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Hartz-IV und 400-Euro-Job: macht das Sinn?

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E

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#1
Macht es eigentlich Sinn einen 400-Euro-Job anzunehmen, wenn man Arbeitslosengeld-II bezieht? In der Maßnahme, in der ich momentan stecke, wurde mir gesagt, dass ich mich ja auch evtl. nach einem 400-Euro-Job umsehen könnte, dann hätte ich etwas mehr Geld in der Tasche. Aber mir würden gerade mal 150 Euro von den 400 bleiben! Das lohnt sich doch gar nicht für mich, oder? Dann kann ich ja gleich einen 1-Euro-Job annehmen, da stehe ich auch nicht viel schlechter da. Momentan bekomme ich die Grundversorgung plus den Mietanteil, knapp 500 Euro habe ich also zur Verfügung. Das ist nicht gerade viel, aber durch einen Minijob stehe ich auch nicht viel besser da, immerhin muss ich auch noch einige Restschulden abzahlen. Was wäre denn ratsam?
 

Rote Socke

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#2
Hartz-IV und 400-Euro-Job: macht das Sinn?

Für den Arbeitgeber auf jeden Fall.

 
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#4
Macht es eigentlich Sinn einen 400-Euro-Job anzunehmen, wenn man Arbeitslosengeld-II bezieht? In der Maßnahme, in der ich momentan stecke, wurde mir gesagt, dass ich mich ja auch evtl. nach einem 400-Euro-Job umsehen könnte, dann hätte ich etwas mehr Geld in der Tasche. Aber mir würden gerade mal 150 Euro von den 400 bleiben! Das lohnt sich doch gar nicht für mich, oder? Dann kann ich ja gleich einen 1-Euro-Job annehmen, da stehe ich auch nicht viel schlechter da. Momentan bekomme ich die Grundversorgung plus den Mietanteil, knapp 500 Euro habe ich also zur Verfügung. Das ist nicht gerade viel, aber durch einen Minijob stehe ich auch nicht viel besser da, immerhin muss ich auch noch einige Restschulden abzahlen. Was wäre denn ratsam?
Bei 400 € hast Du 160 mehr im Monat u. Du verringerst Deine Hilfsbedürftigkeit. Das sollte die ARGE freuen.

Ich finde einen 400-€-Job besser als einen 1-€-Job.

Aber das muß jeder für sich entscheiden.

Zumindest kann man Dich bei einem 400-€-Job nicht mehr zu allen möglichen Sachen verpflichten, da Du ja eine Beschäftigung hast.

 
E

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#5
Macht es eigentlich Sinn einen 400-Euro-Job anzunehmen, wenn man Arbeitslosengeld-II bezieht? In der Maßnahme, in der ich momentan stecke, wurde mir gesagt, dass ich mich ja auch evtl. nach einem 400-Euro-Job umsehen könnte, dann hätte ich etwas mehr Geld in der Tasche. Aber mir würden gerade mal 150 Euro von den 400 bleiben! Das lohnt sich doch gar nicht für mich, oder? Dann kann ich ja gleich einen 1-Euro-Job annehmen, da stehe ich auch nicht viel schlechter da. Momentan bekomme ich die Grundversorgung plus den Mietanteil, knapp 500 Euro habe ich also zur Verfügung. Das ist nicht gerade viel, aber durch einen Minijob stehe ich auch nicht viel besser da, immerhin muss ich auch noch einige Restschulden abzahlen. Was wäre denn ratsam?
Bei 400 Euros bleiben dir genau 160 Euros übrig. Wenn du nur eine Leistung von 500 Euros hast, würde es sich lohnen, wenn du noch so einen Job findest. Dann bist du raus.

Vorerst bist du mit einem 400 Euro-Job nicht raus. Du würdest dann insgesamt 500 Euros + 160 Eurs Hinzuverdienst haben. Trotzdem ist es besser als ein EEJ, denn beim EEJ verdienst du nur 1 Euro die Stunde. D.h. du darfst für etwas weniger Geld (meist ca. 120 Euros) 30 Stunden die Woche arbeiten. Außerdem bringt dich der EEJ nicht in Arbeit; im Gegenteil.

Ich würde den Job nehmen. Er schützt dich begrenzt vor Maßnahmen und Ein-Euro-Jobs. Vielleicht ergibt sich mit der Zeit etwas mehr.
 

Rounddancer

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#6
Selbstverständlich macht das Sinn, wenn Du denn einen 400EUR-Job bekommst. Denn Du bist, wie wir alle, selbstredend angehalten, Deine Hilfsbedürftigkeit zu verringern.
Schließlich kriegen wir die Staatsknete nur in dem Maße, und nur solange, wie wir nicht, oder nicht vollständig, für unser Auskommen selbst sorgen können.

Zudem zählen im Lebenslauf auch Tätigkeiten auf 400 EUR-Basis.
Und es macht sich auch weiterhin bei Personalentscheidern besser, sich aus einem Job heraus um einen Arbeitsplatz zu bewerben, als aus u.U. jahrelanger Arbeitslosigkeit.
 

Mario Nette

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#7
Das Wort 400-Euro-Job sagt aus, dass es ein Job ist, in welchem man bis zu 400 €/Monat bekommt. Wollte ich nur mal klarstellen :icon_smile:

Mario Nette
 
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#8
@Mario nette,was zählt ist unterm strich....

@Rote Socke - So ist es

400 € bringt der Job
100 € sind freibetrag

von den verbleibenden 300 € werden 80% in abzug vom alg II gebracht
bleiben ganze 60 € übrig
und so erhalte ich
160 zur auszahlung

Damit bleiben 240 € bei der arge und ich hab meinen regelsatz fast selbst finanziert.

oder anders:
8 € je std also muss ich 50 std jobben um 400€ zu haben.

