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Hat jemand Erfahrungen mit berufl. Reha?

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Indian-Summer

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Hallo zusammen,

ich beziehe seit Herbst 2004 Rente aus voller Erwerbsminderung, da ich psychisch erkrankt bin. Nun hat sich meine Krankheitsgeschichte in den letzten 2 Jahren sehr positiv entwickelt, so dass ich beabsichtige nächstes Jahr im Sommer die berufl. Reha zu beantragen.

Leider habe ich keinen blassen Schimmer wie das abläuft, wie früh ich z. B. die Reha beantragen muss, damit ich im Herbst 2008 noch einen Ausbildungsplatz bekomme. Ich bin von Beruf Fremdsprachensekretärin und würde gerne eine Umschulung zur Logopädin machen - ob das möglich ist, weiß ich leider auch nicht, da ich nicht weiß wie stressbelastet der Beruf des Logopäden ist.

Vielleicht hat jemand von Euch schon mal eine berufliche Reha gemacht und hat vielleicht eine ähnliche Erkrankung wie ich und kann mir darüber was erzählen?

Wäre echt sehr dankbar!

Jasmin
 

Hexe45

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Hallo und erst mal herzlich willkommen hier
Also ich habe bis letztes Jahr am 31.10.07 ein Rehastudium absolviert.
Zwar im mediz. Bereich aber nicht als Logopädin.
Aber an der benachbarten Fachschule wurde auch Logopädinnen ausgebildet.
Ich kann dir aber leider nur sagen, daß von 10 Menschen die diesen Wunsch hatte nur etwa 1 bis 2 genommen wurden.
Also es wird nicht ohne Eignungsfeststellung gehen.
Du mußt Streß abkönnen und du darfst nicht den Eintrag bekommen-für soziale Berufe nicht geeignet, dann biste draußen.
Dann kommen die diversen Leistungs und Wissenstests, aber wenn du Abi hast dürfte das kein Prob werden.
Und dann werden die Stimmbänder untersucht: und da darf es nicht die kleinsten Abweichungen geben, sonste biste draußen.
Ich kann mich erinnern daß von denen, die die Tests und psychologischen Prüfungen geschafft hatten, über die Hälfte dort aus dem Rennen war.
Na ja und zum Schluß mußte zum Klavier singen, und wehe du triffst den Ton nicht.
Das schaffen nicht viele und die 3 jährige Ausbildung ist schwer, die Logopäden hatten genauso wenig Freizeit wie wir auch.
Aber vor allem 3 Dinge sind wichtig: 1. die Stimme, 2.die Stimme und 3 die Stimme.
Es ist eine schwere Ausbildung, aber sie eröffnet dir Perspektiven, insbesondere du hast vor dich mal selbstständig zu machen.
Lieber Gruß
Hexe
 

Hexe45

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Ach so Nachtrag, ich habe die Reha beim Arbeitsamt beantragt, da ich aber über 21 Berufsjahre hatte, war für mich die Berufsgenossenschaft zuständig( ich glaube ab 12 Jahre).
Die haben mich dann zu einer 14 tägigen Feststellungmaßnahme geschickt.
Da gings dann zur Sache: Idiotentest also IQ Test, Untersuchungen, ich mußte dann noch die sogenannte Sonderbegabtenprüfung machen, da mein Fachabi nicht für diesen Bereich galt.
Als Logopädin wirste die Songerbegatenprüfung nicht machen müssen, aber wie ich ja schon erwähnte, kamen bei den Logopädinnen nur sehr wenige durch.
Na ja dann bekam ich die Unterlagen mit und mein Rehaberater gab dann grünes Licht.
Aber das war alles noch vor HartzIV.
LG
Hexe
 

Indian-Summer

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Berufliche Reha

Hallo zusammen,

ich bin psychisch erkrankt und beziehe seit Herbst 2004 Rente aus voller Erwerbsminderung. Da sich mein Zustand die letzten Jahre stark gebessert hat, werde ich nächstes Jahr berufliche Reha beantragen.

Was wird denn dort genau gemacht? Kann ich eigene Wünsche bezügl. Ausbildung bzw. Weiterbildung miteinbringen und werden diese berücksichtigt?

Vielen Dank schon mal.

Jasmin
 

Indian-Summer

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Hallo Hexe,

vielen Dank für Deine Antworten! Es hört sich ja so an, als wären die Aufnahmebedingungen für die Ausbildung zum Logopäden knallhart und wenn ich mir überlege, dass man nachher gar nicht so gut verdient, dann sollte ich mir vielleicht doch überlegen ob ich nicht im kaufmännischen Bereich bleibe.

Was hast Du denn für ein Rehastudium absolviert? War es eine Ausbildung oder wirklich ein Studium? Würde mich nämlich auch mal interessieren, ob im Rahmen einer Reha ein Studium bewilligt wird.

Liebe Grüße,

Jasmin
 
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