Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem Ein-

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Ricardo 2008

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Nachdem ich hier das Forum durchstöbert habe, konnte ich viele Kommentare zum Thema "Minijob contra Maßnahmen/Ein-Euro-Job" lesen.

Hier wurde immer wieder erklärt, dass im Falle einer Aufnahme eines Minijobs (bei Bezug von Alg2), eine Angebot des Jobcenters für einen Ein-Euro-Job ausgeschlagen werden kann. Der Minijob also Vorrang hat.

Wie ich in einem anderen Thread (1,50 Euro Job ohne Abschluss einer EGV) beschreibe, bekam ich einen Vorschlag des Jobsenters bzgl. einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) gemäß § 16 Abs. 3 Satz 2 SGB - Zweites Buch).

Nun besteht tatsächlich für mich die Möglichkeit, Mitte Februar einen Minijob auf max. 400 Euro Basis anzutreten.

Bleibt die Vorrangigkeit des Minijobs gegenüber einem Ein-Euro-Job, trotz der neuen Gesetzgebung (Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente) weiterhin bestehen?

Oder hat sich hier auch etwas geändert?
 
E

ExitUser

Gast
AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Es hat sich ab 1.1. etwas geändert. Der Nebenjob ist nachrangig, wenn er nicht sozialversicherungspflichtig ist. So ganz genau weiss das aber keiner. Es war davor oft so, dass die Leute nur 100 Euros dazuverdienten. Der schütze vor Maßnahmen, die die ARGE als "Integrationsmamaßnahme" betrachete (z.B. ein Bewerbungstraining, das tatsächlich notwendig war). Dem sollte damit ein Riegel vorgeschoben werden.

Nun weiss das keiner, wie das mit einem 400 Euros-Job ist. Der ist nicht sozialversicherungspflichtig, es sind aber auch keine 100 Euros. Außerdem kannst du schlecht noch 30 Stunden dazu zum EEJ gehen.

Mein Rat: Trete den 400 Euro-Job an und tu so, als ob er Vorrang hat. Stelle das bitte überhaupt nicht in Frage und warte ab.
 

Mario Nette

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Den kann man u. U. recht gut begründen. Was sind denn die Ziele der Ein-Euro-Jobs:
- Testen der Arbeitswilligkeit
- Integration in den Arbeitsmarkt

Und was schafft ein 400-Euro-Job:
- zeigt, dass man arbeitswillig ist, weil man arbeitet
- integriert in den Arbeitsmarkt (und zwar besser als ein Ein-Euro-Job)

Gerade zu Beginn der Zuweisung und ohne lange Vorgeschichte ist der Ein-Euro-Job damit fruchtlos, denn er beruht dann ja auf der erstmaligen Annahme, man müsse von Amts wegen prüfen, ob der eHb arbeitswillig ist und ihn außerdem ins Erwerbsleben integrieren. Genau das macht der 400-Euro-Job - sogar besser, als die vorgesehene Maßnahme.

Daher mein Rat: Nimm den 400-Euro-Job an.

Mario Nette
 

vagabund

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

M. E. hat der 400 € Job gegenüber einem EEJ nach wie vor Vorrang, da er die Hilfebedürftigkeit mindert.

Es haben nur Integrationsmaßnahmen Vorrang, die die Hilfebedürftigkeit weiter verringern oder beenden würden, beispielsweise, eine Arbeitsgelegenheit in Entgeltvariante gegenüber einem Minijob.
 

münchnerkindl

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Nun weiss das keiner, wie das mit einem 400 Euros-Job ist. Der ist nicht sozialversicherungspflichtig, es sind aber auch keine 100 Euros. Außerdem kannst du schlecht noch 30 Stunden dazu zum Ein-Euro-Job gehen..
Aber klar ist der 400 € Job sozialversicherungspflichtig. Er wird ja vom Arbeitgeber angemeldet und der zahlt auch die Sozialabgaben.
Oder bin ich da falsch informiert über 400€ Jobs?

