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Hauptforderung beglichen, trotzdem noch Gebührenforderung

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pinguin

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#1
Hallo an alle,

gibt es hierüber irgendwo ein höchstrichterliches Urteil, das diesem Treiben ein Ende bereitet?

Ein Hamburger Inkassobüro, (KSP Kanzlei Dr. Seegers), möchte Geld sehen, obwohl es sich hierbei alleine um Gebühren handelt, die dieses Inkassobüro selber schafft; die dem Bescheid zugrunde liegende Hauptforderung wurde vor mehr als einem halben Jahr beglichen und dieses Büro auch darüber informiert. Großzügigerweise haben diese dann ihre Forderung um diesen Betrag der Hauptforderung gemindert und bleiben darüberhinaus jedoch auf ihrer Forderung bestehen.

Läßt sich hier außergerichtlich irgendetwas bewegen?

ciao
pinguin
 

Zita

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#2
Die Forderungen eines Inkassobüros dürfen nicht höher ausfallen, als die Kosten eines Rechtsanwaltes. Dabei allerdings muss das Inkassobüro bereits vor Begleichung der Hauptforderung aktiv geworden sein.

Habe gerade gegooglet und dort machte man die Rechnung auf: Bei 300 Euro Schulden und Abzahlung kann das Inkassebüro ca. 40 Euro in Rechnung stellen.

Ich werde jetzt das Büro anschreibven und darauf aufmerksam machen, dass ich nicht in der Lage bin, weiter zu zahlen.
 

Inkasso

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#3
(KSP Kanzlei Dr. Seegers)
ist kein Inkassobüro sondern ein Anwaltsbüro
Anwaltsgebühren sind vor Gericht durchsetzungsfähig

Ein Hamburger Inkassobüro, (KSP Kanzlei Dr. Seegers), möchte Geld sehen, obwohl es sich hierbei alleine um Gebühren handelt, die dieses Inkassobüro selber schafft; die dem Bescheid zugrunde liegende Hauptforderung wurde vor mehr als einem halben Jahr beglichen und dieses Büro auch darüber informiert. Großzügigerweise haben diese dann ihre Forderung um diesen Betrag der Hauptforderung gemindert und bleiben darüberhinaus jedoch auf ihrer Forderung bestehen.
mehr Infos zur Forderung
War der Ra bereits eingeschaltet und Du hast erst danach die HF überwiesen ?
etc

lg
 

pinguin

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#4
ist kein Inkassobüro sondern ein Anwaltsbüro Anwaltsgebühren sind vor Gericht durchsetzungsfähig
mehr Infos zur Forderung. War der Ra bereits eingeschaltet und Du hast erst danach die HF überwiesen ? etc
Ist schwierig zu beantworten:

1.) Die ursprüngliche Forderung seitens der Firma betrug 60 Euro;
2.) diese 60 Euro wurden kurz nach Erhalt eines Briefes dieser Firma Anfang 2009 überwiesen;
3.) hier hat sich entweder was überschnitten, oder es sind nicht alle Postsendungen bei mir eingetroffen, (habe hier mit der DP schon langjährige negative Erfahrungen),
4.) später wurde ich in einem Service-Büro vorstellig und bat um Auskunft;
5.) sie bestätigten mir mündlich zwar den Eingang der Zahlung, hätten ihre Forderung aber kurz zuvor an diese KSP abgetreten und könnten nun ihrerseits nichts mehr veranlassen;
6.) Mitte Mai bekam ich nun einen Brief dieser KSP, worin diese 60 Euro als Forderung und weitere "Bearbeitungsgebühren" enthalten waren, die gesamt einen Betrag von weit über 200 Euro ergeben haben;
6a.) eine weitere Kommunikation seitens der Firma und KSP hat offensichtlich nicht stattgefunden, nachdem die Forderung der Firma an diese beglichen wurde;
7.) auf diesen Brief habe ich mit der Kopie des Einzahlungsbeleges reagiert, wonach ja die Hauptforderung beglichen sei;
8.) In einem aktuellen Schreiben hat mir KSP zwar den Eingang der Hauptforderung an die Firma bestätigt, doch bleiben sie bei ihren "Bearbeitungsgebühren" als Forderung.
9.) deren aktuelle Forderung nennt sich überwiegend "Schadensersatzpauschale" und beträgt in der Summe noch immer knapp 200 Euro.

ciao
pinguin
 

Inkasso

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#5
Liste mal gerunded die letzte Forderungsaufstellung der RAs auf
Hast Du schon nachweisbar schriftlich mit dem RA kommuniziert ?+


lg
 

pinguin

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#6
Liste mal gerunded die letzte Forderungsaufstellung der RAs auf
Da steht u.a.

Summe Rechnungsforderung 55,40
bestehend aus:
Bearbeitungsgebühren wegen Rücklastschrift 45,00
Mahngebühren 7,50


Zzgl. Schadensersatzpauschale 125,42
Gesamt 180,82

Diese Schadensersatzpauschale hat mit der Firma, die Anspruch auf die Hauptforderung hatte, nichts zu tun; die Forderung der Firma selber ist beglichen.

Hast Du schon nachweisbar schriftlich mit dem RA kommuniziert ?
Bisher ging exakt ein Brief/Fax von mir an dieses RA-Büro mit der Bestätigung über die Bezahlung der Hauptforderung; sonst kein weiterer Schriftwechsel.

ciao
pinguin
 

pinguin

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#7
Guten Morgen,

gestern kam wieder ein Schreiben von KSP, in dem sie mir Ratenzahlung angeboten haben und zeitgleich dazu ihre Forderung um eine angebliche Einigungsgebühr erweitert haben. Geeinigt haben wir uns aber nicht. Die Einigung würde ja erst dann zustande kommen, wenn ich eine erste Rate zahlen würde; geht aber nicht, weil nicht im Budget.

Ob es etwas bringt, weiß ich nicht, nur werde ich einen schönen Brief schreiben dürfen und ihn zeitversetzt früher an die rechtsanwaltliche Vereinigung absenden.

ciao
pinguin
 

Speedport

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#8
Vielleicht hilft es, die Gegenseite auf das Prozessrisiko aufmerksam zu machen?

Z.B. so:

Ich bin langzeitaqrbeitslos in HartzIV, die eidesstattliche Versicherung wurd zuletzt am XX.XX.XX abgegeben. Weiterhin bin ich gesundheitlich eingeschränkt, eine Arbeitsaufnahme in absehbarer Zeit ist unwahrscheinlich. Raten auch kleinster Art kann ich von der Grundsicherung (Existenzminimum) nicht leisten.
Wenn Sie wollen senden Sie einen Mahnbescheid, ich werde ihm widersprechen und es auf einen Prozess ankommen lassen.

Wenn die tatsächlich einen Mahnbescheid schicken würden und Du widersprichst, muß der Gläubiger innerhalb sechs oder acht Wochen den Prozess anstrengen, für den er die Gerichtskosten vorstrecken muß. Da kommen Realisten dann schon ins Grübeln und lassen es dann meist.

Das solltest Du natürlich nur machen, wenn Du für die nächste Zeit tatsächlich nicht mit einer Arbeit rechnest.
 

gerda52

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#9
@ Speedport

Dein Beitrag ist in dieser Angelegenheit wenig hilfreich, da er im Prinzip ein Schuldeingeständnis darstellt, auch wenn vorab der Widerspruch gegen einen evtl. Mahnbescheid angekündigt wird. Von einem Eingeständnis ist Pinguin jedoch zur Zeit weit entfernt.

