Hartz4- Mitbewohner (alte Leute/ Rentner) kriegen die Probleme, wenn ich sie betreffend der KdU mit angebe ?

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Norden26

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Hallo :),

ich habe Hartz4 als aufstockende Leistung beantragt. Da ich dachte, die ca. 416€ kommen AUF das mickrige Arbeitslosengeld (400) drauf, habe ich gesagt, das
ich keine Miete angebe, da das Hartz4 oben drauf ausreicht. Ich gab die Miete nicht an, damit es bei den alten Leuten wo ich wohne keine Probleme gibt .
Leider merkte ich schnell, das es ein Fehler war. Hartz4 wird nicht drauf gerechnet, sondern angerechnet. Das reicht niemals, denn ich zahle monatlich 350 € Miete (sieht man auch auf Kontoauszüge). Somit muss ich KDU Teil für den Antrag noch ausfüllen und nachreichen/ berichtigen.
Lage ist folgend: Notdürftig wohne ich in einem Zimmer bei alten Leuten (Baujahr um die 1960).
Die Frau arbeitet für ca. 900 € monatlich, der Opi erhält eine kleine Rente.
Ich habe mit den alten Leuten nichts zu tun, außer das ich ein kleines Zimmer für 350 € bezogen habe.
Wenn ich die Mietsumme nun im Antrag angebe mit ihren Daten, bekommen DIESE dann Probleme?
 

Norden26

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Moin. Erstmal, Menschen unter 60 sind doch keine "alten Leute" und "Opi", echt jetzt :wink:

Ansonsten, Du wohnst doch zur Untermiete. Gibt es da einen Untermietvertrag, bist Du dort gemeldet? 350 Euro sind warm, also incl. Nebenkosten?

Entschuldigung. Ist sicher ungünstig ausgedrückt. Opi war eigtl. liebevoll gemeint. Er ist schon älter. Habe nur gesehen, das seine jüngere Frau Baujahr 1960 ist
Ja, ich habe einen Untermietvertrag, es ist eine komplette Warmmiete, keine Extrakosten. Ich bin offiziell angemeldet.
___
Unter Abschnitt 2.1 steht noch:
``Allgemeine Angaben zur Unterkunft
Gebäude bezugsfertig seit.../ Gesamtfläche der Unterkunft: qm/Von der Gesamtfläche der Unterkunft sind selbst bewohnt.../ Anzahl Räume, Küche, Bad..``

--> Muss ich den ganze Teil ausfüllen, obwohl es nur ein kl. Zimmer bei ``Fremden`` (nicht verwandt) ist?
 
Zuletzt bearbeitet:

Annie

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Wenn du keine KDU (Kosten der Unterkunft) angibst werdern diese natürlich auch nicht übernommen. Das kannst du aber nachholen. Du scheinst doch einen Untermietvertrag zu haben. Wieso gibst du diese Kosten nicht an?
 

Norden26

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Wenn du keine KDU (Kosten der Unterkunft) angibst werdern diese natürlich auch nicht übernommen. Das kannst du aber nachholen. Du scheinst doch einen Untermietvertrag zu haben. Wieso gibst du diese Kosten nicht an?

Weil ich Angst hatte, das die älteren Leute dann Probleme bekommen. Das Gelder angerechnet werden- wie in einer Bedarfsgemeinschaft. Aber da dies Fremde sind, denke ich, das dies nicht passiert. Und auch, da ich dachte, das die Gelder ausreichen. Es war ein Versehen.
Ich werde gleich morgen zum Jobcenter gehen und dies mitteilen.
 

Couchhartzer

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Opi war eigtl. liebevoll gemeint.
Ach, wie süß. :love:


Aber zur Sache mal eine Frage zwischendurch.
Ist:
ich zahle monatlich 350 € Miete
für nur:
nur ein kl. Zimmer
nicht etwas sehr hoch?

Ich frage das an alle die sich etwas auskennen, denn nicht dass es nachher deswegen Probleme beim JC geben wird, weil die versuchen sich querzustellen und die Übernahme der Miete eventuell deswegen verweigern wollen.


