Hat jemand von Euch einen Tip, wo man als ALGII-Empfänger eine Wohnung bekommen könnte?

cd700

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Hallo,

brauche dringend eure Hilfe.
Bin in einer massiven Notsituation und de facto nahezu wohnungslos.

Hat jemand von Euch einen Tip, wo man als ALG II -Empfänger (leider ist dies der derzeitige Stand bei mir) eine Wohnung bekommen könnte?
Schufa ist auch nicht besonders gut bei mir, Bürgen gibt es auch keine( n), jedoch mietschuldenfrei (bis hierher zumindest).

Eher Chancen bei Wohnungsbau-Gesellschaften oder eher am privat-Markt (mit privatem Vermieter habe ich leider auch katastrophale Erfahrung gemacht, daher und aus vielen anderen Gründen bin ich auch in dieser Situation, in welcher ich jetzt bin..)

Eher Großstadt (bin auch reise-bereit) oder eher Dorf / Kaff?


Habt Ihr Erfahrungen?

MfG
 

iSlave

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- Die typischen Online-Portale (immoscout, Ibäh kleinanzeigen etc.)
- Zeitungen
- Gegenden in denen niemand wohnen möchte: Ruhrgebiet, Ostdeutschland
- Beliebte Großstädte sind grundsätzlich schwierig. Aber auch viele Kleinstädte haben wenig bis keine freien Wohnungen.
- Wohnung mit Wohnberechtigungsschein
- Über Angebote für wohnungslose bzw. von Wohnungslosigkeit bedrohten seitens der Stadt kann ich nichts sagen (Notunterkünfte und ähnliches)

Schufa und/oder Mietschuldenfreiheitsbescheinigung wird aber bei den meisten abgefragt. Außer vielleicht bei kleineren Vermietern.
 

Curt The Cat

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Moinsen cd700 ...!
Ich war mal so frei und hab den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer nett und - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen.Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Wohnungssuche ALG II, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend Zeichen erweitert und zudem einen deutlichen Hinweis im Texteingabefeld hinterlassen. Da passt deutlich mehr als zwei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

4ever29

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Ich muss zunächst mal nachfragen: hast du keine Präferenzen beim Ort? Oder würdest du schon gern in einem bestimmten Bereich bleiben oder in einen bestimmten Bereich wegziehen?

Was jetzt eher so ne Binsenweisheit ist: Grossstadt ist in der Tendenz schwierig, aber auch da gibt es wohl unterschiedliche. Und zwischen Großstadt und Kaff gibt es relativ viel Mittelzentren an die man vielleicht gar nicht so denkt mit sagen wir mal 35.000-99.000 Einwohnern. Da geht durchaus auch was wenn es um Lebensqualität ohne Auto z.B. geht. Spreche da aus Erfahrung ;-)


- Gegenden in denen niemand wohnen möchte: Ruhrgebiet, Ostdeutschland

Na wenn das mal nicht viel zu pauschal ist. Im Ruhrgebiet gibt es deutlich mehr schöne Ecken als schäbige und dort bietet die Metropolregion eine tolle Infrastruktur.
Ich bin mir sicher, auch östlich von Hannover gibt es tolle Ecken. Gebe aber zu, dass ich da weniger eigene Erfahrungen habe ;-)
 

Sandstrand

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Ich habe gerade in einem ländlichen Gebiet, allerdings mit sehr angespanntem Arbeitsmarkt, mit zwei Elo‘s und mehreren großen Hunden innerhalb von sechs Wochen eine ausgezeichnete Wohnung gefunden und zuvor zwei Mietangebote selbst abgelehnt.

Schufa geben wir grundsätzlich nicht raus, auch wenn nichts drin steht. Ich will ja auch keinen Grundbuchauszug vom Vermieter.

Wir mieten bei einer Eigentümergemeinschaft.