Man müsste jetzt wissen, ob der ursprüngl. Zahlungsverzug auch eine vorzeitige Vertragskündigung zur Folge hatte. In den Vertragsbedingungen ist dann auch meistens ein fälligwerdender Schadensersatz geregelt.
 

Speedport

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#10
@ Speedport

Dein Beitrag ist in dieser Angelegenheit wenig hilfreich, da er im Prinzip ein Schuldeingeständnis darstellt, auch wenn vorab der Widerspruch gegen einen evtl. Mahnbescheid angekündigt wird. Von einem Eingeständnis ist Pinguin jedoch zur Zeit weit entfernt.

Man müsste jetzt wissen, ob der ursprüngl. Zahlungsverzug auch eine vorzeitige Vertragskündigung zur Folge hatte. In den Vertragsbedingungen ist dann auch meistens ein fälligwerdender Schadensersatz geregelt.
Es geht hier um die Gebühren einer Anwaltskanzlei, an die die Forderung abgetreten wurde, bevor der Schuldner Zahlungen leistete. Diese Gebühren sind vor Gericht ganz oder teilweise durchsetzbar. Der Vertrag interessiert im Moment nicht, da diese Hauptforderung bezahlt ist.
Und wo liest Du konkret ein Schuldeingeständnis? In dem man auf das Prozessrisiko hinweist?
 

Inkasso

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#11
Summe Rechnungsforderung 55,40
bestehend aus:
Bearbeitungsgebühren wegen Rücklastschrift 45,00
Mahngebühren 7,50


Zzgl. Schadensersatzpauschale 125,42
Gesamt 180,82
Diese Gebühren sind nicht mal ansatzweise durchsetzungsfähig !!!!
Hier wird auf Unkenntnis gehofft
Frage :
Hast Du damals die reine Hauptforderung - also die geplatzte Lastschrift - an den GL überwiesen ?
Irgendwelche Stornogebühren für die geplatzte Lastschrift obendraufgepackt ?

lg
 

pinguin

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#12
Hast Du damals die reine Hauptforderung - also die geplatzte Lastschrift - an den GL überwiesen ?
Ich hatte die letzte an mich gerichtete Forderung des Unternehmens in der von ihnen genannten Höhe an sie selber überwiesen; das waren exakt 60 Euro.

Irgendwelche Stornogebühren für die geplatzte Lastschrift obendraufgepackt?
Nein, draufgepackt hatte ich nichts, weil ich auch die 60 geradeso zusammenbekommen hatte. Wenn es sinnvoll ist, hier noch etwas an die Firma zu bewerkstelligen, bekomme ich das sicher gebacken.

Es ist ja nicht meine Absicht, eventuellen Verpflichtungen nicht nachzukommen; (habe meines bisher immer abgetragen), nur weiß ich, wenn mir auf den Füssen herumgetrampelt wird, gehe ich in Privatinsolvenz, (was ich eigentlich nicht möchte), und hab' dann sogar 300 Euro monatlich mehr zur Verfügung, die ich jetzt noch von meinem weit unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegenden monatlichen Gesamteinkommen, (Job plus ergänzendes ALG2), abdrücke. Es gibt genug Leute hier, (ehemalige Selbständige), die diesen Weg beschritten haben und gut damit leben.
 

Inkasso

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#13
Ich hatte die letzte an mich gerichtete Forderung des Unternehmens in der von ihnen genannten Höhe an sie selber überwiesen; das waren exakt 60 Euro.
also müssten in den 60 bereits irgendwelche Mahngebühren ( die des Ursprungsgläubigers) enthalten sein ?

lg
 

pinguin

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#14
also müssten in den 60 bereits irgendwelche Mahngebühren ( die des Ursprungsgläubigers) enthalten sein ?
Ich habe mir die zweite und letzte Mahnung von dieser Firma vom 26.11.08 noch einmal angesehen; dieses Schreiben setzt sich aus dem Betrag und der Bearbeitungsgebühr wegen Rücklastschrift in Höhe des gleichen Betrages zusammen. Diesen Gesamtbetrag habe ich überwiesen; die ebenfalls weiter unten im Schreiben genannten Mahngebühren von 2,50 Euro habe ich demzufolge nicht mit überwiesen.

Die an mich von dieser Firma gestellte Hauptforderung wäre damit doch beglichen?
 

pinguin

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#15
Ende vergangener Woche kam von KSP ein neues Schreiben, welches erstmalig eine Übersicht der Gläubigerforderung enthielt. Nach dieser Aufstellung fordert dieser Gläubiger noch exakt 47,90 Euro, die er in keinem Schreiben an mich genannt hat. Aber bei Durchsicht der Kontoauszüge gilt festzustellen, daß bis auf eine in der Liste genannte Rechnung, die weder abgebucht noch anderweitig bei mir eingetroffen ist, aber im Zeitraum liegt, die Forderung unstrittig ist und sich noch aus genau einem Rechnungsbetrag und der dazugehörenden Rücklastschriftgebühr gleicher Höhe zusammensetzt, die in der vom Gläubiger an mich gesendeten zweiten und letzten Mahnung genausowenig enthalten ist, wie jener Betrag der nur auf der Liste stehenden Rechnungsnummer.

Den Rest bis zur von KSP geforderten Gesamtsumme von derzeit 241,30 Euro saugt sich KSP quasi aus den Fingern.
 

pinguin

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#17
verlink doch mal die Aufstellung
Welche? Die Aufstellung des Mandanten mit seiner Forderung oder die Aufstellung mit der Forderung von KSP? Sind zwei verschiedene Listen.
 

pinguin

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#19
Ok, nun ist heute ein amtlicher Mahnbescheid bei mir eingetroffen; ausgefertigt am 23. Dezember 2009, zugestellt laut gelbem Umschlag am 12. Januar 2010.

Dem werde ich erst einmal insgesamt widersprechen.

Antragsteller ist der Gläubiger, vertreten durch KSP.

Dieser Mahnbescheid hat folgenden zahlungsspezifischen Inhalt:

1.) Hauptforderung:
1.1) Dienstleistungsvertrag 22,50
1.2) Dienstleistungsvertrag 2,90
1.3) Schadensersatz aus Dienstleistungsvertrag 125,42
1.4) Zinsrückstände/Verzugszinsen 1,59

2.) Kosten wie nebenstehend 36,75

3.) Nebenforderung
3.1) Mahnkosten 12,50
3.2) Anwaltverg. f. vorger. Tätigkeit 39,00

4.) Zinsen
zu 1.1 1,34
zu 1.2 0,16
zu 1.3 7,63

Summe: 249,79
Es steht darunter der Satz:

Der Antragsteller hat erklärt, dass der Anspruch von einer Gegenleistung abhänge, diese aber erbracht sei.
Dieser Satz irritiert mich. Wenn eine Gegenleistung erbracht wurde, ist der Anspruch doch hinfällig?

Der Antragsteller, (nicht dessen Vertretung), hat bis Ende Dezember weitere Zahlungen erhalten, die in obiger Aufstellung nicht enthalten sind.
 
