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hartz IV, ohne festen wohnsitz und anmeldung in deutschland

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silke26

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#1
hallo liebe leute, ich habe eine frage, bei der ihr mir vieleicht helfen könnt.

bin deutsche, habe längere zeit im ausland, südeuropa gejobbt, da ging es nicht mehr weiter. jetzt bin ich wieder in old germany und erstmal arbeitslos.

ich wohne im moment bei einer freundin, sei möchte aber nicht, das ich mich bei ihr anmelde, ist auch nur für kurze zeit möglich, dort zu wohnen.

ich komme schon einige monate bei verschiedenen leuten unter, habe aber keinen festen, angemeldeten wohnsitz.

kann ich mich trotzdem arbeitslos melden und hartz IV beantragen, oder ist ein fester, angemeldeter wohnsutz dazu bedingung.

wer kann mir da weiter helfen ?? vielen dank im voraus für eure ratschläge.

silke esser
 

Silvia V

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#2
Hallo Silke,


sicher kannst Du Dich arbeitslos melden und ALG II beantragen.
Dazu gehören auch die Kosten für eine angemessene Wohnung.
Denn Du willst doch sicher wieder einen festen Wohnsitz haben.

Gehe zu dem für Dich zuständigem Amt und beantrage die Leistungen.


Gruß
Silvia
 

silke26

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#3
hallo silvia, klar möchte ich wieder eine kleine wohnung, bin wie gesagt z. zt. bei einer bekannten in köln, möchte mir hier auch arbeit suchen.

also du meinst, dass ich mich dann auch in Köln arbeitslos melden kann ?, auch wenn ich noch nicht eine Wohnung habe, und nicht gemeldet bin ?

vielen dank auch für deine schnelle antwort.

silke
 

Silvia V

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#4
Hallo Silke,

wo bist Du denn laut Personalausweis gemeldet?


Gruß

Silvia
 

inisoz

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#5
Also, das geht ganz einfach. In der Stadt, in der man sich aufhält, muss man gemeldet sein (ohne festen Wohnsitz). Dann muss man sich über das Diakonische Werk o.a. eine Posterreichbarkeitsadresse besorgen. Mit dieser Adresse kann man sich dann beim Arbeitsamt arbeitslos melden. ;)
 
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#6
Hallo.

Ich habe über Google dieses Forum / Dieses Thema gefunden. Ich befinde mich in einer ähnlichen, sehr verzwickten Lage!

Zu meiner Lage:

- Befinde mich in Hessen, Wiesbaden. Dort bin ich übergangsweise bei der Familie meiner Freundin untergekommen. Ursprünglich wohnte ich in Nordrhein-Westfalen, Bedburg. Dort hat mein Vater ein Haus (Wird noch abbezahlt) . Meine Mutter ist 2007 verstorben, mein großer Bruder erwerbstätig.

- Bekomme noch Kindergeld

- Habe vor wenigen Wochen mein Fachabitur (Fachhochschulreife) in Verbindung mit einer schulischen Ausbildung zum staatlich geprüften Informationstechnischen Assistenten abgeschlossen.

- Habe keine negativen Shufa-Einträge oder Schulden.

- Besitze einen Führerschein.

-Hatte eigentlich vor, an die Games Academy (Frankfurt am Main) zu gehen, um dort Programmierung und Design zu studieren. Dazu ist es allerdings nicht gekommen, da sich sämtliche Finanzierungsmöglichkeiten (Privates Studium/private Universität) in Luft aufgelöst und sämtliche Ämter sich quer gestellt haben.

- Nun befinde ich mich in einer verzweifelten Lage, denn lange kann ich bei den Eltern meiner Freundin nicht bleiben, da dessen Vermieter sosnst eventuell Ärger macht (Zu viele personen in der Wohnung). Außerdem bewerbe/erkundige ich mich bei extrem vielen EDV-/IT- Dienstleistern im Gebiet Wiesbaden/Mainz, um Arbeit zu finden, bisher erfolglos.

Langsam aber sicher habe ich panische Angst, dass ich bald auf der Straße sitze. Ohne Wohnung, ohne Arbeit, ohne irgendwas...

Zurück zu meinem Vater kann ich nicht, da ich in Wiesbaden arbeiten/leben will UND ich kein gutes Verhältnis zu meinem Vater habe. (Sprich: Die Wohnsituation bei meinem vater ist unzumutbar!)

Ich habe eben einfach mal verzweifelt im Internet gesucht und dieses Forum gefunden. Nun antworte ich auf dieses Thema in der Hoffnung dass mir hier vielleicht Jemand helfen kann.