Ausserdem ist man doch immer noch vorrangig verpflichtet seine Bedürftigkeit zu verringern und das tut manschliesslich wenn man eine 400 € Job hat
 

Hexe45

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

M. E. hat der 400 € Job gegenüber einem Ein-Euro-Job nach wie vor Vorrang, da er die Hilfebedürftigkeit mindert.

Es haben nur Integrationsmaßnahmen Vorrang, die die Hilfebedürftigkeit weiter verringern oder beenden würden, beispielsweise, eine Arbeitsgelegenheit in Entgeltvariante gegenüber einem Minijob.
Eben ich würde niemals etwas schmeißen wo ich Geld verdiene um an einer Maßnahme teilzunehmen.

Würde ja auch den ersten Staz einer jeden EGV ( alles zu tun um seine Bedürtigkeit zu beendern oder zu mindern) zuwiderlaufen.

LG
Hexe
 

M.aus.B

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Glück Auf,
vielleicht ist es ein Weg, mit deinem AG z.B. 410 Euro als Lohn zu vereinbaren. Hat für euch beide Vorteile: Der AG zahlt etwas weniger Sozialabgaben (die er bis 400 nur pauschal zahlt), und du bist sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
 

Martin Behrsing

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Ein 400 Euro Job hat auch nach der neuen unsäglichen Rechtslage Vorrang vor einen Ein-Euro-Job. Nur wenn es einen Job gibt, mit dem mehr Geld erzielt werden kann (und sei es nur 1 Euro mehr) muss der alte dran gegeben werden , solagne Hilfebedürftigkeit besteht.

Weiteres steht auf unserer Portalseite (die bitte auch öfters mal anschauen, ist eigentlich sehr interessant)
 
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Gast1

Gast
AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Hi Martin,

Ein 400 Euro Job hat auch nach der neuen unsäglichen Rechtslage Vorrang vor einen Ein-Euro-Job. Nur wenn es einen Job gibt, mit dem mehr Geld erzielt werden kann (und sei es nur 1 Euro mehr) muss der alte dran gegeben werden , solagne Hilfebedürftigkeit besteht.
Auf Zumutbarkeit - SGB II steht:

(2) Eine Arbeit ist nicht allein deshalb unzumutbar, weil ...
5. sie mit der Beendigung einer Erwerbstätigkeit verbunden ist, es sei denn, es liegen begründete Anhaltspunkte vor, dass durch die bisherige Tätigkeit künftig die Hilfebedürftigkeit beendet werden kann.
Also kann doch immer noch der SB sagen: "Beenden Sie Ihren Mini-Job, denn Ihr Minijob beendet nicht Ihre "Hilfebedürftigkeit", machen Sie den Ein-Euro-Job!"

Weiteres steht auf unserer Portalseite (die bitte auch öfters mal anschauen, ist eigentlich sehr interessant)
Dort steht:

Die allgemeine Befürchtung: ALG II Aufstocker, insbesondere geringfügig Beschäftigte, könnten dann zur Aufgabe ihres Jobs zugunsten einer Maßnahme zur Eingliederung (u.a. 1 EURO Job) gezwungen werden, hat sich damit nicht bestätigt.
Das verstehe ich nicht.
 

Martin Behrsing

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

schau mal bitte hier
https://www.harald-thome.de/media/files/Dies und das/081216_Arbeitsmarktinstrumente-Synopse_der_BA.pdf

Hi Martin,



Auf Zumutbarkeit - SGB II steht:

Also kann doch immer noch der SB sagen: "Beenden Sie Ihren Mini-Job, denn Ihr Minijob beendet nicht Ihre "Hilfebedürftigkeit", machen Sie den Ein-Euro-Job!"

Dort steht:

Das verstehe ich nicht.
 

biddy

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

:icon_mrgreen: Was Martin sagen möchte:

§ 10
Zumutbarkeit

...
(2) Eine Arbeit ist nicht allein deshalb unzumutbar, weil
...

