Hat 401€-Job für Arbeitnehmer finanzielle Nachteile ? (1 Betrachter)

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Hallo!
Folgende Frage: Kürzlich war ich mal wieder zum Gespräch über meine berufliche Situation auf dem Amt. Momentan mache ich einen Minijob und da ich selbst kein Auto habe,werde ich von meiner Chefin gefahren und nutze die natürlich gleich als Beistand. Nun..daß ich den Minijob schon länger mache,ohne daß eine Festanstellung rausspringt, stößt meiner Fallmanagerin schon länger sauer auf, weswegen sie mit schöner Regelmäßigkeit versucht, meine Chefin zur Umstellung meines Minijobs auf einen 401€-Job zu "überreden"...um das Wort "nötigen" zu vermeiden. Nunja.
Gestern hab ich mal verglichen,welche Vor- und Nachteile sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei einem 401€-Job im Gegensatz zu einem 400€-Job ergeben. Vielleicht könnt ihr mich korrigieren,wenn ich irgendwo schief liege:
-Beim Minijob mit 400€ zahlt der AG 30,1% Sozialabgaben,macht etwa 120€.
-Beim 401€-Job sind die Abgaben etwa finanziell etwa genausohoch (also etwa 120€),teilen sich aber etwa 80:40 (AG:AN). Für den AG wirds also billiger.
-Dafür muss der AG sich dann mit Sachen wie Kündigungsfristen etc rumschlagen.
-Der AN ist dann das Amt los (da er nicht mehr als arbeitsloser H4-Empfänger zählt) und holt sich den Rest des Geldes vom Amt.

Nun die eigentliche Frage: Bei einem 400€-Job hat man seinen ALG2-Regelsatz+Wohnkosten+160€ aus dem Minijob. Würde er einen 401€-Job annehmen,wie hoch würde aufgestockt werden ? Bis zum Regelsatz+Wohnkosten ? In dem Fall käme der AN mit so einem "richtigen" Job ja finanziell schlechter weg,oder ?

Marco
 

Donauwelle

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Was mir erstmal ins Auge gesprungen ist: Auch als 400-EUR Kraft gelten für dich die gleichen arbeitsrechtlichen Vorschriften, wie für einen "Normaljob". D.h. Kündigungsfristen, Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gelten auch dann!

Vorteil für die 401 EUR-Regelung für dich ist, dass du in einem sozialversicherungspflichtigen Job bist. Du erwirbst Rentenanwartschaft und Anspruch auf ALGI. Letzteres mag für dich in deiner momentanen Situation egal sein, da du im Zweifelfall ALGII erhältst - kann aber in anderen Lebenssituationen wichtig sein.
 

Emma13

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Und man sollte nicht vergessen, dass man mit Wohngeld ggf. der ARGE voll "entsagen" könnte - muss man sich durchrechnen !

Grüße - Emma
 

Donauwelle

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@Arania
KV hat er ja schon übers ALGII.

@Emma13
Da wird sich nicht viel ändern, ob es EUR 400 sind oder EUR 401.

-----------

Was sich aber ändert ist, dass die Einnahme aus dem Job dann nicht mehr 400 EUR, sondern nur noch ca. 358 EUR beträgt. Geht man aber davon aus, dass man das Gehalt ja sowieso angerechnet bekommt und nur 20 % vom 100 EUR übersteigenden Betrag für sich behalten darf, sind das nur 8,40 EUR, die er weniger hat...
 

pinguin

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Momentan mache ich einen "Minijob" und da ich selbst kein Auto habe,
dito

Nun..daß ich den Minijob schon länger mache,ohne daß eine Festanstellung rausspringt, stößt meiner Fallmanagerin schon länger sauer auf
dito, nur daß bei mir der "Wechsel" zum Midi Anfang Januar erfolgt ist.
Vielleicht könnt ihr mich korrigieren,wenn ich irgendwo schief liege:
Also, laut Aussage meines AG kommt ihm der reine Minijob teurer, da er ja alle Abgaben in voller Höhe selber trägt. Ab 401 Euro monatlichem, kontinuierlichem Brutto ist die sozialversicherungspflichtige Midijob-Variante möglich, wo die Beiträge schon geteilt werden; hier hat der AG allerdings noch immer den größeren Anteil zu tragen.