12,5 std jobben je 8 € = 100€

37,5 std um auf 400€ zu kommen, davon erhalte ich 60€, macht einen ausgezahlten std lohn von

1,6 €

@Rounddancer: Gut das hier keiner von sittenwidrig spricht
 

Leyla

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#9
Nu muß ich mich doch mal hier einklinken - falls ich den Thread sprengen sollte, mach ich auch gerne 'nen neuen auf :biggrin:

Hier beschrieb ich das Grundproblem - JC-SB wollte sich auf nix Schriftliches bezüglich Praktikumsablehnung einlassen & auf Anraten meiner Anwältin habe ich das Praktikum nun einfach angefangen weil ich mir dachte, wenn die das nicht offziell verbieten, ist es erlaubt :icon_twisted:
Natürlich zu früh gefreut, am Samstag kam dann die Ablehnung (Wisch gerade im Papierchaos untergegangen, kann ich aber nachreichen). Da aber gerade sowieso wer gebraucht wird, habe ich wahrscheinlich die Möglichkeit eines 400€-Jobs. Daß das nicht dolle ist, weiß ich, aber besser als nix.
Nun ein paar grundlegende Fragen:
(1) Wie sicher bin ich in diesem Fall vor anderweitigen Zwangsmaßnahmen wie MAE, ABM oder sonstigem Scheiß?
(2) Bei Eigenkündigung: Sperre oder nicht? Ich schätze mal ja...
(3) Bis zu wieviel Stunden ist O.K. & welcher Stundenlohn ist da angemessen? Ich frage deshalb so doof, weil mein SB ja permanent mit "Sittenwidrigkeit" bezüglich zu geringer Entlohnung/zu hoher Stundenzahl bezüglich eines von mir vorgebrachten Vorschlags reagierte, ein paar Stunden die Woche für den anrechnungsfreien Hunni zu arbeiten & ich nicht weiß, was jetzt wieder passiert, wenn ich einen Mini-Job habe.

Für Erfahrungen, rechtliche Tips etc. wäre ich wie immer äußerst dankbar!
 

Mario Nette

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#10
Also eines vorab: Vor ABM bist du mit einem 400-Euro-Job 100 % geschützt. :icon_smile: Das liegt allerdings daran, dass mindestens im Rechtskreis SGB II es gar keine ABM mehr gibt :icon_party:.

Vor Ein-Euro-Sklavenjobs dürftest du ebenfalls geschützt sein. Guck dir an, warum derartige Aubeuterjobs eigentlich vergeben werden, dann hast du die Antwort. Gerade wenn du aus einem vollen Leistungsbezug wenigstens in einen teilweisen Leistungsbezug durch den 400-Euro-Job wechseln kannst, ist das allemal mehr, als du mit einem Ein-Euro-Sklavenjob schaffen würdest.

Ganz geschützt vor Maßnahmen bist du nicht. Ggf. mag ARGE meinen, dass du Job und Maßnahme eintakten kannst.

Bei Eigenkündigung des 400-Euro-Jobs gibt es natürlich eine 30%ige Sanktion, weil du wissentlich deine Bedürftigkeit erhöht hast, obwohl das zu vermeiden war. Es sei denn, du hast triftige Gründe.

Wenn dein SBchen mit Sittenwidrigkeit kommt, soll er sich zuvorderst bei den Ein-Euro-Sklavenjobs und bei der Zeitarbeit umgucken. Er kann auch gerne einer Gewerkschaft beitreten, die ihn diesbezüglich sicherlich gern beraten wird.

Mario Nette
 

Leyla

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#11
Danke für die Beruhigung :icon_knutsch:

Naja, bezüglich der Sittenwidrigkeit mußte ich neulich schon lachen: Mein SB erzählte mir was, er könne mir nicht sagen, wieviele Stunden ich für die 100€ arbeiten dürfte, aber so nach dem Motto: alles, was mehr als 5h ist, sei sittenwidrig weil der Lohn ja dann zu niedrig sei.
Mein Kommentar (gaaaanz unschuldig wimpernklimpernd): Dann sei so eine MAE ja wirklich übel, denn 1 € sei garantiert vollkommen sittenwidrig.
Sein Kommentar: "Äh nein, das kann nicht sittenwidrig sein, das kommt ja von uns. Und ähhh, jetzt hab ich leider keine Zeit mehr."

:icon_neutral:
 

Fotoz

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#12
Macht es eigentlich Sinn einen 400-Euro-Job anzunehmen, wenn man Arbeitslosengeld-II bezieht? Was wäre denn ratsam?
Hallo,

es kommt darauf an, was effektiv für dich übrig bleibt. Brauchst du nur um die Ecke gehen und hast weder große Kosten für Fahrt und sonstige Dinge, ist die Arbeit nicht so "schwer und du möchtest einfach unter Leute sein, dann ist es für einen Anfang schon mal nicht schlecht.

Legst du aber noch Geld drauf, weil du immer nur die Notlösung und Überbrückung irgendwelcher momentanen Schwierigkeiten in der Firma verwendet wirst, dann lass es lieber.

Die Rechnung, wieviel dir übrig bleibt und ob dir das genug ist, mache doch selber.

Wieviel Stunden musst du denn über die 100 € arbeiten, bzw. wie hoch ist der Lohn pro Stunde, wenn du die 60 € auf die Arbeitszeit aufteilst?
Bei üblichen 6,50 € die Stunde sind das für (max. 60 h im Monat) 390 € monatlich.
15 h ca. 100 € für dich.

Das macht dann für 60 € die du zusätzlich behalten darfst, auf 45h "verteilt" so ca. 1,33 €/h.

Und spätestens jetzt musst du die Werbungskosten für die Tätigkeit von den 60 € brutto noch mals abziehen.
Bei 45h und ca. 6 Arbeitstage können das durch die eventuelle Fahrstrecke (mit dem Auto) oder sonstigen Kosten noch diesen Betrag deutlich mindern und somit wäre es möglich, dass du für 45 h arbeiten gar nichts in der Tasche übrig hast.
Theoretische Rechnung:
6 Arbeitstage x 20km hin-zurück x 0,30 € = 36 € Kosten.
Wie sind dann aber die 400 € Jobs wirklich?

Meißt wird man doch nur für 4 - 5 h zur Arbeit geholt.
Und dann sieht die Rechnung noch ganz anders aus.
9 Arbeitstage x 20km hin-zurück x 0,30 € = 54 € Kosten.

Oder mal auf die Arbeitszeit runter gerechnet.
60h x 6,50 = 390 €.
390 € - bleibt 158 € übrig.
158 € / 60 h = 2,63 €/h
60 h bei 12 Arbeitstage
12 Arbeitstage x 20 km Fahrt x 0,30 € = 72 € plus sonstige Werbungskosten (oder dementsprechende Werbungskosten)

158 € - 72 € = 86 € / 60 h = 1,43 €/h.

Wenn es der AG mitmacht, ist er eventuell mit einem Arbeitzzeitkonto einverstanden und er macht einen festen Lohn von 100 € monatlich mit dir aus.

Vorteil, die ARGE berechnet nichts mehr falsch.
Dir wird nichts abgezogen.
Du bist im Beschäftigungsverhältnis (wegen Bewerbungen)
Du kommst unter Leute.
Hast ein klein wenig "zusätzlich".
Die ARGE lässt dich mit dem Ein-Euro-Job in Ruhe (wahrscheinlich).

