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Hausarztpraxis oder Kaffeefahrt für künstliche Gelenke ?

Bambes

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Hier ist die Erfahrung mit Ärzten gefragt, die mir leider fehlt.

Meine Hausarztpraxis (2 Allgemeinmediziner) stellt ihre Praxis einmal wöchentlich nachmittags einem Orthopäden zur Verfügung.

Welch ein Glück, so freuten sich manche und ich auch. Keine weiten Wege zum Ortho etc.

Den "Heiler", was ja eigentlich ein Arzt sein sollte, interessieren aber die Leiden der Patienten nicht. Er sucht als Belegarzt nur Opfer für seine künstlichen Gelenke.
Die lagen in allen Modellen auf dem Tisch ala Butterfahrt.
Besonders traurig fand ich, als ein schwerstbehinderter Rollstuhlfahrer diese Gelegenheit nutzte und für ihn über die Hausartztpraxis nicht eimal Behandlungen verordnet werden durften.
Er sollte dann in die Praxis des Ortho fahren.
Also ein nicht lukratives Opfer für den Ortho.

In meinem Fall wurde nur der aktuelle Röntgenbefund gelesen.
Das Röntgenbild hat er nicht angeschaut und es fand auch keine Untersuchung statt bzw. fragte man auch nicht nach Beschwerden.
Ein OP-Termin wurde angeboten.

Nun stellt sich die Frage, ist das eine seriöse Hausarztpraxis ?
Es wird hier eine Beteiligung vermutet in Form einer Fangprämie für die Hausärztin, falls sich lukrative Patienten für einen Gelenkersatz finden ?

Ich muss die nächsten Tage zur HÄ. Sollte man das ansprechen ?
Sie verschafft sich damit keinen guten Ruf.
 

Julchen68

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Sollte man das ansprechen ?
Auf jeden Fall, denn es ist ja definitiv nicht der Service als der sie ihn ihren Patienten gegenüber darstellt, wenn nicht einmal Behandlungen stattfinden können (dürfen).

Und wenn für den Unfug dann auch noch die Kassenkarte verlangt wurde, würde ich das sogar an die Kasse melden. Denn eine reine Verkaufsveranstaltung auf deren Kosten ... da werden die sicherlich auch noch einzwei Wörtchen zu sagen wissen.
 

Caso

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Nun stellt sich die Frage, ist das eine seriöse Hausarztpraxis ? Ich muss die nächsten Tage zur HÄ. Sollte man das ansprechen ?
Du stellst 2 Fragen.
Ich antworte dir folgendermaßen:
1. Diese Frage kann man so oder so beantworten. Du hast dich bereits für 1 Antwort entschieden. Ich kenne die weiteren leistungen dieser Äzte nicht und bin nicht dort in Behandlung. Deswegen kann ich nicht mit ja oder nein antworten.
2. Ja, man kann das mit der Ärztin besprechen. Es ist ja bisher wohl die Ärztin deines Vertrauens. Je nach Antwort kannst du aber auch den Arzt wechseln.

Allg: Keiner ist verpflichtet, so ein Angebot anzunehmen. Man kann auch auf einer Überweisung zum Orthopäden bestehen.
Doch wer auch Butterfahrten und Kaffeefahrten mitmacht, nimmt evtl. auch so ein Angebot an??
 

Bambes

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Und wenn für den Unfug dann auch noch die Kassenkarte verlangt wurde, würde ich das sogar an die Kasse melden. Denn eine reine Verkaufsveranstaltung auf deren Kosten ... da werden die sicherlich auch noch einzwei Wörtchen zu sagen wissen.
Auf den Gedanken bin noch gar nicht gekommen.
Mal bei der KK nachfragen, als was der Besuch abgerechnet wurde.

Dann muss ich mir aber einen neuen Hausarzt suchen. :biggrin:

Ich finde es eine Schweinerei. Es dreht sich zunehmend alles um eine Gesundheitsindustrie.
 

