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Hausbesuch der ARGE wg Verdachts auf...

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Nicht offen für weitere Antworten.

Moni94

Elo-User/in

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10 Jul 2006
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#1
Hallo zusammen,


kurze Vorgeschichte: Freundin lebt in Scheidung und wohnt seit ihrer
Trennung wieder bei ihren Eltern. Sie hat seit Monaten wieder einen
Freund von dem sie schwanger ist. Geburtstermin ist noch im Oktober 2009.
Nun war letztens die ARGE zum Hausbesuch hier, weil sie einen anonymen Anruf bekommen hätten, dass sie schon bei ihren Freund wohnen würde. Natürlich war sie an diesem Tag nicht zu Hause.

Es stimmt, dass sie die letzten paar Wochen am Wochenende mal bei Ihrem Freund war, da sie ja das Kinderzimmer und so einrichten.
Aus dem Bezug fällt sie zum 1.11. raus, da sie ab dann mit ihrem Freund zusammen wohnt. Dies weiß auch ihre Sachbearbeiterin.

Nun kommen sie am Donnerstag erneut zum Hausbesuch. Da sie ihr bereits gedroht haben im Falle der Bestätigung das Geld zurückzufordern wollten wir wissen wie sie sich verhalten soll. Und ist es denn wirklich verboten am Wochenende beim Freund zu sein?

Sie hat sich nie was zu Schulden lassen kommen und war sonst immer erreichbar-bis auf diesen einen Tag.

Wie kann sie denn nun auch dagegen angehen, falls sie das Geld von ihr zurückfordern sollten?

Über Tipps und Hinweise wären wir sehr dankbar.


Gruß
Moni
 

ela1953

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#2
Wenn sie nicht zu Hause war, ist doch nicht sofort davon auszugehen, dass sie beim Freund war.

Du schreibst, dass sie nur am WE bei ihm ist, war der Außendienst am WE zur Kontrolle da?

Man hat keine "Stallpflicht".

Gerade schwangere benötigen Bewegung an frischer Luft. Und das geht am besten bei stundenlangen Spaziergängen.

Ich wäre auf so einem gewesen, falls die von der Arge t atsächlich danach fragen würden.
Außerdem muss ich zum Arzt, zur Hebamme, zum Gucken in Geschäften, was wo am günstigsten für das Kind zu erstehen ist und, und, und......
 

Moni94

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#3
Hallo ela1953,

nein die Kontrolle war unter der Woche da. An diesem Nachmittag hatte sie
einen Termin beim Arzt, also belegbar.
Ihr wird halt vorgeworfen, dass sie inoffiziell schon bei ihrem Freund
wohnt und offiziell noch bei ihren Eltern und somit evtl. unrechtmäßig
Geld bezieht. Dies ist natürlich Quatsch.

Nur wie wendet man diesen Vorwurf wieder ab? Mit was könnte man dies
widerlegen? Gemeldet ist sie bei Ihren Eltern und ab November wenn das Kind dann
da ist bei ihrem Freund.


LG
Moni
 

blinky

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#4
Ihr braucht den Aussendienst nicht in die Wohnung lassen. Und deine Tochter braucht auch nur Postalisch erreichbar sein.
 

VerBisUser

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#5
Also, da stehen mir die Nackenhaare zu Berge.
Bei Geburtstermin (im Amtsdeutsch: VET= Voraussichtl. Entbindungstermin) gelten die gesetzlichen Schutzrechte. Die Beendigung des LB ist absehbar, da die junge Dame zum 01.11. zu ihrem LG zieht.
Lt. EAO (Erreichbarkeitsanordnung) ist die werdende Mutter lediglich dazu verpflichtet, werktäglich postalisch (aber nicht persönlich) erreichbar zu sein.
Eine Rückforderung von Leistungen durch die ARGE grenzt an Willkür.
Abwarten und Tee trinken, solange die junge Frau ihre persönlichen Sachen bei den Eltern hat und dort ein Zimmer hat, kann die ARGE ihr nichts. Ich hoffe, sie hat auch weiterhin (zumindest bis zum 31.10.) noch ihren Wohnsitz bzw. ihren gew. Aufenthaltsort unter der Elternadresse?
Rückforderungsbescheid abwarten, dann fristgerecht Widerspruch einlegen, Begründung kann nachfolgen.
Moralisch finde ich es empörend, dass die ARGE kurz vor der Entbindung so einen Druck aufbaut.
Notfalls Kontakt zum Jugendamt aufnehmen und Bestätigung ausstellen lassen.
ToiToiToi für Mutter und Kind!
Vermutungen sind nur solche - und keine Tatsachen.
 

Drueckebergerin

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#6
Die junge Frau muß gar nichts widerlegen.... die ARGE müßte es beweisen !
Das dürfte wohl nicht gelingen.
Also, ruhig bleiben und Tee trinken :icon_smile:
 

stier2004

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20 Apr 2008
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#7
Hallo zusammen,


kurze Vorgeschichte: Freundin lebt in Scheidung und wohnt seit ihrer
Trennung wieder bei ihren Eltern. Sie hat seit Monaten wieder einen
Freund von dem sie schwanger ist. Geburtstermin ist noch im Oktober 2009.
Nun war letztens die ARGE zum Hausbesuch hier, weil sie einen anonymen Anruf bekommen hätten, dass sie schon bei ihren Freund wohnen würde. Natürlich war sie an diesem Tag nicht zu Hause.

