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Hartz IV und Mindestlohn: «Unsinn überschlägt sich»

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Martin Behrsing

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#1
Bonn – Zur weihnachtlichen Debatte über die Hartz IV-Regelsätze und Mindestlohn hat das Erwerbslosen Forum Deutschland der SPD-Politikerin Andrea Nahles und dem hessischen Ministerpräsident vorgeworfen, relativ «großen Unsinn» zu verbreiten. Beide lehnen trotz der verstärkten Preissteigerungen eine vorzeitige Anhebung der Hartz IV-Bezüge ab und beharren darauf, Hartz IV an die Entwicklung der Renten zu koppeln. «Es ist ein Skandal, dass Bezieher kleiner Renten seit Jahren immer mehr ins gesellschaftliche Abseits geschoben werden. Gerade bei ihnen wäre Anpassung genauso dringend notwenig, wie bei Hartz IV-Beziehern. Man kann nicht Menschen mit geringen Renten über den gleichen Kamm ziehen, wie Bezieher von hohen Renten. Letztere können die derzeitigen Preissteigerungen gut verkraften. Aber das wird ja noch nicht einmal in Betracht gezogen», so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.

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Demosthenes

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#2
ich denke, die einfachste Kur für solch dumme ignorante Möchtegernmenschen wäre, ihnen mal genau diese 4,50 Stundenlohn zu zahlen und sonst gar nichts... vielleicht werden sie ja dann mal wach.
Aber nein, für diesen Hungerlohn kann man ja sicher keine Wecker mehr kaufen. Positiv: Dann können sie uns auch nicht mehr auf den Wecker gehen.
:icon_wink:
 

HartzDieter

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#3
...Beide lehnen trotz der verstärkten Preissteigerungen eine vorzeitige Anhebung der Hartz IV-Bezüge ab und beharren darauf, Hartz IV an die Entwicklung der Renten zu koppeln. «Es ist ein Skandal, dass Bezieher kleiner Renten seit Jahren immer mehr ins gesellschaftliche Abseits geschoben werden. Gerade bei ihnen wäre Anpassung genauso dringend notwenig, wie bei Hartz IV-Beziehern. Man kann nicht Menschen mit geringen Renten über den gleichen Kamm ziehen, wie Bezieher von hohen Renten. Letztere können die derzeitigen Preissteigerungen gut verkraften. Aber das wird ja noch nicht einmal in Betracht gezogen», so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.

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Schon wieder dieses Wort 'vorzeitig'. Warum denn 'vorzeitig'? Eine jetzige Erhöhung wäre doch längst 'nachzeitig'!??!
 
E

ExitUser

Gast
#4
Ich geb dir völlig recht. Was ich noch zu bedenken geben möchte ist, dass auch die Pfändungsgrenzen entsprechend der Mindestbedarfe aller vom Einkommen abhängigen Personen einer Koppelung bedürfen, besser noch:

Ein angemessener Mindestsatz pro Nase für
  • Lebensunterhalt
  • Pfändungsfreigrenzen
  • Steuerfreiheit
  • Rente
und die wichtigsten zusätzlichen Ausgaben berücksichtigend, sei es bei Behinderung, besonderen Bedarfen, Kosten von Erwerbstätigkeit etc.

So dass auf allen Ebenen ein bedarfsgerechtes Minimum erreicht werden kann, ohne auf allen Ebenen um jeden Pups kämpfen zu müssen. Die freiwerdende Kraft nutzt mit Sicherheit wesentlich mehr dem sozialen Klima als Weihnachtsansprachen eines Herrn K.


Emily
 

Woodruff

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#5
Schon wieder dieses Wort 'vorzeitig'. Warum denn 'vorzeitig'? Eine jetzige Erhöhung wäre doch längst 'nachzeitig'!??!
Wahrscheinlich "vorzeitig", weil die Berechnung der Regelsätze auf die alle 5 Jahre durch das Statistische Bundesamt erhobene EVS (Einkommens- und Verbrauchsstichprobe) umgestellt wurde (vorher wurden sie aus einem zeitnahen Warenkorb des Statistischen Bundesamtes ermittelt).
 

HartzDieter

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#6
Wahrscheinlich "vorzeitig", weil die Berechnung der Regelsätze auf die alle 5 Jahre durch das Statistische Bundesamt erhobene EVS (Einkommens- und Verbrauchsstichprobe) umgestellt wurde (vorher wurden sie aus einem zeitnahen Warenkorb des Statistischen Bundesamtes ermittelt).
Ja klar, Woodruff, jetzt dämmerts wieder in meinem Hirnkastl.
Es wird ja nur alle 5 Jahre mal auf eine 'Stich'probe geschaut.
Na dann mal allen Geschädigten 'mein Mitleid'.
Satire on
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