Hat sie ein Anrecht auf GruSi?

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Chuckydaisy

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Hallo zusammenm,

folgende Situation:
Meine Tochter ist 18, hat einen Förderschulabluß und wohnt noch bei ihrer Mutter. Mit der Mutter bin ich seit mehreren Jahren getrennt, habe aber noch guten Kontakt. Unterhaltsverpflichtet bin ich nicht mehr. Meine Tochter hat mehrere berufsorientierende Maßnahmen gemacht. Nun steht sie ohne Einkommen da. Beim Amt sagte man wohl zu ihr, sie sei nicht ALG-berechtigt, da sie noch kein Jahr durchgehend gearbeitet hat. Ist sie berechtigt Sozialgeld zu beziehen auch wenn ihre Mutter Alleinverdiener ist? Oder ist die Mutter ihrer Tochter gegeüber unterhaltsverpflichtet?
Fragen über Fragen. und wenn einer ne Antwort hätte würden wir uns freuen.
 

gelibeh

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AW: hat sie ein Anrecht?

Wie kommst Du denn darauf, dass Du nicht mehr unterhaltspflichtig bist? Nach dem obigen Link wärst Du das doch noch.
 

Chuckydaisy

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AW: hat sie ein Anrecht?

Ich bin noch gegenüber meinem Sohn unterhaltsverpflichtet und die Sachbearbeiterin sagte: auf Grund 3 verschiedener berufsvorbereitender Maßnahmen fällt der Unterhaltsanspruch weg.
 

hartaber4

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Helga40

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AW: hat sie ein Anrecht?

Es sieht aber nicht danach aus, dass die Tochter erwerbsunfähig ist. Sie hat einen Schulabschluss der Förderschule, sie hat BvBs gemacht, nach Eingangsbereich einer WfB oder so sieht das nicht aus. Der TE schreibt wahrscheinlich in Unkenntnis der Sachlage im falschen Unterforum.

Geht man davon aus, dass die Tochter erwerbsfähig ist, dann gehört sie in den SGB II Bereich. Und da gilt halt, dass sie, bis sie 25 wird und ihren Lebensunterhalt nicht selbst deckt sowie zuhause wohnt, eine BG mit der Mutter bildet.

Wenn das Einkommen der Mutter für beide ausreicht, dann gibt es kein ALG 2.

Allerdings sollte die junge Dame natürlich etwas unternehmen. Dazu müsste man wissen, ob sie die 3 BvBs wegen Unvermögen nicht geschafft hat oder aus anderen Gründen. Ist sie bei der Rehaabteilung der Berufsberatung registriert oder bei der normalen?
 

alvis123

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AW: hat sie ein Anrecht?

Hi...

..bist Du sicher, dass sie beim richtigen Amt war? Agentur für Arbeit = ALGI = Mindestversicherungszeit; Jobcenter = ALGII. Ein Jobcenter hätte zumindest die Bedarfsgemeinschaft prüfen müssen.:icon_party:

Es arbeiten halt nicht nur in Jobcentern xxx:icon_lol:


MfG
 

hartaber4

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AW: hat sie ein Anrecht?

Hi...

..bist Du sicher, dass sie beim richtigen Amt war? Agentur für Arbeit = ALGI = Mindestversicherungszeit; Jobcenter = ALGII. Ein Jobcenter hätte zumindest die Bedarfsgemeinschaft prüfen müssen.:icon_party:

Es arbeiten halt nicht nur in Jobcentern xxx:icon_lol:


MfG

Sicher sieht gute Verwaltungsarbeit anders aus, aber wegen dem u.a. § eher wumpe....


§ 16 SGB I Antragstellung

(1) Anträge auf Sozialleistungen sind beim zuständigen Leistungsträger zu stellen. Sie werden auch von allen anderen Leistungsträgern, von allen Gemeinden und bei Personen, die sich im Ausland aufhalten, auch von den amtlichen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland entgegengenommen.


(2) Anträge, die bei einem unzuständigen Leistungsträger, bei einer für die Sozialleistung nicht zuständigen Gemeinde oder bei einer amtlichen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland im Ausland gestellt werden, sind unverzüglich an den zuständigen Leistungsträger weiterzuleiten. Ist die Sozialleistung von einem Antrag abhängig, gilt der Antrag als zu dem Zeitpunkt gestellt, in dem er bei einer der in Satz 1 genannten Stellen eingegangen ist.


(3) Die Leistungsträger sind verpflichtet, darauf hinzuwirken, daß unverzüglich klare und sachdienliche Anträge gestellt und unvollständige Angaben ergänzt werden.



plus:


https://www.elo-forum.org/grundsicherung-sgb-xii/112785-wirksamer-antrag-algii-sozialamt.html
 

Helga40

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Sicher sieht gute Verwaltungsarbeit anders aus, aber wegen dem u.a. § eher wumpe....
Na ja, kommt aber auch darauf an, was für ein Antrag gestellt wurde. Nicht jeder Antrag ist von rechts wegen in einen Antrag auf ALG 2 umzumünzen.