Und noch ein paar Fragen an die TE:
Ist der Untervermieter der Eigentümer des Hauses / der Wohnung, in der du ein Zimmer gemietet hast?
Falls ja, dann ist ein Untermietvertrag die falsche Vertragsart (und könnte ebenfalls beim JC auf Probleme stoßen), denn dann wäre er dein ganz offizieller Vermieter eines Zimmers, bei gleichzeitig vereinbarter Mitbenutzung der Räume Bad / Küche

Ist die Miete (wenn das mit Untermietvertrag als Vertragsart so bleibt und korrekt sein soll) der Höhe nach irgendwo mal berechnet und aufgeschlüsselt worden, nach Anteilen Kaltmiete / Nebenkostenanteil / Heizkostenanteil für dich?
Falls nicht, dann wäre es sinnvoll sich diese genaue Zusammensetzung vom Vermieter / Untervermieter auf einem formlosen Extrablatt bescheinigen zu lassen, damit man hier von Beginn an dem Jobcenter keine Luft lässt auch daraus ggf. noch einen Weigerungsgrund zu konstruieren.
 

Norden26

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Mal eine Frage zwischendurch.
Ist:

für nur:

nicht etwas sehr hoch?
(..............).
_____

Das Zimmer hat ca. 10-15 qm. Wenn man sich die Preise für WG Zimmer in Hamburg ansieht, ist das eher eine niedrige Preisklasse.
Persönlich finde ich den Preis für so ein kl. Zimmer aber auch zu hoch (allerdings ist DSL, TV, Bett, Heizung alles inkl.). Aber ich habe keine Wahl.
Ich möchte betonen, das ich `verzweifelt` auf der Suche nach einer Wohnmöglichkeit war, da ich aus gesundh. Gründen nicht überall wohnen kann.
Und habe diese hier gefunden. Sie haben mich NETTERWEISE aufgenommen. Und zahlte täglich 350 €.
Nun bin ich Arbeitssuchend und es ist verständlich, das ich den älteren Leute keine Probleme oder komplizierte Dinge auferlegen will (Amt).
Ich möchte nur wissen, ob die Leute Probleme bekommen oder nicht, das ist alles.
Der Untermietvertrag ist ganz simple gehalten. Ein Preis- alles drin (mit Bad/ Küchebenutzung).
 

Couchhartzer

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Und zahlte täglich 350 €.
Ääähhm... du meinst sicherlich monatlich.

Wenn man sich die Preise für WG Zimmer in Hamburg ansieht, ist das eher eine niedrige Preisklasse
Ok, dann kann das eventuell so auch durchgehen.

Ich möchte nur wissen, ob die Leute Probleme bekommen oder nicht, das ist alles.
Deswegen ja auch meine Fragen und Ratschläge die ich noch dazu gab, damit es möglichst problemlos für euch alle geht.

Der Untermietvertrag ist ganz simple gehalten. Ein Preis- alles drin (mit Bad/ Küchenbenutzung).
Die von mir vorgeschlagene zusätzliche Kostenaufschlüsselung bzgl. Kaltmietanteil / Nebenkostenanteil / Heizkostenanteil auf einem Extrablatt wäre dennoch zweckmäßig, damit es möglichst beim JC deswegen keine Probleme gibt.
 

Kerstin_K

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Die von mir vorgeschlagene zusätzliche Kostenaufschlüsselung bzgl. Kaltmietanteil / Nebenkostenanteil / Heizkostenanteil auf einem Extrablatt wäre dennoch zweckmäßig, damit es möglichst beim JC deswegen keine Probleme gibt.
Wieso das? Klassische Pauschalmiete. Aufschluesselung führt erst recht dazu, dass das JC was rauskuerzt oder Nebenkostenabrechnungen usw verlangt.
 

Couchhartzer

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Siehe das was ich Beitrag #6 bereits dazu erklärte:
damit man hier von Beginn an dem Jobcenter keine Luft lässt auch daraus ggf. noch einen Weigerungsgrund zu konstruieren.

Und weil z.B. hier bei uns gegen das JC in 2 von mir betreuten und ähnlich gelagerten Fällen das als der bessere gewählte Weg in den 2 darauf folgenden SG-Verfahren herausstellte, gab ich genau diesen Ratschlag.
 

