Hartz IV: Sozialbeamte fordern Zwangsarbeit

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Paolo_Pinkel

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Das Durchschnittsalter der Einwohner in Mittelsachsen steigt ebenso wie im restlichen Bundesgebiet. Der steigenden Zahl der Pflegebedürftigen soll nach dem Willen einiger Kreisbeigeordneter durch Arbeitsverpflichtungen von Hartz IV-Beziehern begegnet werden. So sagte der oberste Sozialbeamte Mittelsachsens, Dieter Steinert, gegenüber der Freien Presse: "Zu viele sitzen untätig zu Hause und haben keine Chance auf einen Job."
==> Hartz IV: Sozialbeamte fordern Zwangsarbeit
 
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Reaktion:

Der Hainichener Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD) hingegen begrüßt die Idee. "Doch für die Altenpflege ist nicht jeder geeignet", sagt Greysinger. Wenn ein gewisser Arbeitswille da sei und nicht ständig kontrolliert werden müsse, könnten die Leute aber beispielsweise Müll beräumen oder Grünanlagen pflegen.
 

ZynHH

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Genau, machen wir noch mehr Menschen abhängig von Transferleistungen indem wir bezahlte Arbeitsplätze in unbezahlte umwandeln....und sagt jetzt nicht , es wäre kein Geld da um diese Arbeit zu bezahlen.

könnten die Leute aber beispielsweise Müll beräumen oder Grünanlagen pflegen.
 

EyeODragon

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Sind keine zusätzlichen Arbeiten.

Statt Sinnlosmaßnahmen, lieber das Geld für fähige Arbeitslose zur Ausbildung als Pflegekräfte verwenden.

Und Garten und Grünflächenpflege? Da kennt Herr Greysinger aber gewisse Urteile nicht. Kann gerne mehr Stadtarbeiter einstellen, die Leute werden sich dann freuen, aus dem Arbeitslosengeldbezug rauszukommen.
 

Kaltes Wasser

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(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Grundgesetz Artikel 12
 

KristinaMN

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Genau für solche Situationen ist ein für alles geltender Mindestlohn einzuführen, damit Politiker und Beamte nicht auf so dumme Gedanken kommen.

Ach, da müsste ja der eine dem anderen ans Bein p.....

Nee, nee, lieber Arme, Kranke und Alte schickanieren.
 

0zymandias

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Die Landschaftsgärtner bekommen von den Kommunen keine Aufträge mehr, werden langzeitarbeitslos und dürfen dann den gleichen Job für 1 €/h und eine bestenfalls halbherzige Bekundung ihres "Arbeitswillens" machen.

Für so einen schönen Kreis braucht's schon Kreisbeamte. Wollja.

Zur Erinnerung: Zur Beförderung des Arbeitswillens wurde früher Lohn eingesetzt.
 

ethos07

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Unglaublich!!!!!!

Es müsste eigentich ein breiterAufschrei geben: Beamte die das Grundgesetzt und die Menschenrechte so direkt mit Füßen treten SOFORT ins Nirwana zu schicken -

"ÄMTERVERBOT für Beamte, die Grundrechte nicht achten!":

sie müssten echt umgehend ihres Amtes enthoben werden und den Beamtenstatus auf Lebenszeit verlieren.

Hätte man Puste, wäre eine Tribunal angemessen...

--------
Man könnte hingegen, wenn die teure Pflege wirklich nicht breit über den aktuell kaputtgesparten neoliebarlen Arbeitsmarkt als super bezahlte Arbeitstellen ausgebaut werden soll, an eine stärkere Vergesellschaftung der einfachen Arbeiten denken - aber dann doch gefälligst für ALLE; sodass jede/r, auch die Bonzen, in seinem Leben soundsoviele Hilfestunden zu absolvieren hat. Sozialdienst für ALLE. Oder niemand .

Welch gesellschaftliche Drecksidee ohne Ende, ein Teil der Gessllschaft regelrecht zu Leib-Eigenen der anderen umdrechslen zu wollen!
 

ZynHH

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Sozialdienst für ALLE.

Nein, dann können sich wieder einige davon freikaufen.

