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Hausbesuch von der ARGE

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vagabund

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#1
Soeben standen zwei Leute von der ARGE bei mir vor der Tür zwecks Überprüfung, ob ich in ehelicher LG lebe, natürlich unangemeldet.
Die Frage, ob sie reinkommen dürfen, habe ich verneint mit der Begründung "nicht, ohne Hinzuziehung von Zeugen".
Trotzdem bin ich erstmal fix und alle :cry:
 

silvermoon

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#3
Bei uns waren sie ja mittlerweile schon 4x... :kotz:
Ich bin heute noch ange- :uebel:, wenn ich an den letzten Freitag denke... :twisted: :motz:
 
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#4
:p ... du solltest immer frischen Kafee im Haus halten, denn die schnüffeln sowas und laufen dir zu, wie die Braten im Fellkostüm. :lol:
 

vagabund

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#5
Dank Euch kann ich wenigstens wieder lachen :hug:
 
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#6
Trotzdem bin ich erstmal fix und alle
Kann ich gut verstehen. Aber du hast denen ja klar gemacht, wer der Herr im Haus ist. :lol: :lol:

Wenn sie wiederkommen, dann mit Termin und einer guten Begründung was dir vorgeworfen wird.

Überprüfen können sie deine Unterlagen, da haben sie satt zu tun. :p
 

vagabund

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#7
:motz: ARGE wirft mir vor, daß Erklärungen, die nach einem rechtskundig machen gemacht wurden, nicht glaubhaft sind!!!
 

Sonntagsmaja

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#8
vagabund sagte :
:motz: ARGE wirft mir vor, daß Erklärungen, die nach einem rechtskundig machen gemacht wurden, nicht glaubhaft sind!!!
Die haben ja wohl einen an der Waffel! :motz:
Jeder kann/sollte sich rechtskundig machen, wenn es um die Ansprüche (aber auch um die Pflichten!) geht.

Z.B. bei den Bescheiden für Grundsicherung wg. Erwerbsunfähigkeit steht neuerdings darunter, daß man selbst diesen auf seine Richtigkeit genau zu prüfen habe und Fehler melden soll. Tut man das nicht, gilt das als grob fahrlässig und man würde in Regress genommen.

Aber: Wie soll ich was prüfen, wenn ich mich nicht über die Rechtslage schlau mache?
Also ist das "rechtskundigmachen" zwingend nötig ;)
 
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#9
Sofern du bei denen nur Leistungen nach SGB II beantragt hast und keine weiteren Leistungen, dann antworten dem SD das nächste Mal, das sie dir das bitte schriftl. mitteilen sollen, wann sie beabsichtigen das nächste Mal vorbei zu kommen und Sie dies dann auch im Schreiben entsprechend begründen müssen. Das wirst du dann anwaltlich prüfen lassen und entweder sie erhalten einen Termin oder eine Anzeige wegen Amtsmisbrauch und Nötigung.

Du wirst sehen, das wird seine Wirkung nicht verfehlen.
Vergiß nicht deine Mitwirkungspflicht hört an der Haustüre auf und alleine die Anfrage auf Einlass in deine Wohung ist bereits eine Übertretung ihrer Befugnisse.
 

vagabund

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#10
Ordnungsamt befragt Nachbarn!

ARGE hat Ordnungsamt beauftragt, die Nachbarn zu befragen, ob wir eine eheäLG sind!!! :motz:
Bin ja gespannt, wer noch alles herangezogen wird!
 
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#11
Re: Ordnungsamt befragt Nachbarn!

vagabund sagte :
ARGE hat Ordnungsamt beauftragt, die Nachbarn zu befragen, ob wir eine eheäLG sind!!! :motz:
Bin ja gespannt, wer noch alles herangezogen wird!
Schlafen deine Nachbarn unter deinem Bett? Ich würde mal ne Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben. Ich glaube nicht das die Arge dazu befugt ist, eine solche Anordnung zutreffen.
 

silvermoon

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#12
Ich verstehe immer noch nicht, WIESO die Arge es noch immer am "schlafen in einem Bett" festmacht! Das hat doch rein gar nix damit zu tun, ob eine finanzielle Unterstützung besteht oder nicht!

Wir haben zwischenzeitlich einen Anwalt, der dies dem Gericht auch mitgeteilt hat, dass ein Hausbesuch REIN GAR KEINE NEUEN ERKENNTNISSE bringen würde!