Grüße
 

Mario Nette

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#13
@Leyla
Allerdings sollten die 100 € im Monat nicht dazu verleiten, ewig auf dem Job sitzen zu bleiben. Selbst wenn du drei Stunden die Woche = 12 Stunden im Monat für die 100 € arbeitest, wird die ARGE dich ganz bestimmt unter Druck setzen, mehr zu verdienen. Und hier ist ggf. sogar damit zu rechnen, dass, wenn die ARGE meint, eine Maßnahme dich garantiert dahin bringen wird, dass du mehr verdienst, der Druck in Richtung Aufgabe des Jobs geht. Die Änderungen zum 01.01.2009 haben da ja gewisse Spielräume eröffnet.

Mario Nette
 

Leyla

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#14
Huhu!

Also bezüglich der 100€: Angedacht ist, daß ich ab 01.01.2010 dann offiziell als Mini-Jobberin eingestellt werde & evtl. & je nachdem irgendwann (hoffentlich) auch mal Vollzeit.

Erstmal ist mir halt wichtig, daß ich von dräuenden Zwangsmaßnahmen verschont bleibe & in Ruhe für meine HP-Prüfung lernen kann - wenn das mit einem 400€-Job klappt, nehme ich auch die horrenden Abzüge in Kauf.

Aber Du hast recht, mit dem Hunni wäre es eher wahrscheinlich, daß ich in irgendeine Sinnlos-Maßnahme gesteckt werde als mit einem Mini-Job.
 
E

ExitUser

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  Th.Starter/in  
#16
Wenn Du irgendwie mit dem 400-€-Job klarkommen kannst, dann mach es.

'Ne Bratwurst bei Konnopke wöchentlich sollte doch rausspringen. :icon_party:
 

redfly

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#17
Bei 400 € hast Du 160 mehr im Monat u. Du verringerst Deine Hilfsbedürftigkeit. Das sollte die ARGE freuen.
Die haben eher mehr Arbeit mit dem Hilfeempfänger! Darüber wird sich die ARGE bestimmt nicht freuen.
 

ronnygn

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#18
habe da so auch meine speziellen erfahrungen mit der Arge. Bin seit 2007 auch in einen Minijob und muß leider sagen daß die SB einen sehr wohl das leben schwer machen kann, auch bei einen 400 eurojob. die können einen sehrwohl zu Zwangsmaßnahmen hinschicken solange du im minijob bist. Habe es selbst erlebt. die wollte mich auch zu ner slaklvenbude hinschicken. hatte sogar mal über 400 euro verdient und mein chef hatte mich ohne Sozialabgaben abgerechnet (das darf er 2x pro Jahr gesetzlich). trotzdem sollte ich zu ner Leihfirma hin, da half kein diskutieren. konnte das aber immer hinauszögern bis SB mir Ultimatum gab und da hat mein chef mich auf Sozialvers. über 401 euro gesetzt und es kam da grade hin. man läßt mich jetzt in ruhe bei der Arge. hab die drohende Sperre noch abwenden können. und zu einer Maßnahme hätte ich sonst auch noch hingemußt. Soviel zum 400 eurojob. ob man nun sein A**** bewegt, das interessiert der Arge garnicht, hauptsache die können einen scheuchen :icon_neutral:. wenn ich jetzt mal wieder unter 400 euro komme habe ich die Ar...karte. da müßte der Gesetzgeber mal was ändern, weil 400 eurojobs wird es in zukunft immer mehr geben. mfg
 

holly8

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#19
Das ist nicht gerade viel, aber durch einen Minijob stehe ich auch nicht viel besser da, immerhin muss ich auch noch einige Restschulden abzahlen. Was wäre denn ratsam?
Zahlst du jetzt Schulden? Wenn nicht, brauchst du die auch mit 400 EJ nicht zahlen. Die Pfändungsgrenze liegt bei knapp 900 Euro und du hättest auch mit diesem Job nur 660 Euro insgesamt. Das sind 160 Euro mehr als jetzt.
Wenn du die Restschulden zahlen willst, dann kannst du doch die 160 Euro abzüglich Fahrt? verwenden.
 

biddy

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#20
da müßte der Gesetzgeber mal was ändern, weil 400 eurojobs wird es in zukunft immer mehr geben. mfg
Ändern ja ... aber eventuell anders, als Du es Dir wünschst ... Die FDP hatte ja vorgeschlagen, die Geringfügigkeits- bzw. Minijob-Grenze von 400 auf 600 Euro zu erhöhen; das wurde aber - soweit ich informiert bin - bisher nicht weiter verfolgt, also auch nicht in die Regierungserklärung mit aufgenommen.
 

Barbarix

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#21


Zumindest kann man Dich bei einem 400-€-Job nicht mehr zu allen möglichen Sachen verpflichten, da Du ja eine Beschäftigung hast.
Das stimmt nicht. Solange er nicht "beruflich integriert, aber hilfebedürftig" ist, haben die Maßnahmen der ARGE Vorrang vor dem Minijob. "Beruflich integriert" ist er nach BA-Begrifflichkeit ab einer Beschäftigung von 15 Stunden wöchentlich.
Aber wenn sein PAP kein A.... ist, dann wird er versuchen, den Minijob bei der Wahl der Maßnahme zu berücksichtigen.

Wesentlich bei der Entscheidung für den Minijob sollte sein: Macht er sich im Werdegang besser oder schlechter als der 1€-Job? Und da würde ich in den meisten Fällen für Ersteres plädieren. Hängt aber auch davon ab, was für einen 1€-Job man Dir alternativ anbieten würde.
 

ronnygn

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#22
muß mein vorredner recht geben. die Arge versucht trotzdem bei Minijob einen woanders zur Maßßnahme zu schicken. Ist immer von der Willkür des SB abhängig. Ich wurde gefragt, ob ich das ne ganze Weile machen möchte und sie könnte das nicht so zulassen auf Dauer. Man wird ganz schön unter Druck gesetzt. bin ja mal gespannt wie lange es jetzt mit meinen 18 Stunden gut geht und die sich nicht noch was anderes einfallen lassen trotz Gleitzonenjob ab 401 Euro.
Wenn ich irgendwann mal 2 Minijobs habe und die beide zusammen über 401 Euro haben, sind sie denn auch automatisch Soz.vers.Plichtig? was muß ich denn da beachten? MfG
 

Rounddancer

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#23
Du weißst, daß Du Dich schon mit dem Aufruf zur Schwarzarbeit und zum Leistungsbetrug einer Straftat schuldig machst und auch die Forenbetreiber in Teufels's Küche bringen kannst.

