Hartz4 Sanktionen/ Selbstständigkeit

Manuel

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Grüsst euch,

derzeit habe ich nur Ablehnungen wenn ich mich bei Firmen bewerbe, selbst beim Bundesfreiwilligendienst im Altenheim wurde ich abgelehnt mit der Begründung das Personal wollte mich nicht, obwohl das Personal sich für meine Hilfe bedankte und mir ins Gesicht sagte das ich den Job gut mache.

Welche Sanktionen bekommt man, wenn man einfach sozusagen Streikt und mal gar nichts macht? 100 Prozentige Sanktionen gibt es, aber wird dann auch die Krankenkasse nicht mehr bezahlt?

Und was haltet ihr davon wenn man sich als Hartz4 Bezieher selbstständig macht? Kann einem das Amt dann immer noch dazu zwingen Bewerbungen zu schreiben? Und wie Sinnvoll ist eine Selbstständigkeit?

Danke für Eure Antworten!
 

DonOs

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Bei einer 100% Sanktion bekommst du nicht nur kein Geld mehr, die Krankenkasse wird nicht mehr bezahlt, die Miete wird nicht bezahlt, ein konkreten Anspruch auf Lebensmittelgutscheinen besteht ebenso wenig, da es eine kann Leistung ist. Zudem was will man mit 50,-€uro Gutscheinen, wie soll man soviel einkaufen, sofern man zu Fuß unterwegs ist und wie soll man das ganze zubereiten, hat man doch keinen Strom mehr, da man ja nichts bezahlt hat.

Da Sanktionen in der Regel 3 Monate andauern, wärst du dann Obdachlos oder hättest im anderen Fall viele Schulden angehäuft, die Krankenkasse will auch bezahlt werden.

Davon Rate ich dringend ab. Lieber mit § bekämpfen. Versuche es doch in einem anderen Altenheim, gibt doch genügend zur Auswahl oder andere Stellen außer Pflege.
 

Manuel

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Hm oder man lebt wie Arno Dübel,

zu Jobcenter Terminen erscheint er nicht, er lässt sich dafür jedes mal Krankschreiben und kassiert immer noch vollen Hartz4 Satz. :icon_confused:
 

Manuel

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Durch einen Diplom Psychologen wurde bei mir im Jahr 2009, eine Angststörung festgestellt. Eine Therapie hatte ich dann über 2 Jahre lang mit dem Ergebnis das die Angststörung immer noch da sei.

Muss ich das dem Jobcenter mitteilen?

Bin ich dann noch Arbeitsfähig und werde weiter vermittelt?

Danke für Eure Hilfe.
 

evelyn62

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Durch einen Diplom Psychologen wurde bei mir im Jahr 2009, eine Angststörung festgestellt. Eine Therapie hatte ich dann über 2 Jahre lang mit dem Ergebnis das die Angststörung immer noch da sei.

Muss ich das dem Jobcenter mitteilen?

Bin ich dann noch Arbeitsfähig und werde weiter vermittelt?

Danke für Eure Hilfe.
Nein. Du musst keine Diagnose mitteilen. Du musst dich krankschreiben lassen, wenn du dich nicht für arbeitsfähig hältst. Und zwar nicht nur für den konkreten Termin sondern generell. Wenn du nämlich immer nur am tag der Vorladung einen gelben Schein schickst halten die dich für einen Drückeberger und fordern die sogenannte Wegeunfähigkeits- oder Bettlägerigkeitsbescheinigung.
Oder du sprichst mit deinem SB, sagst, dass du dich auf Grund gesundheitlicher Probleme(nur das, du musst nicht konkret sagen was du genau hast) nicht oder nur eingeschränkt für vermittlungsfähig hältst. Dann muss er dich zum medizinischen Dienst der Arbeitsagentur schicken.
 

gelibeh

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Besser wäre es, wenn Du dem SB schriftlich mitteilst, dass es gesundheitliche Einschränkungen gibt, die es Dir nicht möglich machen, jede Arbeit anzunehmen. Du bittest um eine Untersuchen durch den Ärztlichen Dienst des Jobcenters/Arbeitsamtes, um den Umfang der Erwerbsfähigkeit festzustellen.
Bin ich dann noch Arbeitsfähig und werde weiter vermittelt?
Wenn in dem Gutachten Einschränkungen festgestellt werden, hat der SB das zu berücksichtigen, bzw. kannst Du solche Jobs, mit Verweis auf das Gutachten, ablehnen.
 

Manuel

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Danke für Eure Antworten.

Krankschreiben lassen vom Hausarzt aus?

Also der Hausarzt hat damals die Diagnose Angsterkrankung festgestellt und daraufhin bin ich 2 Jahre in Therapie gewesen bei einem Diplom Psychologen, in dem Gutachten von dem Psychologen steht der gleiche Befund *Angsterkrankung*.

In der Zeit hatte ich auch meinen Führerschein durch zu schnelles fahren verloren (Probezeit).

Also musste ich zum Amtsarzt, dem hab ich leider die Wahrheit gesagt mit der Angsterkrankung das diese damals festgestellt wurde.

Der Amtsarzt sagte mir dann ich müsste zur MPU damit ich den Führerschein wieder bekommen würde, da nur damit eine *Angsterkrankung ausgeschlossen werden könnte, aber beim Reaktionstest versagte ich leider.

Der Zuständige Verkehrspsychologe sowie der Zuständige Arzt konnten keine Angsterkrankung feststellen.

Muss ich dann nochmals zum Amtsarzt damit er mir die Diagnose *Angsterkrankung* bestätigt für das Jobcenter?

Oder wird mir dann ein Psychologe auf den Hals gehetzt bei dem ich mich melden muss? Das Gutachten des Diplom Psychologen sowie die Feststellung des Hausarztes müsste doch eigentlich ausreichen.

Danke für Eure Hilfe!
 
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