Es gab 120 Bewerbungen auf den Wohnraum. Bekommen haben wir ihn, weil wir als einzige (!) eine vernünftige Erstanfrage geschickt haben (ausformuliert, alle Eckdaten drin) und im persönlichen Gespräch vernünftig wirkten (mein Mann grundsätzlich im guten Jacket und Hemd und ich mit Bluse).
 

Atze Knorke

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Hallo cd700,

das ist eine äußerst existenzielle und prekäre Lebenssituation.

Bin in einer massiven Notsituation und de facto nahezu wohnungslos.

Zum Verständnis der Begrifflichkeiten:
Wohnungslos heisst jedoch, dass der betroffene Mensch noch bei
Mutti und/oder Vati, Verwandten o. ä. Unterschlupf finden kann bis
eine neue Wohnung vorhanden ist.

Obdachlos - Wohnung weg - heisst Matte machen uff der Straße
oder den Aufenthalt in Übernachtungs- und Tagesstätten ver-
bringen.

Leider habe ich keine schnelle Lösung parat, weil du dich auch im
SGB II befindest. Daher bist du nahezu chancenlos auf dem
angespannten Wohnungsmarkt.

Was schlägt dein zuständiges JC (Jobcenter) zur wirksamen Prävention
deines Wohnungsverlustes vor?

Beispielsweise Umzug in ein anderes Bundesland gilt einiges zu regeln -
günstig ist noch unter Umständen Mecklenburg-Vorpommern:
Günstige Wohnung Wismar mieten, Wohnungen bis 400 EUR bei Immonet.de

Bei Wohnungsbaugesellschaften wird das eigene innere Klientel verwaltet,
es folgt immer ein Kreisverkehr, daher ist ein externer Zugang so gut wie
unmöglich. So werden hier auch unter Umständen Wartelisten geführt.

Kannst du dich nicht in deiner Stadt hier hinwenden:
Essen, Schlafen, Medizin: Überlebenshilfen für Wohnungslose

Beratung und Unterstützung

Gibt es keine entsprechende Beratung in deiner Stadt/Gemeinde -
Fach-/Koordinierungstelle zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit - ?
 
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Nena

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Ich lebe hier in einem 10'-Einwohner-Dorf ohne Autobahnanbindung und ohne (nennenswerte) Infrastruktur. Ich kenne hauptsächlich Voll-Erwerbstätige und ü65jährige hier. Wohnungen gibt es reichlich, auch unter 4/qm. Aber: Warum sollte jemand hier (tief im Westen) leben wollen?

Um Berlin rum, 50-90km Umkreis, ist alles tot. Da kriegst Du jede Wohnung, die Du willst. Wenn Du da versauern willst...

Ich würde lieber auf weniger qm leben wollen, aber dafür unter Menschen.
 

Uhus

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Um Berlin rum, 50-90km Umkreis, ist alles tot. Da kriegst Du jede Wohnung, die Du willst. Wenn Du da versauern willst...
Die Zeiten sind definitiv vorbei, wenn du es so verallgemeinerst. Selbst in vielen Orten, wo sich die Einwohnerzahl nach der Wiedervereinigung um ca. 1/3 verringerte, ist kaum Leerstand zu verzeichnen, weil in den letzten drei Jahrzehnten - staatlich subventioniert - massenhaft Wohnungen vom Markt genommen wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nena

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Okay, Entschuldigung. Ich reduziere auf Westhavelland. Und sicherlich war mein Text übertrieben. Aber da gibt es Wohnungen (wie übrigens auch in Uni-Städten, aber eben leichter zu finden).
 

Uhus

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Laut einer Übersicht für das Land Brandenburg war die Stadt Lauchhammer absoluter Spitzenreiter, was den Leerstand bei Wohnungen angeht. Das hatte nach meiner Erinnerung etwas mit dem langwierigen Insolvenzverfahren der größten Wohnungsgesellschaft vor Ort zu tun, wodurch notwendige Abrisse und Sanierungen von Hunderten Wohnungen aufgeschoben wurden. Also, ab nach Lauchhammer! :D
 

humble

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Ehrlich? Die Menschen trauen sich nichts mehr.