Rein theoretisch bleibt für den AN alles beim alten, für ihn ändert sich im Endergebnis nichts, obschon er natürlich eine neue ALG1-Anwartschaft erhält. Allerdings wird er das Amt solange nicht los, solange er noch ergänzende Leistungen bezieht.

Rein praktisch ist die Variante des Midijobs alles andere als angenehm, solange er nur wenig über 400 Euro erhält, weil er dann rein Netto weniger herausbekommt, als hätte er noch seinen Minijob. Ist hier das Amt dann mal nicht sorgfältig und schludert mit den Überweisungen, stimmt die Rechnung schon nicht mehr. (Zwei Monate des neuen Jahres sind schon herum, und ich warte heute noch auf die Nachzahlung in Bezug des bis 31. Dezember '08 gültigen Bewilligungszeitraumes).

-Der AN ist dann das Amt los (da er nicht mehr als arbeitsloser H4-Empfänger zählt) und holt sich den Rest des Geldes vom Amt.
Sei mal nicht so sicher.

Würde er einen 401€-Job annehmen,wie hoch würde aufgestockt werden?
Brutto minus 100 durch 5 plus 100 ist gleich Freibetrag. Netto minus Freibetrag ist gleich jener Betrag, der von der vom Amt zustehenden Gesamtleistung abgezogen wird. Zum Freibetrag hinzuzurechnen wären allerdings vom AG gezahltes steuerfreies Fahr- bzw. Wegegeld bzw. andere steurerfreie Leistungen wie Nachtzuschläge; leider wird dieses von jedem Amt unterschiedlich gehandhabt.

In dem Fall käme der AN mit so einem "richtigen" Job ja finanziell schlechter weg,oder?
In Bezug auf die Nettoauszahlung ist das richtig, andererseits werden eben Rentenzeiten und Co zusätzlich erworben.

ciao
pinguin
 

pinguin

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Und man sollte nicht vergessen, dass man mit Wohngeld ggf. der ARGE voll "entsagen" könnte - muss man sich durchrechnen !
Die Rechnung stimmt bei einem Brutto von gerademal 401 Euro ganz sicher nicht. Man muß das immer in Relation zur Miethöhe, zur Wohnungsgröße und zum Brutto sehen. Letztlich gilt das, was in der Summe für den Hilfebedürftigen günstiger ist; und das ist meist ALG2, zumindest für all jene, die vorher ALG1 bezogen haben.
 

biddy

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Emma meinte:
Und man sollte nicht vergessen, dass man mit Wohngeld ggf. der ARGE voll "entsagen" könnte - muss man sich durchrechnen !
Da wird sich nicht viel ändern, ob es EUR 400 sind oder EUR 401.
Das seh' ich anders: Ein sozialversicherungpflichtiger Job (Krankenkasse! siehe Arania) --> Möglichkeit, einen Minijob dazuzunehmen (zwei gehen ja nicht, wenn der Verdienst dann zus. über 400 Euro liegt)
 

pinguin

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(zwei gehen ja nicht, wenn der Verdienst dann zus. über 400 Euro liegt)
Stimmt nicht, hatte ich vergangenes Jahr; nur ist jeder weitere Minijob voll sozialversicherungspflichtig. Der erste ist nachwievor frei, beim zweiten AG sollte man melden, daß man schon einen hat, dann wird der zweite AG die Einnahmen aus dem ersten Minijob berücksichtigen und den Lohn entsprechend berechnen. Selbst Lohnsteuer hatte ich beim zweiten Minijob zu zahlen, nicht viel, aber immerhin.