Nein! Arbeit, egal welche muss auskömmlich bezahlt werden.
Es ist ja nicht so, das dafür kein Geld da wäre. Es haben nur die falschen Menschen zuviel davon.
 

Hotti

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Wem überrascht das denn noch? Es ist noch gar nicht so lange her, das sollten Rentner zu einen sozialen Jahr gezwungen werden, weil das Personal fehlt. Diesen Dummbatzen nehme ich gar nicht für voll.
 
E

ExitUser0090

Gast
In einigen Bereichen ist das schon Realität. Auf das Ost-West-Gefälle bei der Altersstruktur im Bundesfreiwillignendienst schauen. Ich denke das spricht für sich.

Taschengeld statt Gehalt

Insbesondere in Ostdeutschland verkommt der Bundesfreiwilligendienst zum Ersatz für reguläre Arbeitsplätze

Als der Bundestag am 24. März 2011 dafür stimmte, die Wehrpflicht abzuschaffen, war die Aufregung groß. Neben der Wehrpflicht war damit auch das Ende des Zivildienstes besiegelt. Familienministerin Kristina Schröder (CDU) setzte sich deshalb für die Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes ein, um die Zivis in den Alten- und Pflegeheimen in Zukunft durch Bufdis zu ersetzen. Doch während der Zivildienst nur für Menschen bis 27 Jahren offen stand, gibt es beim Bundesfreiwilligendienst keine Altersbeschränkung. Die Folge: Vor allem in Ostdeutschland wird er zum Ersatz für reguläre Beschäftigung.
Taschengeld statt Gehalt | Telepolis
 

Kobold1966

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Ach wo sind denn nun die großen Kämpfer gegen RECHTS und null Toleranz für Nazis. Jetzt wisst ihr wenigstens wo die echten Nazis zu finden sind.

Der nützliche Idiot mit holen Parolen auf der Straße ist bestenfalls ein Mitläufer.
 

BibiBlocksberg2009

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Ich empfinde das vor allem als eine Respektlosigkeit gegenüber den alten und pflegebedürftigen Menschen in unserem Land, die sich gegen solche Pläne nicht wehren können, weil sie auf Hilfe angewiesen sind. :mad:

Die sollen dann jedem Hinz und Kunz ausgeliefert werden, der für diese Arbeit weder geeignet ist noch ein Interesse daran hat, oder was?!.

Tolle Idee, Herr Sozialbeamter...
 

jimmy

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Genau, machen wir noch mehr Menschen abhängig von Transferleistungen indem wir bezahlte Arbeitsplätze in unbezahlte umwandeln....und sagt jetzt nicht , es wäre kein Geld da um diese Arbeit zu bezahlen.
Würde man die Rettungsschirmmilliarden, plus die Verschwendung für Sinnlosmaßnahmen addieren, dann käme genug bei raus um uns einiger Probleme zu entledigen.
 
E

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Gast
Es wird schon noch so kommen, wetten. Agenda 2020. Durchgesetzt vom Koanalpartner. Damit der CDU-Smoking fleckenlos schwarz bleibt.

Nachschlag:
Ob dann noch jemandem genug Zeit für Abwehr & Co. bleibt?
 
E

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Gast
Es wird schon noch so kommen, wetten. Agenda 2020. Durchgesetzt vom Koanalpartner. Damit der CDU-Smoking fleckenlos schwarz bleibt.

Nachschlag:
Ob dann noch jemandem genug Zeit für Abwehr & Co. bleibt?


deren Problem ist wirklich das Grundgesetz der BRD
solang das noch dazwischen steht
werden die das in dieser form niemals durchbekommen
die haben nur die Möglichkeit nach §45 SGB3 massnahme bei einen Arbeitgeber durchzuführen
also das würden die kommunen schon in Anspruch nehmen aber auch da gelten noch grenzen

von daher sollte man sich keine sorgen machen ^^
man sollte sich erst sorgen machen wenn die EU anfängt das deutsche Grundgesetz auser kraft setzten zu lassen
dann erst würde die Möglichkeit der beschriebene Zwangsarbeit einzuführen
 

Gartenfreund

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Wenn die Komunen zusätzliche Arbeitsplätze für Grünanlagenpflege zu vernünftigen Löhnen bereitstellen, dann werden sich auch genug Arbeitslose freiwillig für diese Jobs bewerben.
 