Habe dies erst kürzlich vor meinem SG in Bezug auf einen Überprüfungsantrag bzgl. eines Widerspruches gegen eine Sanktion wegen einer Sperrzeit der AfA durch. Der generische Anwalt der m. W. n. für einen bekannten Eschweger ALG 2 Empfänger ebenfalls tätig ist, ging mit seiner Rechtsmeinung (dass der Ü-Antrag bzgl. der Sanktion dann eben als Ü-Antrag für die Sperre gewertet hätte werden müssen) sang- und klanglos unter.

Aber wenn die mündliche Ablehnung von ALG 1 noch keinen Monat her ist, gilt ja die Monatsfrist des § 40 Abs. 5 SGB I i. V. m. § 28 SGB X.
 

hartaber4

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Na ja, kommt aber auch darauf an, was für ein Antrag gestellt wurde. Nicht jeder Antrag ist von rechts wegen in einen Antrag auf ALG 2 umzumünzen.

Habe dies erst kürzlich vor meinem SG in Bezug auf einen Überprüfungsantrag bzgl. eines Widerspruches gegen eine Sanktion wegen einer Sperrzeit der AfA durch. Der generische Anwalt der m. W. n. für einen bekannten Eschweger ALG 2 Empfänger ebenfalls tätig ist, ging mit seiner Rechtsmeinung (dass der Ü-Antrag bzgl. der Sanktion dann eben als Ü-Antrag für die Sperre gewertet hätte werden müssen) sang- und klanglos unter.

Aber wenn die mündliche Ablehnung von ALG 1 noch keinen Monat her ist, gilt ja die Monatsfrist des § 40 Abs. 5 SGB I i. V. m. § 28 SGB X.

1. Ging es um den Antrag auf eine Sozialleistung.... beim Thema Bestandkraft eines VA war ich jetzt nicht

2. Gerichte haben auch etwas von einer LOTTO-Bude.... mal gewinnt man, mal verliert man... das kann schon von Kammer zu Kammer stark schwanken...
 

alvis123

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AW: hat sie ein Anrecht?

Sicher sieht gute Verwaltungsarbeit anders aus, aber wegen dem u.a. § eher wumpe....


§ 16 SGB I Antragstellung

(1) Anträge auf Sozialleistungen sind beim zuständigen Leistungsträger zu stellen. Sie werden auch von allen anderen Leistungsträgern, von allen Gemeinden und bei Personen, die sich im Ausland aufhalten, auch von den amtlichen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland entgegengenommen.


(2) Anträge, die bei einem unzuständigen Leistungsträger, bei einer für die Sozialleistung nicht zuständigen Gemeinde oder bei einer amtlichen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland im Ausland gestellt werden, sind unverzüglich an den zuständigen Leistungsträger weiterzuleiten. Ist die Sozialleistung von einem Antrag abhängig, gilt der Antrag als zu dem Zeitpunkt gestellt, in dem er bei einer der in Satz 1 genannten Stellen eingegangen ist.


(3) Die Leistungsträger sind verpflichtet, darauf hinzuwirken, daß unverzüglich klare und sachdienliche Anträge gestellt und unvollständige Angaben ergänzt werden.



plus:


https://www.elo-forum.org/grundsicherung-sgb-xii/112785-wirksamer-antrag-algii-sozialamt.html

Hi hartaber4...

...versuch Du doch mal, Deine Weiterbewilligung das nächste Mal bei der Arbeitsagentur abzugeben:icon_lol:

So naiv wie meine Kinder waren, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie einen ausgefüllten ALGII-Antrag dabeihatte. Und wenn die dann noch auf eine unbedarfte Person am Empfang trifft, kommt es halt zu solchem Geschehen.:icon_party:

Für mich die einzig mögliche Erklärung!

MfG
 

hartaber4

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AW: hat sie ein Anrecht?

Hi hartaber4...

...versuch Du doch mal, Deine Weiterbewilligung das nächste Mal bei der Arbeitsagentur abzugeben:icon_lol:

So naiv wie meine Kinder waren, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie einen ausgefüllten ALGII-Antrag dabeihatte. Und wenn die dann noch auf eine unbedarfte Person am Empfang trifft, kommt es halt zu solchem Geschehen.:icon_party:

Für mich die einzig mögliche Erklärung!

MfG

Damit erniedrige ich mich schon lange nicht mehr... oder verschwende meine Zeit in den schönen Warte-Zonen...

Fax...Nummer eingeb...raschel....piiieptütchrhflieiipchrt.. Sendebericht.... FERTIG!
 
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