Bambes

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Man kann auch auf einer Überweisung zum Orthopäden bestehen.
Hast Du eigentlich verstanden, dass es ein Besuch beim Orthopäden war, wonach sich oben geschilderte "Gelenkbutterkaffeewerbefahrt" herausgestellt hat ???

Ich war nicht beim Tierarzt. :biggrin:
 

Julchen68

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Keiner ist verpflichtet, so ein Angebot anzunehmen. Man kann auch auf einer Überweisung zum Orthopäden bestehen.
Ich denke, daß in diesem Falle überhaupt niemandem klar war, worin das "Angebot" wirklich besteht.
Warum sollte sonst sogar ein Patient mit Unterlagen auftauchen, die dann aber gar nicht (außer einem Alibi-Blick) beachtet wurden?

Sowas fällt unter vorsätzliche Täuschung.
 

Bambes

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Genau !

Nette Hausärztin bietet ihren Patienten in ihrer Hausarztpraxis einen Orthopäden an, um ihnen weite Wege zu ersparen.
 

Bambes

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.
Warum sollte sonst sogar ein Patient mit Unterlagen auftauchen, die dann aber gar nicht (außer einem Alibi-Blick) beachtet wurden?

Sowas fällt unter vorsätzliche Täuschung.
Es gibt ja auch bildgebende Befunde, wonach evtl. ein Gelenkersatz nicht möglich ist oder es zu spät ist.

Das sollte das mindeste sein, dass sich ein Arzt das aktuellste Röntgenbild anschaut und seinen Patienten anfasst, um festzustellen, ob die Schmerzen evtl. noch andere Ursachen haben.
 

Bambes

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Und wenn für den Unfug dann auch noch die Kassenkarte verlangt wurde, würde ich das sogar an die Kasse melden.
Denn eine reine Verkaufsveranstaltung auf deren Kosten ... da werden die sicherlich auch noch einzwei Wörtchen zu sagen wissen.
Die Kassenkarte lag bereits seit Quartalsanfang in der Hausarztpraxis vor.
Man sollte sich wirklich bei der KK erkundigen, was da von dem Ortho abgerechnet wurde.

Ich habe der HÄ gestern sehr direkt gesagt, was ich davon gehalten habe.
Sie war sehr nervös und hat das Gespräch abgebrochen, indem sie einfach aufstand und die Tür öffnete.
Ich konnte meine eigentlichen gesundheitlichen Beschwerden gar nicht vorbringen.

Mann muss doch keine Überweisung zu einem FA haben ?
Sie war der Meinung, dass sie eine Schmerztherapie durchführt und ein Besuch beim Ortho nicht erforderlich ist.
Ein Röntgenbefund sagt auch alles aus, woher die unerträglichen Schmerzen kommen. Andere bildgebende Untersuchungen wurden vermutlich zum Spaß erfunden.

Das war doch nur zwingend wegen der Praxisgebühr mit der Überweisung ?
 

Julchen68

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Das mußt Du bei der jeweiligen Fachpraxis erfragen. Manche arbeiten tatsächlich nur auf Überweisung wie z.B. reine Röntgen- oder MRT-Praxen. Oder auch viele Kliniken. Aber selbst dort (also die Kliniken) könntest Du Dich bei entsprechenden Beschwerden in die Ambulanz hocken, daß man Dich mal anschaut.

Wenn Du nur "direkt" aber nicht ausfällig geworden bist und die Dame Dich allein wegen Anschneiden des Themas im Prinzip rausgeschmissen hat ... mich hätte die das allerletzte Mal gesehn. So jemand hat mein Wohl nicht mal mehr auf'm Radar, geschweige denn im Sinn. Das muß man sich nicht antun (lassen).

Kann eben nur sein, daß ein Facharzt eine erhebliche Warteliste hat.
Und das muß nicht mal mit gesetzlich/privat zusammenhängen. Die sind einfach knackevoll.