5. sie mit der Beendigung einer Erwerbstätigkeit verbunden ist, es sei denn, es liegen begründete Anhaltspunkte vor, dass durch die bisherige Tätigkeit künftig die Hilfebedürftigkeit beendet werden kann.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten für die Teilnahme an Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit entsprechend.
Quelle wie vorab, PDF-Seite 61.

:icon_wink:
 

Ricardo 2008

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Also kann doch immer noch der SB sagen: "Beenden Sie Ihren Mini-Job, denn Ihr Minijob beendet nicht Ihre "Hilfebedürftigkeit", machen Sie den Ein-Euro-Job!"...
Hallo schlaraffenland,

Ja das könnte er sagen. Aber der Ein-Euro-Job beendet die Hilfsbedürftigkeit ja erst recht nicht. Im Gegenteil. Aufgrund des niedrigeren Lohns beim Ein-Euro-Job müsste ja dann das Jobcenter mehr ALG - II zahlen, als bei Aufnahme des Minijobs. Welches Argument hätte denn die Behörde, um darauf zu bestehen, den Minijob aufzugeben?
 
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ExitUser

Gast
AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Aber klar ist der 400 € Job sozialversicherungspflichtig. Er wird ja vom Arbeitgeber angemeldet und der zahlt auch die Sozialabgaben.
Oder bin ich da falsch informiert über 400€ Jobs?

Ausserdem ist man doch immer noch vorrangig verpflichtet seine Bedürftigkeit zu verringern und das tut manschliesslich wenn man eine 400 € Job hat
Auf Antrag kann man aus diesem 400 € Job mit 4,8% Selbstbeteiligung auch noch eine höhere Rentenversicherung machen (Selbstbeteiligung bei 400 €=19,20 €)
 

vagabund

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

...Aufgrund des niedrigeren Lohns beim Ein-Euro-Job müsste ja dann das Jobcenter mehr ALG - II zahlen, also bei Aufnahme des Minijobs. ...
Bei einen Ein-Euro-Job gibt es keinen Lohn (!)
 

Ricardo 2008

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Bei einen Ein-Euro-Job gibt es keinen Lohn (!)
Ja natürlich. Da hast Du Recht. Ich drücke es mal anders aus.

Beim Ein-Euro-Job müsste ja dann das Jobcenter mehr finanzielle Mittel investieren, als bei Aufnahme des Minijobs.
 

vagabund

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

:icon_mrgreen:
 

Mario Nette

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Ja natürlich. Da hast Du Recht. Ich drücke es mal anders aus.

Beim Ein-Euro-Job müsste ja dann das Jobcenter mehr finanzielle Mittel investieren, als bei Aufnahme des Minijobs.
Das lässt sich sogar noch differenzierter sehen: Bei Aufnahme eines 400-Euro-Jobs muss die ARGE weniger Mittel aufwenden, als wenn du weiterhin erwerbslos bliebest. Bei Aufnahme eines Ein-Euro-Jobs müsste die ARGE mehr Mittel aufwenden, als wenn du einfach erwerbs- und tätigkeitslos bliebest und erst recht als wenn du den 400-Euro-Job annehmen würdest. Rein über die Finanzen betrachtet ist also ein Ein-Euro-Job die denkbar schlechteste Variante für die ARGE.

Mario Nette
 
G

Gast1

Gast
AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Hi @all, die in diesem Thread geschrieben haben:

Das lässt sich sogar noch differenzierter sehen: Bei Aufnahme eines 400-Euro-Jobs muss die ARGE weniger Mittel aufwenden, als wenn du weiterhin erwerbslos bliebest. Bei Aufnahme eines Ein-Euro-Jobs müsste die ARGE mehr Mittel aufwenden, als wenn du einfach erwerbs- und tätigkeitslos bliebest und erst recht als wenn du den 400-Euro-Job annehmen würdest. Rein über die Finanzen betrachtet ist also ein Ein-Euro-Job die denkbar schlechteste Variante für die ARGE.

Mario Nette
Sehe ich auch so.

Aber:

Was ist, wenn der ALG-II-Bezieher z.B.