ciao
pinguin
 

biddy

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Stimmt nicht, hatte ich vergangenes Jahr; nur ist jeder weitere Minijob voll sozialversicherungspflichtig. Der erste ist nachwievor frei, beim zweiten AG sollte man melden, daß man schon einen hat, dann wird der zweite AG die Einnahmen aus dem ersten Minijob berücksichtigen und den Lohn entsprechend berechnen. Selbst Lohnsteuer hatte ich beim zweiten Minijob zu zahlen, nicht viel, aber immerhin.

ciao
pinguin
Ja, das meinte ich ... ich hatte aber angenommen (bzw. irgendwo gelesen, was wohl, so merke ich jetzt, nicht korrekt war/ist), dass dann BEIDE Minijobs sozialabgabepflichtig werden würden, was zu einem heillosen Generve führen würde, wenn der eine AG dann auf die Abrechnung des anderen warten müsste ... quasi. Wird wohl auch von Seiten der AGs nicht gerne gesehen ... mir wurde z.B. ein zweiter abgelehnt aus dem Grund, den Du oben (Zitat) nennst. Ich hab' den ersten nun allerdings in einen Gleitzonenjob ändern können *überred-überred-überzeug*.
 

pinguin

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dass dann BEIDE Minijobs sozialabgabepflichtig werden würden, was zu einem heillosen Generve führen würde, wenn der eine AG dann auf die Abrechnung des anderes warten müsste ... quasi.
Gehört hatte ich das auch so, nur sind Praxis und Theorie eben zwei unterschiedliche Welten.

Wird wohl auch von Seiten der AGs nicht gerne gesehen ...
Richtig; bei mir hatte der AG des ersten Minijobs erst hinterher davon erfahren. Lediglich der AG des zweiten Minijobs wurde gleich vom Vorhandenen des ersten Minijobs in Kenntnis gesetzt und hat dann halt seine Berechnungen gleich so ausgeführt, daß sie mit den vollen Sätzen sozialversicherungspflichtig sind.

ciao
pinguin
 
E

ExitUser

Gast
Also, laut Aussage meines AG kommt ihm der reine Minijob teurer, da er ja alle Abgaben in voller Höhe selber trägt.
Naja...gehen wir mal von festen Werten aus (Minijob 400€,Midijob 401€) so kommt ihn der Minijob eben NICHT teurer,sondern billiger. Beim Minijob beträgt der Arbeitgeberanteil 30,1% des gezahlten Lohnes,also 120,40€...Gesamtausgaben also 520,40. Bei einem Midijob mit 401€ werden 123,20€ an Sozialabgaben fällig,davon zahlt der Arbeitnehmer 42,70€,der Arbeitgeber 80,50€.Macht für ihn also 401+80,50=481,50€. Was die Sozialabgaben des Arbeitgebers angeht,so würde er erst bei einem gezahlten Lohn von 600€ mehr Arbeitgeberanteil als für einen 400€-Minijob zahlen.

Rein praktisch ist die Variante des Midijobs alles andere als angenehm, solange er nur wenig über 400 Euro erhält, weil er dann rein Netto weniger herausbekommt, als hätte er noch seinen Minijob.
Richtig...deswegen war ja meine Frage,um wieviel das Ganze aufgestockt wird. Würde lediglich von 401€ auf ALG2-Regelsatz+KdU aufgestockt, hätte der AN zumindest finanziell eigentlich keinen Anreiz,überhaupt einen Job anzunehmen.
 

pinguin

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Du widersprichst Dir in Deinem Text richtig grandios.

so kommt ihn der Minijob eben NICHT teurer, sondern billiger.
Du meinst mit ihn den AG?

Minijob...Arbeitgeberanteil 30,1%...also 120,40€...Gesamtausgaben also 520,40.
Du schreibst: Minijob gleich 520,40 Euro Gesamtkosten für AG

Midijob...123,20€ Sozialabgaben, davon zahlt der Arbeitgeber 80,50€. Macht für ihn also 401+80,50=481,50€.
Du schreibst: Midijob gleich 481,50 Euro Gesamtkosten für AG.

