

Wir selbst haben natürllich auch überlegt, wie wir die Heizkosten angemessen gestalten können und es doch warm haben. Nun steht - noch nicht angeschlossen - ein Kaminofen in der Küche. Mit Holz hätten wir noch mehr Möglichkeiten und wollen es versuchen.


Wie lange muß ich auf den Bescheid nun wohl aus dem Landkreis warten? Kann ich evtl. gleich nach dem Widerspruch (denke wir werden alles abgelehnt bekommen) noch etwas machen, damit wir schneller zu einem Ergebnis kommen?
Eine Klage beim Sozialgericht läuft wegen Heizkosten, allerdings wegen den letzten Bescheide.

Vielen Dank für all die Mühe die ihr euch mit uns macht.
Dies gilt auch für euren Gast Lusjena.
 

Zita

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#6
Aus dem Hausbesuch wurde heute eine Aufforderung u. Bescheid

Hallo,

vor allem an Martin mit der Bitte meine Angelegenheit auszubröseln. Mir fehlt so langsam die Übersicht und das Verständnis.

Hausbesuch beendet mit dem Hinweis, dass die Wohnung viel zu groß, also nicht angemessen ist. Nur daher auch die höheren Heizkosten. Mein Hinweis, dass ich NUR für die 66 qm "angemessene" Heizkosten möchte und nicht eine Pauschalierung von 1,10 pro qm wurde nicht weiter besprochen. Unsere Wohnung befindet sich in einem Altbau mit einfacher Verglasung usw.

Am Samstag die Aufforderung zur Nebenkostensenkung mit der Fristsetzung vom 30.4.07. Danach wird nur noch die "angemessenen" 66 Euro (1,10 pro qm) übernommen.

Gestern eine Aufforderung, da die Akten anscheinend durcheinander sind und die Mietbescheinigung über nur unsere Wohnung ist, obwohl wir das Haus mit 2 Wohnungen gemietet haben und 1 Wohng. weiter vermieten konnten, über genaue Darlegung des Vertrages des Hauses. Eigenartigerweise liegt es anscheinend nicht vor, obwohl ich es bereits öfters aufgelistet und mit Kopie geschickt habe. Das letzte Mal zum Sozialgericht.

Heute nun der neue Bescheid, der bis zum 30.4.07 datiert ist, in dem uns "nur" 66 Euro Heizkosten genehmigt werden.

Wir sollen auf 66 Euro Heizkosten reduzieren, erhalten aber nur 66 Euro. Wir sollen evtl. umziehen, um die Kosten zu reduzieren, würden aber erhebliche Kosten verursachen, da viele Umzugskosten für uns einfach nicht zahlbar sind.

Was nun? Ich werde nachher im Landkreis die Sachbearbeiterin anrufen, die in unserer Wohnung die Kontrolle gemacht hat. Diese ganze Angelegenheit ist einfach völlig überflüssig, da ich bisher keine erhöhten Heizkosten erhalte, oder? Ich steige da nicht mehr durch.

Aus der "Ferne" läßt sich vielleicht etwas daraus ersehen, wo ich zur Zeit einen Balken vor dem Kopf trage. :hmm:

PS: Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Urteile immer auf einen spez. Fall beruhen und unser Fall ganz anders liegt.
 

Zita

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#7
Hallo,

nachdem die Demo in Berlin durchgeführt wurde (von mir könnt ihr super Bilder erhalten -anmailen) hoffe ich auf viele Antworten in folgender Sache:

Die Aufforderung zur Senkung der Unterkunfts- und Heizkosten liegt vor mir. Witzigerweise aber auch der Bescheid, in dem uns die angemessenen 66 Euro genehmigt werden. Das bedeutet wir bekommen die Miete 335,00 Euro plus 66 Euro Heizkosten. Dürfen als angemessen 345,00 Euro beantragen. Trotzdemn wurde uns, wie man mir heute telefonisch erklärte, vorsorglich die Aufforderung zugestellt. :shock:

Es stimmt. Im letzten Winter hatten wir durch öfterer Störung des Heizkessels (trotz Heizungsfachmann und Reinigung) Alter des Hauses und hohe Räume große Probleme mit der Ölmenge. Das Sozialamt hat in einer eilbed. Klage uns zusätzlich knapp 300 Euro zugesprochen. Die danach eingereichte Klage läuft noch.

Nun meine Fragen: Soll ich gegen den Bescheid und die Aufforderung zur Senkung Widerspruch einreichen?
Müssen wir mit einem Umzugzwang rechnen, obwohl dieser erhebliche Kosten verursachen würde? Wir sind gerade am 18.3.05 wegen Unangemessenheit unseres Hauses umgezogen. Die jetzige Wohnung wurde als angemessen bestätigt.

Unsere Heizkosten senken wir meiner Meinung nach schon durch den erfolgten Einbau eines Kaminofens, oder?

So langsam geht alles sehr an die Nerven. Mein Tag ist es heute wirklich nicht. Es wäre von euch super, wenn ihr auch antwortet, obwohl sicherlich im Forum irgendwo eine ähnliche Sachlage zu finden ist.
 

Arania

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#8
Widerspruch kann man gegen den Bescheid nicht einlegen, es sei denn es wäre ein Rechtsbehelf drauf, was in den seltensten Fällen der Fall ist, aber eine Erklärung dazu schriftlich abgeben, das man sich aus den xxxx Gründen gegen einen Umzug zur Wehr setzt, bzw. nachweisen kann das er unwirtschaftlich wäre.

Auf jeden Fall reagieren
 
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