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#20
Es steht darunter der Satz:

Zitat:
Der Antragsteller hat erklärt, dass der Anspruch von einer Gegenleistung abhänge, diese aber erbracht sei.
Dieser Satz irritiert mich. Wenn eine Gegenleistung erbracht wurde, ist der Anspruch doch hinfällig?
Diese Gegenleistung bezieht sich auf deinen Gläubiger. Er hat diese erbracht, und du sollst für die Gegenleistung zahlen.

Der Antragsteller, (nicht dessen Vertretung), hat bis Ende Dezember weitere Zahlungen erhalten, die in obiger Aufstellung nicht enthalten sind.
Das bezieht sich wohl auf die 60€, die du gezahlt hast.
 

pinguin

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#21
Diese Gegenleistung bezieht sich auf deinen Gläubiger. Er hat diese erbracht, und du sollst für die Gegenleistung zahlen.
Dessen Gegenleistung ist aber bezahlt, und ansonsten hat er keine weitere Leistung erbracht. Zudem hat der Gläubiger den Vertrag beendet, nicht ich.

Es gleicht einem Geschäftsmodell:
Schließe einen Vertrag über eine vereinbarte Laufzeit; sorge dafür, daß der Schuldner diesen nicht erfüllen kann, indem seine Zahlungen torpediert werden, kündige deswegen den Vertrag und fordere den Rest.

Kann doch wohl nicht wahr sein; hätte ich den Vertrag beendet, gäbe es gar keine Diskussion, habe ich aber nicht. Die haben den Vertrag selber beendet, ohne das sie das mussten.
 

pinguin

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#23
Ich denke, dass diese Gegenleistung durch die von dir bezahlten 60€ bezahlt ist. Wollte nur verstehen helfen.
Dann ist aber im Grunde der Inhalt des Mahnbescheides gegenstandslos, weil dem die Basis fehlt.
 

Inkasso

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#24
Ich empfehle : Den Widerspruch nicht begründen !!

lg
 

Inkasso

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#26
Ist recht, aber warum? (Wegen dem einen Satz?)
. Diesem einen Standart Satz nicht zu viel wichtigkeit zukommen lassen.
Die Gegenseite vertritt nicht Deine Interessen
Deswegen mit keinen unnötigen Infos versorgen

lg
 

hdanek

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#27
Ich würde gerne wissen, wie es bei dem guten pinguin weitergegangen ist?

Und was hat es mit dieser Schadensersatzpauschale 125,42 Euro auf sich? Dürfen die sowas einfach in Rechnung stellen?

Gruß
 

Inkasso

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#28
Die Gegenseite wird den @pinguin vermutlich auffordern den Widerspruch zurückzuziehen
Ich schätze Anfang nächster Woche hat er das Schreiben und meldet sich dann wieder
 

pinguin

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#29
Die Gegenseite wird den @pinguin vermutlich auffordern den Widerspruch zurückzuziehen
Ich schätze Anfang nächster Woche hat er das Schreiben und meldet sich dann wieder
Und dann? Was wäre, wenn ich den abgeschickten Widerspruch nicht zurückziehe? Denn es bleibt dabei, daß ich deren Forderung nicht anerkenne; diese Leute haben keinerlei Schadensminderung betrieben, zu der sie doch verpflichtet gewesen wären?

Frage: genügt das Absenden des Widerspruchs als Fax? (Die Faxnummer ist auf dem Widerspruch angegeben, und eine Kopie mit der ordnungsgemäßen Bestätigung des Absendens habe ich auch). Es ist aber sicher in jedem Fall vorteilhafter, den Widerspruch noch mit separater Post abzusenden?
 

Inkasso

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#30
Und dann? Was wäre, wenn ich den abgeschickten Widerspruch nicht zurückziehe?
Die Aufforderung den Widerspruch zurückzuziehen ist obligatorisch wenn sich die gegenseite nicht sicher ist
Natürlich nicht zurückziehen
 

pinguin

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#31
Die Aufforderung den Widerspruch zurückzuziehen ist obligatorisch wenn sich die gegenseite nicht sicher ist
Von KSP ist Anfang der Woche wieder einen Brief bei mir eingetroffen; dabei nehmen sie auch auf den Widerspruch Bezug.
KSP sagte :
Zur Vermeidung einer weiteren streitigen Auseinandersetzung geben wir Ihnen - selbsverständlich ohne Präjustiz für die Sach- und Rechtslage - Gelegenheit, die geltend gemachte Forderung in Höhe von derzeit EUR 227,81 vergleichsweise durch Zahlung eines Betrages in Höhe von EUR 126,00 zur Erledigung zu bringen. Bei Eingang des Vergleichsbetrages auf dem u.a. Konto innerhalb von 14 Tagen ab Datum des Schreibens würde unsere Mandantin auf die Geltendmachung der darüber hinausgehenden zum obigen Aktenzeichen geltend gemachten Forderung gegen Sie verzichten.
Als Konto ist das von KSP angegeben.
 
E

ExitUser

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#32
Die letzte Mahnung kam am 26.11.2008. Gezahlt hast du aber erst Anfang 2009. Damit wäre die Abtretung an KSP aus meiner Sicht nicht zu beanstanden. KSP ist aktiv geworden und kann somit kassieren. KSP hat aber, wie hier schon beschrieben, eine ich nenne es mal unjuristisch, Schadenminderungspflicht. Der dir angebotene Vergleich ist ein erdrückendes Indiz, dass KSP weiß, dass man nicht den gesamten Betrag vor Gericht durchsetzen kann. Wären sie sich sicher, würden sie alles komplett durchziehen und nie und nimmer einen Vergleich anbieten.
Nach dem, was ich hier an Fakten habe, haben sie aber ein Recht auf Zahlung, wenn auch auf eine viel geringere.
Ich würde ihnen als Gegenvorschlag eine Vergleichshöhe von 50 Euro ohne Anerkenntnis einer Zahlungsverpflichtung anbieten. Teile ihnen noch mit, dass du hoffnungslos überschuldet bist und eine private Insolvenz anstrebst. Moralische Bedenken wegen dieser Aussage brauchst du nicht zu haben. Die versuchen dich auch gerade über den Tisch zu ziehen.
 

Inkasso

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#33
ICH würde nicht darauf eingehen und die Vergleichssumme nicht zahlen

lg
 

pinguin

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#34
@Patenbrigade und Inkasso

Bitte um Begründung für die jeweilige Reaktion.
 
E

ExitUser

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#35
Meine Begründung leitet sich ja aus meinem Beitrag ab. Ich denke, KSP ist zu recht aktiv geworden, weil du zu spät gezahlt hast. Damit stehen ihnen Gebühren und Auslagen zu. Natürlich kann es passieren, dass KSP die ganze Sache nicht weiter verfolgt. Wenn aber doch und es kommt zur Anklage, dann kommen noch Gerichtsgebühren, Anwaltsgebühren usw. hinzu. Es ist auch absolut nicht abzusehen, inwieweit das Gericht die Forderung von KSP anerkennt. Bedenke, selbst wenn nur 50 Prozent anerkannt werden, würdest du sogar mit dem derzeitig angebotenen Vergleich von KSP besser wegkommen.
 

pinguin

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#36
@patenprigade
Selbst, wenn KSP zu recht etwas bekommen sollte, ginge es nicht; von meinen ca. 750 monatlichen Euro, (incl. Amt), gehen ca. 300 Euro für Kreditraten ab, (die sind schon gesenkt; alles weit vorm ALG2-Bezug entstanden), bleiben also ca. 450 Euro im Monat, wovon incl. Miete und Hund alles zu bestreiten. Eigentlich müsste ich in die Inso, was ich aber nicht will. Glaubst Du wirklich, daß ich mir hier noch irgendeinen Kopp mache?