Wir Hilfsempfänger kriegen die staatliche Stütze nur und soweit, wie wir uns nicht selbst unseren Lebensunterhalt erarbeiten können, und wir sind gehalten, unseren Bedarf an staatlichen Leistungen bestmöglich zu verringern. Dazu gehört auch, daß wir NICHT schwarz arbeiten, sondern alle Zuflüsse melden und uns ggf. auf unseren Sozialhilfe-/Alg II-Bedarf anrechnen lassen.
 

ronnygn

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#24
angeben sollte man sowieso alles. irgendwann kommt es durch einen zufall eh raus und das ist es nicht wert. MfG
 

Leyla

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#25
So, icke nochma :eek:

Mein angehender Chef sagte vor seinem Urlaub, er wolle sich das mit den Arbeitsverträgen noch mal anschauen da er überlegt, uns (d.h. mich & die drei Studis die frisch eingestellt wurden) nicht auf 400€ zu deckeln. Leider ist der gute Mann extrem unbeschlagen was die Hartz-Gesetze angeht & ich frage mich gerade, was da an neuerlichem Papierkram-Streß wohl auf Dauer auf mich zukommt, wenn ich unter die Gleitzonenregelung falle.
Ist es da vielleicht geschickter, erstmal bei einem Vertrag auf 400€-Basis zu bleiben & bei Mehrarbeit das intern zu regeln (AZ-Konto oder so)? Ich denke, der Lohn wird sich auch monatlich ändern weil ich als Nicht-Mehr-Studentin natürlich auch einspringen kann wenn die anderen an der Uni sind, Klausurentermine haben oder anderweitig nicht können oder aber weil ich auch mal nicht kann.

Also: was ist am wenigsten stressig - erstmal bei der 400€-Regelung bleiben oder gleich einsteigen mit Midi-Job (es sieht ja derzeit tatsächlich nicht allzu schlecht aus für ne Vollzeitstelle weil der miese Abgang der Chefsekretärin nicht nur ein Riesenchaos hinterlassen hat sondern auch derzeit niemand Vollzeit sich um Büro & Anmeldung kümmert & die Studis natürlich auch nicht Vollzeit machen können).

Ich habe hier irgendwo gelesen, daß sich jemand einen Mittelwert hat berechnen lassen & das das dann nachträglich nochmal abgerechnet wird. Ist das eine gangbare Lösung für den Midi-Job?

Wünsche erholsame Feiertage

L.

P.S.: Ach ja, ich wollte mir jetzt endlich mal ne Hausrat & Haftpflicht zulegen. Gilt dann bei einem Midi-Job auch noch die Regelung, daß die ARGE bis zu einem bestimmten Betrag die versicherungsbeiträge übernehmen muß?
 

Daisy666

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#26
Das ist so eine Sache. Du kannst Glück haben und es verwandelt sich in eine Vollzeitstelle, du kannst aber auch Pech haben, weil:

- du dann wieder GEZ zahlen darfst
- evtl. sogar höhere Fahrtkosten hast
- der Chef dich wieder traktieren kann
- du jeden monat zur Arge darfst, um die Abrechnung abzugeben und zu hoffen, dass die clever genug sind und nicht versehentlich das Hartz 4 streichen, weil da einer nicht rechnen kann
 

biddy

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#27
Das ist so eine Sache. Du kannst Glück haben und es verwandelt sich in eine Vollzeitstelle, du kannst aber auch Pech haben, weil:

- du dann wieder GEZ zahlen darfst
Nein, egal, ob Mini- oder Midijob, man ist durch das aufstockende Alg II von der GEZ befreit.


- evtl. sogar höhere Fahrtkosten hast
Erhöhte Fahrtkosten können u.U., gerade weil der Verdienst über 400 Euro liegt beim Gleitzonenjob, zu einem höheren Freibetrag führen, wenn man (zusammen mit evtl. anderen Absetzbeträgen wie z.B. Kfz-Haftpflichtversicherung, evtl. Riesterrentenbeitrag, Gewerkschaftsbeitrag und den beiden Pauschalen für Versicherungen (30 €) und Werbungskosten (15,33 €)) über den Grundfreibetrag in Höhe von 100 Euro kommt.

- du jeden monat zur Arge darfst, um die Abrechnung abzugeben
Das ist bei einem Minijob, in dem monatlich unterschiedlich hohes Erwerbseinkommen zufließt, auch nicht anders.

Leyla sagte :
Ich habe hier irgendwo gelesen, daß sich jemand einen Mittelwert hat berechnen lassen & das das dann nachträglich nochmal abgerechnet wird. Ist das eine gangbare Lösung für den Midi-Job?
Das war wahrscheinlich einer meiner Beiträge, den Du gelesen hast. Ich konnte mich damals entscheiden, weiterhin monatlich die Abrechnungen vorzulegen und im Folgemonat abzurechnen oder das auf den Zeitraum des Bewilligungsabschnitts (also 6 Monate) auszuweiten. Ich hatte mich für Letzteres entschieden, weil ich die zig Änderungsbescheide und das Gerenne bzw. Verschicke leid war ... Dass es nun aber eine gute Lösung ist, kann ich nicht gerade behaupten, denn ich muss einfach aufpassen, dass ich in Monaten mit geringerem Erwerbseinkommen noch genug habe, um über den Monat zu kommen, weil ja mein Alg II monatlich gleich hoch ist. Da es bei mir aber schon eine Zeitlang so läuft und ich vor ca. einem Jahr eine höhere Rückzahlung erhalten habe (nicht durch die Neuberechnung des tatsächlichen Erwerbseinkommens des zurückliegenden Zeitraums ... es ging um eine andere Sache), habe ich mir damit ein kleines Pölsterchen anlegen können, falls es mal knapp wird. Ich könnte den anrechenbaren Teil auch wieder runtersetzen lassen, aber ich möchte keine Rückforderung riskieren, dann lieber eine Nachzahlung nach 6 Monaten. DIE Lösung ist's also nicht ... alles wie gehabt und um's mal ehrlich zu sagen: Kacke ... so oder so!
 

ela1953

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#28
Huhu!

Also bezüglich der 100€: Angedacht ist, daß ich ab 01.01.2010 dann offiziell als Mini-Jobberin eingestellt werde & evtl. & je nachdem irgendwann (hoffentlich) auch mal Vollzeit.

Erstmal ist mir halt wichtig, daß ich von dräuenden Zwangsmaßnahmen verschont bleibe & in Ruhe für meine HP-Prüfung lernen kann - wenn das mit einem 400€-Job klappt, nehme ich auch die horrenden Abzüge in Kauf.