Couchhartzer

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Wissen die nicht, was eine Pauschalmiete ist?
Doch, das wissen die eigentlich schon.
Nur in den 2 betreuten Fällen die ich grad beispielhaft nannte erklärten damals einmal ein Richter & einmal eine Richterin dann, es wäre für sie für eine Nachvollziehbarkeit einfacher zu handhaben, wenn sie dafür diese genaueren Aufschlüsselungen hätten, um diese dann ggf. mit einer validen Tabelle der zulässigen KdU-Berechnungen, wie auch Heizkostensätze und Nebenkostensätze zu vergleichen und, dass das dann für das JC schwieriger anzuzweifeln oder ggf. anzugreifen wäre.
Für mich klang das als Hinweis auch durchaus schlüssig und wirklich nützlich.
 

Kerstin_K

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Doch, das wissen die eigentlich schon.
Nur in den 2 betreuten Fällen die ich grad beispielhaft nannte erklärten damals einmal ein Richter & einmal eine Richterin dann, es wäre für sie für eine Nachvollziehbarkeit einfacher zu handhaben, wenn sie dafür diese genaueren Aufschlüsselungen hätten, um diese dann ggf. mit einer validen Tabelle der zulässigen KdU-Berechnungen, wie auch Heizkostensätze und Nebenkostensätze zu vergleichen und, dass das dann für das JC schwieriger anzuzweifeln oder ggf. anzugreifen wäre.
Wobei es diese Aufschlüsselung bei einer Pauschalmiete eigentlich gerade nicht gibt.
 

Couchhartzer

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Probleme bekommen sie nur dann, wenn das Finanzamt nachforscht, ob die Miete auch versteuert wird.
Dieses OT ist schlichtweg ausschliesslich für das hiesige Thema sinnfrei spekulativ zusammenfantasierte Kaffeesatzleserei, denn hier weiß zum Einen niemand auch nur ansatzweise ob und was da beim Finanzamt angeben wird und zum Weiteren ist es hier auch komplett belanglos und uniteressant.

Wobei es diese Aufschlüsselung bei einer Pauschalmiete eigentlich gerade nicht gibt.
Hat ja deutlich nachlesbar so auch niemand behauptet, dass es das einfach mal als Tatsache gibt.
 

humble

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Ich möchte nur wissen, ob die Leute Probleme bekommen oder nicht, das ist alles.

Probleme könnte es eigentlich nur geben, falls die bereits auch Leistungen empfangen und diese Untervermietung nicht angegeben haben. Oder auch z.B. falls die Hauptmieter sind und an Dich untervermietet haben, ohne den Vermieter zu benachrichtigen. Dann könnten sie sogar gekündigt werden.

Ok, dann kann das eventuell so auch durchgehen.

In Hamburg ist das etwas lockerer, da es in vielen Stadtteilen mit geringem Anteil an Leistungsempfängern einen Aufschlag von 10% gibt (in Notfällen sogar 20% wenn ich mich recht erinnere), um eine bessere Durchmischung zu erreichen.
Ich müsste mal nachschauen, was bei mir bei der ersten Untermiete akzeptiert wurde. Ist aber auch schon über 4 Jahre her.
 

Doppeloma

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Hallo hamburg26, :welcome:

Jetzt mal etwas "losgelöst" von dem was dir schon zum Inhalt eines Untermietvertrages (zur Vorlage beim JC) geschrieben wurde einige allgemeine Anmerkungen dazu.
Mit Untermiete kenne ich mich generell nicht aus aber mit dem Vermieter (das könnten sogar Familien-Mitglieder sein, sofern du selbst Ü 25 Jahre alt bist) bildet man auch für das JC generell KEINE Bedarfsgemeinschaft.

ich habe Hartz4 als aufstockende Leistung beantragt. Da ich dachte, die ca. 416€ kommen AUF das mickrige Arbeitslosengeld (400) drauf, habe ich gesagt, das ich keine Miete angebe, da das Hartz4 oben drauf ausreicht.

