Haus geerbt

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H

HeidiHeidi

Gast
Hallo,
wie ist es wenn man ein Haus geerbt hat in dem man aber nicht selbst wohnt und das zur Zeit auch unbewohnbar ist, weil die Heizung kaputt ist und es renoviert werden müsste, wofür aber kein Geld da ist. Es befindet sich in einem anderen Ort als man selbst wohnt. Es steht leer.

Jetzt fällt man in Hartz4. Könnt Ihr mir da helfen? Das Haus soll auf jeden Fall nicht verkauft werden, sondern schon als Alterswohnsitz bleiben.
 

wommi

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Hallo,
wie ist es wenn man ein Haus geerbt hat in dem man aber nicht selbst wohnt und das zur Zeit auch unbewohnbar ist, weil die Heizung kaputt ist und es renoviert werden müsste, wofür aber kein Geld da ist. Es befindet sich in einem anderen Ort als man selbst wohnt. Es steht leer.

Jetzt fällt man in Hartz4. Könnt Ihr mir da helfen? Das Haus soll auf jeden Fall nicht verkauft werden, sondern schon als Alterswohnsitz bleiben.

Da wird das JC wohl trotzdem auf einem Verkauf bestehen - oder das ALG2 streichen !
 
H

HeidiHeidi

Gast
Ist sicher ganz schön kompliziert, aber die Möglichkeit würde ja bestehen es zu vermieten, wenn man es schafft das irgendwie bewohnbar zu machen.
Vermutlich würde die Mieteinnahme dann angerechnet werden, was ja auch ok wäre, aber würde das überhaupt gehen? Könnten sie einen vielleicht dazu nötigen das Haus zu bewohnen?
 

ZynHH

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Vermutlich würde die Mieteinnahme dann angerechnet werden,

Hört sich so an, als wolltest du das Haus sanieren, bewohnbar machen und es dann vermieten. Da die Miete aber nicht reicht, dann weiter mit HIV aufstocken wollen...... das kann nicht dein Ernst sein.

Also wenn ich ein Haus erbe, in dem ich meinen Lebensabend verbringen möchte, warum will ich dann nicht jetzt schon darin wohnen, wenn es saniert ist?

Wohneigentum muss entweder selbst bewohnt werden oder verkauft.
 
H

HeidiHeidi

Gast
Das hatte ich befürchtet.

Das Haus steht in der letzten Wallachei, das ist der Grund. Da gibt es überhaupt keine Jobs.
Was heißt nicht mein Ernst? Ich weiß es ja nicht, deshalb frage ich Euch ja. Ich meine mal sowas gehört zu haben, dass man Wohneigentum nicht verkaufen muss, wegen Altersversorgung.

Eigentlich ist kein Geld da für eine Renovierung und schon gar nicht für eine Heizung, aber verkaufen ist auch schwierig, weil von Oma.
 
R

Rounddancer

Gast
Hm, gäbe es denn Mieter dafür? Und wieviel Zeit ist, bis Du das Haus als Altersruhesitz brauchst?
Was sagt der Notar, warst Du nah genug mit dem Erblasser verwandt, um keine Erbschaftssteuer zahlen zu müssen?
Sind noch Hypotheken auf dem Haus, und sei es solche, die schon erledigt, aber noch nicht gelöscht sind?
Sind jemand anderem z.B. Pflichtteile auszuzahlen, oder muß mit einer Erbengemeinschaft gedealt werden?

Solange das nicht alles klar ist, würde ich mich noch gar nicht damit befassen, was das JobCenter dazu sagt, denn die hat nur zu interessieren, wenn real was zufließt, und das in dem Monat, in dem es zufließt.

Wenn sich Mieter, z.B. ein Handwerker, fänden,- und ich das Haus erst in zehn, fünfzehn Jahren bräuchte, dann würde ich mit denen ausmachen, daß die die anfallenden Arbeiten übernähmen,- monatliches Budget bis zur Netto-Kaltmiete. Dann könnten die die Kaltmiete so abarbeiten (und würden dokumentieren, was sie dafür machten),- und müßten bloß die Nebenkosten, also Grundsteuer, Schmutzwasser, Abwasser, Wasser, Strom, Kaminfeger, Heizzung, etc. zahlen.
Das mit einem festen Zeit-Mietvertrag mit der Begründung, das dann als Altersruhesitz zu brauchen.