Da es enorm drängt und jede Sekunde zählt könnt ihr mich auch unter folgender Rufnummer erreichen: 01774063199 (Base.DE)

Ich hoffe, dass mir Jemand helfen kann...

Mit freundlichen Grüßen, Axel Heubeck
 

Faibel

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#7
hallo und herzlich willkommen hier im forum!

dieser thread ist fast sechs jahre alt - ich glaub kaum, dass da noch jemand drauf reagiert. mach doch für dein problem einen neuen, eigenen thread auf.

das dürfte sinnvoller sein.
 
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#8
Hallo.


- Befinde mich in Hessen, Wiesbaden. Dort bin ich übergangsweise bei der Familie meiner Freundin untergekommen. Ursprünglich wohnte ich in Nordrhein-Westfalen, Bedburg. Dort hat mein Vater ein Haus (Wird noch abbezahlt) .

Zurück zu meinem Vater kann ich nicht, da ich in Wiesbaden arbeiten/leben will UND ich kein gutes Verhältnis zu meinem Vater habe. (Sprich: Die Wohnsituation bei meinem vater ist unzumutbar!)
Geht nicht immer nach was man will, sondern meistens nach was man kann.
Und wenn es so schlimm ist musst du wohl die kröte schlucken und zu deinem Vater, ist immernoch besser als auf der Straße.
Bei deinem Vater hättest du wenigstens eine Basis von der aus du suchen kannst, auf der strasse hast du nichts.
 
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15 Mai 2007
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#10
Nein muss er nicht. Er sollte das lesen was weiter oben steht.
Ganz schlechte idee, wenn er erstmal ofw gemeldet ist, bekommt er keine Wohnung, kein Vermieter wird ihm eine geben. (man weiß ja schon wie schwer es für Hartz4 bezieher ist eine wohnung zu bekommen)
Und wenn die familie seiner freundin ihn rausschmeißt, kann er den Überlebenskampf auf der Strasse testen oder wie.
 
E

ExitUser

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#11
hallo zusammen,

hallo axel heubeck,

wie wäre es wenn du versuchen würdest eine kleine angemessene wohnung zu finden solange du noch bei der freundin unterkunft hast? mit der zusage gehst du dann auf das jobzenter und lässt dir den umzug genehmigen, genauso die kaution. hierzu allem stellst du dann noch einen antrag zwecks kostenübernahme und erstausstattung. die sache mit heim zu papa, geht eben nicht, brauchst auch nicht. im zweifel erbringst du eben den nachweis für die zerrüttung (jugendamt, dorfpfarrer.... *grad das hat bei mir letztens geklappt in einer optionskommune: ein schreiben des prot. dorfpfarrers über unmöglichkeit eines rückzuges eines U25 jährigen* :icon_klatsch:).

lass den tread ruhig da, dann wird er eben etwas "geschubst".

liebe grüße von barbara

hast du schon einen antrag auf ALG II gestellt?
 

AlterKämpe

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#12
..wenn er erstmal ofw gemeldet ist, bekommt er keine Wohnung, kein Vermieter wird ihm eine geben.
Hört sich nach Glaskugel an.

(man weiß ja schon wie schwer es für Hartz4 bezieher ist eine wohnung zu bekommen)
Ich weiss es zum Beispiel nicht. Ich kenne auch niemanden, der jemals ein schwerwiegendes Problem damit hatte. Dass man nicht im Penthouse an der Allee wohnen kann ist ja wohl klar, auch weiss ich nicht um die Wohnungssituation bei ihm am Platz..aber es gibt "Siedlungen" da bekommt man leichter was..ob man da nun wohnen will ist eine andere Sache..besser als zu jemandem zu gehen zu dem man nicht gehen will und definitiv einen Versuch wert.
 
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#13
Hört sich nach Glaskugel an.