Gerade bei Wohnungsgenossenschaften kommt man mit klarer Ansage und Offenheit zu guten Ergebnissen. Die jeweiligen Sachbearbeiter persönlich ansprechen, Situation beschreiben. Wenn Ihr nicht schräg rüberkommt, sind die doch die letzten, die Euch den Nachbarn nicht zutrauen würden.
Sandstrand hat das schön beschrieben. Offensiv.

Habe lange Zeit die IT einiger Wohnungsgenossenschaften betreut. Traut Euch was, Ihr müsst auffallen, nicht nur meckern. Die Kontakte sind nicht abgebrochen und ich weiß, dass es ständig verfügbaren Wohnraum gibt, der auch für ELOs finanzierbar ist (und das schreibe ich als Hamburger). Mehr noch, gerade der Altbestand wird grundsätzlich grundsaniert, ohne großartige Mieterhöhungen.

Ich habe mit Kleinstkind, bei Schwiegereltern vorübergehend mitwohnend, eine Neubauwohnung bekommen, weil ich der Entscheiderin ins Herz fiel. Wenn Du mit einem 2-jährigen Kind und einem Blumenstrauß vor Ihr stehst, kann sie Dir nichts mehr abschlagen.

Wo kriegst Du jetzt nur ein 2-jähriges Kind her? :icon_cool:
 

Nena

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Ich bin (in einer Uni-Großstadt) immer zum Monatsende (2-5 Tage vorher) zu den Gesellschaften gefahren (oder habe angerufen) und habe nach frischen Wohnungskündigungen gefragt. Und habe nur wenige Monate gebraucht (8? 10?), bis ich eine sah, die mir gefiel. Geht. Aber von alleine kommen die nicht...
 

Atze Knorke

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@humble
Gerade bei Wohnungsgenossenschaften kommt man mit klarer Ansage und Offenheit zu guten Ergebnissen. Die jeweiligen Sachbearbeiter persönlich ansprechen, Situation beschreiben. Wenn Ihr nicht schräg rüberkommt, sind die doch die letzten, die Euch den Nachbarn nicht zutrauen würden.


da muss ich leider intervenieren, so läuft das gerade bei "WohnungsGENOSSENschaften" eben
nicht ab.

Die Versorgung von Genossenschafts-Mitgliedern steht auf der ersten Agenda.

Selbst der TE schrieb von "WohnungsBAU-Gesellschaften". Also nicht Äpfel mit Birnen vermischen.

dass es ständig verfügbaren Wohnraum gibt, der auch für ELOs finanzierbar ist. Mehr noch, gerade der Altbestand wird grundsätzlich Grundsaniert, ohne großartige Mieterhöhungen.

... ständig verfügbaren Wohnraum ... :icon_hmm: nur nicht für (einkommensschwache) Außeneinsteiger!
Und Mieterhöhungen sind auch Fakt, dabei würde es sich um Neuvermietung handeln, da greift
auch eine GENOSSENSCHAFT gern monetär zu.
 

humble

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Ich will da jetzt nicht ins Detail gehen, aber das geht viel tiefer. Mitglied wirst Du schon, wenn Du nur ein Anteil einzahlst. Wenn Du dann passt, bestens. Natürlich gehen die Angebote erst an die Mitglieder.

Meine Erfahrungen beziehen sich nicht nur auf Genossenschaften, sondern auch z.B. auf die SAGA, bei der ich über Jahrzehnte für meine Familie oder andere Begleitete Wohnungen besorgt habe. Alles eine Frage der persönlichen Ansprache.
 

Atze Knorke

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Mitglied wirst Du schon, wenn Du nur ein Anteil einzahlst.

