Hat ein Vorstellungsgespräch für eine sozialversicherungspflichtige Arbeit einen höheren Stellenwert als ein Arbeitstag eines Minijobs?

ChrisWinchester

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Hallo ich habe eine spezielle Frage, welche ich gerne aus zwei Blickwinkeln beantwortet gerne hätte.

Sagen wir man hätte eine Aushilfstelle und man müsste z. B am Mittwoch regulär dort erscheinen um seine Arbeit anzutreten, jedoch man hat an dem selben Tag ein Vorstellungsgespräch für z. B eine gut bezahlte Teilzeit- oder Vollzeitstelle. Man kann sich auch keinen Urlaub nehmen weil man gerade erst angefangen hat oder weil der Urlaub schon aufgebraucht ist, und verschieben kann man den Termin auch nicht mehr da man den Termin bereits vorher schon vorschoben hat jedoch hatte sich der Dienstplan mit den Einsatzzeiten geändert.

Wie wäre dass vom Jobcenter aus zu bewerten?

Seine Arbeitspflicht erfüllen um keine Kündigung zu riskieren oder zum Gespräch gehen weil man lieber mehr verdienen möchte.

Würde der jenige dennoch zum Gespräch gehen und deshalb gekündigt werden, würde er dann deshalb eine Sanktion erhalten?

Oder anders herum wenn dies ein Vorstellungsgespräch(Vermittlungsvorschlag mit RFB) wäre und man würde nicht zum Gespräch gehen dann hätte man einen triftigen Grund nicht zum Gespräch gehen zu müssen ohne eine Sanktion zu erhalten?

Wie wäre es wenn der Arbeitnehmer bewusst gekündigt werden möchte und das Gespräch ihm sehr gut passen würde da er somit einen Grund hat zum Gespräch zu gehen und der Arbeit feenzubleiben, würde dies eine Sanktion bedeuten?
 

FriedrichShulze

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jedoch man hat an dem selben Tag ein Vorstellungsgespräch für z. B eine gut bezahlte Teilzeit- oder Vollzeitstelle
Wie kommt der Termin zustande? Wer vereinbart ihn denn für Dich ? An wen gibst Du Deine Privatautonomie hier ab?

ich würde versuchen den Termin so zu legen das ich ihn ohne dieses "Kudelmuddel" wahrnehmen kann und falls ich die bessere Stelle
bekäme, dann den Minijob orentlich kündigen. Man muß weder "verbrannte" Erde hinterlassen noch sich "seine Hose mit der Kneifzange" anziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

abcabc

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Würde der jenige dennoch zum Gespräch gehen und deshalb gekündigt werden, würde er dann deshalb eine Sanktion erhalten?
Verdienst du mehr als 100€ monatlich in dem Nebenjob? Dann würde die Kündigung deinen Hilfsbedarf erhöhen und das vorsätzlich. Das kann trotz Urteil vom BVerfG mehr als eine übliche 3 monatige Sanktion zur Folge haben. Wahrscheinlich könnte dann das Einkommen fiktiv weiter angerechnet werden für eine gewisse Zeit.
Bei max. 100€ verdienst pro Monat, wäre es fürs JC vollkommen egal, ob du den Job verlierst.

jedoch hatte sich der Dienstplan mit den Einsatzzeiten geändert.
Kannst du nicht dem Chef sagen, dass du dir einen sehr wichtigen Termin extra wegen dem ursprünglichen Dienstplan so gelegt hast?
 
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