Aber Du hast recht, mit dem Hunni wäre es eher wahrscheinlich, daß ich in irgendeine Sinnlos-Maßnahme gesteckt werde als mit einem Mini-Job.
Benutze bitte bei der Arge nicht den Begriff. "400 Euro Job", denn dann werden die von 400 Euro ausgehen, auch wenn du nur 300 Euro verdienst.

Du hast dann deinen MINI Job
 

olden

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#29
Ich bin neu aber jezt grad ange****t.

Bekomme Grundsicherung + Miete.

bin da jewesen, hab einen vertrag übr 400 € vorgelegt.
was nun passiert hat mir dann Athem verschlagen.

ich habe jezt nur noch Grundsicherung + 160€.
wer kann mir sagen wer damit leben kann.

Muss davon Miete, Essen Tele. (Hb ich nimmer) bezahlen.:icon_sad: :icon_neutral:
Meine Arge möchte mir keiner Informationen geben.
Wenn das so weiter geht, ziehe ich auf einen Campingplatz.
oder werde denn Job kündigen damit ich wieder Grundsicherung + Miete habe.

Lg
 
E

ExitUser

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#31
meinst du Rente mit Grundsicherung oder Alg 2 , drücke dich mal klarer aus. Danke
 

olden

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#32
Meine:

Ohne
380 € Grundsicherung
250 € Miete
____
630€ Gesamt zum Leben

Mit einem 400€ job

180 € ( von der 400€ )
380 € Grundsicherung
000 € Miete Wo ist das Geblieben
______
560 € Gesamt zum Leben
 
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#34
400 € Job
140 € Grundsicherung Rest
250 € Miete
790 € Gesamt zum Leben und Krankenkasse ist auch bezahlt :biggrin:
 

gelibeh

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#35
Du hast bekommen
374€ Regelsatz
250€ Miete
= 624€ Bedarf

Nun nimmst Du einen 400€ Job an

Dann rechnen die
Bedarf minus bereinigtes Einkommen.

Bereinigtes Einkommen ist 100€ Grundfreibetrag plus 20% von 300
Sind 160€ die Du behalten darfst

Also
624€ bedarf
-240€ Einkommen
= 384€ Auszahlung vom Jobcenter

Zu den 384€ kommen dann die 400€ dazu. Macht 784€. Da hast Du doch mehr in der Tasche.
 

TimoNRW

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#36
Was is mit Krankenversicherung etc? Läuft das alles weiter über das Jobcenter?
 

jockel

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#38
Macht es eigentlich Sinn einen 400-Euro-Job anzunehmen, wenn man Arbeitslosengeld-II bezieht? In der Maßnahme, in der ich momentan stecke, wurde mir gesagt, dass ich mich ja auch evtl. nach einem 400-Euro-Job umsehen könnte, dann hätte ich etwas mehr Geld in der Tasche. Aber mir würden gerade mal 150 Euro von den 400 bleiben! Das lohnt sich doch gar nicht für mich, oder? Dann kann ich ja gleich einen 1-Euro-Job annehmen, da stehe ich auch nicht viel schlechter da. Momentan bekomme ich die Grundversorgung plus den Mietanteil, knapp 500 Euro habe ich also zur Verfügung. Das ist nicht gerade viel, aber durch einen Minijob stehe ich auch nicht viel besser da, immerhin muss ich auch noch einige Restschulden abzahlen. Was wäre denn ratsam?
Ein-Euro-, Minijobs, Kostenlose Firmenpraktikas, Aufstockerjobs, Pauschalarbeiten - alles absoluter Geiz-ist-geil-Müll für die Prekärarbeiter, weil sie nicht anderes sind als organisierte Lohnsteuer- und SV-Beitragshinterziehung durch Arbeitgeber. Außerdem höhlen sie den Kündigungsschutz aus. Diese Jobs sind lukativ für die Unternehmer.

Wer als Arbeitnehmer diesen Mist anstrebt, denkt kurzsichtig und lebt dann von der Hand in den Mund. Geht der Politik von CDU/CSU und FDP und den Unternehmerverbänden nicht auf diesem Leim!!!!

Prospekt des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen zur "Geiz ist geil" - Kampagne

Das ist eben die bekloppte Ideologie mehr Netto vom Brutto der CDU/CSU und FDP - angeblich gut fürs Volk - in Wirklichkeit nur fürs Unternehmerpack, die seit Jahr und Tag wegen der angeblich zu hohen Lohnnebenkosten rumjammern und im Klartext legalisiert Lohnsteuern und SV-Beiträge durch Hungerlohnmodelle hinterziehen wollen.

Mehr Netto vom Brutto

Roesler mehr Netto

Mehr Netto vom Brutto! bis neulich Dienstag Volker Pispers Bananenrepublik

Volker Pispers - Steuersenkung

Nur tarifgebundene, sv-pflichtversicherte Vollerwerbsarbeit sollte man anstreben und nichts anderes.

Mit solcher Art produziert man für sich nur unnötig Altersarmut.
 
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#40
Selbstverständlich macht das Sinn, wenn Du denn einen 400EUR-Job bekommst. Denn Du bist, wie wir alle, selbstredend angehalten, Deine Hilfsbedürftigkeit zu verringern.
Schließlich kriegen wir die Staatsknete nur in dem Maße, und nur solange, wie wir nicht, oder nicht vollständig, für unser Auskommen selbst sorgen können.

Zudem zählen im Lebenslauf auch Tätigkeiten auf 400 EUR-Basis.
Und es macht sich auch weiterhin bei Personalentscheidern besser, sich aus einem Job heraus um einen Arbeitsplatz zu bewerben, als aus u.U. jahrelanger Arbeitslosigkeit.
Träum weiter würde ich hier sagen . Die Gegenwart und Wirklichkeit scheint dir wohl unbekannt !

Jeder 400,00 Job vernichtet einen regularen Arbeitsplatz ! Und darauf zu hoffen das daraus ein vollwertiger Arbeitsplatz wird ist wie an den Weihnachtsmann zu glauben .

Weihnachtshase :icon_party:

Ich habe vor Ort den Vergleich zwischen LIDL und EDEKA . Fast jeden Tag sehe ich hier neue Mitarbeiter .

Die wenigsten davon in VOLLZEIT beschäftigt !
-----------------
1€ Jobber müssen sich hingegen oftmals die Langeweile vertreiben , das nur Anwesendheit gefordert wird . Da die Firmen GmbHg hier alleine davon profitieren das diese vermeintlich anwesend sind und dafür Geld kassieren !

Wie sinnvoll der 1€ Job ist wird nicht geprüft !
 

