Hat jemand von euch schon Erfahrungen gesammelt mit renatec in Düsseldorf?

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ready to hartz4

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Ich möchte den alten Thread mal ausgraben.

Ich bin jetzt nach langer Erkrankung (Psychisch) an die Renatec gelangt und soll dort einen mehrwöchigen Belatungstest absolvieren.
Gibt es neue Erkenntnisse zu diesem Unternehmen? Noch habe ich nichts unterschrieben und mein Ziel ist es wieder auf den ersten Arbeistmarkt zu gelangen.

Aber NICHT mit/durch windige ABM Unternehmen bei denen ich sinnlos Massnahmen durchführen MUSS.

Ich hatte beim JC einen REHA Antrag gestellt, bin bei der Rente gelandet und die haben mir DAS angeraten. Meine von mir ausgesuchte Massnahme (über mehrere Monate) wurde zwar nicht abgelehnt, jedoch wurde mir mündlich mitgeteilt das sei eigentlich nicht das Richtige für mich und ich wäre bei diesem Unternehmen (Renatec wieich seit heute weiss) besser aufgehoben.

HILFE!

Ich möchte wieder arbeiten und voran kommen, so sinnlos geschichten haben mich erst krank gemacht.
Bitte, bitte gebt mir Tips.
 

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Gibt es keinerlei neue Erkenntnisse über die Renatec?

Oder anders, wo kann man sich beraten lassen/informieren?
Ich möchte endlich eine faire Chance bekommen.
 
Z

ZarMod

Gast
Ich möchte den alten Thread mal ausgraben.
Welchen alten Thread?
Gibt es neue Erkenntnisse zu diesem Unternehmen? Noch habe ich nichts unterschrieben und mein Ziel ist es wieder auf den ersten Arbeistmarkt zu gelangen.
Was sind denn die alten Erkenntnisse zu diesem Unternehmen. Wenn Du meinst, daß Du das über solche Träger erreichen kannst, mußt Du wohl noch eigene Erfahrungen sammeln.
Bedenke aber, daß deren Projekte gerade dem 1. Arbeitsmarkt konkurrieren und Du mit Deiner Teilnahme nichts weiter, als eine sehr günstige Arbeitskraft abgibst.
Solche diakonischen Netzwerke dienen in erster Linie der Generierung von Fördergeldern.
Und was meinst Du wovon die Geschäftsführerin der Renatec (siehe Vorstand) lebt?
In einem Deiner Themen scheint es Dir ja schon aufgefallen zu sein.

Was ich rauslese, hängst Du mit Deiner Erwerbsminderung zwischen EMR und JC in der Schleife.
Ist leider nicht mein Fachgebiet und ich denke, daß sich dazu noch jemand äußert.
 

ready to hartz4

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@Aufgewachter

Danke schonmal. Genau da hänge ich.
Ich will eben KEINE ABM Massnahme, mein Ziel ist der erste Arbeitsmarkt (wenn auch schwierig) und diese ganze Geschichte kam ja erst ins Rollen nachdem ICH von MIR aus einen REHA Antrag gestellt hatte.
Ging dann halt vom JC zur Rente und die erzählen mir jetz etwas von "Belastungsprüfung" um zu sehen ob und in wie fern ich jetzt noch für den ersten Arbeitamarkt geeignet bin.

Nun war ich in so einem Kaufhaus, als "Kunde" und, ganz ehrlich, nee. Muss ich nicht haben. Allerdings weiß ich nicht was da sonst noch angeboten wird.

Just jetzt habe ich (ehrenamtlich) bei der Tafel anfangen können. Dort sehe ich z.B. viel mehr Sinn (wenn auch NULL bezahlt) mich zu erproben und/oder mich zu etablieren. Ist in der gleichen Stadt, kurze Wege und ich kann mit einem Tag (4 - 5 Std.) anfangen und bis zu fünf Tage erweitern.

Die Frage ist nur, wie erkläre ich der Rente das ich selbst so ein Ehrenamt als sinnvoller erachte als die Renatec?
Meine ausgewählte REHA Einrichtung (BTZ) wurde mir von der Rente eher schlecht geredet. Lustigerweise mit genau DER Begründung die Du für die Renatec anführst. Angebliche generierung von Fördergeldern.

Wie kann ich die Renatec Maßnahme absagen, oder kann ich das einfach so selber aus freien Stücken entscheiden? Warum eigentlich nicht?
 
E

ExitUser

Gast
Hallo! Hast du schon mal über eine Arbeitserprobung und Berufsfindung nachgedacht.
Das heißt überall anders ist aber im Prinzip eine sechswöchige Maßnahme für psychisch Kranke, um herauszufinden, ob die Belastbarkeit für eine berufliche Reha gegeben ist.
Vorausgesetzt, du willst eine neue Ausbildung machen. Ich weiß ja nicht, welche Qualifikationen du schon hast.

Diese längeren Maßnahmen bringen nicht viel. Du wirst dort geparkt, am Ende aber doch keine Arbeit finden, weil sie so gut wie nicht vermitteln können. Am Ende landest du dann doch woanders.

Ich konnte eine einjährige Maßnahme damals abwenden, weil sie halt nicht mit einer auf dem Arbeitsmarkt verwertbaren Qualifikation abschließt. Du musst stur immer wieder die von dir gewünschte Reha beantragen und verteidigen, sonst speisen sie dich mit billigen Angeboten ab. Grundsätzlich ist eine berufliche Reha freiwillig. Du könntest -wenn nötig mit fachlicher Hilfe- ablehnen.

Zu meiner Rehazeit war die DRV Spitzenreiter im Verweigern von Ausbildungen, noch übler als JC und AfA.
 