Soll die Gesellschaft halt lernen, ÜBERALL vernünftige Löhne zu bezahlen, dann passiert sowas nämlich nicht; es ist nämlich nicht meine Art, für Verbindlichkeiten nicht aufzukommen. Aber was halt nicht im Budget, geht halt nicht.
 

Inkasso

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#37
Die Masseninkassokanzlei ist ein Pokerspieler :cool:
Das freundliche Vergleichsangebot ist erst nach dem MB Widerspruch vorgelegt worden
Bedenke, selbst wenn nur 50 Prozent anerkannt werden, würdest du sogar mit dem derzeitig angebotenen Vergleich von KSP besser wegkommen.
In der theoretischen Gerichtsverhandlung müsste die Gegenseite dann ebenfalls 50 % abdrücken #
Meine Meinung :
Wäre die Gegenseite sich sicher würde Sie die Klagebegründung auf den Tischlegen und nicht lange fackeln
Ich würde zocken und nicht drauf eingehen

lg
 

pinguin

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#38
Müssen oder sollten die eigentlich wissen, daß man Leistungen vom Amt bezieht?
 

Inkasso

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#40
Müssen oder sollten die eigentlich wissen, daß man Leistungen vom Amt bezieht?
Ich weiß nicht ob man jetzt noch irgendwelche Infos nachreichen sollte - dadurch wird der Gegenseite nur signalisiert das Du Nervös bist.
Schließlich haben die RAs bereits € in den MB investiert und ebenfalls
" Nervenflattern " durch das Vergleichsangebot bekundet
Wie sieht Deine Auskunft eigentlich aus ?
 

Inkasso

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#42
Nö- ich meinte eigentlich die Schufa Auskunft :icon_kinn:
Laufen oder liefen inder Vergangenheit andere Beitreibungsmaßnahmen gegen Dich etc ?
 

pinguin

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#43
Nö- ich meinte eigentlich die Schufa Auskunft :icon_kinn: Laufen oder liefen inder Vergangenheit andere Beitreibungsmaßnahmen gegen Dich etc ?
Nein, wissentlich nicht; ob sowas ohne mein Wissen eingerührt worden ist, weiß ich nicht. Das einzigste, was es im vergangenen Jahr gab, (vorher überhaupt nicht), war ein kleiner, unstrittiger Betrag zugunsten einer Versicherung, die ich nicht mehr bezahlen konnte und die dieses an ein Inkasso-Unternehmen abgetreten hat. Die Versicherung habe ich nach der Bezahlung aber gekündigt; mit solchen will ich nichts zu tun haben, auch dann nicht, wenn es mir mal wieder besser gehen sollte.
 

pinguin

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#44
Aktualisierung:

Vor Weihnachten kam die Info seitens jenes Amtsgerichtes, das den Mahnbescheid ausgestellt hatte, daß die Angelegenheit an das für mich zuständige Amtsgericht nunmehr weitergeleitet worden sei.

Von diesem für mich zuständigen Amtsgericht kam am 04. Januar eine PZU mit Unterlagen über den ganzen Vorgang. Laut diesen besteht noch eine Schadensersatz-Forderung von ca. 120 Euro zuzüglich angefallener Zinsen und etwaiger Anwaltskosten für den Fall, daß ein etwaiger Prozess zu meinen Ungunsten ausgeht.

Laut Anschreiben wird ein schriftliches Vorverfahren gemäß § 276 ZPO durchgeführt.

Wie weiter? :icon_kinn:

(Das Amtsgericht selber hat erst morgen wieder Sprechzeiten).

Zu diesen Schadensersatz-Forderung ist zu sagen, daß die betreffende Firma den dazu gehörenden Vertrag selber beendet hat, nicht ich.
 

Inkasso

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#45
Könntest Du das mal verlinken ?
Namen schwärzen bzw abdecken
 

pinguin

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#46
Was genau? Das ganze Schreiben umfasst 21 Seiten.
 

pinguin

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#47
Was genau? Das ganze Schreiben umfasst 21 Seiten.
Nochmal die Frage, welche Seiten sind für Dich hier wichtig? :icon_kinn: Es sind nur 2 oder 3 Seiten, die das für mich zuständige Amtsgericht selber geschrieben hat; der Rest sind Kopien des Vorganges des anderen Amtsgerichtes, das den Mahnbescheid versendet hatte.
 

Inkasso

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#50
Wikipedia
Das in § 276 ZPO geregelte schriftliche Vorverfahren ist ein Element des deutschen Zivilprozesses. Es dient der Vorbereitung des Haupttermins. Im Klageverfahren erster Instanz kann das Gericht zusammen mit der Zustellung der Klageschrift an den Beklagten anordnen, dass ein schriftliches Vorverfahren durchgeführt wird. Mit der Zustellung der Klage wird der Beklagte aufgefordert, innerhalb Notfrist von zwei Wochen (§ 276 Abs. I S. 1 ZPO) anzuzeigen, ob er sich gegen die Klage verteidigen will (Verteidigungsanzeige). Unterlässt der Beklagte diese Verteidigungsanzeige, kann gegen ihn auf Antrag des Klägers - der schon in der Klagschrift gestellt werden kann - ein Versäumnisurteil erlassen werden. Erklärt der Beklagte seine Verteidigungsabsicht, so muss er innerhalb einer vom Gericht zu bestimmenden weiteren Frist von mindestens zwei Wochen inhaltlich auf die Klage erwidern. Das Versäumen dieser Klageerwiderungsfrist führt allerdings nicht dazu, dass gegen ihn durch Versäumnisurteil entschieden werden kann, sondern kann allenfalls Präklusionsfolgen nach den Vorschriften über verspätetes Vorbringen nach sich ziehen.
Alternativ zum schriftlichen Vorverfahren kann das Gericht mit Zustellung der Klageschrift einen frühen ersten Termin anordnen, um den Haupttermin vorzubereiten.
Das Gericht über Deine Verteidigungsabsicht schriftlich in kenntnis zu setzen
Mehr ist momentan Nicht nötig
 

pinguin

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#51
Zwischenfrage:
Ist es sinnvoll, dem Amtsgericht jetzt schon mitzuteilen, daß man zum Heer der sozialversicherungspflichtigen Niedriglöhner gehört, ergänzende ALG2-Leistungen vom Amt bekommt und dessen Einkünfte sich in der Summe weit unterhalb der Pfändungsfreigrenze von 983 Euro bewegt?
 

Inkasso

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#52
Bringt nichts
Dem Gericht ist das egal !

lg
 

pinguin

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#53
Dem Gericht ist das egal !
Wieso ist das egal? Im Falle des Falles sind die eventuelle Prozesskosten doch eh für mich nicht tragbar? Weder heute, noch morgen, noch sonst irgendwann.
 