Roter Bock

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#41
Der 400 Euro macht keinen Sinn weil:

1. Nichts nennenswertes in die Rentenkasse bezahlt wird.
2. Man keinen Anspruch auf ALG I erwirbt.
3. Für 160 Euro arbeitet man keine 60 Stunden im Monat (4 x 15 Stunden in der Woche)
4. Ruhe vorm Sklavenamt kriegt man damit nicht - der Massnahmen und Schikanierzirkus geht weiter.
5. Meist zuwenig um Fahrtkosten zu decken.

Finger weg!

Roter Bock
 
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#42
Wozu in die Rentenkasse einzahlen? Ist für viele eh ein Verlustgeschäft. Man muss heute leben, was morgen ist, ist nachrangig.
Ausserdem gibt`s noch die Grundsicherung, zur Not kann man sich auch aus den Mülltonnen ernähren oder zur Tafel gehen.
 

Trixi2011

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#43
Nee es macht absolut keinen Sinn! :icon_evil:

Wenn einen die 400€ wenigstens noch zusätzlich zum Hartz IV bleiben würden, dann gut, wäre es finanziell ein Anreiz, aber das ist ja nicht der Fall!

Von 400€ werden 240€ angerechnet, womit also 160€ übrig bleiben, die man dann zusätzlich hat.

Selbst mit Ein-Euro-Job bekommt man, wenn man 22 Arbeitstage pro Monat hat und nicht fehlt, mehr :icon_dampf:

1,50€ x 6h pro Tag x 22 Arbeitstage = 198€ die zusätzlich zu Hartz IV bleiben.

Ich will Ein-Euro-Job nicht gutheißen, ist halt nur eine Beispielrechnung.
 

TimoNRW

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#44
Was ist eigentlich wenn man im Rahmen des 400 EUR Jobs nur 200-300 EUR bekommt eben nicht auf die vollen 400

Werden die 160 dann noch weniger?
 

jockel

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#46
Träum weiter würde ich hier sagen . Die Gegenwart und Wirklichkeit scheint dir wohl unbekannt !

Jeder 400,00 Job vernichtet einen regularen Arbeitsplatz ! Und darauf zu hoffen das daraus ein vollwertiger Arbeitsplatz wird ist wie an den Weihnachtsmann zu glauben .

Weihnachtshase :icon_party:

Ich habe vor Ort den Vergleich zwischen LIDL und EDEKA . Fast jeden Tag sehe ich hier neue Mitarbeiter .

Die wenigsten davon in VOLLZEIT beschäftigt !
-----------------
1€ Jobber müssen sich hingegen oftmals die Langeweile vertreiben , das nur Anwesendheit gefordert wird . Da die Firmen GmbHg hier alleine davon profitieren das diese vermeintlich anwesend sind und dafür Geld kassieren !

Wie sinnvoll der 1€ Job ist wird nicht geprüft !
Das kommt ja noch dazu: Diese Billigstjobs sind nicht nur lohnsteuerfrei oder -arm bzw. sv-betragsfrei oder - arm, sondern eben auch noch befristet. Auf befristete Jobs oder die ständige Verlängerung (Verkettung) und Teilzeitarbeit greift eben nicht der Kündigungsschutz. Da wirkt Heuern und Feuern mit ganzer Härte.

  • Befristete Jobs,
  • Minijobs,
  • pauschal bezahlte Arbeit,
  • geringfügige Jobs
können nur eine Zwischen- oder Übergangslösung sein, meist für alleinstehende Mütter, aber als einzige Einkunftsquelle ist das keine solide, dauerhafte Existenzbasis und erst recht nichts zur Altersabsicherung.

Es kann auch ein Zubrot für eine Hausfrau sein, wo ein vollzeitbeschäftigter Mann die Familienversorgung absichert und sie so mal bißchen "unter die Leute kommt", damit ihr nicht die Decke auf den Kopf fällt. Die Frau sieht aber dann "alt aus", wenn die Ehe in die Brüche geht.

Diese Jobs können für unsere Beamten ein zusätzlich bezahltes Hobby zu einer Vollerwerbsarbeit sein.

Der Otto Normalbürger kann aber diese Art der von CDU/CSU und FDP vielgepriesenen Jobs (angebliche Zusatzverdienstmöglichkeiten der Arbeitslose) keine soziale Sicherheit erzielen.

Z.B. die Briefträger- oder Werbepostausträger-Nebenjobs bei Arbeitslosen und Aufsichtsrats-, Vorstandsposten-, Verwaltungsratsposten-, Berater-Nebenjobs der von der Wirtschaft geschmierten Diätenempfänger sind verschiedene Paar Schuhe.

Merkt man eben hinterher, wenn man diesen Gaunerparteien blindlings vertraute, wenn man Zusatz- oder Aufstockereinkommen hört.

Volker Pispers: Ich habe FDP gewählt und doch kein Hotel

Ist wie wenn man bei Wahlen der FDP mit ihren Steueuersenkungsarien auf dem Leim geht und beim Kreuzchen setzen auf dem Wahlzettel unter FDP nicht begreift, daß man kein Hotelier a la Mövenpick ist.

Dieser von Unternehmerverbänden organisierte Arbeitsmüll dient nur der Lohnsteuer- und SV-Beitragshinterziehung und der Aushöhlung des Kündigungsschutzes.

Und genauso wenig traue ich den CDU/CSU- und FDP-Arien zum Thema Existenzgründen nicht über den Weg - auch nur Lug und Betrug und endet meist in der Firmeninsolvenz mit einem Zusatzpaket von Extraschulden, die man ohne Existenzgründung sich eben nicht aufgeladen hätte.

Wer hat den Nutzen von den Existenzgründerkrediten?

Die Banken, für die die Maulhelden CDU/CSU und FDP die Abzocke-Politik machen und dem dummen Volk die Existengründung schmackhaft machen.

Neue Existenzen gründet man nicht aus der Hartz-IV-Notsituation heraus, sondern mit erheblich besseren Startpositionen und Finanzreserven aus einem laufenden Angestelltenverhältnis.

Wenn ich von den CDU/CSU- und FDP-Werbesocken Existenzgründung höre, die die Arbeitslosen damit besoffen zuquatschen, da könnte ich am liebsten Strafantrag gegen diese Ganoven stellen. Es sind schlicht Straftäter.

Was ist der Unterschied zwischen Planwirtschaft im Sozialismus und privatwirtschaftliche Marktwirtschaft?

Bei Planwirtschaft muß man sich gründlich überlegen, was langfristig und stabil als Ergebnis für das Volk rauskommt.

Bei privatwirtschaftlicher Marktwirtschaft glaubt der kleine AN, daß er hoffentlich genügend Dumme findet, die er wie seine großen Vorbilder es vormachen - über den Tisch ziehen kann. Wer glaubt, dem fehlt das Fachwissen - der wird das richtige Opfer für die großen Gauner - eben die Unternehmer - und die wissen wie man richtig b e s c h e i ß e n muß - z.B. mit windigen Reklameparolen.