  • langjährig als Netzwerkadministrator gearbeitet hat und arbeitslos wurde
  • er nach Eintritt der Erwerbslosigkeit einen Mini-Job als Kassierer angetreten hat und jetzt ALG II bezieht
  • die Arge/das JC ihm dann einen Ein-Euro-Job im Bereich administrativer oder sonstiger EDV-Tätigkeiten anbietet?
Mit dem Mini-Job würde er nicht so schnell wieder in seinen ehemaligen Beruf in eine reguläre Beschäftigung zurückkehren, mit dem Ein-Euro-Job eher, so könnte die Arge/das JC und ggf. später ein Richter argumentieren.

(Ich hoffe, dass ich mit diesen Erläuterungen der Gegenseite keine "nützlichen" Hinweise gebe ... Falls Ihr meint, doch, das ist der Fall, werde ich das o.g. Beispiel wieder löschen.)

Auch wenn so ein Ein-Euro-Job nicht das Merkmal der Zusätzlichkeit haben würde. Aber das ist eine andere Sache ...

Außerdem vermute ich, dass so manchem Fallmanager es egal ist, ob ein Mini-Job eher die Hilfebedürftigkeit beendet als ein Ein-Euro-Job: denn die FM's wurden vielleicht angewiesen, so viele ALG-II-Bezieher wie möglich aus dem Status

  • ALG-II-Bezieher mit Mini-Job
    • wobei Mini-Job weniger als 15 Stunden pro Woche
in den Status

  • Ein-Euro-Jobber
zu bringen, weil der Mini-Jobber dann zwar immer noch ALG II bezieht, dabei zwar mehr Kosten verursacht als ohne Ein-Euro-Job, aber nicht mehr als arbeitslos in der Arbeitslosenstatistik erscheint.

Auch wenn der FM in so einem Fall sich nicht an den Inhalt von §10, Satz 2, Punkt 5 hält.

(In diesem Jahr finden mehrere Landtags- und die Bundestagswahlen statt ...)

Der ALG-II-Bezieher denkt sich zwar, dass sein FM sich nicht an §10, Satz 2, Punkt 5 hält, schreibt ihm, dass er es deswegen ablehnt, den Ein-Euro-Job anzutreten. Dem FM ist das egal, der FM will ihn als offiziellen Arbeitslosen aus der Statistik raushaben, lässt den ALG-II-Bezieher vielleicht noch anhören, bevor er ihn sanktioniert. Sanktioniert ihn aber trotzdem, egal, was der ALG-II-Bezieher in der Anhörung schreibt, falls der ALG-II-Bezieher sich weiterhin weigert, den Ein-Euro-Job anzutreten.

Oder male ich hier nur schwarz?

schlaraffenland
 

Mario Nette

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AW: Hat ein Minijob, trotz neuer Gesetzesregelung, weiterhin Vorrang gegenüber einem

Nein, du malst nicht unbedingt schwarz. <Nähkästchen>Mir ist zu Ohren gekommen, dass es in "meiner" ARGE eine interne Dienstanweisung geben soll, die die SB/pAp und FM auffordert, bei jedem Gespräch jedem eHb Maßnahmen anzubieten, was natürlich irgendwo auch einen gewissen Sanktionierungsspielraum erschließt.</Nähkästchen>

Was dein Beispiel betrifft, schlaraffenland, basiert es auf einer Vermutung. Wenn jemand erwerbslos wird und sofort seine Bedürftigkeit durch Besetzung eines 400-Euro-Jobs verringert, kann nicht sofort davon ausgegangen werden, dass er in seinem eigentlichen Job kaum oder gar nicht mehr Fuß fassen wird. Man muss dort schon so fair bleiben und ihm eine gewisse Zeit geben. Dass die ARGEn teils anders ticken, ist mir klar.

Mario Nette
 

vagabund

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ein Ein-Euro-Job im Bereich administrativer oder sonstiger EDV-Tätigkeiten
Wo ist sowas denn zusätzlich?
 
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