... ist so auch nicht ganz korrekt, denn die Höhe von Genossenschaftsanteilen ist abhängig
von den Regelungen in den jeweiligen Satzungen der Genossenschaften.
Dabei spielt die "Angemessenheit" hier ebenfalls eine Rolle, ist der Kostenumfang als
nicht angemessen bewertet worden, so scheidet dann dieser Teil aus, sodann die
Anmietung der Genossenschaftswohnung nicht sichergestellt werden kann.

Ist halt bei ELO's, wie du es nennst, nicht so einfach.
 

ZynHH

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da muss ich leider intervenieren, so läuft das gerade bei "WohnungsGENOSSENschaften" eben
nicht ab.
Ich habe mich bei einer beworben, keine Anteile gehabt und nach 6 wochen hatte ich das erste Angebot. Lief so, wie von @humble beschrieben. Habe mich dann aber für eine andere Wohnung ( Reihenendhaus im Grünen) bei einem sehr grossem Wohnungsbauunternehmen entschieden, auch da war ich gerade mal 6 wochen registriert und hatte in der Zeit 3 Wohnungdn vorgeschlagen bekommen.

Ich habe mich aber auch intensiv gekümmert.

Die ganzen Portale kannst du dagegen voll in die tonne treten. Seriöse Anbieter findet man da so gut wie keine.
Da kannste gucken, wenn du im geld schwimmst und für 12m2 450 euros zahlen kannst...
 
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Uhus

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Klar muss man sich selbst intensiv bemühen - und richtig, in den überhitzten Wohnungsmärkten kannst du die Internet-Portale getrost vergessen, soweit nicht gerade Besser-/Spitzenverdiener oder falls es sich nicht gerade um eine sogenannte Problemwohnung handelt (was man leider oft erst zu spät feststellt).

Fakt ist, dass in den angesagten Großstädten ein massiver Mangel an bezahlbaren Wohnungen besteht. Angebot und Nachfrage klaffen hier weit auseinander. Die ganzen Geheimtipps, die inzwischen fast jeder kennt, helfen nicht wirklich weiter. Hier muss Politik vielmehr gezielt gegensteuern. Sonst bleiben viele Menschen auf der Strecke. Der Markt wird es nur auf seine Art richten.
 

Atze Knorke

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Ich habe mich bei einer beworben, keine Anteile gehabt und nach 6 wochen hatte ich das erste Angebot. Lief so, wie von @humble beschrieben. Habe mich dann aber für eine andere Wohnung ( Reihenendhaus im Grünen) bei einem sehr grossem Wohnungsbauunternehmen entschieden, auch da war ich gerade mal 6 wochen registriert und hatte in der Zeit 3 Wohnungdn vorgeschlagen bekommen.

Ich habe mich aber auch intensiv gekümmert.

Die ganzen Portale kannst du dagegen voll in die tonne treten. Seriöse Anbieter findet man da so gut wie keine.
Da kannste gucken, wenn du im geld schwimmst und für 12m2 450 euros zahlen kannst...

@ZynHH, wann war das denn, wo dir so glückliches widerfahren ist? Alles ohne zusätzliche Kosten? Wie waren deine individuellen Ausgangsbedingungen? Die Wohnungssuche ist heutzutage problematischer geworden, gerade auch, wenn man sich im SGB II befindet. Die JC-nicht erteilten 'Unterkunfts'Zusicherungen wollen wir dabei nicht vergessen. Ein potenzieller Vermieter braucht keine Wartezeit.

Zu deiner Zeit waren vermutlich die etwas höheren Hürden noch nicht so marktreif.

Da bin ich bei dir, dass die "ganzen Wohungssuch-Portale" nicht das gelbe vom Ei sind.

Wohnungsmangel gefährtet Menschen 'in besonderen Lebenslagen'.
Also hier ist "Notfall" angesagt, wie vom TE kurz beschrieben.
 

ZynHH

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wann war das denn, wo dir so glückliches widerfahren ist?
2016, Privatinsolvenz im 4 Jahr, ALG II seit 2011....

