Hauptforderung wird nicht weniger

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Pünktchen

Elo-User*in
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Guten Abend zusammen,

ich weiß nicht, ob das Thema hier schon mal diskutiert wurde (wahrscheinlich ja, ich hab es aber nicht gefunden). Folgende Situation:

- Inkassobüro schreibt Schuldner an, die Hauptforderung ist unbestritten
- Es wird nichts unterschreiben, sondern telefonisch eine Ratenvereinbarung
getroffen
- Schuldner zahlt jeden Monat seine Rate
- Auf Aufforderung schickt das Inkassobüro nach Jahren eine Kontoaufstellung

Und hier zeigt sich jetzt, daß sich die Hauptforderung nur minimal verringert hat und die ganze Zeit lediglich diese Inkasso- und wer-weiß-was-Gebühren gezahlt wurden.

Ist diese Situation noch zu retten, d. h., gibt es eine Möglichkeit, die mittlerweile fast beglichene Hauptforderung noch als solche anzuerkennen oder ist das einfach das Modell "A-Karte"?

Danke
 

arbeitslos in holland

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- Es wird nichts unterschreiben, sondern telefonisch eine Ratenvereinbarung
getroffen

normalerweise ist alles mündliche "schall und rauch", wenn nicht

- Schuldner zahlt jeden Monat seine Rate

ein konkludentes verhalten des schuldner gefolgt wäre. weil durch die ratenzahlung hat der schuldner:

1.) die gesamtforderung inkl. inkassokosten akzeptiert
2.) die mündliche ratenzahlungsvereinbarung bestätigt

Und hier zeigt sich jetzt, daß sich die Hauptforderung nur minimal verringert hat und die ganze Zeit lediglich diese Inkasso- und wer-weiß-was-Gebühren gezahlt wurden.

vor allem liefen in der zeit auch die zinsen weiter, weil keine zinsfreistellung/zinsstundung vereinbart wurde.

Ist diese Situation noch zu retten, d. h., gibt es eine Möglichkeit, die mittlerweile fast beglichene Hauptforderung noch als solche anzuerkennen

es ist zwar dünn, aber ich halte die tatsache, dass da telefonisch irgend etwas "bequatscht" wurde für nicht rechtssicher(genug). dem kunde hätte das schriftlich zur unterschrift vorgelegt werden müssen. insbesondere deswegen, weil durch diesen "vergleich" zu ungunsten des schuldners, der inkassoladen umfangreiche zugriffsrechte auf das vermögen des schuldners bekommen hat und sich auch die verjährungsfrist zu ungunsten des schuldner erhöht hat. ich denke, dass da der gang zur verbraucherberatung/schulderberatung angezeigt ist :wink:
 

Pünktchen

Elo-User*in
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Mach ich, mangels (funktionierendem oder zumindest von mir bedienbarem :icon_pfeiff:) Scanner muß ich da noch ein Weilchen basteln, ansonsten tipp ich es einfach mal ab (sind vier Seiten).

Danke bis jetzt.
 
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