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Haus weg, wie jetzt Wohnung bekommen?

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lesephil

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Hallo,

da ich Arbeitslos bin hat die Bank meinen Kredit nicht verlängert. Also verkaufe ich jetzt das Haus, damit es nicht zu einer Zwangsversteigerung kommt. Käufer sind schon da. Müßte da plus minus 0 rauskommen.

Bin alleinerziehend mit 2 Söhnen (14,15). Wohne zur Zeit in Brandenburg.
Mir ist es sehr wichtig das beide weiter auf ihre Schulen gehen können, da der eine in der 9 ten ist, und eine Umschulung nur negative folgen haben dürfte, der andere ist aufm Gym.

Ich find hier aber nicht so richtig ne Wohnung, also wurde ich nach Berlin umziehen, da gibts welche. Wohn direkt an der Stadtgrenze.

Aber wie handhabe ich das. Ohne Hauptwohnsitzanmeldung (in Berlin) kann ich doch nicht ALG" beantragen, und ohne Zusage vom AA krieg ich keine Wohnung.

Jemand ne Idee?

MfG
 

Martin Behrsing

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Sortieren wir mal.

Du bekommst zur Zeit ALGII. Dann must du deine zuständigen ARGE bescheid sagen, dass das Haus verkauft wird und du nun eine Wohnung suchen musst. Wenn du etwas passendes gefunden hast, musst du dir die Wohnung genehmigen lassen. Dafür wäre dann der entsprechende Jobcenter in Berlin zuständig. Von dort aus würdest du dann nach einem Umzug deine Leistungen weiter erhalten.
 

lesephil

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Naja, hört sich ja nicht so schwierig an. Aber obs wirklich so einfach ist?

Hab schon mal paar Wohnungen rausgekramt, die in Frage kommen.

MfG
 

Arco

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lesephil schrieb:
Naja, hört sich ja nicht so schwierig an. Aber obs wirklich so einfach ist?

Hab schon mal paar Wohnungen rausgekramt, die in Frage kommen.

MfG
... ja mit der Wohnung wird es wohl nicht das größte Problem sein.

Ich sehe es als evtl. als größere Schwierigkeit an das mit dem Hausverkauf mit der Arge zu regeln....

Hoffe du hast dich in dieser Richtung schon vorab mit deinem Anwalt und auch mit der Arge zwecks dieser Thematik zusammengesetzt....

Nicht das da nachher ein böses Erwachen kommen könnte hinsichtlich Hausverkauf / Einkommen / Schonvermögen / Ausgleich der Schulden - Stichwort "ich komme da plus minus null raus"

Also ich wollte nur mal das Thema anschneiden ....
 

lesephil

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Beim Hausverkauf werden wohl so 60.000 € rumkommen. Offene Schulden bei der Bank: 36.000 €. Die haben netterweise, nach Kreditkündigung, die offen stehende Summe auf ein Kontokorrentkonto mit 17,5 % Zinsen gepackt. Da kommen also jeden Monat nochmal 500 € an Zinsen dazu. Dann ist da noch ein Darlehen von 18.000 € an die EX-Schwiegereltern zurück zu zahlen.

Bleiben also 6000 übrig.

MfG
 

vagabund

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Der Bankkredit ist doch sicher über Grundschuld abgesichert? Und mit den Exschwiegereltern gibt es sicher auch einen Darlehensvertrag?
Bei Hausverkauf besteht die Möglichkeit, den Kredit per Abtretung der Erlössumme an die Gläubiger zu tilgen, d.h. dir fliesst das Geld garnicht erst zu.
 

lesephil

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Ja, die Bank steht in der Grunschuld mit drin. Das läuft meines wisens alles über den Notar, und die Bank bekommt das Geld über das Notaranderkonto.

Wie läuft das mit dem Darlehen, kann es da Schwierigkeiten mit der ARGE
geben?

MfG
 

lesephil

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Arco schrieb:
Nicht das da nachher ein böses Erwachen kommen könnte hinsichtlich Hausverkauf / Einkommen / Schonvermögen / Ausgleich der Schulden - Stichwort "ich komme da plus minus null raus"
Was ist den da alles zu beachten? Hab dazu nicht so richtig was gefunden.
Gerade in Hinblick zum Ausgleich der Schulden.

MfG
 

Arco

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wie ich schonmal ausführte,

wenn du bei dem Hausverkauf so 60.000 Euro bekommst und die Bank will die Kreditsumme von 36.000 Euro und die ExSchwiegereltern 18.000 Euro dann bleibt noch was übrig.

Wenn die Arge dieser Rechnung folgt ist es ja gut, vor allem ist es wichtig wie das Darlehn mit den ExSchwiegereltern rechtlich abgesichert war ...

