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Hauptmietvertrag und Untermietvertrag - Was tun ?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Nachtigall

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#1
Hallo zusammen
Vielleicht gibt es bei Euch eine/einen , der mir einen Rat geben kann!

Ich lebe seit vielen Jahren in einer WG, vor Hartz aus Bequemlichkeit - seit Hartz IV aus Notwendigkeit, da ich mir keine eigene Wohnung mehr leisten kann.
Bei meinem jetzigen Vermieter wohne ich bereits 5 Jahre. In den 5 Jahren war natürlich auch der ein-oder andere Umzug zu bewältigen, aber da ich mich relativ gut mit diesem verstehe bin ich eben immer geblieben.
Soviel zur Vorgeschichte.
Letztes Jahr erfolgte der Umzug in die neue Wohnung und ich habe mich dazu überreden lassen, den HMV mit zu unterschreiben. Gleichzeitig habe ich mit meinem Vermieter aber wieder den - wie so oft schon - UMV abgeschlossen, da ich meine Unabhängigkeit auch behalten möchte, ( relativ kurze Kündigungsfristen im Gegensatz zum normalen MV )
Eben diesen UMV habe ich der ARGE eingereicht. Diese hat meinen Mietanteil auch anstandslos bezahlt - bis gestern. Seit gestern sind alle Zahlungen bezgl der Miete eingestellt worden, weil man angebl ein unwirksames Mietverhältnis vermutet. ( Anm: ein von der ARGE geforderter HMV wurde zu keinem Zeitpunkt vorgelegt, ebenso auch nicht die Bestätigung des Vermieters zur Genehmigung der UvM, weil mein Vermieter die Schnüffelei einfach nicht will). Insofern verlief auch der letzte Hausbesuch ergebnislos, weil der ARGE Hausverbot erteilt wurde.
Im Bescheid stehen u.a. folgende Gründe: Ich hätte bereits in der vorhergehenden Wohnung ebenfalls bei dem gleichen Vermieter gewohnt, angebl. hat man sich bei der jetzigen Genossenschaft über meinen Vermieter erkundigt ( ob das vom Datenschutz her OK ist, sei erstmal dahingestellt) und wohl in Auskunft gebracht, daß dieser garkeine Genehmigung zur Untervermietung hat ( die Genossenschaft weiß nichts von einem Auskunftsersuchen der ARGE), angebl hat die Genossenschaft von einer gegenwärtigen Untervermietung meiner Person keine Kenntnis ( kann man auslegen wie man möchte)(hat sie nicht, weil ich im HMV stehe- oder hat sie nicht, weil sich die ARGE das ausdenkt)
Insofern nimmt man jetzt ein unwirksames Untermietverhältnis an, welches die AGRE nicht durch Zahlung des Mietanteils fördert.
Zuguterletzt wird mir jetzt plötzlich ein unangemessen hoher Mietzins unterstellt, der angebl in einen "erheblichen Missverständnis" zur überlassenen Fläche steht.
Zum Vergleich: Gesamtmiete bei knapp 90qm 670 Euro/ mein Anteil 355 für Zimmer, Möbilierung, Kühlschrank/Küchenmitbenutzung,Heizung, KabelTV, Wasser ect.
Dadurch, daß ich natürlich den ganzen Tag zuhause bin, verbrauche ich auch mehr - eigentlich logisch. Die ARGE macht jetzt aus diesen 355 aus unerfindlichen Gründen 366! und schreibt, daß sie aktenkundig gewordene Zweifel an der Richtigkeit meiner Angaben bei Antragstellung hat.
Frage: Wenn Unklarheiten bestehen, hätte man sich doch wohl an meinen Vermieter wenden müssen und nicht einfach diesen übergehen und direkt an die Genossenschaft rangehen - sehe ich das falsch ? Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht erlaubt. Was geht es die Genossenschaft an, ob ich arbeitslos bin oder nicht, solange die Miete gesichert ist ( durch meinen Vermieter)
Abschließend: wie kläre ich diesen Sachverhalt denn jetzt auf, ohne , daß mir weitere Nachteile entstehen? Ich möchte ungern den HMV vorlegen, weil ARGE sich dann wieder was anderes zusammenbastelt. Von wegen warum ich einen UMV habe, oder warum denn 2 Verträge bestehen.
Bringt es etwas, wenn diese Bestätigung der Genossenschaft vorgelegt wird, obwohl es ja eigentlich Mietrecht ist und damit eine Sache zwischen Mieter und Vermieter ?!

Ich möchte auch ungern ins Zelt ziehen! Was auf kurz oder lang aber nicht zu vermeiden sein wird wenn diese Zahlungen nicht kommen.
Ich habe übrigens nur noch die Möglichkeit der Klage !
 

Arco

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#2
Hi Nachtigall ( ik hör dir trapsen wa ;) )


:hmm: :hmm: wenn ich deine Ausführungen so richtig verstanden habe, klingt das hier etwas seltsam .....

So seltsam, das man sich nicht wundern könnte warum die Arge da was im Argen vermutet ....

Aber muß ja so nicht sein.

Mein Tip, Fakten bei der Arge auf den Tisch und hoffen das die das alles nicht zu eng sehen ....

Jetzt noch irgendwie sich "rausmogeln" zu wollen kann auch voll nach hinten losgehen ....

Mehr kann und will ich nicht schreiben .....
 

vagabund

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#3
Hallo,

also sortieren wir mal ;) :

Hast du schriftlich mitgeteilt bekommen, worauf sich die Zweifel der ARGE begründen?

Hast du gelegenheit zur Stellungnahme / Anhörung bekommen?

Die zwei Verträge, denke ich, sind kein juristisches Problem, da der HMV das Außenverhältnis ( Vermieter <-> Mitmiter + du) dokumentiert und der UMV das Innenverhältnis ( Mitmieter <-> du). M.E. hat aber der HMV vorrang bei den Behörden und hätte da vorgelegt werden müssen.

VG
vagabund
 

Nachtigall

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#4
Hallo
Ich habe das alles schriftlich, weil ich gegen den neuen Leistungsbescheid Widerspruch eingelegt habe, da die Miete nicht berücksichtigt war - insofern habe ich jetzt den sog. Widerspruchsbescheid vorliegen. EA auf Rücknahme des Widerspruchsbescheid und Zahlung habe ich auch bereits eingereicht.
 

vagabund

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#5
Na dann warte die gerichtlichen Verfügungen ab.
 
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