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HartzIV-Empfänger müssen wählen: Lebensmittel oder Medikamente

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Gast
nun las doch mal so ein hartzer wie mich auch mal spass haben das leben ist schon hart genug uns jeden tag mit dem ämtern auseinander setzen zu müssen.
diese habe doch unser leben vergiftet wir sind nur noch am schreiben und abwehren und müssen auch noch wie ein rechtsanwalt alles wissen damit sie uns nicht niedermachen.
diese ganze scheisse kostet uns zeit und lebenqualität.
Ich hab´ dich doch ganz richtig verstanden. :icon_mrgreen:
Wir stellen also damit fest, dass Ärzte sich mit verschiedenfarbigen Rezepten das Leben bunt machen.

LG
Arania
schon längst beantwortet
Uuuuuups, habe ich dich doch glatt überlesen. :icon_redface:

LG
 

Arania

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B. Trueger

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Wozu brauche ich ein grünes Rezept, wenn die Medikamente auf grünen Rezepten rezeptfrei sind? Da kann ich auch gleich in die Apotheke gehen und entscheide dann auch selbst, was ich kaufe.


Edit: Vielleicht kommen ja auch bald schwarze Rezepte, extra für nicht mehr benötigte Bevölkerungsgruppen. Auf dem schwarzen Rezept steht dann auch nur ein Medikament: Zyankali.
 
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Gast
Wozu brauche ich ein grünes Rezept, wenn die Medikamente auf grünen Rezepten rezeptfrei sind? Da kann ich auch gleich in die Apotheke gehen und entscheide dann auch selbst, was ich kaufe.
Das "Grüne Rezept" ist eine Besonderheit: Dabei handelt es sich lediglich um eine Empfehlung des Arztes für rezeptfreie Medikamente. Sie müssen grundsätzlich aus eigener Tasche bezahlt werden. Das Grüne Rezept ist unbegrenzt gültig und kann beliebig viele Medikamente enthalten. Es dient in erster Linie als Merkhilfe für den Patienten.
Quelle

Edit: Vielleicht kommen ja auch bald schwarze Rezepte, extra für nicht mehr benötigte Bevölkerungsgruppen. Auf dem schwarzen Rezept steht dann auch nur ein Medikament: Zyankali.
Weiße Rezepte mit schwarzem Trauerrand, und einem Totenkopf als Wasserzeichen.

Gezeichnet Dr. M. Engele.

In diesem Sinne,

LG
 

Arania

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Wozu brauche ich ein grünes Rezept, wenn die Medikamente auf grünen Rezepten rezeptfrei sind? Da kann ich auch gleich in die Apotheke gehen und entscheide dann auch selbst, was ich kaufe.


Edit: Vielleicht kommen ja auch bald schwarze Rezepte, extra für nicht mehr benötigte Bevölkerungsgruppen. Auf dem schwarzen Rezept steht dann auch nur ein Medikament: Zyankali.

ob es die Apotheke reich macht weiss ich nicht, aber der Arzt kassiert von der KK fürs Rezeptschreiben
 

elo1000

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für den xxxxx Keime Werbung hier xxxxxxx geh ich immer im Inet kucken, auch wenn ich das entsprechende Medikament dann doch in der Apotheke um die Ecke kaufe. Dann weiß man wenigstens welcher Preis noch "akzeptabel" ist und welcher garnicht. Manche Apotheker lassen mit dem Wissen um Medikamentenpreise auch mit sich handeln.
Ausserdem erlassen viele Internetapotheken die Rezeptgebühren. Das hab ich bei der Apotheke um die Ecke allerdings noch nie erlebt.
 

Nur so

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Wieso? Unsere sogenannten Lebensmittel enthalten doch die Medikamente schon gleich haufenweise....
 
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Gast
Naive Zwischenfrage:
Gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen den grünen und blauen Rezepten?
Ich meine, privat bezahlen muss ich ja bei beiden.
Gibt es da eine spezielle Antwort drauf?