Es kann allerdings im ungünstigsten Fall (ich will das nicht hoffen) so sein, dass die Arge sagen könnte " die 60.000 Euro sind Einnahmen und die Schulden gehen uns nix an" - evtl. bei dem Darlehn der ExSchwiegereltern wenn das nicht ordnungsgemäß abgesichert ist.

Außerdem müßte beachtet werden wie dein/euere Schonvermögenshöhe ist ..... etc. etc....

Alles was man vorher mit dem Anwalt und der Arge absprechen sollte, bevor eben wie ich schrieb " das böse Erwachen kommt" ...

Wie gesagt, ich will nicht unken - aber die Arge hat da manchmal andere Gedankengänge :pfeiff: :pfeiff:
 

lesephil

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naja, also das Darlehen ist glaube ich nicht so richtig abgesichert. Es läßt sich allerdings nachweisen das ihre Eltern zu dem Zeitpunkt selber einen Bausparvetrag in dieser Höhe abgeschlossen haben.

MfG
 

Arco

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lesephil schrieb:
naja, also das Darlehen ist glaube ich nicht so richtig abgesichert. Es läßt sich allerdings nachweisen das ihre Eltern zu dem Zeitpunkt selber einen Bausparvetrag in dieser Höhe abgeschlossen haben.

MfG
... ich würde da raten anwaltliche Hilfe zu holen - bzw. im Vorfeld mit dem Amt klären ....
 

lesephil

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Ja, Anwalt scheint ne gute Idee zu sein. Aber wie findet man einen der auf sowas spezialisiert ist? Hab schon mal in den Gelben Seiten gestöbert, aber nicht wirklich was gefunden.

Rechtsanwalt für ....

Oder über die Rechtsanwaltkammer?

Der Notar der den Hausverkauf abwickelt ist ja gleichzeitig auch Anwalt, wäre ja auch noch ne Idee.

MfG
 

lesephil

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vagabund schrieb:
Der Bankkredit ist doch sicher über Grundschuld abgesichert? Und mit den Exschwiegereltern gibt es sicher auch einen Darlehensvertrag?
Bei Hausverkauf besteht die Möglichkeit, den Kredit per Abtretung der Erlössumme an die Gläubiger zu tilgen, d.h. dir fliesst das Geld garnicht erst zu.
Was hat es mit der Abtretung auf sich? Was ist das?

Im Kaufvertrag ist geregelt das das Geld direkt vom Notaranderkonto an die Exschwiegereltern geht.

MfG
 

vagabund

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lesephil schrieb:
Im Kaufvertrag ist geregelt das das Geld direkt vom Notaranderkonto an die Exschwiegereltern geht.
Das ist schonmal gut... :daumen: ... das entspricht der Abtretung.
 

vagabund

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Der Notar ist sicher eine gute Idee, fraglich jedoch, ob er sich mit Sozialrecht auskennt.

Schau mal hier, ob ein Anwalt in deiner Nähe ist: Adressverzeichnis
 

lesephil

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So, Unterlagen für Beratungschein abgegeben. Mir wurde gesagt, dauert ungefähr ne Woche weil sie zur Zeit Anfragen ohne Ende hätten.

Hab jetzt nochmal nachgerechnet. Was ich noch nicht erwähnt habe das meine Ex auch noch mit im Grundbuch steht.

Das Haus geht jetzt für 60.500 € weg. Die Bank bekommt ungefähr 36.000 €.

60.500 - 36.000 = 24.500 €

Mein Schonvermögen:

Ich, 40 *200 = 8.000 €
2 Söhne 2*4.100 = 8.200 €
Notwendige Anschaffungen 3* 750 €= 2.250 €

zusammen = 18.450 €

Meine EX:

Ex, 38*200 = 7.600 €
nochmal 3 Kinder 3*4.100=12.300 €
Notwendige Anschaffungen 4*750 = 3.000 €
in wieweit ihr neuer Freund da noch mit reinspielt keine Ahnung, ist mit in der Bedarfsgemeinschaft.

zusammen: 22.900 € + 18.450 = 41.350 €

Also, auch wenn es mit dem Darlehen Schwierigkeiten geben sollte, unterliegt doch der Restbetrag dem Schonvermögen, und aus dem könnten doch die Schwiegereltern bedient werden.

Habe nichts gefunden, zwecks Auflagen für das Schonvermögen.

Bitte um eure Hilfe, falls ich mir hier was schön rechne.

ARGE weiß erstmal Bescheid das ich das Haus verkaufe. Der gute Mann meinte, warum ich ausziehe, da doch dir ARGE die Betriebskosten trägt. Auch nach dreimaliger Erläuterung, das die Bank die Restforderung auf einmal wieder haben will un mit Zwangsversteigerung droht. Und was da dann übrigbleit kann man sich ja denken.

