Hausbesuch vom Bedarfsermittlungsdienst ?

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kay9999

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Hallo,

angeblich war der Bedarfsermittlungsdienst Bonn (ein Mann und eine Frau) der Arge bei mir an der Wohnung, hat mich angeblich mehrfach ( Morgens, mittages und Abends ) nicht erreicht, und suchte daher, meine von mir getrennt Lebende Exfrau auf , und fragten dort wo ich denn denn sei und ob ich bei Ihr wäre, was diese verneinte , denn dem ist ja nicht so.
Abends schrieb meine Exfrau mir eine Sms, und teilte mir mit , das zwei Mitarbeiter von der Arge bei Ihr waren und mich suchen würden.
Hierauf habe ich direkt bei der Arge angerufen und gefragt, warum mann mich suchen würde. Daraufhin wurde mir gesagt, das Mann mich nicht sucht, sondern lediglich eine Kollegin den Bedarfsermittlungsdienst angefordert hätte. Ich habe gesagt das ich deswegen ja nicht den ganzen tag zu Hause sitzen würde und Sie meinte das müße ich ja auch nicht. Aber ich könne ja mal über die Zentrale anrufen und mich mit dem Bedarfsermittlungsdienst verbinden lassen zwecks Terminabsprache. gesagt, getan nur die Zentrale wollte mich dahin nicht verbinden.

Habe ich da irgendwelche Sanktionen seitens der Arge zu erwarten ,weil sie mich "mehrfach " nicht angetroffen haben ?

Ich muß noch anmerken , das ich zuletzt im Monat 06-2009 einen Termin dort hatte, weil mich "ein freundlicher Mitbürger" Anonym dort angekreidet hat, ich
würde wieder bei meiner Frau wohnen usw. , welches natürlich nicht stimmt, das habe ich dort auch zu Protokoll gegeben !allerdings gehe ich oft dorthin, meine Kinder abholen und wieder bringen. dieses habe ich auch zu Protokoll gegeben.

Ich bin ziemlich verärgert über diese Methoden, die mich doch etwas an Stasi- methoden erinnern.
Habe nur irgendwie Angst, das die mir Leistungen kürzen oder Streichen ...
 

HajoDF

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Du hast nichts zu befürchten, denn Du kannst jederzeit tagesabwesend (im Gegensatz zu tag- und nachtabwesend) sein.
ARGE -Kontrolleure haben sich anzumelden, wenn sie Dich sicher treffen wollen.
 

Hoppelchen

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Du kannst Tag und Nacht abwesend sein.
Laut Erreichbarkeitsanordnung musst du persönlich und werktäglich deinen Briefkasten leeren. Weiter nichts.

Was du bei deiner Ex-Frau machst, geht überhaupt niemanden etwas an !
Du kannst dich dort ständig aufhalten und musst auch nicht zu Protokoll geben, warum ! :icon_neutral:

Deswegen hilft auch anschwärzen nichts, weil es kann bestimmt niemand nachweisen, dass du deinen Briefkasten nicht täglich persönlich leerst.
Oder bewachen die Nachbarn deinen Briefkasten ?

Wenn dich diesbezüglich noch einmal jemand befragen möchte, dann verweise auf die EAO !

Deine Anwesenheitszeiten in deiner Wohnung hat der Bedarfsermittlungsdienst nicht zu überprüfen, nur anderweitigen Bedarf, falls beantragt.
 

kay9999

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Danke für eure Antworten, das hat mir schon etwas geholfen !:icon_daumen:
Was mich am meisten daran Ärgert ist unter anderem , das die dann anscheinend überall Klingeln gehen und Fragen , wo ich denn wäre ....
Finde ich ein wenig unverschämt :mad:

Ach, bitte , was ist denn EAO ?
 

Hoppelchen

Accountproblem bitte Admin informieren.
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EAO = Erreichbarkeitsanordnung

Gib bei Goooooooogle SGB II EAO ein, dann kannst du reichlich nachlesen !

Das ist nicht ein wenig unverschämt, sondern verboten, Nachbarn zu befragen ! :icon_evil:
Erheben von Sozialdaten, in der Rechtssprache genannt.
Weil es verboten ist, wird es auch nicht als Beweismittel anerkannt. :icon_klatsch:

Dagegen solltest du dich unbedingt wehren, falls Zeugen vorhanden !
 

kay9999

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EAO = Erreichbarkeitsanordnung

Gib bei Goooooooogle SGB II EAO ein, dann kannst du reichlich nachlesen !

Das ist nicht ein wenig unverschämt, sondern verboten, Nachbarn zu befragen ! :icon_evil:
Erheben von Sozialdaten, in der Rechtssprache genannt.
Weil es verboten ist, wird es auch nicht als Beweismittel anerkannt. :icon_klatsch:

Dagegen solltest du dich unbedingt wehren, falls Zeugen vorhanden !

Dankeschön :icon_smile:
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Beweismittel werden auch anerkannt und einzig darauf Urteile gefällt, wenn diese illegal erworben wurden.
BVG vor ein paar Wochen. Abhören war ein Verfassungsverstoß, das Urteil des LG gilt trotzdem.
 
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