Bei mir sind 520,40 Euro größer als 481,50 Euro.

hätte der AN zumindest finanziell eigentlich keinen Anreiz, überhaupt einen Job anzunehmen.
Ich wage zu bezweifeln, daß es für den AN wirklich ein Anreiz ist, wenn 4/5 des Betrages, der über den 100 Euro Grundfreibetrag hinausgeht, abgezogen wird; ein wirklicher Anreiz beginnt erst bei lediglich hälftiger Anrechnung des Betrages, der den 100 Euro Grundfreibetrag übersteigt.

Bei der derzeitigen Anrechnung hat man von einem Minijob bei 400 Euro effektiv 160 Euro zusätzlich, bei der anderen Variante wären es immerhin 250 Euro.

ciao
pinguin
 

biddy

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Ach soooo, sorry, Du meintest Deine fiktive Freibetragsberechnung ... hatte angenommen, den Unterschied im Freibetrag von Minijob- zu Gleitzonenjobverdienst.

Werniman meinte:
Genau das wollte ich wissen,danke.
Die 250 € Freibetrag sind Wunschdenken, keine Realität - nicht verwechseln. ;)
 

kaffeesahne

Neu hier...
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hi,

@ pinguin:

erzielt man bei mehreren minijobs die 400,-grenze, so sind beide job sozialversicherungspflichtig; auch nachlesbar in:

https://www.minijob-zentrale.de/DE/...publicationFile.pdf/PDF-1_19901_infosagan.pdf


und ich denke, dass es natürlich ziel sein sollte, aus dem alg2-bezug rauszukommen - von daher ist ein job in der gleitzone plus ein minijob doch ein schritt in die richtige richtung (neben der vollen sozialversicherungspflicht, die ja auch anrechte mit sich bringt!), dazu dann möglicherweise wohngeld ....

übrigens kann der AG immer statt der pauschsteuer von 2% eine steuerkarte verlangen - da war schon so manch eine ehefrau mit steuerkarte überrascht, dass vom minijob recht wenig kohle schlussendlich auf dem konto landet!

nun denn, kaffeesahne

ps: da hier ja die frage aufkam, ob der AG bei einem midijob nachteile hat: NEIN, sondern monetär nur vorteile aufgrund splitting der sozialabgaben! sowohl bei mini- als auch bei midijobs handelt es sich um teilzeitstellen nach dem teilzeit- und befristungsgesetz; minijobs haben nur für bereits sozialversicherungspflichtig beschäftigte und auch bereits familienversicherte "muttis" den vorteil, dass für den AN keine abgaben anfallen - so denn er die RV nicht aufstockt (dumm, wenn nicht!), keine steuerkarte verlangt wird oder eben die 2%-pauschsteuer auf den AN abgewälzt wird.
ein minijob hat für den AG nur vorteile, wenn er die arbeitsrechtlichen vorschriften bewusst missachtet!
 

pinguin

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erzielt man bei mehreren minijobs die 400,-grenze, so sind beide job sozialversicherungspflichtig;
Das eine ist die Theorie, das andere die Praxis; deshalb beißen sich sich Theoretiker und Praktiker meistens recht heftig. Real ist es eher so, daß ein AG die Abgaben unter Berücksichtigung beider Einkünfte errechnet und abführt.

von daher ist ein job in der gleitzone plus ein minijob doch ein schritt in die richtige richtung
Vorausgesetzt, der Minijob ist zeitlich mit dem sozialversicherungspflichtigen Midijob kompatibel, der finanzielle Aspekt steht nämlich nur auf einer Seite. Der zeitliche Aspekt ist nicht zu vernachlässigen, wenn die Arbeitszeiten seitens des Midijobs nur zur Hälfte regelmäßig sind und ansonsten nach Bedarf anfallen, wobei man diesen "Bedarf" erst täglich neu zum Tagesanfang ermittelt.