Ambulanz/Notaufnahme hilft bei akuten und objektiv vorliegenden Beschwerden oft deutlich schneller und kompetenter als jeder niedergelassene Arzt.
Wenn möglich unter der Woche - Dienstag bis Donnerstags ("Sauf"-Tage vermeiden) - hingehen und das vielleicht sogar nach Mitternacht. Da haben die meist Leerlauf und genug Zeit sich mit einem zu beschäftigen.
Ich bin mal im größten KH der Stadt an einem Mittwoch morgen um 4 Uhr extrem gut aufgenommen worden. Und wenn Beschwerden unerträglich sind, braucht man sich dafür auch nicht zu entschuldigen.
 

Anna B.

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Hi,

man mußte in den letzten Jahren eigentlich keine Überweisung zum FA haben...aber wegen der 10 Euro Praxisgebühr hat man sich dann die Überweisung geholt..war ja billiger..

jetzt kannst du so zu einem FA gehen, ohne Überweisung...

Röntgen-praxen können allerdings nur auf Überweisung abrechnen...

ich würde mal mit der kassenärztlichen Vereinigung sprechen..vielleicht ist dieser Orthopäde für die Stadt gar nicht zugelassen, weil es bereits genug Orthopäden gibt?..und um doch einen Fuß in den Ort zu bekommen, kungelt er mit der Hausärztin?

das würde ich wissen wollen, was da abläuft...
 

ela1953

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Das mußt Du bei der jeweiligen Fachpraxis erfragen. Manche arbeiten tatsächlich nur auf Überweisung wie z.B. reine Röntgen- oder MRT-Praxen. Oder auch viele Kliniken. Aber selbst dort (also die Kliniken) könntest Du Dich bei entsprechenden Beschwerden in die Ambulanz hocken, daß man Dich mal anschaut.

Wenn Du nur "direkt" aber nicht ausfällig geworden bist und die Dame Dich allein wegen Anschneiden des Themas im Prinzip rausgeschmissen hat ... mich hätte die das allerletzte Mal gesehn. So jemand hat mein Wohl nicht mal mehr auf'm Radar, geschweige denn im Sinn. Das muß man sich nicht antun (lassen).

Kann eben nur sein, daß ein Facharzt eine erhebliche Warteliste hat.
Und das muß nicht mal mit gesetzlich/privat zusammenhängen. Die sind einfach knackevoll.

Ambulanz/Notaufnahme hilft bei akuten und objektiv vorliegenden Beschwerden oft deutlich schneller und kompetenter als jeder niedergelassene Arzt.
Wenn möglich unter der Woche - Dienstag bis Donnerstags ("Sauf"-Tage vermeiden) - hingehen und das vielleicht sogar nach Mitternacht. Da haben die meist Leerlauf und genug Zeit sich mit einem zu beschäftigen.
Ich bin mal im größten KH der Stadt an einem Mittwoch morgen um 4 Uhr extrem gut aufgenommen worden. Und wenn Beschwerden unerträglich sind, braucht man sich dafür auch nicht zu entschuldigen.
Mein Orthopäde nimmt mich bei akuten Schmerzen gar nicht dran. Ich soll dann in die Ambulanz vom Krankenhaus.
 

Bambes

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Wenn Du nur "direkt" aber nicht ausfällig geworden bist und die Dame Dich allein wegen Anschneiden des Themas im Prinzip rausgeschmissen hat ... mich hätte die das allerletzte Mal gesehn. So jemand hat mein Wohl nicht mal mehr auf'm Radar, geschweige denn im Sinn. Das muß man sich nicht antun (lassen).
Ich war nur sehr direkt.
Habe ihr gesagt, dass ich mir vorkam wie auf einer Kaffeefahrt für künstliche Hüftgelenke und das ihn als einziges meine Tel.-Nr. interessiert hat.
Es kann nicht sein, dass man zu einem Ortho geht und der einen nicht mal untersucht oder nach Beschwerden fragt.

Übrigens ist das Schild mit dem Hinweis auf den Ortho in der Praxis verschwunden.
Für diese Woche Fr hatte er abgesagt. :biggrin:
 

Bambes

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Mein Orthopäde nimmt mich bei akuten Schmerzen gar nicht dran. Ich soll dann in die Ambulanz vom Krankenhaus.
Das ist so üblich, dass die auf die Notaufnahme verweisen und vielleicht auch manchmal das beste.
 