Dann hätte ich in dieser Zeit keine Mieteinnahmen,- und so keine Zuflüsse.
Und damit keine Probleme mit dem JobCenter.
 
H

HeidiHeidi

Gast
Danke für Eure Hilfe. Ist ja gar nicht so einfach. Erbschaftssteuer weiß ich nicht, ist die Oma und andere Anspruchsberechtigte gibt es nicht mehr.
Es ist ein ganz altes Haus und keine Hypotheken oder so drauf.

Solche Handwerker würde ich gern finden als Mieter, aber das ist unwahrscheinlich. Aber würde das so auch gehen? Ich kann nicht glauben, dass das JC das so mitmachen würde.

Das Erbe ablehnen geht eigentlich nicht, weil es alles ist, was noch von der Familie übrig ist und man weiß, dass man im Alter (noch Jahrzehnte) ein Dach über dem Kopf hätte.
 
E

ExitUser

Gast
Danke für Eure Hilfe. Ist ja gar nicht so einfach. Erbschaftssteuer weiß ich nicht, ist die Oma und andere Anspruchsberechtigte gibt es nicht mehr.
Es ist ein ganz altes Haus und keine Hypotheken oder so drauf.

Solche Handwerker würde ich gern finden als Mieter, aber das ist unwahrscheinlich. Aber würde das so auch gehen? Ich kann nicht glauben, dass das JC das so mitmachen würde.

Das Erbe ablehnen geht eigentlich nicht, weil es alles ist, was noch von der Familie übrig ist und man weiß, dass man im Alter (noch Jahrzehnte) ein Dach über dem Kopf hätte.

Die Frage ist, ob du überhaupt einen Käufer oder Mieter findest.

Allerdings fallen ja, auch wenn das Haus unbewohnt ist, Kosten an. Wie willst du das finanzieren?
 

wommi

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Danke für Eure Hilfe. Ist ja gar nicht so einfach. Erbschaftssteuer weiß ich nicht, ist die Oma und andere Anspruchsberechtigte gibt es nicht mehr.
Es ist ein ganz altes Haus und keine Hypotheken oder so drauf.

Solche Handwerker würde ich gern finden als Mieter, aber das ist unwahrscheinlich. Aber würde das so auch gehen? Ich kann nicht glauben, dass das JC das so mitmachen würde.

Das Erbe ablehnen geht eigentlich nicht, weil es alles ist, was noch von der Familie übrig ist und man weiß, dass man im Alter (noch Jahrzehnte) ein Dach über dem Kopf hätte.

Lass es doch erst einmal schätzen - vielleicht ist es aufgrund des Renovierungsbedarfs und des Alters ja nicht viel wert !

Wie Du es dann allerdings irgendwann mal als Altersruhesitz nutzen kannst, ist mir ein Rätsel. Wielange wäre das dann noch ?

Wie immer Du es drehst - das JC wird das Haus verwerten wollen !
 
H

HeidiHeidi

Gast
Na sagen wir mal...ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben (manchmal schon, aber heute nicht), dass es auch mal wieder bergauf geht.
Wenn man seine Kindheit da verbracht hat und jetzt heißt es entweder du nimmst es, oder es ist weg .... das ist auch eine emotionale Sache.

Geld für Reparaturen und so ist momentan gar keins da. So wie es ist, ist es unbewohnbar, weil keine Heizung drin ist, bzw. die erneuert werden müsste und das kostet!!!! Aber es ist auch in einer anderen Stadt, sogar in einem anderen Bundesland und jetzt will ich da nicht hin. Da finde ich nie einen Job. Später, so ins 20-30 Jahren aber könnte ich mir vorstellen da zu leben, vielleicht auch früher, kommt auf die Umstände an.

Naja, ich hab den anderen threat jetzt mal gelesen, nicht alles verstanden, aber so wie es aussieht, sieht es allgemein schlecht aus.
 