dazu dann möglicherweise wohngeld ....
Wohngeld ist nicht, wenn ich die für mich gültige 2009er Tabelle zugrunde lege.

ciao
pinguin
 

damn

Elo-User*in
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hi :)

... bei einem kaffe und wochenende hab ich viel quergelesen.

da ich viele bewerbungen schon geschrieben habe, und auch vorstellungsgespraeche hatte, die auf vollzeit gehen sollten, was zu keiner bezahlten arbeit fuehrte, habe ich jetzt es anders probiert und fange etwas an.

es ist ein 400 euro job, knapp an die 400 werden es pro monat im alg2-bezug dann auch sein. probearbeit und einarbeitung war schon, es soll sozusagen uU nächste woche losgehen.

es soll nach möglichkeit etwas schneller in die "gleitzone" uebergehen, da ich nach gewisser übung mehr arbeit übernehmen soll bzw kann. unabhaengig davon, dass ein stundenlohn bei mir eher minderwertig ist, dass schreckgespenst bürokratie will ich minimieren bzw. wie so viele gerne "loswerden".

die gelegenheit, es von mini-job auf midi-job zu versuchen in einer arbeit ergab sich - ich bewarb (und schaute) aber auch viele viele monate nur in und mit vollzeit - arbeit. letztendliches erstes ziel ist das "loswerden" von alg2 - wobei ich, wenn ich z.bsp. 700 euro netto gleitzeit rechne plus wohngeld deutlich weniger habe netto wie wenn ich alg2 plus (gleitzeit weniger oder mini-job) rechne.

ich dachte zuerst,wenn ich in gleitzeit 600 netto bekaeme, waere technisch inklusive alg2 weniger netto in meiner hand. so gesehen scheinbar dann doch nicht.

erst wenn ich alg2 ganz lasse bei gleitzeit, wohngeld dazubekaeme (laut tabellen) komme ich auf das, was ich so derzeit bei 100% alg2 bekomme. fast genau auf den euro, plus minus.

bei alg2 + 399 euro aus 400-euro-job also doch nen tacken weniger - der preis dafuer, kein alg2 bekommen zu muessen waers aber wert, denke ich (?) - wobei das angestrebte ziel (arbeitgeber und ich) moeglichst bald in die gleitzeit zu rutschen ja ermoeglichen koennte, noch eine aushilfsarbeit zu finden.

wäre eine schöne sache (gleitzeit plus aushilfsarbeit).
vom ausblick her. mal sehen, ich bin gespannt.

aber auch danke fuer die vielen beitraege hier, mal wieder.
meistens erübrigt sich eigentlich nach der suche nach beiträgen das eigene schreiben.

nur der haken im kopf (gleitzeit gleich weniger "im portemonnaie" wie usw..) will nit weggehen, ist aber egal, hauptsache weg.. :confused:

wuensche noch ein angenehmes wochenende, hoffe mal, das hochwühlen von diesem beitrag ist verträglich.
 

biddy

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nur der haken im kopf (gleitzeit gleich weniger "im portemonnaie" wie usw..) will nit weggehen, ist aber egal, hauptsache weg.. :confused:
Denk' einfach nicht drüber nach, denn wenn sich die Hinzuverdienstregeln ändern (Frage ist noch, wann, denn es gibt gerad' Wichtigeres zu tun bis zum 31.12.2010 ...), dann fängt man wieder von vorne an mit dem Herumrechnen und Grübeln ... inklusive Haken. ;)

Apropos Hinzuverdienstregelung ... Wie wär's denn mit: "Die ersten 50 € frei und dann vom Einkommen über 400 € noch mal 20 %? Dann hätte ich statt meines jetzigen Freibetrags in Höhe von 180 € einen Freibetrag von 70 €. :confused:

*klick* Hartz-IV-Hinzuverdienstregeln: Aufgeben statt aufstocken | Arbeit & Soziales*- Frankfurter Rundschau
 
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