Bambes

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Hi,

ich würde mal mit der kassenärztlichen Vereinigung sprechen..vielleicht ist dieser Orthopäde für die Stadt gar nicht zugelassen, weil es bereits genug Orthopäden gibt?..und um doch einen Fuß in den Ort zu bekommen, kungelt er mit der Hausärztin?

das würde ich wissen wollen, was da abläuft...
Der hat bereits eine Praxis in der Stadt.

Vielleicht findet er dort nicht genug lukrative Patienten, wo er gleich das Messer wetzen kann ?

Nächste Woche kommt eine Orthopädin aus dem Urlaub zurück, die auch Akutsprechstunden anbietet.
Werde dort mein Glück versuchen.

Das beste ist wirklich in eine Notaufnahme. Das wird immer wieder empfohlen und die untersuchen auch gleich richtig.
Früh 04:00 Uhr. :biggrin:
 

Julchen68

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Hab das um 4:00 nicht wirklich geplant. Am Abend davor dachte ich noch "wenn Du jetzt hingehst, dann landest Du unter all den allabendlich Sportverletzungen" und habe versucht die Nacht noch rumzubekommen, um dann vielleicht um 7-8 Uhr da aufzuschlagen. Aber die Beschwerden haben nicht mitgespielt.
Habe mich dann gewundert, daß mitten in der Nacht wirklich alles so super-rund gelaufen ist.
 

Bambes

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Noch eine Story aus der Praxis.

Wartezeit mit Termin mindestens 2,5 Std.

Es kommt immer eine steinalte Dame in Begleitung ihrer Tochter.
Die Mutter hat vermutlich immer ihr "Kind" betreut und jetzt wäre es umgedreht der Fall und vermutlich ist die Tochter nicht dazu in der Lage.
Rockzipfelkind ohne sich je von Mama getrennt zu haben.

Die Oma hat gestern nach ca 2 Std. Wartezeit Luftnot bekommen, da sie in einem gesonderten Raum saß ohne Fenster.
Ein separates kleines Wartezimmer vermutlich für Privatpatienten.
Anstatt die Oma an die frische Luft zu schicken oder endlich dranzunehmen, kam das Sauerstoffgerät zum Einsatz.
Nach mir und einer Wartezeit von 2,5 Stunden hatte dann die Ärztin endlich Zeit für die Omi.
Ein Zeichen der Ärztin, das man die Omi gerne los hätte bzw. man lässt sie "schmoren", dass sie nicht mehr kommt ?
Eine "normale" Tochter hätte das nicht geduldet.

Die Praxis wurde übrigens erst übernommen und das Personal, welches beim vorherigen Arzt 25 Jahre beschäftigt war ist verschwunden.
Alle 3 waren super tolle Arzthelferinnen. Alle Patienten wurden dort regelrecht betuttelt.

Ändert sich die med. Versorgung komplett ? Jedenfalls Praxen.
 

Julchen68

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Kann man leider so sagen, ja.
Irgendwie scheint die der ursprüngliche Sinn medizinischer Behandlungen - nämlich Menschen ihre Beschwerden zu nehmen und vielleicht sogar zu heilen - völlig untergegangen zu sein. Heute wird man oft regelrecht dazu benutzt, den Maschinenpark auszulasten, so daß dieser sich rentiert.
Wenn man nicht mit der Faust auf den Tisch haut und sich richtig unbeliebt macht, läuft man Gefahr links liegengelassen zu werden (und zwar buchstäblich).

Ich versuche grade selbst einen Termin wegen plötzlich aufgetretener Beschwerden zu bekommen ... kann ich vergessen. Man bietet mir gnädigerweise irgendwann mal was ab Mitte September an. Nix Schmerzen, nix Lähmungen - nix akut. Und tschüß. Daß die Beschwerden urplötzlich aufgetreten sind und noch niemals zuvor festgestellt wurden ....geschenkt. Trotzdem noch nicht akut genug. Hab sogar versucht mich als Privatpatient einzuschmuggeln, weil es mich arbeitsunfähig macht (und ich habe einen Job), aber selbst dort ist der frühestmögliche Termin auch nur 1 Woche früher als als Kassenpatient.
 