Das zeugt zumindest davon, dass du dich über die Bedingungen zum Bezug von Hartz 4 nicht wirklich informiert hast, es sollte eigentlich schon bekannt sein, dass man nicht einfach den Regelsatz auf ein vorhandenes Einkommen (in deinem Falle ALGI) "oben drauf" bekommen wird.
Da würden dir also höchstens 16 € zustehen als "Aufstockung" wenn du 400 € ALGI bekommst.

Mehr Geld gibt es nur für die nötigen Wohnkosten (KdU) dazu im "angemessenen" Rahmen (für dich als Einzel-BG), das wurde dir ja schon erklärt was damit gemeint ist ...

Ich gab die Miete nicht an, damit es bei den alten Leuten wo ich wohne keine Probleme gibt .

Es ist also ziemlich unlogisch wenn du eine Miete beim Amt nicht angegeben hast, obwohl du die regelmäßige Zahlung (an deine Vermieter) sogar beweisen kannst, dein Vermieter (egal ob jung oder schon älter) haben damit absolut NICHTS zu tun, außer, dass sie (auf deinem Mietvertrag) deine Vermieter sind.
Ist es ein Einfamilienhaus (gehört also den Vermietern?) oder ein Mehrfamilienhaus, da kommen die JC manchmal auf die Idee eine "Erlaubnis zur Untervermietung" zu verlangen ?

Und wenn dein ALGI nicht ausreicht um die Miete (350 €) zu zahlen und noch den Betrag des Regelsatzes (416 €) für den Lebensunterhalt übrig zu haben, dann ist das natürlich auch vom JC (als KdU) mit zu übernehmen, das gilt auch wenn du zur Untermiete wohnst und einige Räume nur mit benutzen darfst (Küche / Bad z.B.).

Dein Gesamtbedarf beträgt also lt. SGB II aktuell 766 € und davon werden die 400 € ALGI "abgezogen" (angerechnet), du hast also eine "Aufstockung" von 366 € zu bekommen.
Absetz-Beträge gibt es von ALGI nicht, weil es sich nicht um Erwerbseinkommen handelt.

Leider merkte ich schnell, das es ein Fehler war. Hartz4 wird nicht drauf gerechnet, sondern angerechnet. Das reicht niemals, denn ich zahle monatlich 350 € Miete (sieht man auch auf Kontoauszüge). Somit muss ich KDU Teil für den Antrag noch ausfüllen und nachreichen/ berichtigen.

Genau so ist es und von deinen Vermietern gibt es dafür KEINE weiteren Auskünfte als das was dir als Mieter zusteht, dem JC gegenüber sind deine Vermieter zu GAR NICHTS verpflichtet, jedenfalls NICHT im Zusammenhang mit deinem Leistungs-Antrag ...
Dafür interessiert NUR der Mietvertrag und dass du dort polizeilich gemeldet bist ...

Notdürftig wohne ich in einem Zimmer bei alten Leuten (Baujahr um die 1960).
Die Frau arbeitet für ca. 900 € monatlich, der Opi erhält eine kleine Rente.

Es ist völlig egal wie alt das Haus ist, es gehört ja NICHT dir und es geht das JC noch weniger was an, von welchem Geld deine Vermieter leben, die sind nicht für deinen Lebensunterhalt zuständig, die vermieten dir aktuell nur ein Zimmer.

Wenn das JC weitere Angaben wünscht, dann ist das rechtlich zu belegen (du hast KEINEN Zugriff auf Unterlagen fremder Personen = Datenschutz) und du kannst dir auch gerne die örtlichen KdU-Richtlinien (schriftlich bitte) geben lassen, damit du dir eine eigene Wohnung suchen kannst, wenn man dir (und deinen Vermietern) Probleme machen möchte ... das könnte möglicherweise noch teurer für das JC werden.

Ich habe mit den alten Leuten nichts zu tun, außer das ich ein kleines Zimmer für 350 € bezogen habe.
Wenn ich die Mietsumme nun im Antrag angebe mit ihren Daten, bekommen DIESE dann Probleme?

