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Hartz IV verwirrt den Wohnungsmarkt

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wolliohne

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#1
Unternehmen können Nachfrage nach Kleinwohnungen nicht bedienen
Berlin - Durch die Hartz-IV-Regelung drohen Verwerfungen am Wohnungsmarkt. Das zeigt eine Umfrage des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). Danach erwarten die Gesellschaften in den nächsten Jahren einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Ein- und Zwei-Zimmerwohnungen - die jedoch oft nicht in ausreichender Zahl vorhanden sind.


http://www.welt.de/welt_print/article1403958/Hartz_IV_verwirrt_den_Wohnungsmarkt.html
 

ofra

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#2
was machen eigentlich jene hartzler, die eine umzugsaufforderung erhalten haben und keine passende wohnung finden?

werden die dann in die obdachlosigkeit gedrängt?
 
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Gast
#3
was machen eigentlich jene hartzler, die eine umzugsaufforderung erhalten haben und keine passende wohnung finden?

werden die dann in die obdachlosigkeit gedrängt?
Ja, sicher... eigentlich ist es so, daß das Amt die teure Miete weiter zahlen muß, wenn man nachweist, daß man keine angemessene Wohnung bekommt.

Wenn sie das aber nicht tun und rechtswidrig kürzen, (und man sich nicht schnell und erfolgreich wehrt) bekommt man vom "bösen" Vermieter die Kündigung, ist über kurz oder lang obdachlos und die ARGE kann sich freuen: nu kann sie die Miete ganz einsparen...
 

BEA51

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#4
Wenn man keine angemessene Wohnung findet - habe fast 2 Jahre gesucht - wird man darauf verwiesen, dass die Wohnung auch "kleiner ausfallen könne bis hin zu Wohngemeinschaft. Es sagt aber einem keiner,
dass man dann die grössten Schwierigkeiten bekommt, wenn man zum Beispiel - so wie ich - aus ambulant betreutem Wohnen, üblicherweise WG's, vollmöbliert, dann wieder ausziehen will "... mit welcher Begründung wollen Sie grösseren Wohnraum?".

Grüsse BEA
 
E

ExitUser

Gast
#5
Wenn man keine angemessene Wohnung findet - habe fast 2 Jahre gesucht - wird man darauf verwiesen, dass die Wohnung auch "kleiner ausfallen könne bis hin zu Wohngemeinschaft.
Sicher, aber was Wohngemeinschaften angeht: ich würde gleich fragen, ob der SB nicht untervermieten will :icon_twisted:

Untermiete ist nur eine Lösung, wenn man jemandem vertraut... aber auch dann braucht man Vermieter, die bereit sind an Hartz IVler zu vermieten! Und die gibts hier nicht...wie es weder kleinere noch preislich angemessenen Wohnraum gibt...


Es sagt aber einem keiner,
dass man dann die grössten Schwierigkeiten bekommt, wenn man zum Beispiel - so wie ich - aus ambulant betreutem Wohnen, üblicherweise WG's, vollmöbliert, dann wieder ausziehen will "... mit welcher Begründung wollen Sie grösseren Wohnraum?".
Grüsse BEA
Es sagt einem sowieso keiner was... wenn man sich nicht selbst informiert/informieren kann ist man aufgeschmissen...grundsätzlich.

Wobei: ambulant betreutes Wohnen ist doch wesentlich teurer als freier Wohnraum: ich kann mir nicht vorstellen daß es da Probleme geben wird...zumal das ja med. begründet werden muß, und die Plätze rar sind.
 

hellucifer

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#6
Ob auch auf eine kleinere Wohnung verwiesen werden kann, die vom Preis her angemessen ist, dazu möchte ich keine Aussage machen. Ich denke, dass ein Umzug von einer großen, angemessenen Wohnung in eine kleine, angemessene Wohnung dann nicht verlangt werden kann, wenn die Wohnungsgröße 10 Prozent unterhalb der angemessenen Größe liegt.

Auf keinen Fall kann der Umzug in eine Wohngemeinschaft verlangt werden, da das Engriff in deine Persönlichkeitsrechte darstellt. Auch sind solche Wohnformen nicht sicher, schnell bricht so eine Wohngemeinschaft auseinander. Verwiesen werden kannst du nur auf eine normale Wohnung (wo du Hauptmieter bist).
 
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