LG

  • Das rote Kassenrezept (mit roter Farbe auf weißem Papier) ist das gebräuchlichste. "Kassenrezept" heißt es deshalb, weil die verordneten Medikamente von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Dieses Rezept gilt vier Wochen ab dem Ausstellungsdatum.​
  • Das blaue Privatrezept bekommen zunächst Privatversicherte. Sie können es bis drei Monate nach Ausstellung einlösen. Ein blaues Rezept bekommen auch gesetzlich Versicherte, wenn das verschriebene Präparat nicht zum Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung gehört und sie es daher in vollem Umfang selbst bezahlen müssen.​
  • Betäubungsmittel oder starke Schmerzmittel werden auf einem gelben Rezept verordnet, dessen Verordnung strengen Auflagen und Reglementierungen unterliegt. Es muss sieben Tage nach Ausstellung eingelöst werden, sonst verfällt die Verordnung.​
  • Das "Grüne Rezept" ist eine Besonderheit: Dabei handelt es sich lediglich um eine Empfehlung des Arztes für rezeptfreie Medikamente. Sie müssen grundsätzlich aus eigener Tasche bezahlt werden. Das Grüne Rezept ist unbegrenzt gültig und kann beliebig viele Medikamente enthalten. Es dient in erster Linie als Merkhilfe für den Patienten.​
 
E

ExitUser

Gast
Ansonsten wird hier immer von verschreibungspflichtigen und nichtverschreibungspflichtigen Medikamenten gesprochen. Diese Unterscheidung im Bezug auf die Bezahlpflicht der KK ist falsch.

Es gibt durchaus nichtverschreibungspflichtige Medikamente die von der KK bezahlt werden. Z.B. Riopan oder die bekannten Magenschonertabletten wie Omeprazol. Die werden üblicherweise von der KK bezahlt, werden aber nicht gerne verschrieben, weil sie teuer sind und Löcher ins Budget reissen. Ähnliches gilt für Verbandmaterial und auch für Salben. Wenn ihr also so ein grünes Rezept bekommt, dann kann man zu aller erst mal bie der KK anrufen, die meisten haben eine Medizinerhotline, die sagen einem ob es möglich ist, dass KK das bezahlt. Wenn dem so ist, zurück zum Arzt und auf einem roten Rezept bestehen, ein verantwortungsvoller Arzt wird das dann entsprechend rezeptieren, tut er es nicht, dann hilft eine Beschwerde bei der Ärztekammer.

Es gibt allerdings auch Medikamente die eben nicht verschreibungsfähig sind. Das sind die hier angesprochenen, in harmlosen Beispielen sind das Erkältungsmedikamente, häufig Salben z.B. für Rheuma oder desinfizierende Wundsalben oder Heilsalben. Aber es gibt eben auch Fälle wie den mit der Augenkrankheit, wo es dann wirklich existenzbedrohend ist.
 

jimmy

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Wer kein Geld hat, geht seltener zum Arzt (10,-Praxisgebühr), löst seltener seine Rezepte ein (5,- Rezeptgebühr aufwärts), und leistet sich seltener rezeptfreie Medikamente (zu teuer).
Nicht nur das. Z.b. die 10€ Praxisgebühr kostet auch Lebenszeit. Wenn ich nur eine Überweise Pro Quartal für meine Arzt-Suche erhalte, dann muss ich - falls die Chemie zwischen Arzt und mir nicht stimmt - wieder 3 Monate warten, od. meine Haushaltskasse unnötig belasten.

Vor kurzem habe ich bei der AOK eine Befreiungskarte beantragt und erhalten. Da ich 100€ an Quittungen eingereicht habe, mir aber nur 90€ berechnet wurden und bis Heute (fast 1 Monat her) nicht auf mein Schreiben via E-Mail reagiert wurde (wahrscheinlich stimmte die Grammatik + Rechtschreibung mal wieder nicht).
Ich werde die Befreiungskarte nun so richtig nutzen, und all die Ärzte aufsuchen, welche ich ohne Befreiungskarte nicht aufsuchen konnte.

Entschuldigt. War ein bisschen OT!


jimmy
 
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