Hoffe, dass auch die Arge das irgendwann einmal KAPIERT!!! :motz: :motz: :motz:
 
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#14
Hallo Muemmeline,


wenn die so Resistent sind, dann ist ein Anwalt die beste Lösung um denen mal auf die Finger zu klopfen. :mrgreen:
 
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#15
Immop2000 sagte :
Hallo Muemmeline,


wenn die so Resistent sind, dann ist ein Anwalt die beste Lösung um denen mal auf die Finger zu klopfen. :mrgreen:
... siehe oben :daumen:
 

Diana

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#16
Beistand holen für den Besuch von SB

Wo soll man denn 3-4 Leute her bekommen die dann bei dem Termin des Hausbesuches mit dabei sein können / sollten? Ich kenne hier niemanden den ich da fragen könnte und der sich absolut auskennt.

Nichtmal ich kenne mich aus, bin hier schon tagelang am Lesen und kann manches einfach gar nicht fassen.
 

Martin Behrsing

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#17
Hallo Diana,

eine Möglichkeit wäre, dass Du hier im Forum konkret bittest, dass jemand zugegen ist. Es könnte ja sein, dass jemand in Deiner Gegen wohnt und schon gibt es wieder neue Kontakte und ein Netzwerk. Wir in bonn haben es zumindest geschafft, dass wir inzwischen durch das Froum auf mind. 8-12 Leute zurückgreifen können und konkrete Unterstützung haben. Siehe nur unsere Aktion zum Hartzschluss.

Es ist keine Schande von Hartz IV betroffen zu sein. Wenn es denn keinen gibt, der/die bei dir in der Nähe wohnen, dann geben wir dir halt andere Hinweise, was Du sonst noch machen kannst, damit es zu keinen Hausbesuch kommt. Wir sind ja relativ informiert. Und ein Hausbesuch kann man (außer wenn Gefahr in Verzug ist) immer abwehren. :twisted:
 
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#18
Also wie gesagt:

Beziehst du nur ALG II und hast keine weiteren Hilfen wie Erstausstattung der Wohnung beantragt, kannst du einen Hausbesuch immer ablehnen, es sei denn die Beweise die man gegen dich hat sind so gravierend das der SD einen richterlichen Beschluss dabei hat.

Bedenke: der SD hat nicht mehr Rechte wie die Polizei oder der Gerichtsvollzieher. Selbst die dürfen deine Wohnung nur dann betreten wenn du sie dazu aufforderst oder Gefahr im Verzug ist ( für Leib und Leben ) oder man vermutet das du in einer Strafsache Beweise vertuschen könntest.

Ein : Wir wollten uns mal ein Bild über ihre Situation machen! - ist kein ausreichender Grund. Selbst die Gerichte haben bei eäG oft genug mitgeteilt das Hausbesuche kein Mittel zur Beweissicherung ist.

Du bist der König deiner Wohnung und nur DU entscheidest wer da rein darf und wer nicht. Selbst Vermieter haben es schwer in ihre eigene vermietete Wohnung zu kommen wenn du als Mieter das nicht möchtest.

Lass dich also bloß nicht irre machen!

Zudem was wollen die denn prüfen was nicht auch an Dokumenten zu prüfen ist ???
 

Diana

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#19
Das sind schon mal gute Aussichten. Ich mag ohnehin keine Leute die sich einfach selbst einladen. Ich hab ALG 2 beantragt.

Dann werde ich mal sehen ob ich Leute finde, die aus meiner Nähe kommen. Mit Einem hab ich ja schon Kontakt. :D Wenn es jetzt noch paar mehr werden ist auch gut.

Mit den Mieterdingen hab ich ja schon Erfahrung machen dürfen. Aber das ging ja alles gut aus für mich.
Ich bin zwar nicht unbedingt eine ruhige Natur, aber in Sachen Hartz und was dazu gehört hab ich echt wenig Ahnung. Darum bin ich seit Tagen schon am Lesen und das wird wohl so weiter gehn.

Tschüssi
 

TheRaven

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#20
den Thread mal wieder hochzerr

Zunächst einmal: hallo und sorry, dass ich so kurz angebunden bin. Habe übermorgen meine letzte Abschlussprüfung, so dass der Mist gerade sehr gut passt.

Zur Vorgeschichte: Meine Freundin & Mitbewohnerin (nicht eheähnliche Gemeinschaft, wie dem Amt mittlerweile mit drei Widersprüchen in vier Monaten klar gemacht werden sollte) bezieht seit November Alg2, ich habe gerade meinen Antrag abgegeben, um nach dem Studium, schreib ab Freitag, erstmal wenigstens Miete & Essen bezahlen kann.

Heute stand nun ein mir unbekannter Mann vor unserer Haustür und wollte sie sprechen. Da sie gerade einen Arzttermin hat (Fahrzeit hin und zurück jeweils über eine Stunde, von daher habe ich ihm kundgetan, dass das heute eher schlecht aussieht), habe ich ihn dann gefragt, wer er sei und was er von ihr wolle. Er hat sich geweigert sich auszuweisen und wollte sofort verschwinden; allerdings nicht ohne 'amüsante' Gegenfrage („Sie sind ja vormittags hier, darf ich da eine enge Beziehung annehmen?“, darauf ich „Häh? Mein Name steht doch auch an der Klingel, warum zum Teufel sollte ich dann nicht hier sein?“), was dann sehr deutlich klar gemacht hat, woher er gekommen ist.