R

Rounddancer

Gast
Du, mit 20 Jahren Zeitmietvertrag damit könnte schon eine Handwerkerfamilie kalkulieren, warum nicht versuchen?
Wenn die Miete für den Hauserhalt draufgeht, dann hättest Du ja kostenbereinigt keine Einnahme daraus. Folglich nichts abzuziehen.
Übrigens: Auch mit den meisten JobCenter- Mitarbeitern kann man vernünftig reden,- wie man in den Wald hineinruft, kommts zurück.
 
H

HeidiHeidi

Gast
Das sehen viele hier aber ganz anders, glaube ich.
Eine Idee wäre das aber wirklich. Ich muss drüber nachdenken, auch wenn ich denke, die werden nicht gerade Schlange stehen...

Da ich bislang auch keine besonders schlechten Erfahrungen gemacht habe, denke ich auch, dass es ein Gespräch Wert wäre, aber schlafende Hunde wecken? Naja, letzten Endes muss man doch drüber reden.
 
E

ExitUser

Gast
Wovon willst du die Steuern und Gebühren für das Haus zahlen, wenn kein Geld da ist?

Für das Jobcenter ist es vorrangig, dass du deinen Lebensunterhalt selbst finanzierst. Ob dein Haus zerfällt, wird die nicht sonderlich interessieren.

Wenn das Haus in der Pampa liegt, wirst du auch nicht viel an Miete herausbekommen, nachdem alle Kosten beglichen sind.
 

HajoDF

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Hallo,
wie ist es wenn man ein Haus geerbt hat in dem man aber nicht selbst wohnt und das zur Zeit auch unbewohnbar ist, weil die Heizung kaputt ist und es renoviert werden müsste, wofür aber kein Geld da ist. Es befindet sich in einem anderen Ort als man selbst wohnt. Es steht leer.

Jetzt fällt man in Hartz4. Könnt Ihr mir da helfen? Das Haus soll auf jeden Fall nicht verkauft werden, sondern schon als Alterswohnsitz bleiben.
Hallo Heidi,
wenn das Haus bereits vor ALG II-Antrag in Deinem Besitz ist, ist es grundsätzlich Eigentum/Vermögen.
Jetzt kommt es darauf an, wie hoch der Wert des Hauses anzusetzen ist, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass der Wert Deine Vermögensfreigrenze überschreitet. In diesem Fall ist das Haus zu verwerten, es sei denn, Du nutzt es selbst.
Wunschdenken ist zwar verständlich, aber in Deinem Fall völlig unrealistisch.
Du schreibst selbst, dass Haus sei z.Z. unbewohnbar. Wer soll da also zur Miete einziehen wollen?
Und Mieteinnahmen bedeuten dann neben dem Vermögen auch noch anrechenbares Einkommen bei Hartz 4.
 
H

HeidiHeidi

Gast
Dann würde ich am ehesten noch umziehen. Dann ist es eben so. Nur da finde ich niemals einen Job.
Wenn die Heizung intakt wäre, würde es gehen. Sieht zwar alles schlimm aus (leer, keine Tapeten, teilweise keine Fußböden....), aber dass es verkauft wird will ich nicht.

Wenn ich selbst drin wohne ist es ok?
 

HajoDF

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Vielleicht solltest Du einen Kostenplan für Dich machen, was alles zu tun ist und dann nach und nach alles machen.
Nutzt Du das Haus selbst (allein?) und ist nicht zu groß, dann lohnt sich das sicher, sofern die Bausubstanz in Ordnung ist.
Eventuell kannst Du eine kleine Hypothek eintragen lassen zur Finanzierung der Heizung?
 
E

ExitUser

Gast
Dann würde ich am ehesten noch umziehen. Dann ist es eben so. Nur da finde ich niemals einen Job.
Wenn die Heizung intakt wäre, würde es gehen. Sieht zwar alles schlimm aus (leer, keine Tapeten, teilweise keine Fußböden....), aber dass es verkauft wird will ich nicht.

Wenn ich selbst drin wohne ist es ok?

Nicht unbedingt. Da gibt es auch Angemessenheitskriterien. D.h. es darf nicht zu groß sein, die Nebenkosten nicht zu hoch.

Wieviel qm ist denn die Wohnfläche?

Ein eigenes Haus ist natürlich was Feines. Da musst du abwägen.
Auf dem Land wird auch viel in Nachbarschaftshilfe repariert ;-).
 