Vielen Dank für eure Hilfe.

MfG
 

Arco

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hallo lesephil,

also es geht ja nur um dich und deine BG in hinsichtlich das Verhalten deiner Arge zu dem Hausverkauf.

Nach meiner Meinung hat da deine Ex-Frau erstmal damit (deine Arge + BG) nichts zu tun .... ich nehme ja an das ihr geschieden seid und ihr ja auch nicht mehr zusammenwohnt.

Wenn ich außerdem davon ausgehe das deine Ex die Hälfte (oder ?) des Hauses gehört, dann bekommt sie eigentlich ja auch die Hälfte des Kaufpreises. Wenn das so ist, dann bekommst du ja auch "nur" die Hälfte des übriggebliebenen Kaufpreises - also so nach deiner Rechnung 24.500 ./. 2 = 12.250 Euro ! !

Somit eigentlich kein Problem mit dem Schonvermögen - wenn ich nicht gänzlich falsch liege .....

Sollte das nicht so sein, und du die ganze Restsumme hättest, kannst du aber mit dem "Schonvermögen" deiner Ex nicht rechnen ....

............

Übrigens, wenn meine erste Vermutung zutrifft, bist du eigentlich (ich weiß ich bin gemein) mit dem "Privatdarlehn" deiner Ex-Schwiegereltern evtl. fein raus.

Wenn dieses Darlehn nicht grundbuchlich und anders eine Absicherung hat, dann könntest du mit deiner Restforderung sogar hinsichtlich der Rückzahlung an die Ex-Schwiegereltern raus sein ..... Ob das so ist, keine Ahnung - war gerade nur so eine Vermutung ....

...........

Ob das alles was ich jetzt geschrieben habe annähernd richtig ist, kommt darauf an wie Eure Rechtslage bei dem Verkauf ist ....
 

lesephil

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Arco schrieb:
Nach meiner Meinung hat da deine Ex-Frau erstmal damit (deine Arge + BG) nichts zu tun .... ich nehme ja an das ihr geschieden seid und ihr ja auch nicht mehr zusammenwohnt.
Genau

Wenn dieses Darlehn nicht grundbuchlich und anders eine Absicherung hat, dann könntest du mit deiner Restforderung sogar hinsichtlich der Rückzahlung an die Ex-Schwiegereltern raus sein ..... Ob das so ist, keine Ahnung - war gerade nur so eine Vermutung ....
Denk ich auch.

Auch wenn es sich komisch anhört, mir ist trotzdem drann gelegen das Ihre Eltern ihr Geld wieder bekommen.

War heute bei der ARGE in Berlin wegen Wohnung. Die sage ich brauch die mietübenahme aus Brandenburg, dann polizeilich ummelden und wieder beim Berliner ARGE melden.

In Berlin steht mir ne Wohnung für drei Personen in Höhe von 542 € warm zu.
In Brandenburg berechnen sie nach qm, 4,25 € kalt.
Hab jetzt ne Wohnung in aussicht die 63 qm hat und 333 € kalt kostet.
In Berlin wäre es kein Problem. In Brandenburg würde das so aussehen,
63 * 4,25 = 268 €. Also leige ich zu hoch. Bin zwar alleinerziehend da kommen nochmal 10% dazu sin dann 295 €. Kein Plan ob die da mitspielen.

MfG
[/quote]
 
E

ExitUser

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lesephil schrieb:
So, Unterlagen für Beratungschein abgegeben. Mir wurde gesagt, dauert ungefähr ne Woche weil sie zur Zeit Anfragen ohne Ende hätten.
Ui, da hab ich ja Glück gehabt: rein in die Antragsstelle, ALG II Bescheid hingelegt... erzählt warum ich die Beratung brauch, war noch nicht fertig, da sollt ich schon unterschreiben. Mir wurde noch gesagt, 10 Euro dem Anwalt bezahlen, und raus war ich wieder... nach nicht mal 5 Minten im gebäude!

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

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Der Notar der den Hausverkauf abwickelt ist ja gleichzeitig auch Anwalt, wäre ja auch noch ne Idee.
Das wird er nicht tun, da er dann evtl. in einen Interessenkonflikt geraten könnte. Als Notar ist er beiden Klienten verpflichtet - sowohl dir als auch deiner Frau. Wenn es dann vielleicht doch noch zu Auseinandersetzungen kommt... s.o.

Wenn du möchtest, könnte ich dir einen Anwalt in Berlin sagen, der sich sowohl mit Alg 2 als auch mit Eigenheimangelegenheiten befaßt.

PN mit deiner Telefon-Nr. an mich und ich rufe dich gerne an.
 
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