So läuft's auch mit den Kirchenfunktionären in der Religion.
 

Rounddancer

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#47
Was ist eigentlich wenn man im Rahmen des 400 EUR Jobs nur 200-300 EUR bekommt eben nicht auf die vollen 400

Werden die 160 dann noch weniger?
Natürlich.
Denn die Formel für alle Zuverdienste zum Alg-II gilt:

Einkommen minus Grundfreibetrag 100 Euro,-
vom Restbetrag dürfen wir dann zwanzig Prozent behalten.

Also: Beispiel A:

Einkommen 200 Euro
-Grundfreibetrag -100 Euro
-------------
Verbleibt 100 Euro
minus 20% -20 Euro
-------------
80 Euro
tragen wir pflichtgemäß zur Verringerung unserer Regelleistung bei.
Verbleiben tun uns also 120 Euro.

Beispiel B:

Einkommen 300 €uro
-Grundfreibetrag -100 €uro
-----------
Verbleibt 200 €uro
minus 20% - 40 €uro
-----------
160 €uro
tragen wir pflichtgemäß zur Verringerung unserer Regelleistung bei.
Verbleiben tun uns da also 140 Euro.


Sozial(hilfe)systeme, auch unseres, funktionieren nur, solange und soweit nur der sie in Anspruch nimmt, der sich nicht selbst helfen kann.
 

jockel

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#48
Wozu in die Rentenkasse einzahlen? Ist für viele eh ein Verlustgeschäft. Man muss heute leben, was morgen ist, ist nachrangig.
Ausserdem gibt`s noch die Grundsicherung, zur Not kann man sich auch aus den Mülltonnen ernähren oder zur Tafel gehen.
Du wirst Dich noch umgucken wie schnell die CDU/CSU und FDP diese Grundsicherung streichen werden, die Mülltonnen verschlossen sind und die Tafeln verschwunden sind.

Am liebsten wäre diesen Parteien - keine Sozialsysteme, sondern alle privatisieren und überall ein Preisschild draufgepappt.

Dann stehste da wie Pik 7 in der Sonne.
 
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#49
Also mir macht mein 400 € Job Spaß :icon_party:

1. Man kommt unter Leute.
2. 160€ sind 160€
3.Man bleibt körperlich Fit.
4.Es besteht immer die Möglichkeit einer festen Anstellung.
5, Das Amt ist bei 400€ auch nicht so aufdringlich:biggrin:
 
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#50
Also mir macht mein 400 € Job Spaß :icon_party:

1. Man kommt unter Leute.
2. 160€ sind 160€
3.Man bleibt körperlich Fit.
4.Es besteht immer die Möglichkeit einer festen Anstellung.
5, Das Amt ist bei 400€ auch nicht so aufdringlich:biggrin:
1. Und was ist danach . Genauso ausgegrenzt wie vorher !
2. Da bekommt man bei manchem 1€ Job deutlich mehr !
3. Hier ist dem Arbeitgeber die Gesundheit der Arbeitnehmer völlig egal . Da beliebig auswechselbar !
4. Träum weiter ! :icon_party:
5. Hängt vom SB ab . Von daher läßt sich keine allgemeingültige Formel erstellen !

Hier nun die Zahlen die nächsten Lottoziehung = :icon_sleep:
 
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#51
1. Und was ist danach . Genauso ausgegrenzt wie vorher !
2. Da bekommt man bei manchem 1€ Job deutlich mehr !
3. Hier ist dem Arbeitgeber die Gesundheit der Arbeitnehmer völlig egal . Da beliebig auswechselbar !
4. Träum weiter ! :icon_party:
5. Hängt vom SB ab . Von daher läßt sich keine allgemeingültige Formel erstellen !

Hier nun die Zahlen die nächsten Lottoziehung = :icon_sleep:
Ich mach den Job schon über 3 Jahre

1.Wir sind da ein toller Haufen,so mit Grillabend,Feierabendbier:biggrin:
2. Bei welcher Arbeitszeit?
3.Ist mein freier Wille(Lager Großtasteninstrumente)
Fitnessstudio spare ich auch. :cool:
4.Die Hoffnung stirbt zuletzt.
5.Richtig,aber 50 %
Selbstbeteiligung bringen schon was.:icon_daumen:

Und das in den Spiegel schauen fällt auch leichter! :icon_wink:
 
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#52
Geringfügige Beschäftigung =

Für alle gebildeten Menschen UNFUG!

Entweder regulärer Job oder kein Job!
 

Zish

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#53
Du wirst Dich noch umgucken wie schnell die CDU/CSU und FDP diese Grundsicherung streichen werden, die Mülltonnen verschlossen sind und die Tafeln verschwunden sind.

Am liebsten wäre diesen Parteien - keine Sozialsysteme, sondern alle privatisieren und überall ein Preisschild draufgepappt.

Dann stehste da wie Pik 7 in der Sonne.

und dann kommt die guillotine und garrote
 

Pinkelpaula

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#54
Hab seit 1 Jahr einen 400-Euro-Job.

Für mich lohnt sich das ein bisschen,weil ich in 10 Minuten mit dem Fahrrad hinfahren kann,also keine Fahrkosten habe.

Ich finde das Geld -Freizeit-Verhältnis verbessert sich dadurch.Arbeite 3 mal die Woche a 4,5 Stunden,nach Miete bleiben mir 534 €.

Andernfalls hätte ich 374€ und den ganzen Monat Zeit das wenige Geld auszugeben.

Ich arbeite im Versandhandel und möchte doch mal dazu sagen,das es sich kaum lohnt den Job Vollzeit zu machen.Ich arbeite mit einem Vollzeit-Kollegen zusammen,helfe also 13,5 Stunden mit,weil es für ihn allein zuviel Arbeit wäre.

Wenn ich nun meinen Verdienst mit der Miete zusammenrechne komme ich auf 900€ netto.Mein Kollege verdient mit seinem 173 Stunden-Vertrag 1050€ netto.Er wohnt etwas weiter weg,wie das meistens so ist und hat noch 90€ Fahrkosten für eine Monatskarte Preisstufe B.Abzüglich Fahrkosten verdient er also 960€ netto,60€ mehr als ich.