Inkasso

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#54
Aber warum solltest Du das Gericht jetzt darüber informieren ?
Das interesiert dort wirklich absolut niemanden
Schriftlich Anzeigen das Du Dich verteidigst und abwarten


lg
 

pinguin

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#55
Aber warum solltest Du das Gericht jetzt darüber informieren ?
Um evtl. weiter entstehende Kosten unten zu lassen. (Für welche Seite auch immer).

Zusatz: Diese 14-Tage-Frist, die geht doch ab Zustellung des Dokuments? Zählen Sonntage mit oder nur Werktage?
 

Inkasso

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#56
Um evtl. weiter entstehende Kosten unten zu lassen. (Für welche Seite auch immer).
Das Gericht hat damit nichts zu tun !!
Zählen Sonntage mit oder nur Werktage?
Ich glaube das Samstage und Sonntage da mitzählen !
Es dürfte ein einziger Satz reichen :
Ich zeige hiermit an das ich mich verteidige
 

pinguin

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#58
@Inkasso
Dein Tip, nach Absenden der Verteidigungsabsicht einfach abzuwarten, wäre in diesem Falle schief gegangen, da seitens dieses Amtsgerichtes keine weitere Reaktion erfolgt. Da habe ich nämlich heute angerufen; mein erstes Schreiben ist Ende letzter Woche dort eingetroffen und seitdem läuft die Frist für die eigentliche Klageerwiderung.
 

Inkasso

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#59
mein erstes Schreiben ist Ende letzter Woche dort eingetroffen und seitdem läuft die Frist für die eigentliche Klageerwiderung.
Wieso Klageerwiederung ?
Du hast doch überhaupt noch keine Klagebegründung der Gegenseite ?!
Oder ist die Frist für die Klagebegründung gemeint ?
Die Gegenseite ist ja am Zug

lg

Rechtslexikon : Klagebegründung
 

pinguin

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#60
Du hast doch überhaupt noch keine Klagebegründung der Gegenseite ?!
So direkt mag das wohl richtig sein; aber so wie ich die Mitarbeiterin des Amtsgerichtes verstanden habe, sind die ganzen beglaubigten Kopien, die dem Schreiben des für mich zuständigen Amtsgerichtes beiliegen, schon die Klage selber. Da ist wohl schon einiges bei dem anderen Amtsgericht gelaufen, (ohne meine Kenntnis), was sich aber wohl letztlich als nicht für mich zuständig erklärt hat. (???).

Eine Art, (sorry bin Laie), Klagebegründung ist in den Kopien des anderen Amtsgerichtes, das den Mahnbescheid ausgestellt hatte, enthalten.

Das da irgendwie Klage erhoben wurde, wusste ich bis zum Schreiben meines für mich zuständigen Amtsgerichtes gar nicht.
 

pinguin

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#62
War da was dabei ?
Du hattest nur die 3 Seiten hier verlinkt
Der Rest sind Kopien von dem anderen Amtsgericht. Und es scheint schon so, daß da eine Klage enthalten ist, ohne daß dieses auch so benannt wurde; "Klage" steht da zumindest nirgendwo. Die Dokumente scheinen zum Schriftverkehr von KSP zu dem anderen Amtsgericht zu gehören; auch haben die das alles wohl untereinander abgehandelt, da mich zu diesem Vorgang seit Absenden des Widerspruchs zum Mahnbescheid keinerlei Schriftsücke erreicht haben, sofern überhaupt welche abgeschickt worden sind.
 

Inkasso

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#63
Wo ist die Klagebegründung !

Ruf mal morgen bei dem zuständigen Gericht an
Auf keiner der 21 Seiten begründet KSP die Forderung ?
 

pinguin

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#64
Auf keiner der 21 Seiten begründet KSP die Forderung ?
Doch, auf Seite 2 der mitgesandten Kopien des anderen Amtsgerichtes; was man als Laie aber erst mitbekommt, wenn man sich alles durchliest.

Die Klageerwiderung habe ich jedenfalls fristgemäß persönlich gegen Eingangsstempel im für mich zuständigen Amtsgericht abgegeben.

Gestern kam nun ein weiteres Schreiben, (siehe Anhang), was 1 Tag nach Abgabe der Klageerwiderung ausgefertigt wurde.

Was soll ich darauf denn noch schreiben? Anrufen werde ich da morgen aber deswegen eh.
 

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Titanius

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#65
Wo ist die Klagebegründung !

Ruf mal morgen bei dem zuständigen Gericht an
Auf keiner der 21 Seiten begründet KSP die Forderung ?
Hallo @Inkasso!

Ich habe mir eben den Fall von @Pinguin durchgelesen.

Weißt Du, wie es ausgegangen ist?

Gruß, Titanius :icon_smile:
 

pinguin

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#66
Weißt Du, wie es ausgegangen ist?
Warum fragst Du mich nicht selber? :icon_kinn:

Das ganze läuft noch; der Kläger scheint via KSP das ganze durchziehen zu wollen. Möglicherweise ist hier auch KSP nur noch alleine aktive und schiebt den Kläger nur noch vor, obschon durchaus noch Kontakte zwischen denen bestehen. Aber mindestens eine meiner in der Klageerwiderung gestellten Fragen wurde nicht beantwortet, obwohl sie aus meiner Sicht maßgeblich ist.

Da das Verfahren noch läuft, mag ich hierzu keine weiteren Auskünfte erteilen.
 

Titanius

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#67
Warum fragst Du mich nicht selber? :icon_kinn:

Das ganze läuft noch; der Kläger scheint via KSP das ganze durchziehen zu wollen. Möglicherweise ist hier auch KSP nur noch alleine aktive und schiebt den Kläger nur noch vor, obschon durchaus noch Kontakte zwischen denen bestehen. Aber mindestens eine meiner in der Klageerwiderung gestellten Fragen wurde nicht beantwortet, obwohl sie aus meiner Sicht maßgeblich ist.

Da das Verfahren noch läuft, mag ich hierzu keine weiteren Auskünfte erteilen.
Du warst zu der Zeit, wo ich die Frage gestellt hatte offline und @Inkasso war online.

Sorry, nichts für ungut. :icon_smile:

Ich bin auf Deinen "Fall" gestossen, weil @oxmoxhase auch Probleme mit den KSP Anwälten hat -klick-


Was mich gewundert hat:

Es handelt sich in beiden Fällen um KSP.

Bei Deinem "Fall" behauptet @Inkasso, dass es sich bei KSP um Rechtsanwälte handelt.

Bei dem "Fall" von @oxmoxhase...Zitat @Inkasso: "hüstel...es handelt sich um ein Inkassobüro".

Was denn nun?

Jetzt ist natürlich @Inkasso offline...

@Inkasso ist auf diesem Gebiet ja sehr kompetent, daher habe ich mich gewundert bzw. wundere mich immernoch.

Na, mal schauen.

Gruß, Titanius :biggrin:
 

pinguin

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#68
Nun, werter Titanius, KSP scheint eine auf Inkasso spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei zu sein, ist also ergo kein normales Inkassounternehmen, gleichwohl tun sie anscheinend genau dasselbe. Und dürften eigentlich rein rechtlich auch nicht besser behandelt werden, als eine übliche Inkassofirma.
 