Solanus

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Ich glaube die Frage muss anders gestellt werden.

1. Ist das Haus bewohnbar?

So wie ich es lese, nein.

2. Ist das Haus bewohnbar zu machen?

So wie ich es lese, im Moment nein.

3. Kann man das Haus später bewohnbar machen?

Im Prinzip ja, aber je länger es ungenutzt leer steht, um so größer wird der Aufwand. "Ein unbewohntes Haus stirbt!", sagt eine alte Weisheit.

4. Was kann man tun?

Verkaufen? Ist nicht gewollt.
Vermieten? Geht im Moment nicht.
Renovieren? Kein Geld. Bankkredit? Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zu bekommen.

Ich sehe nur zwei Alternativen.

Ziehe selbst ein und mach es zum Lebenszwecke es bewohnbar zu machen.

Alternativ

Versuche noch ein paar Kröten zu bekommen und verkaufe es jetzt, in 5 oder 10 Jahren wird es wohl nicht mehr gehen.
 

ela1953

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Ich fass mal zusammen:

Ruine in der Pampa, keine Heizung, teilweise keine Fußböden
kein Geld für Instandsetzung

Handwerker, der es sich (für mich) renoviert, kaum zu finden.

Wunsch erst in 20-30 Jahren dorthin zu ziehen - findet sich niemand, der das Haus für mich renoviert, gammelt es noch so lange vor sich hin

Reparaturstau wird immer größer - wenn die Hütte nicht von selber zusammenfällt

Auch wenn jetzt jemand das Haus in Schuss bringt, ist das fast alles in 20-30 Jahren auch wieder neu zu machen.

Besteht die Möglichkeit, in den vielen Jahren die Summe anzusparen? Als ALGII Empfänger wohl kaum, da die Reparaturkosten wohl über dem Vermögensfreibetrag liegen,

Alternative: Selber einziehen, dann ist das Haus geschütztes Vermögen. Allerdings braucht man da sicher eine Umzugsgenehmigung.
Auch habe ich gelesen, dass die Jobcenter gern umgehen, Geld in die Renovierung eines Hauses zu stecken. Einige müssen alle Instandhaltungsarbeiten einklagen - JC zahlen auch oft nicht mal die erforderliche Menge an Heizöl.

Das Jobcenter prüft auch den Wert des Hauses und bei deinen Beschreibungen übersteigen die Reparaturkosten sicher den Wert
Auch muss beachtet werden, dass bei langjährigem ALGII Bezug und evtl. später Grundsicherung das Haus eh futsch ist. Denn Jobcenter holen sich die Leistung von den Erben wieder

Erst mal musst du dir darüber klar werden, was du wirklich willst. Willst du denn tatsächlich in 20-30 Jahren in die Einöde ziehen oder willst du doch lieber die Annehmlichkeiten deines jetzigen Wohnortes genießen.

Ich z.B. wollte vor 35 Jahren nicht hierhin ziehen - aber jetzt will ich nicht mehr zurück, obwohl es nur ein anderer Stadtteil ist.
 
E

ExitUser

Gast
Die Frage ist wohl auch, ob es nicht vernünftiger wäre, das Erbe auszuschlagen, weil dir die Kosten sonst über den Kopf wachsen.

Als Richtwert, was ein JC maximal für den Unterhalt von Wohneigentum zahlt, gelten die ortsüblichen KdU.
 
H

HeidiHeidi

Gast
Ich heule gleich.

Ich glaube, ich kann gar nichts machen. Es ist so oder so weg.

Es hat ca. 130 qm, die obere Etage ist nicht bewohnbar, weil der Fußboden fehlt. Ansonsten geht es. Farbe für die Wände wäre sicher irgendwie machbar, aber die Heizung ist im Eimer und uralt. Habe mal geguckt was sowas kostet. Unerschwinglich!

Die Bausubstanz sollte in Ordnung sein. Der Keller ist ein wenig feucht, aber das war schon immer so. Das Dach ist auch alt, aber es geht noch und da regnet nichts durch und nichts. Verkaufen .... wird angerechnet, also weg. Erbe ausschlagen ....weg. Es ist weg.


Ich danke Euch.
 
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Dieses Thema ist geschlossen.
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