Anna B.

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dann bleibt dir nichts, als die Notaufnahme im Krankenhaus...

so hab ich meine "Akute Gallenblasenentzündung" diagnostiziert bekommen..

jeder niedergelassene Arzt, den ich aufgesucht habe, hat sich auf Magenschleimhautentzündung gestürzt..natürlich nicht untersucht, sondern aus 1,50 m Entfernung diagnostiziert...

als mir dann alles zu doof war, bin ich auf einem Mittwoch nachmittag zur Notaufnahme ins Krankenhaus und am freitagmorgen war die OP, nix Magenschleimhautentzündung..eine Gallenblase, die so akut entzündet war, dass sie kurz vor dem Platzen war...

Tolle Ausbildung geniessen die Ärzte..die benötigen heute kein Ultrauschallgerät mehr, die können alles aus 1,50 Entfernung diagnostizieren...
 

Bambes

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Der Arzt war mal ein Heilberuf. Zumindest in Praxen bei niedergelassenen Ärzten zeichnet sich das ab.
Kassenpatienten sind nicht lukrativ genug und Elos brauchen keine Hilfe.

In Deutschland werden übrigens 50% mehr künstliche Hüftgelenke eingebaut als in anderen EU-Ländern. Also 50% voreilig und somit unnötig.
Dafür geben die KK Geld aus und für Physiotherapie ist kein Geld da.
 

Julchen68

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Im Prinzip könnte man in die Notaufnahme gehen und kackendreist lügen und den sterbenden Schwan geben.
Das Problem ist dann nur, daß die einen dann erstmal auf Zeugs behandeln, das man eigentlich gar nicht hat. Das ist Zeitverschwendung. Da kann man genausogut die Hände in den Schoß legen und mit Segen der Krankenkasse, die den Ausfall schließlich löhnen darf und es auch tut, auf den Termin warten.
 

Bambes

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Richtig !
Aber man muss ja zurück zu den behandelnden Ärzten.
Vielleicht aber dann mit richtigen Diagnosen.
 

Anna B.

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ich war so froh, dass die Ärztin in der Notaufnahme das Ultraschallgerät bewegte..

vor Schmerzen konnte ich es nicht mehr aushalten...sie nahm mich sofort stationär auf..und gottlob war die OP ein Klacks..ein Geschiss..einfach nur..nichts..
so einfach hab ich mir das nicht vorgestellt...
 

Bambes

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Tolle Ausbildung geniessen die Ärzte..die benötigen heute kein Ultrauschallgerät mehr, die können alles aus 1,50 Entfernung diagnostizieren...
Und als es noch keinen Ultraschall gab, konnte ein Arzt per Körperlicher Untersuchung viel feststellen.
Das wird heute sehr oft kritisiert, dass dies die "modernen" Ärzte gar nicht mehr machen oder können.
Es beschränkt sich meistens auf einen Horcher der Herzgeräusche.
 

Anna B.

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nicht mal das hat der gemacht..

ich hatte erwartet, dass er wenigstens mal sich von seinem Sessel erhebt, mich bittet, Bauch rum freizumachen..damit er ggf. Darmgeräusche abhören kann und mit den Händen mal im Bereich Magen,Galle, Leber, Druck ausübt, um zu spüren..da könnte was sein..

nein, der hat den Ar.ch nicht gehoben...er saß hinter seinem Schreibtisch und da blieb er sitzen...

keinen Finger hat der gerührt..nur ein weiteres Rezept mit Esomeprazol ausgestellt..das war alles..bei einer akuten Gallenblasenentzündung...!!
bin immer noch wütend...
 

Bambes

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Ich habe nun festgestellt, dass die verordnete Schmerztherapie mit Tramadol 50 sehr gefährlich werden kann, da Blutdruckanstieg möglich.