Es liegt (eigentlich) nur an dir dafür zu sorgen, dass sie vom JC nicht belästigt werden, sie könnten dich (rein theoretisch) auch jederzeit "vor die Türe setzen", wenn du ihnen Unannehmlichkeiten verursachst ... du willst Geld vom Amt, deine Vermieter haben dort keinen Antrag gestellt ... :icon_evil:

Wenn man das beim JC gerne anders sehen möchte verlange IMMER die Rechtsgrundlagen, schriftlich bitte (WO steht das genau im Gesetz ???) damit du das von einem Anwalt (oder hier) prüfen lassen kannst ... du bist NICHT berechtigt Auskünfte zum Privatleben / Einkommenslage deiner Vermieter zu geben.

MfG Doppeloma
 

Norden26

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Vielen Dank, Doppeloma für deine ausführliche Antwort

@humble
Du hast das Problem erkannt, um was es mir geht:
``Probleme könnte es eigtl. nur geben, falls die bereits auch Leistungen empfangen/ Untervermietung nicht angegeben haben. Oder falls die Hauptmieter sind und an Dich untervermietet haben, ohne den Vermieter zu benachrichtigen. Dann könnten sie sogar gekündigt werden.``
Also Gelder von Jobcenter oder Arbeitsamt erhalten sie nicht. Wir sind auch keine Bedarfsgemeinschaft. Einzig der ältere Mann erhält eine kleine Rente.
Anmelden und Name an Klingelschild war kein Problem.
Bisher waren halt alle Untermieter immer Arbeitstätig (bzw. Studenten). Da die Hauptmieter nicht soo gut Deutsch können, bzw. die Dame etwas seehr schwerhörig ist, ist eine Verständigung immer schwer und oft von Aussagen geprägt, die am Thema vorbei gehen bzw. die kein Sinn ergeben. Weil die Mischung Schwerhörig und nicht so gut Deutsch schwierig ist- um wichtige Dinge zu klären. Sonst könnte alles hier perfekt geklärt werden
 

humble

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Nun, dann steht doch der Nachreichung der KDU-Nachweise doch nichts im Wege, da es die "Risikofaktoren" nicht gibt. Das Vorgehen haben Dir die Vorredner schon aufgezeigt.

Ich kann Dir nur ans Herz legen Dir mit der Zeit nach und nach etwas dickere Haut anzulegen und Deine Ansprüche zu kennen, um sie durchzusetzen. Dafür ist z.B. dieses Forum da. Bevor Du etwas unternimmst und Dir die Folgen nicht klar sind, Du aber durch Eigenrecherche nicht die Antworten findest, hier lieber zuerst nachfragen. Auch irgendwelche Schriftstücke ans jc und die Art der nachweissicheren Übergabe hier erfragen bzw. nachlesen.

Ich war vor 4 Jahren in ähnlich kritischer Situation und freute mich überhaupt vorläufig zur Untermiete untergekommen zu sein. Dann habe ich mich reichlich eingelesen, meine Ansprüche ermittelt und angefangen die durchzusetzen. Heute lebe ich in einer Traumwohnung direkt zentral an den Alsterkanälen, mit bester Verkehrsanbindung, sicher vor Mieterhöhungen. Der Weg hierhin war steinig und mühevoll, aber er hat sich gelohnt.

Deswegen kann ich Dir nur empfehlen, sobald Du Dich bisschen gesammelt hast, auf Wohnungssuche zu gehen, um von der Abhängigkeit von anderen Menschen wegzugehen, damit Du Dich auf Dich selbst konzentrieren kannst, ohne in einer angespannten Situation Dir vorrangig Gedanken um die "alten Leute" zu machen. Nicht falsch verstehen, das ehrt Dich sehr, dass Du empathisch bist und Dir Gedanken machst, ob Dein Handeln negative Folgen für Menschen haben könnte, die Dir geholfen haben. Dabei darfst Du aber nicht die eigene Existenzsicherung vernachlässigen, denn einige Fehler hast Du bereits gemacht, die vermeidbar wären.

Das alte Jahr jetzt abschließen und in das neue mit neuem Mut und Überzeugung starten. Viele andere haben es mit Hilfe z.B. dieses Forums geschafft sich auf eigene Füße wieder zu stellen. Nichts spricht dagegen, dass Du nicht auch dazu gehören könntest.
 
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