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Hallo! Hast du schon mal über eine Arbeitserprobung und Berufsfindung nachgedacht.
Das heißt überall anders ist aber im Prinzip eine sechswöchige Maßnahme für psychisch Kranke, um herauszufinden, ob die Belastbarkeit für eine berufliche Reha gegeben ist.
Vorausgesetzt, du willst eine neue Ausbildung machen. Ich weiß ja nicht, welche Qualifikationen du schon hast.

Diese längeren Maßnahmen bringen nicht viel. Du wirst dort geparkt, am Ende aber doch keine Arbeit finden, weil sie so gut wie nicht vermitteln können. Am Ende landest du dann doch woanders.

Ich konnte eine einjährige Maßnahme damals abwenden, weil sie halt nicht mit einer auf dem Arbeitsmarkt verwertbaren Qualifikation abschließt. Du musst stur immer wieder die von dir gewünschte Reha beantragen und verteidigen, sonst speisen sie dich mit billigen Angeboten ab. Grundsätzlich ist eine berufliche Reha freiwillig. Du könntest -wenn nötig mit fachlicher Hilfe- ablehnen.

Zu meiner Rehazeit war die DRV Spitzenreiter im Verweigern von Ausbildungen, noch übler als JC und AfA.

Hallo und vielen Dank!

Ich habe zwei Berufsausbildungen, bin allerdings schon mehrere Jahre arbeistlos/aus beiden raus so das diese wohl nicht mehr gelten.

Ursprünglich hatte ich mir ja neun Monate BTZ (Berufstrainingszentrum) "ausgesucht". Deren Flyer lagen in der Tagesklinik aus. Die Rente sagte mir das sie dies zwar genehmigen würden, dies aber für mich völlig falsch wäre.

Statt dessen soll ich ja drei Monate (!?) eine Belastungserprobung machen (erst war ab 01.07.17 abgedacht, es sei denn im April würde etwas frei. Letzteres scheint nun der Fall zu sein.

Nur irritieren mich die drei Monate und, vor allem, die Renatec!!!!!!! Ich war in einem der "Läden". Geht gar nicht.
Meiner Meinung nach kann ich schon wieder an den ersten Arbeitsmarkt. Allerdings weigere ich mich meine Ressourcen auch nur noch einmal in sinnlos Massnahmen zu verschwenden. Dazu habe ich in den letzten zwei Jahren zu viel und zu hart an mir gearbeitet (und auch wahnsinnig viel geschafft).

Was bedeutet "freiwillig" (Ich habe ja eine REHA beantragt. Allerdings habe ich mir da offensichtlich etwas ganz anderes von versprochen. Nämlich qualifizierte Hilfe wieder Fuß zu fassen und einen Job zu finden) und ich könnte mit fachlcher Hilfe ablehnen? Fachlich = mein Psychologe? (Der ist dummerweise seit Donnerstag in Urlaub und den nächsten Termin habe ich erst in gut drei Wochen).

Mir wäre es aktuell wirklich lieber erstmal ehrenamtlich bei der Tafel zu arbeiten, mich dort zu steigern und dann von da aus eine Reha zu machen oder gerne auch direkt in einen Job (langsam) einzusteigen. Geduldig sein (mit mir selber) habe ich dann auch endlich mal gelernt!

Noch zur "gewünschten Reha".... wer kann mich denn da neutral beraten? Ich dachte durch die Flyer in der Tagesklinik DAS Unternehmen gefunden zu haben, zumal diese wohl viel mimt Praktikas arbeiten. Bis der Renten Mitarbeiter mir sagte das wäre da nix für mich. Und eine zweite (erste war um 2000) Umschulung würde ich eh nicht bekommen.

LG
 
E

ExitUser

Gast
Ja, das ist nun wirklich ein andere Situation.

Du müsstest einen AG finden, der dich beschäftigt und dann eine Eingliederung über die LTA machen. Alternativ eine Aufrischung deiner berufsbezogenen Kenntnisse. Was meinst du denn mit Reha? Eine medizinische?

Ausbildungen "gelten" lebenslang. Wie willst du anders etwas finden als über deine Berufe? Bei Ungelernten ist die Konkurrenz extrem, die Löhne niedrig und nur selten gibt es Festanstellungen.

Was du auch machen willst oder sollst, schau dir vorher die Maßnahmen an, hospitiere und sprich mit den Teilnehmern. Wenn es dir nicht zusagt, mach es nicht.

Mein Eindruck ist, dass du noch gar nicht genau weißt, wohin die Reise gehen soll. Neutrale Beratung ist schwierig zu finden; alle haben ihre Interessen: Die Bildungsträger möchten ihre Plätze vergeben, die Kostenträger möchten möglichst wenig investieren. Du musst schon selbst wissen, was du möchtest und dir dann die entsprechenden Angebote raussuchen. Das ist manchmal schwierig, vor allem ,wenn man gar nicht weiß, was alles möglich und zielführend ist.

Ich bin über eine geförderter Probebeschäftigung von drei Monaten eingestellt worden. Hätte ich vorher nicht gewusst, dass es so etwas gibt.

Ich wünsche dir, dass du da etwas mehr Klarheit gewinnst und etwas geeignetes findest!
 

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Am liebsten würde ich der Rente die Massanahme bei der Renatec erstmal absagen, und mich schlau machen was für mich noch in Frage käme. Meinetwegen auch nochmal über einen Termin beim JC.

Ich bin gerade echt unsicher wie ich vorgehen soll/kann.
Um die REHA habe ICH gebeten, insofern muss ich sie doch auch ablehnen können?

Es ist mir einfach wahnsinnig wichtig jetzt auch das richtige zu machen und nicht wieder in die Knochenmühle ohne Aussicht auf Erfolg zu landen.
 
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