Wenn man bereits an Bluthochdruck leidet und täglich 20mg Ramipril nascht ist das wohl nicht gerade risikofrei ? Nur mal als Laie beurteilt.
Das sollte eine HÄ eigentlich wissen, wenn ihre Patienten an Bluthochdruck leiden.
Oder man führt keine ordentliche Krankenakte.

Zusammenfassend quäle ich mich mit wahnsinnigen Schmerzen seit 4 Wochen.
2 Arztbesuche bei HÄ und Überweisung zum Röntgen.
1 Arztbesuch beim Ortho mit Einsicht in den schriftlichen Befund der Radiologie.
Das Röntgenbild (auf CD) hat sich noch keiner von beiden angeschaut und mich auch nicht angefasst.
Das weiß jeder Dummi, dass Hüftschmerzen auch andere zahlreiche Ursachen haben könnten.

Vermutlich gibt es keine andere Therapie als den oben genannten Tablettenhammer oder man ist inzwischen auch bei Ärzten als Elo nichts mehr wert ?

Ob mir das nächste Woche die Orthopädin glaubt. Ich muss es ja erzählen.
Manche vertragen es nicht, wenn man negativ über Kollegen berichtet und nehmen es persönlich.
 

Bambes

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Wer AU ist steht ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung und demzufolge auch keiner Arbeitsvermittlung.

Er muss also nicht wochentäglich per Briefpost erreichbar sein.

Darf man während AU und ohne Antrag/Genehmigung auf OA verreisen ?

Soll nächste Woche zu Familie zur Schuleinführung kommen.
 

Goldfield

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Ich habe nun festgestellt, dass die verordnete Schmerztherapie mit Tramadol 50 sehr gefährlich werden kann, da Blutdruckanstieg möglich.
Mal meine Erfahrung,, zu Tramadol bzw Opiate:
Habe Herzinsuffizienz, COPD und Psoriasis Arthritis , nehme verschiedene Herz und Lungenmittel u.a auch wie du Ramipril, aufgrund meiner Schmerzen ( Psoriasis Arthritis ) , nahm ich anfangs auch Tramadol aber mehr als 50 mg- half nicht, dann Tilidin half nicht, dann Palexia alles Opiate letzteres mit BTM Rezept Stufe 3 der WHO, dazu Celebrex ( Sollten Leute wo es am Herz haben normal auch nicht nehmen ) und Cortison half nicht ( Alles vom Rheumatologen )-bekam aber auch keinen höheren Blutdruck, nun hab ich Arcoxia, was für Herzinfarkte selbst bei gesunden Menschen sorgen kann, erst recht bei welchem wo es schon am Herz haben, dieses Medikament haben nichtmal die Amis zugelassen, das heißt wohl schon was, da man dort normal alles kriegt.
Worauf ich hinaus möchte, es wird oftmals Widersprüchliches verschrieben, aber jedes Medikament kann diese oder diese NW haben, was auch meistens kein Problem darstellt wenn man unter enger Betreuung vom Arzt steht, bei mir haben all diese Medikamente meinen Blutdruck nicht erhöht.
Aber bei dem neuen Medikament Arcoxia bin selbst ich vorsichtig und nahm sie noch nicht, weil diese heftiger als Opiate sein sollen, vor allem in den NW, das wäre mein letztes Mittel, solang versuch ich es mit Palexia ( 400 mg ) aktuell zu lindern, hab da noch 100 mg Spielraum.

Zur deiner letzten Frage, ich glaube nicht das man bei Krankschreibung einfach abwesend sein darf, zudem liest man ja öfter hier das diese trotzdem eingeladen werden, oftmals dann mit einer Wegeunfähigkeitsbescheinigung, würdest also m.M.n ein Risiko eingehen.

Siehe zb. hier, er war Krank verreiste und musste zurück zahlen:
http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/120647-aufforderung-rueckzahlung-alg-anhoerung-chancenreich.html

Oder aktuell grade hier, Einladung trotz AU:
http://www.elo-forum.org/alg-ii/136825-wiederholte-einladung-trotz-au.html
 
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