Titanius

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#69
Nun, werter Titanius, KSP scheint eine auf Inkasso spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei zu sein, ist also ergo kein normales Inkassounternehmen, gleichwohl tun sie anscheinend genau dasselbe. Und dürften eigentlich rein rechtlich auch nicht besser behandelt werden, als eine übliche Inkassofirma.
Danke für Deine Antwort, werter Pinguin :biggrin:

Deinem ersten Satz pflichte ich voll bei.
Es handelt sich um eine riesige, weltweit tätige Anwaltskanzlei u.a. spezialisiert auf Forderungsmanagement mit fundiertem Fachwissen im Bereich Inkassorecht.

Wenn Du im zweiten Satz zwei Wörter weglässt, dann stimme ich Dir auch hier voll zu. Bei den Wörtern handelt es sich um "eigentlich" und "rechtlich".

Die behandeln ihre bzw. die Schuldner ihrer Klientel zwar genauso übel, als handelte es sich um ein Inkassobüro, jedoch sind die vom Rechtlichen her weniger angreifbar.

Was mich jetzt in Deinem "Fall" speziell gewundert hat, ist der Umstand, dass sich das erste Amtsgericht für nicht zuständig empfand. Ich muss nochmals lesen, bevor ich hier etwas Falsches behaupte. :icon_pause:
 

Inkasso

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#70
Du warst zu der Zeit, wo ich die Frage gestellt hatte offline und @Inkasso war online.

Sorry, nichts für ungut. :icon_smile:

Ich bin auf Deinen "Fall" gestossen, weil @oxmoxhase auch Probleme mit den KSP Anwälten hat -klick-


Was mich gewundert hat:

Es handelt sich in beiden Fällen um KSP.

Bei Deinem "Fall" behauptet @Inkasso, dass es sich bei KSP um Rechtsanwälte handelt.

Bei dem "Fall" von @oxmoxhase...Zitat @Inkasso: "hüstel...es handelt sich um ein Inkassobüro".

Was denn nun?

Jetzt ist natürlich @Inkasso offline...

@Inkasso ist auf diesem Gebiet ja sehr kompetent, daher habe ich mich gewundert bzw. wundere mich immernoch.

Na, mal schauen.

Gruß, Titanius :biggrin:
Du hast recht - es handelt sich um eine Kanzlei und nicht um ein Inkassobüro !

In dem Beitrag Post NR 55 von @lalala wird das Inkassobüro REAL erwähnt - welche ebenfalls gerne 1 Cent überweisen - so das ich das vermutlich durcheinander gebracht habe :icon_neutral:

ERGO :"hüstel...es handelt sich um eine im Masseninkasso tätige
Anwaltskanzlei
 

pinguin

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#71
Danke für Deine Antwort, werter Pinguin :biggrin:
Kein Problem, sage ich doch damit keine Geheimnisse. :icon_smile:

Was mich jetzt in Deinem "Fall" speziell gewundert hat, ist der Umstand, dass sich das erste Amtsgericht für nicht zuständig empfand.
Das ist mein gewonnener Eindruck; da bereits bei jenem Amtsgericht, das den Mahnbescheid ausgestellt hatte, Klage gegen mich erhoben wurde, dieses aber die Angelegenheit nach fast 10 Monaten an jenes Amtsgericht überstellte, das hier in diesem Teil des Landkreises zuständig ist. Hat evtl. auch was damit zu tun, daß das zu erst genannte Amtsgericht in einem anderen Bundesland steht. :icon_kinn:
 

pinguin

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#72
So, am Wochenende ist nun Antwort auf meine vergangenes Schreiben eingetroffen, und der Kläger bzw. KSP bestärken mich immer mehr darin, daß sie diese Klage aus Willkür und Trotz führen und evtl., so sie sich für sich eine erfolgreiche Klage wünschen, nicht wissen, was sie schreiben.

Bei denen liegen zwischen 3 Jahren, (als Beispiel: 02/2005 und 01/2008), tatsächlich bloß 24 Monate, hab' es schriftlich gleich auf Seite 1 stehen. Da jedes Jahr aber genau 12 Monate hat, sind 3 x 12 zwangsweise 36.

Der Kläger und sein Gehilfe führen sich doch selber adabsurdum?
 

pinguin

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#74
Verlink das doch mal !
Weiß nicht, ob es so sinnvoll ist, alles hier einzustellen? Das zuständige Amtsgericht hat mich jedoch nicht aufgefordert, darauf nochmal zu antworten; das Schreiben dient lt. Gericht nur meiner Kenntnisnahme. :icon_kinn:

Es steht jedoch auf der ersten Seite der jetzigen Klägerantwort via KSP so geschrieben:

Wie bereits mit der Anspruchsbegründung vom 14.12.2010 vorgetragen, verlängerte sich der am 15.01.2005 geschlossene Vertrag am 15.02.2007 letztmalig um weitere 24 Monate, sodass der Vertrag ordnungsgemäß am 16.01.2010 geendet hätte.
Und dieses ist völliger Nonsens, weil 02/2007 plus 24 Monate 01/2009 ist und nicht 01/2010. (02/2007 bis 01/2008 + 02/2008 bis 01/2009 = 24 Monate).

Entweder ist's 'ne Falle, :icon_kinn:, oder die haben selber keinen Überblick mehr.
 

Inkasso

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#75
Ist das also ein Schreiben der RAs ans Gericht und das Gericht setzt Dich mit einer Kiopie des Schreibens davon in Kenntnis ?
Du hattest im Vorfeld die Klageerwiderung an Gericht geschickt ?
 

pinguin

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#76
Ist das also ein Schreiben der RAs ans Gericht und das Gericht setzt Dich mit einer Kiopie des Schreibens davon in Kenntnis ?
Richtig, da ich darum gebeten hatte, mir zu beantworten, weshalb der Kläger die Variante der außerordentlichen Kündigung wählt und nicht jene der ordentlichen Vertragsbeendigung, welches schon 1 Jahr früher möglich gewesen wäre.

Du hattest im Vorfeld die Klageerwiderung an Gericht geschickt ?
Nach der Klageerwiderung sind noch einige Schreiben hin- und hergegangen; das Zitat ist aus dem letzten vom Wochenende.

KSP ist die ganze Zeit bloß mit Paragraphen gekommen und scheint nicht wirklich mal inhaltlich geprüft zu haben, was sie denn überhaupt so schreiben.
 

ArgeRitter

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#77
Du solltest ernsthaft in Erwägung ziehen, Dir professionellen Rat einzuholen.

Auch wenn ich die Kompetenz von "inkasso" hier nicht in Zweifel setze, war ich doch erschrocken, daß es nicht erkannt worden ist, daß eine Klagebegründung der gegnerischen Partei vorgelegen haben muß, denn sonst wäre es wohl kaum zu einem schriftlichen Vorverfahren nach §276 ZPO gekommen.

Ebenso scheinst Du nicht so sehr in dem prozeßualen Ablauf eines zivirechtlichen Verfahrens bewandert zu sein, da Du Dir die vom Gericht übersendeten Schreiben anfangs nicht vollständig durchgelesen hast.
Nebenbei bemerkt, ist das Schreiben in dem Dich das Gericht von den Schriftsätzen der Gegenseite in Kenntnis setzt, keine einfache Information. Von seiten des Gerichts wird erwartet, daß Du zu diesen Schreiben Stellung nimmst bzw. andere Sachverhalte vorbringst, die eine Klageabweisung begründen. Da nutzt es nicht, sich an der Tatsache, daß drei Jahre sechsunddreißig und nicht vierundzwanzig Monate haben, festzubeißen.