Die Infos zu Hausbesuchen habe ich bereits gefunden und setze da gleich ein Schriftstück für meine Freundin zu auf, weil ich leider die nächsten Tage fast nicht in der Wohnung bin. Mich würde aber noch interessieren, ob er sich nicht auch mir gegenüber auf meine explizite Nachfrage hin hätte ausweisen müssen. Schreib: hat es Sinn, eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen?

Dankeschön schon mal für Antworten, Axel
 

vagabund

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#21
Code:
 hat es Sinn, eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen
Du kannst m.E. nur gegen eine Person Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen und da er sich nicht ausgewiesen hat, wird das wohl eher schwierig.

Richtet euch schon mal auf einen langen Kampf ein, denn wen die einmal auf dem Kieker haben, den ärgern die richtig! :kotz:

Also :daumen: :daumen: :daumen: drück!
 

TheRaven

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#22
vagabund sagte :
Code:
 hat es Sinn, eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen
Du kannst m.E. nur gegen eine Person Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen und da er sich nicht ausgewiesen hat, wird das wohl eher schwierig.
Bedauerlich. Also das nächste mal auffordern, bis zum Eintreffen der Freunde in Grün-Weiß zu warten (und jene kontaktieren)?

Richtet euch schon mal auf einen langen Kampf ein, denn wen die einmal auf dem Kieker haben, den ärgern die richtig! :kotz:
Ja, habe ich in den letzten Monaten bei meiner Freundin bereits bemerken dürfen. Die Ironie: sie macht bislang brav alles, was sie so an Ideen haben, mit (Also derzeit ein Praktikum - zählt nicht als 1 € - Job, also sogar für lau. Aber wenigstens in einem Bereich, der ihr Spass bereitet).

Also :daumen: :daumen: :daumen: drück!
Danke :) Immerhin habe ich bei den ersten Widersprüchen (die hat sie persönlich abgegeben letztes Jahr) bereits mit meinem akademischen Titel für Ängste gesorgt :pfeiff: (Ich beende ein Doppelstudium.) Nur leider hat der zuständige Bearbeiter gewechselt :motz:
 
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#23
um nach dem Studium, schreib ab Freitag, erstmal wenigstens Miete & Essen bezahlen kann
Zu deiner direkten Frage hat dir Vagabund schon geschrieben. Sehe ich auch so.

Mi ist der o.g. Satz allerdings noch aufgefallen. Wer hat denn bis jetzt die Miete für die gesamte Wohnung gezahlt? Doch nicht etwa deine Freundin?

Das ist dann für die vom Amt für eine Einstandsgemeinschaft und somit ein sehr starkes Indiz für eine eheähnliche Gemeinschaft. Oft werden diese Fehler gemacht und ohne es zu ahnen, liefert man der Gegenseite Argumente.

Unter guten Freunden ist es oft nicht üblich, sich Schulden bescheinigen zu lassen. In deinem Fall ginge das auch nur mit einer Abtretungserklärung an denjenigen, der deinen Anteil Miete auch nur so lange getragen hat, wie du dazu nicht in der Lage warst. Also "im Vorgriff auf zu erwartende Leistungen".

Lies hierzu bitte noch einmal alles, was im Forum schon steht. Sonst sieht es mit euren Widersprüchen "mangels Beweisen" sehr schlecht aus. :(
 

TheRaven

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#24
Barney sagte :
Mir ist der o.g. Satz allerdings noch aufgefallen. Wer hat denn bis jetzt die Miete für die gesamte Wohnung gezahlt? Doch nicht etwa deine Freundin?

Das ist dann für die vom Amt für eine Einstandsgemeinschaft und somit ein sehr starkes Indiz für eine eheähnliche Gemeinschaft. Oft werden diese Fehler gemacht und ohne es zu ahnen, liefert man der Gegenseite Argumente.
Nein, in der Hinsicht habe ich mich ja bereits vor ein paar Monaten informiert/-en müssen. Da unsere Vermieter nur eine Überweisung wollen zahle ich die Miete jeden Monatsersten, sobald ihre Hälfte (sind sogar exakt die 50%, die für ein gleichberechtigtes Mietverhältnis angegeben sind) auf meinem Konto ist. Das machen wir sogar seit Beginn des Mietverhältnisses schon so. Aber danke für den Hinweis :)

Gelebt habe ich die letzten Monate von der Unterstützung meiner Eltern, aber ich habe wohl verständlicherweise kein Interesse daran die länger zu strapazieren, als es nötig ist.
 
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