An sich möchte ich diese 400€-Jobs auch nicht propagieren.Es ist aber schon eine Alternative zu schlecht bezahlter Vollzeitarbeit.Hab dort nette Kollegen und fühle mich insgesamt besser damit.Muss aber jeder selber wissen und irgendwie muss sowas auch hundertprozentig passen.
 

jockel

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#55
und dann kommt die guillotine und garrote
Die haben ja noch aus Naziszeiten Berlin-Plötzensee voll funktionstüchtig für alle Gegner der aktuell herrschenden Klasse und zur Not benutzen Sie die GSG-Eingreiftruppe, den tollen Verfassungsschutz und Bundeswehr und Polizei zum Zusammentreiben ihrer Feinde aus dem Volk.

Wenn es dann soweit ist, dann wird klar wie weit Einheit, Recht und Freiheit gehen und vor allem zu wessen raffenden Vorteil!!!!
 

raim792

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#56
Hallo,

Ich muss auch sagen, vor 3 Jahren hätte ich gesagt macht wenig oder kein Sinn 400 Euro Jab.

Aber nun seit 2010 habe ich ein Teilzeit Job. Hab Auto, kan und bin verreist wieder nach langer Zeit. Eigentlich lässt mich die ARGE in Ruhe. Alle halbe Jahr nur melden ob Job noch hab.

Die Arbeit macht mir Spass und ich hab dadurch wieder Leute kennen gelernt. Und nicht mehr wie Früher verkrochen.
 

jockel

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#57
Hallo,

Ich muss auch sagen, vor 3 Jahren hätte ich gesagt macht wenig oder kein Sinn 400 Euro Jab.

Aber nun seit 2010 habe ich ein Teilzeit Job. Hab Auto, kan und bin verreist wieder nach langer Zeit. Eigentlich lässt mich die ARGE in Ruhe. Alle halbe Jahr nur melden ob Job noch hab.

Die Arbeit macht mir Spass und ich hab dadurch wieder Leute kennen gelernt. Und nicht mehr wie Früher verkrochen.
Ich sage darauf

"Warz ab Henry Higgins, warz ab, Deine Tränen werden fließen nicht zu knapp" ... wie bei My Fair Lady.

Das dicke Ende wird noch kommen. Denn die ganze Prekärjobbeschäftigung, wozu auch der 400-Euro-Job-Müll zählt, wird sich als Armutsfalle entpuppen.

Wo keine Lohnsteuern und SV-Beiträge abgeführt werden, da kannste im Alter keine sichere Rente erwarten. Wie es dann Rentnern gehen wird, machen uns die griechischen Senioren vor. Die gucken mächtig gewaltig in die Röhre.

Ich kann den Politiker- und Unterrnehmer-Schmalz schon nicht mehr hören, daß es dem Bundesbürger nur deshalb schlecht geht, weil die Abzüge vom Brutto zu hoch wären. Mensch, die sind zwingend nötig, will man eine staatliche und kommunale Infrastruktur und Sozialsysteme, die funktionieren.

Also sind Abzüge nötig.

Abzüge zu kürzen, hilft nur einer Sorte - den Gaunerunternehmern -, die das Volk b e s c h e i ß e n!!!! und sonst niemanden.

Und vertraue bloß nicht dem Märchen Grundversorgung, sollten alle Stricke reißen. Auch die wird noch verschwinden, da ist sich CDU- und FDP-Politik und Wirtschaft schon einig. Gehe denen nicht auf dem Leim.

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#58
Wo keine Lohnsteuern und SV-Beiträge abgeführt werden, da kannste im Alter keine sichere Rente erwarten. Wie es dann Rentnern gehen wird, machen uns die griechischen Senioren vor. Die gucken mächtig gewaltig in die Röhre.
Nicht nur die,schau mal unsere Senioren an über Jahrzehnte brav ein bezahlt,und was bekommen sie im Alter raus.:confused:
Ich lebe im jetzt,und zwar so gut es geht:biggrin: wer weiß ob ich das Rentenalter erlebe.:icon_kinn:
 

Kerstin_K

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#59
Verkommen sind die Minijobs doch erst, als die 15 Stunden-Grenze abgeschafft wurde.

Manchmallohnt sich aus Arbeitgebersicht kein sozialversicherungspflichtiges Arbeisverhältnis.

Ichhabe lane in nem klenen Büro gearbeitet. Wir hatten ne Reinigungskraft 2x dieWoche 2-3 Stunden. sowas lohnt sich sozaialversicherungspflichtig nicht.

In einer anderen Firma hatten wir jemanden für Kopierarbeiten und kleine Besorgungen. natürlich auch als Minijob.
 

EyeODragon

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#60
400 Euro Jobs, bzw. bald 450 Euro Jobs sind Grabträger für unsere Infrastruktur. Das wird vom Staat immer mehr gefördert, weil er von der Wirtschaft dazu angestachelt wird. Nur fließen da keine Beiträge ins Steuersystem und wenn das immer weiter Überhand nimmt, dann ist es vorbei mit dem schönen Leben in Deutschland.
 

raim792

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#61
Vielleicht gehört mein Beitrag doch nicht hier her.

Da ich zahl ja Steuern, Rentenbeiträge und das alles. Bin nicht verschont davon.

Es ist nur so, wie ich volles ARGE Geld noch gekriegt hatte, da war bei mir tiefpunkt null bock und das alles. Und jetzt fahr ich wieder Wochenenden weg und mehr lust.
 
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#62
@ raim792 = Und jetzt fahr ich wieder Wochenenden weg und mehr lust.
Zutreffend beschrieben = Einladung zum Montag vom JC . Am Samstag im Briefkasten . Am Sonntag könnte ich nach Paris , London , Rom fliegen wenn ich das Geld hätte .

Wenn . :icon_neutral:

Mir jedem Minijob wird man faktisch schlechter gestellt als mit einem 1€ Job . Bei einem 2€ Job Ü55 sogar deutlich besser . Da hier max. monatlich 260,00 € nicht angerechnet werden .
 

ekew

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#63
Ich persönlich sehe das wie raim792, weil ich z.B. nur 2 Stunden arbeiten brauche für 160€, der 1Euro- Jobber im Idealfall(natürlich ausgenommen Ü55) 6 Stunden dafür knechten muss, bis er die kriegt. Ich habe jedenfalls immer um die 125-138€ im Monat gehabt mit 6 Stunden 1-Euro-Ausbeutung. Nicht zu vergessen habe ich meine Bedürftigkeit um fast ein Drittel verringert. In knapp 20 Jahren, wenn meine Rentenzeit beginnt, hat sich das Rentensystem 'eh noch 4-6 mal geändert. Ich lebe jetzt und im Moment ist das der geringste Aufwand dafür, dass es mir finanziell und gefühlsmäßig( z.B. in den Spiegel gucken, gut ausgedrückt Harte Sau) wenigstens etwas besser geht!
 
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