Daher nochmals eindringlich der Rat, einen Anwalt einzuschalten, damit es hier nicht aufgrund von prozeßualen Unzulänglichkeiten zu einer Niederlage kommt.

Interessehalber möchte ich gerne wissen, wie es sein kann das eine außerordentliche Kündigungsfrist länger sein kann als eine ordentliche.
 

pinguin

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#78
Du solltest ernsthaft in Erwägung ziehen, Dir professionellen Rat einzuholen.
Nö, ich gehe schon davon aus, daß ich dieses hier alleine durchstehe. :icon_kinn:

Ebenso scheinst Du nicht so sehr in dem prozeßualen Ablauf eines zivirechtlichen Verfahrens bewandert zu sein,
Ich bin da gar nicht bewandert.

Von seiten des Gerichts wird erwartet, daß Du zu diesen Schreiben Stellung nimmst bzw. andere Sachverhalte vorbringst, die eine Klageabweisung begründen.
Bei diesem neuerlichen Schreiben ist es mir überlassen, ob ich darauf reagiere, was ich tun werde, oder nicht; im Schreiben selber steht keine Terminfestsetzung, weiß aber nach Rückruf beim Gericht, daß ich bis Ende nächster Woche für die Antwort Zeit habe.

Daher nochmals eindringlich der Rat, einen Anwalt einzuschalten, damit es hier nicht aufgrund von prozeßualen Unzulänglichkeiten zu einer Niederlage kommt.
Was bitte könnte denn groß passieren, außer, daß die eine EV bekommen? Geld bekommen die von mir so oder so nicht, weil keines da ist und auch das Gesamteinkommen incl. Aufstockung weit unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt.

Interessehalber möchte ich gerne wissen, wie es sein kann das eine außerordentliche Kündigungsfrist länger sein kann als eine ordentliche.
Das kann ich Dir nicht beantworten.
 

ArgeRitter

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#79
Bei diesem neuerlichen Schreiben ist es mir überlassen, ob ich darauf reagiere, was ich tun werde, oder nicht; im Schreiben selber steht keine Terminfestsetzung, weiß aber nach Rückruf beim Gericht, daß ich bis Ende nächster Woche für die Antwort Zeit habe.
Es ist Dir natürlich immer überlassen, ob Du auf einen vom Gericht gesendeten Schriftsatz reagierst. Es sollte nur verständlich werden, daß alles, was Du nicht in Deinen Schriftsätzen bekannt gibst, auch nicht Gegenstand des Verfahrens wird.
Es Dir also passieren kann, daß ein Urteil ergeht, ohne von Dir genannte wesentliche Grüden zur Klageabweisung.

Bedenke, es wird nicht automatisch ein mündliches Verfahren geben, wenn nicht vom dem Richter angeordnet oder von einer der beiden Parteien beantragt.

Was bitte könnte denn groß passieren, außer, daß die eine EV bekommen? Geld bekommen die von mir so oder so nicht, weil keines da ist und auch das Gesamteinkommen incl. Aufstockung weit unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt.
Dafür, daß Du am Threadanfang noch so von der unrechtmäßigen Gebührenhöhe überzeugt warst, nimmst Du es also in Kauf, daß Dir eine weitreichende Konsequenz entsteht.
 

pinguin

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#80
Es ist Dir natürlich immer überlassen, ob Du auf einen vom Gericht gesendeten Schriftsatz reagierst.
In den ersten Schreiben vom Gericht wurde ich explitzit aufgefordert, innerhalb einer Frist darauf zu antworten.

Es sollte nur verständlich werden, daß alles, was Du nicht in Deinen Schriftsätzen bekannt gibst, auch nicht Gegenstand des Verfahrens wird.
In meinen Schriftsätzen steht alles drin, was ICH weiß; über Dokumente, die ich evtl. nicht erhalten habe, habe ich freilich keine Kenntnis. (Und nicht erhalten habe ich in vergangenen Jahren schon einiges).

Bedenke, es wird nicht automatisch ein mündliches Verfahren geben, wenn nicht vom dem Richter angeordnet oder von einer der beiden Parteien beantragt.
Es gibt gar kein mündliches Verfahren; der Richter entscheidet nach Aktenlage.

Dafür, daß Du am Threadanfang noch so von der unrechtmäßigen Gebührenhöhe überzeugt warst, nimmst Du es also in Kauf, daß Dir eine weitreichende Konsequenz entsteht.
Nicht nur "war"; denen ist kein Schaden entstanden.

1.) Haben die den Vertrag selber gekündigt;
2.) sind alle Beträge beglichen, die bis zum ordentlichen Vertragsablauf im Februar 2009 angelaufen sind;
3.) schreibt der Kläger in seinem Schreiben selber, daß es im Februar 2007 die letzte Vertragsverlängerung über 24 Monate gab;
4.) und diese Verlängerung geht eben nur bis Febraur 2009 und nicht bis 2010;
 

pinguin

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#83
Nix wirklich Neues, das ganze Verfahren läuft noch, demnächst gibt es denn doch eine mündliche Verhandlung.
 

Speedy91

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#84
Hallo,
brauche ganz,ganz dringend HILFE!!!
habe vor über 2 jahren einen handyvertrag bei talkline gemacht,der aber ein halbes jahr später wieder von denen gekündigt wurde,weil in verzug kam und zu spät gezahlt hatte...habe dann die letzten rechnungen beglichen und erst mal nicht von denen gehört...2 monate später bekam ich urplötzlich rechnungen von denen mit verbindungen die ich getätigt hätte,was aber unmöglich ist,da das sim karte gesperrt war und der vertrag gekündigt wurde,ihrer seits....
hatte dann auch ewig mit denen rumtelefoniert,wo dann auch eine entschuldigung kam,da sie meine zahlungen übersehen hatten(was ich mir aber nicht vorstellen kann)
dann hörte ich ein halbes jahr nichts mehr und ich dachte die sache wäre gegessen...dann kam von talkline wieder ein brief,dass sie sich für die unahnnehmlichkeiten entschuldigen,meine rechnungen gefunden haben und die folgenden rechnungen nicht mehr berücksichtigt werden,ich ABER 211 € zahlen soll,für ihre unfähigkeit.
daraufhin schrieb ich ihnen,dass ich das nicht begleichen werde,da das ja nicht meine schuld war,das die zu dumm waren meine rechnungen zu sehen!
ca 2 wochen später bekam ich ein brief von real inkasso,dass ich die 211 € und ein haufen andere kosten zahlen soll,die sich auf über 300€ beliefen....ich rif dann dort an und schilderte denen nochmal die komplette situation,die dame am telefon war einsichtig und bat mich die kontoauszüge mit den gezahlten rechnungen und dem schriftverkehr zwischen mir und talkline zu schicken,was ich auch tat.daraufhin kam ein brief von denen,dass es ein fejler von talkline war,dass das IB von denen nicht richtig benachrichtigt wurde und sie sich für den ganzen stress entschuldigen....
über 1 jahr später,bekam ich post von den lieben RA,dass die das geld von denen einfordern wollen...daraufhin rief ich auch die an und machte das selbe wie beim IB....und dann flatterte schin der gerichtiliche MB ins haus,gegen den ich sofort widersprach...2 monate später kam wieder ein gelber brief,in dem drin stand das mein widerspruch zu spät rein gekommen wäre und das ich den widerspruch zurück ziehen sollte!und wenn ich das nicht tun sollte,er zurück gezogen wird,vom gericht....
4 monate später kam wieder ein brief,den ich nicht verstand,wo aber drin stand das ich 50€ gerichtskosten zahlen muss...(FÜR WAS????)
da dachte ich mir,gut,wenn ich das zahl,habe ich vielleicht endlich meine ruhe....
SO,und wieder 4 monate später,komm ich auf die bank,und mein komplettes gehalt wurde gepfändet!!!!
wie zum teufel kann das sein???dürfen die einfach ohne vorwarnung mein konto pfänden??ich bin am verzweifeln....bin im ersten azubi jahr und bekomm knapp 400€ und 350 haben die abgebucht!!!kann ich mir das im rücklastschriftverfahren wieder holen???ich weiß einfach nicht was ich machen soll...bin so froh das ich das forum hier gefunden habe!
hoffentlich liest das jemand und man kann mir helfen und ich hoffe das ihr durch mein schreibgewirr durch kommt....