Es stimmt, dass sie die letzten paar Wochen am Wochenende mal bei Ihrem Freund war, da sie ja das Kinderzimmer und so einrichten.
Aus dem Bezug fällt sie zum 1.11. raus, da sie ab dann mit ihrem Freund zusammen wohnt. Dies weiß auch ihre Sachbearbeiterin.

Nun kommen sie am Donnerstag erneut zum Hausbesuch. Da sie ihr bereits gedroht haben im Falle der Bestätigung das Geld zurückzufordern wollten wir wissen wie sie sich verhalten soll. Und ist es denn wirklich verboten am Wochenende beim Freund zu sein?

Sie hat sich nie was zu Schulden lassen kommen und war sonst immer erreichbar-bis auf diesen einen Tag.

Wie kann sie denn nun auch dagegen angehen, falls sie das Geld von ihr zurückfordern sollten?

Über Tipps und Hinweise wären wir sehr dankbar.


Gruß
Moni
Ich denke hier fängt die Nötigung an.Die Hausbesucher müssen dir schriftlich beweisen das dagegen verstossen wurde.Eine Androhung von finanziellen Santionen ist Nötigung.Rufe sofort die Polizei und erstatte Anzeige.Lese den Link mal durch zur Hilfe. www.verwaltungswatch.de Verwaltung und Behörden getestet und unter die Lupe genommen

Nieder mit der Finanzdiktatur
 
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#9
Guten Abend,

die Schnüffler dürfen die Wohnung nicht ohne richterlichen Beschluss betreten! Also bitte schön draussen lassen!! Die Freundin empfängt ja wohl hoffentlich werktäglich die Post an der von ihr angegebenen Adresse.

Wenn die Herrschafte etwas wollen, müssen sie das erst mal beweisen, bzw. der Freundin Gelegenheit zur Anhörung zum Vorwurf geben. Bis zum Beweis des Gegenteils gilt (ausser bei GEZ und GEMA) die Unschultsvermutung.

Für den Fall, dass der Schnüffeldienst kein Einsehen hat und weiterhin Einlass oder Auskunft verlangt, würde ich mir mit Zeugen meiner Wahl, die Ausweise der Täter zeigen lassen, die Namen und die Dienststelle feststellen und dann sofort die Polizei wegen Hausfriedensbruchs und Nötigung zum Ort des Geschens rufen.

Solche Vorgänge müssen aktenkundig werden!!!

Beste Grüße aus dem Wald

CanisLupusGray
 

Moni94

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#10
Guten Morgen zusammen,


vielen Dank für Eure Antworten. Werd ihr das heute gleich so weiter geben.
Sie wohnt natürlich noch bei ihren Eltern und ist auch dort noch gemeldet bis
Ende Oktober/Anfang November auch sind ihre Sachen noch dort.

Ich versteh diesen Druck den sie jetzt machen auch ned wirklich und finde es eine
Schweinerei. Da wird sie sich freuen, wenn sie liest was Sache ist.

Nochmals vielen lieben Dank für Eure Hilfe. Werd Euch auf den laufenden halten.



Gruß
Moni
 
E

ExitUser

Gast
#11
Unangemeldet braucht man sowieso niemand reinzulassen.

Nun unterstellt man ihr, das sie dort nicht mehr wohnt. Man will durch einen Hausbesuche prüfen, ob sie dort wohnt.

Sie muss die Leute nicht reinlassen. So etwas lässt sich auch anders feststellen. Das Problem ist, dass man ihr dann wegen fehlender Mitwirkung die Leistung einstellen kann. Dann muss sie zum Anwalt und zum Sozialgericht, das dauert alles ein paar Wochen. Aber letztendlich wird sich herausstellen, dass sie niemanden reinlassen muss und die Zahlungen erfolgen weiter.

Gute Frage ob sie sich das antun will. WEnn sie sie reinlässt, werden die feststellen, dass sie dort wohnt und sie erspart sich erstmal eine Leistungseinstellung und den darauffolgenden Ärger.

Sie möchte auch bitte Akteneinsicht verlangen. Dann kann man feststellen, ob und wer sie angezeigt hat.

Sollte sie die Leute wirklich reinlassen, dann ein kleiner Tip: Die müssen sich ausweisen. Sie möchte denen die Ausweise verlangen und sie einscannen. Man weiss nie für was das gut ist und das verunsichert den Schnüffler ungemein.
 
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#12
Sie möchte auch bitte Akteneinsicht verlangen. Dann kann man feststellen, ob und wer sie angezeigt hat.
Ich glaube Du kennst die Bedeutung des Wortes "Anonym" nicht.

P.S.: Man muss nicht zuhause schlafen um zu wohnen. Kann man überall erledigen, auch auf der Parkbank.
 

VerBisUser

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#13
Ich glaube Du kennst die Bedeutung des Wortes "Anonym" nicht.

P.S.: Man muss nicht zuhause schlafen um zu wohnen. Kann man überall erledigen, auch auf der Parkbank.

Oh, eine ideologiefreie Antwort vom Rechtsverdreher! Wie konnte das denn passieren?:cool:
 
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