Das einzige, was ich hatte, war Zeit. Und die habe ich aktiv mit Wohnungssuche verbracht. Meine jetzige Unterkunft war genau eine Stunde auf der Webseite der Wohnungsgesellschaft. Am gleichen Tag noch persönlich dort aufgeschlagen mit allem nötigen, für den gleichen Tag einen Besichtigungstermin erhalten. Von 4 Bewerbern an dem Tag, war ich der einzige, der dem anwesenden Sohn der verstorbenen Mieterin sein Beileid aussprach. Er war schon am renovieren. Er sollte alles rausreissen, Küche etc. Ich verstand mich auf Anhieb mit ihm und sagte, er könne viel Zeit sparen, wenn er sich für mich stark macht.
Hat er gemacht. 2 Tage später Anruf, Entscheidung gefallen, ich solle vorbeikommen und die Unterlagen fürs JC abholen.

Von dort aus zum JC , 2 Stunden auf SB gewartet und mit allen genehmigten Anträgen glücklich nach Haus gefahren.

Hier zieht man nur in der waagerechten wieder aus.
 

Uhus

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Bei einer Genossenschaft steigt deine Macht, dein Einfluss nicht mit der Zahl der gehaltenen Unternehmensanteile - ganz im Gegensatz zu AG, GmbH etc.
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Bei der Genossenschaft wirst du miteigentümer der Genossenschaft.
Bei der wohnungsbaugesellschaft nicht.
Du kannst dich - um nur mal ein Bsp. zu nennen - beim größten dt. Wohnungsunternehmen Vonovia beteiligen, also Miteigentümer werden, indem du Aktien kaufst.
 
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ZynHH

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Bei einer Genossenschaft steigt deine Macht, dein Einfluss nicht mit der Zahl der gehaltenen Unternehmensanteile - ganz im Gegensatz zu AG, GmbH etc.
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Du kannst dich - um nur mal ein Bsp. zu nennen - beim größten dt. Wohnungsunternehmen Vonovia beteiligen, also Miteigentümer werden, indem du Aktien kaufst.
Ich habs verkürzt dargestellt, als würdest du eine wohnung suchen.....bei Wohnungsbaugesellschaft zahlst du kaution, hast keine dividende und bekommst sie automatisch bei vertragsende zurück( ausnahmen bestätigen die Regel)

Bei der wohnungsbaugenossenschaft erwirbst du anteile, hast eine Dividende, wenn die Genossenschaft erfolgreich war, und musst deine Anteile an die genossenschaft zurückgeben um dein Geld wiederzubekommen.
 

Uhus

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Bei der wohnungsbaugenossenschaft erwirbst du anteile, hast eine Dividende, wenn die Genossenschaft erfolgreich war, und musst deine Anteile an die genossenschaft zurückgeben um dein Geld wiederzubekommen.
Ich wohne in einer Genossenschaft. Dividenden werden bei uns grundsätzlich NICHT ausgeschüttet, bei manch anderen Genossenschaften allerdings schon. Wozu auch Dividenden? Dann würden wir ja zunächst mehr Miete zahlen, um das dann später - ggf. versteuert - wieder als Dividende ausgeschüttet zu bekommen. Macht das Sinn?

Ich würde raten, beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen unbedingt einen Blick ins Statut zu werfen. Ist dort eine sogenannte Nachschusspflicht verankert, würde ich die Finger davon lassen, weil im Insolvenzfall der eigene Verlust größer als 100 % sein kann.
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Passend zum Thema: Gerade läuft im Ersten die Doku "Erst die Miete, dann die Moral?".
In vielen deutschen Großstädten ist das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt aus den Fugen geraten. Die soziale Spaltung wächst. Immer häufiger stehen sich Vermieter und Mieter unversöhnlich gegenüber.
Das Video gibt's hier: Erst die Miete, dann die Moral? | Reportage & Dokumentation
 
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