BITTE HELFT MIR!!!!
 

pinguin

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#85
@speedy91
bitte eröffne Dir doch ein eigenes Thema, macht sich für Dich sicherlich besser. Dein Fall unterscheidet sich von meinem; die Antworten für mich wären für Dich nicht hilfreich. Merci.
 

Inkasso

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#86
Du hast anscheinend den MB Widerspruch dummerweise zurückgezogen oder hast den MB Widerspruch nicht ans Gericht sondern versehentlich ans Inkasso bzw den RA geschickt ??


2 monate später kam wieder ein gelber brief,in dem drin stand das mein widerspruch zu spät rein gekommen wäre und das ich den widerspruch zurück ziehen sollte!und wenn ich das nicht tun sollte,er zurück gezogen wird,vom gericht....
Seltsam - Verlink das Schreiben mal hier (Namen - Anschrift abdecken)

Lebst Du noch bei den Eltern ?
 

pinguin

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#87
Update:
Im Laufe der Woche nun traf das Urteil bei mir ein, das Verfahren dürfte damit abgeschlossen sein, aber wie geht es weiter?

Die Klägerin bleibt zu mehr als 90% auf den "Kosten des Rechtsstreites" sitzen, den Rest habe ich zu tragen, die Summe dieser Verfahrenskosten ist mir jedoch nicht bekannt.

Der Betrag, den ich jetzt noch an die Klägerin zu überweisen habe, ist mir nicht schlüssig:

Ca 10,00 Euro zuzüglich
- 5% über dem Basiszinssatz auf ca. 50 Euro;
- 5% über dem Basiszinssatz auf ca. 18,00 Euro;
- 5% über dem Basiszinssatz auf ca. 10,00 Euro;
und ca. 14,00 Euro an vorgerichtlichen Kosten.

Wie hoch war der Basiszinsatz zum damligen Zeitpunkt? (Die betreffenden Zeiträume sind im Urteil benannt).

Die Forderung der Klägerin wurde um mehr als die Hälfte gekürzt und die Klage im Übrigen abgewiesen.
 

pinguin

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#88
Update:
Wie sich die Zinsen ermitteln lassen, habe ich nun herausgefunden und weiß nun auch, was der Basiszinssatz ist, Bundesbank sei dank.

Vom Rest habe ich allerdings noch keine Ahnung, da auch beim Gericht heute niemand erreichbar war.

1.) Kommt vom Gericht noch eine Übericht über die reinen Gerichtskosten des Verfahrens?
2.) Wie geht die Klägerseite nun vor, lt. Urteil ist jenes, was ich noch an die Klägerseite zu leisten habe, "vorläufig" vollstreckbar.
3.) Was zählt alles zu den "Kosten des Rechtsstreites"?
4.) Was kann ich für den Fall der Fälle tun, daß die Klägerseite nicht irgendwelche Verfahrensrechnungen präsentiert, die erheblich überzogen sind, sofern ich von deren Verfahrenskosten auch einiges zu tragen habe?
 

pinguin

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#89
Update:
Den Betrag mit den Zinsen lt. Urteil hab' ich mir anhand der Bundesbankdaten und einer Zinsformel für Tageszinsen errechnet.

Über die "Kosten des Rechtsstreites" hab' ich was im Web gefunden und kann insofern vorsichtig aufatmen, da nur die Gebühren laut Gesetz in Rechnung gestellt werden dürfen und sich diese alleine nach dem Streitwert bemessen, der hier unter 150 Euro lag. Individuelle Honorarvereinbarungen des Klägers mit seinem Anwalt, also KSP, dürfen damit auch nicht geltend gemacht werden.

Ist das richtig so?

Ich bin gerade am Überlegen, ob ich meine geringen Kosten auch noch in die Waagschale werfe; sind ja immerhin Kosten für Briefmarken, Faxe, Kopien sowie die Anreise zur 1 mündlichen Verhandlung entstanden.

Was meint Ihr?
 

alexander29

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#90
Ich bin gerade am Überlegen, ob ich meine geringen Kosten auch noch in die Waagschale werfe; sind ja immerhin Kosten für Briefmarken, Faxe, Kopien sowie die Anreise zur 1 mündlichen Verhandlung entstanden.
Was meint Ihr?
Sicher, du kannst eine Pauschale von 30 Euro ansetzen, zuzüglich Fahrtkosten.
Frage wäre, was hättest du davon, wenn du es nicht machst ...
 

pinguin

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#91
Sicher, du kannst eine Pauschale von 30 Euro ansetzen, zuzüglich Fahrtkosten. Frage wäre, was hättest du davon, wenn du es nicht machst ...
Gut, den Fahrschein finde ich noch, sowas werfe ich ja nicht gleich weg, und wenn ich pauschal 30 Euro ansetzen darf, nun, dann tue ich das auch.

Beim Gericht habe ich heute angerufen, dort wurde mir mitgeteilt, daß ich den Betrag, den ich noch an die Klägerin zu zahlen habe, nur an deren Anwalt zu leisten hätte, also an KSP. Für die "Kosten des Rechtsstreites" würde das gleiche gelten, nur dauert es hier noch ein paar Tage, bis das Gericht seine Kostenaufstellung fertig hat.

Gut ist, daß die Kosten vorher insgesamt lt. Gericht vom Gericht geprüft werden und erst nach Gerichtsbeschluß gezahlt zu werden brauchen, so daß KSP nix überhöhtes abrechnen kann.
 

pinguin

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#92
Update:
Heute kam nun eine Aufstellung von KSP, die den von mir noch zu zahlenden Betrag lt. Urteil enthält, (soweit richtig), KSP hat allerdings mal eben 2 Extrapositionen daruntergesetzt, die mit
0,3 Geb §§ 2 Abs.2, 13 Abs.1 RVG i.V.m. Nr. 3309 des Vergütungsverzeichnisses zum RVG (VV)
und
Auslagenpauschale gemäß Nr. 7002 VV
bezeichnet sind, zusammen 12 Euro ausmachen und vom Urteil nicht erfasst sind.

Da die Aufstellung der Kosten des Verfahrens noch nicht durch ist, gehören die doch noch dazu? Falls ich die jetzt mit überweise, mache ich diese 12 Euro jedenfalls hinterher bei meinen Kosten des Verfahrens geltend.
 
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