Hartz IV: Wohlfahrtsverbände kritisieren Aktionsprogramm

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Wohlfahrtsverbände haben anlässlich des „Europäischen Jahrs zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ das Aktionsprogramm des Bundessozialministeriums kritisiert. Die Verbände bemängelten die Verwendung der EU- und Bundesmittel.
Wohlfahrtsverbände haben zum Start des „Europäischen Jahrs zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ das Aktionsprogramm des Bundessozialministeriums scharf kritisiert. Die Verbände bemängelten im „Spiegel“ die Verwendung der etwa 2,3 Millionen Euro an EU- und Bundesmitteln und die Auswahl der Projekte. So gehe nur etwas mehr als die Hälfte des Geldes an konkrete Projekte, mit der anderen Hälfte werde eine private Agentur fürs Organisieren bezahlt. Die Verbände vermissen zudem eine Strategie der Bundesregierung zur Armutsbekämpfung.

Die Agentur kümmert sich den Angaben zufolge beispielsweise um die Öffentlichkeitsarbeit oder die Organisation einer Abschlussveranstaltung. Als Folge dieser Gelderverteilung kommen demnach wohl nur knapp 40 von fast 850 Projekten, die um eine Unterstützung gebeten haben, zum Zug. Dies sei „kein klares Signal“ im Kampf gegen Armut, kritisierte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider.
Vertreter der Caritas zeigten sich zudem irritiert darüber, welche Projekte Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) fördern will. Am meisten überzeugte das Ministerium demnach ein Programm der Spastikerhilfe Berlin, bei dem behinderte Menschen über Tanzvorführungen in Fußgängerzonen mit nicht behinderten Menschen ins Gespräch kommen sollen. Zudem gebe es etliche Projekte, die armen Menschen helfen sollten, mit ihrem Geld besser zurechtzukommen. So werde unnötig die weit verbreitete Meinung unterstützt, dass Hartz-IV-Empfänger nicht mit Geld umgehen könnten, kritisierte eine Caritas-Mitarbeiterin.
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Jo, die "armen" Agenturen müssen anscheinend vorrangig unterstützt werden.
 

Atlantis

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Das zu den Wohlfartsverbänden.




Die Scheinheiligkeit der Gutmenschen unter den Wohlfahrtsverbänden stinkt zum Himmel. Jahrzehntelang haben die Wohlfahrtsverbände das System der Ausgrenzung durch die Zuschüsse profitiert. Sie haben sich niemals energisch gegen die unsoziale Politik gewandt. Denn:...es gab durch die Fördermassnahmen immer genügend billige ArbeitnehmerInnen...;
Politisch gesehen haben die Vertreter der Benachteiligten versagt.........
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Detail Debatte[tt_news]=8176&tx_ttnews


also der link funzt nicht erscheint keine news id übergeben.

sucht selber auf der seit unter Soziales und dann HARTZ IV - Scheinheiligkeit der Gutmenschen unter den Wohlfahrtsverbänden
 
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