EyeODragon

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Wenn die Komunen zusätzliche Arbeitsplätze für Grünanlagenpflege zu vernünftigen Löhnen bereitstellen, dann werden sich auch genug Arbeitslose freiwillig für diese Jobs bewerben.

und daran würde es auch nichts auszusetzen geben

Aber zu viele machen das freiwillig und ohne zu hinterfragen für 1 Euro die Stunde und denken, das sei so in Ordnung und rechtskonform.
 
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Gast
Wenn die Komunen zusätzliche Arbeitsplätze für Grünanlagenpflege zu vernünftigen Löhnen bereitstellen, dann werden sich auch genug Arbeitslose freiwillig für diese Jobs bewerben.

würden die nur die sind pleite
warum wohl wurden diverse §§§ zu Gunsten der Arbeitgeber geändert ?

wie massnahmen und Probearbeiten?
da die pleite Arbeitgeber sich darüber über wasser halten können
und seid dem der ESF die 1 euro Jobs nicht mehr fördert
naja muss dann ein ausgleich her ^^
 
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Gast
deren Problem ist wirklich das Grundgesetz der BRD
solang das noch dazwischen steht
werden die das in dieser form niemals durchbekommen
die haben nur die Möglichkeit nach §45 SGB3 massnahme bei einen Arbeitgeber durchzuführen
also das würden die kommunen schon in Anspruch nehmen aber auch da gelten noch grenzen

von daher sollte man sich keine sorgen machen ^^
man sollte sich erst sorgen machen wenn die EU anfängt das deutsche Grundgesetz auser kraft setzten zu lassen
dann erst würde die Möglichkeit der beschriebene Zwangsarbeit einzuführen

Als Maßnahme deklariert und mit ein paar geänderten Gesetzen rechtssicher gemacht - ich sehe da gar kein Problem. AGH & Co. sind schließlich auch nichts anderes.
 
E

ExitUser

Gast
Als Maßnahme deklariert und von ein paar geänderten Gesetzen rechtssicher gemacht - ich sehe da gar kein Problem. AGH & Co. sind schließlich auch nichts anderes.

so einfach ist das nicht
das wurde doch schon versucht und sind gescheitert dran
darum gabs die 1 euro Jobs
die sind zum grösten teil eingestampft worden da die Gelder nicht mehr fliesen vom ESF
auch da gabs regeln
algemeinütz und zusätzlich wettbewerbsneutral müssen die sein

das was man da fordert ist
Zwangsarbeit auf den ersten Arbeitsmarkt
das wurde schon versucht mit den 1 euro Jobs das durch zu boxen das man die regelungen abschaft wie oben benannt
sind die nicht mit durch gekommen

neu nun massnahme bei einen Arbeitgeber
diese dürfen auf den ersten Arbeitsmarkt statt finden sowie auch bei zeitarbeitsfirmen
auch da gibt's regelungen die gsetzlich verankert sind
auch wenn man von beiden die regelungen wegnimmt
verstossen die gegen das EU recht
gegen das GG der BRD brauch man nicht mehr drüber reden ^^

wie gesagt die haben es nicht so einfach
aber denoch versuchen die das immer wieder
was aber nix bringt solang das GG existiert
 
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ExitUser0090

Gast
Darf laut Urteilen aber nicht als Argument gelten für nicht zusätzliche Arbeiten.
Gibt es überhaupt irgendwie zusätzliche Arbeiten in einer modernen Gesellschaft? Muss nicht "alles" irgendwie und irgendwann gemacht werden? Vom Ehrenamt im Sportverein o. ä. vielleicht mal abgesehen.
 

Al Bandy

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Gibt es überhaupt irgendwie zusätzliche Arbeiten in einer modernen Gesellschaft? Muss nicht "alles" irgendwie und irgendwann gemacht werden? Vom Ehrenamt im Sportverein o. ä. vielleicht mal abgesehen.

Nun,was haben sie für ein Paket gewählt?
Hartz IV Standard Edition oder unsere Hartz IV Pro Edition.
Näheres über unsere Leistungen der verschiedenen Editionen, erfahren sie in ihrem Jobcenter.:rolleyes:
 
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