Ich weiss es zum Beispiel nicht. Ich kenne auch niemanden, der jemals ein schwerwiegendes Problem damit hatte. Dass man nicht im Penthouse an der Allee wohnen kann ist ja wohl klar, auch weiss ich nicht um die Wohnungssituation bei ihm am Platz..aber es gibt "Siedlungen" da bekommt man leichter was..ob man da nun wohnen will ist eine andere Sache..besser als zu jemandem zu gehen zu dem man nicht gehen will und definitiv einen Versuch wert.
Das ist gquirllte Sch.. vom feinsten und das wießt du auch, man braucht ja hier nur lesen, dann weiss man das Wohnungsuche mit Hartz4 kein zuckerschlecken ist, wenn man einen Vermieter gefunden hat mauert das JC usw.
Es gibt zudem nicht genug Wohnungen die im bereich der KdU liegen.
Wenn er da bleiben will braucht er als erstes eine Wohnung, sonst kommt er in die Spirale Keine Wohnung -> keine Arbeit -> keine Wohnung -> ....
Wenn ihr ihm hier so einen Sch... erzählt dann solltet ihr ihm auch erzählen das die Aderessen die er für Postzustellung von Diakonie oä bekommt den Arbeitgebern bekannt sind und zur sofortigen Ablehnung führen
Wenn du Nachhilfe brauchst kann ich ja mal einen Bekannten fragen der das ganze durchgemacht hat, ob er mal herkommt und bei dir für Erleuchtung sorgt, damit du mal in der Realität ankommst.
 

AlterKämpe

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#14
Ja schon geschnallt, du und dein Bekannter sind jeweils repräsentativ, nur das zählt was du, er und Leute hier erlebt haben..schon klar, steht das auch im SGB? :biggrin: Zum Glück ist deine Realität nicht meine:biggrin:
 
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#15
Ja schon geschnallt, du und dein Bekannter sind jeweils repräsentativ, nur das zählt was du, er und Leute hier erlebt haben..schon klar, steht das auch im SGB? :biggrin: Zum Glück ist deine Realität nicht meine:biggrin:
In deinem SGB steht nur Schei... oder glaubst du das wird im positiven Sinne für die Leute umgesetzt ? Das Ganze SGB und der andere Lügenkram dient nur einem Zweck Verbrechen salonffähig zu machen ! Da werden täglich Verbrechen begangen, unglaubliche Verstöße gegen das GG und die Menschenrechte.
Und dann stellt sich die alte hin und labert andere wegen Menschenrechtsverletzungen voll, soll erstmal vor der eigenen Tür keheren
Deine Realität scheint eine Traumwelt zu sein
Wenn jemand obdachlos wird hilft ihm niemand das ist die Realität, oder meinst du es würden sonst soviele Obdachlose pfandflaschen sammeln oder betteln
Und komm mir jetzt nicht mit das wären alles Alkoholiker, die ich kennengelernt habe waren keine.
 
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#16
Hallo.

Tut mir leid, dass ich nicht früher antworten konnte, habe den ganzen Tag mit der verzweifelten Suche nach Arbeit verbracht...

Also, nur dass ich das jetzt nicht falsch verstehe:

Ich soll mir jetzt eine Wohnung suchen und sobald ich das OK vom Vermieter habe soll ich zum (Sozial-/Wohn- ?)-Amt gehen und dort die Kostenübernahme für die Wohnung sowie eventuell noch Geld für die Erstaustattung und evenmtuelle Renovierungen beantragen?

Bekomme ich ÜBERHAUPT ein OK von irgendeinem vermieter wenn ich zum Zeitpunkt der Anfrage noch keine Arbeit/Wohnung(feste Adresse) habe? Die schütteln doch dann eh bestimmt alle nur mit dem Kopf...

Außerdem: Wie viele m² / € stehen mir nun genau zu ?

Muss ich FALLS ein Vermieter mir sein OK gibt einen Bogen/Zettel/Wisch vom Vermieter mit zum Amt nehmen oder nur die Kontaktdaten des Vermieters angeben?

Tut mir leid wenn ich so viel frage aber ich bin total verunsichert und habe Angst... ich war noch nie in einer solchen Situation, die Zeit wird langsam knapp und ich kenne mich mit Ämtern und solchen Dingen KEIN BISSCHEN AUS. =(

Ich habe noch einige Adressen, an die ich morgen früh Bewerbungen schicken werde, außerdem einige Adressen bei denen ich noch anrufen muss, ob eine Festanstellung ÜBERHAUPT möglich ist.

Aber jetzt fällt mir gleich noch was ein: WENN ich jetzt tatsächlich Arbeit finden sollte kann ich ja nicht auf Anhieb 1500€ oder 1000€ Kaution für die Wohnung bezahlen (Die ich dann ja bestimmt eher bekäme, als ohne Arbeit). Kann man da irgendwie was machen? Kautionskasse (Kenne ich aus der TV-Werbung) oder Amt?

Und noch was: Wenn ich Arbeit finde muss ich nur dem Sozialamt melden, DASS ich Arbeit habe und KEIN Kindergeld mehr benötige, oder? Oder muss man da auch irgendwo hin oder irgendwas ausfüllen?

Oh man, ich habe so viele Fragen... und momentan kommt zur ständigen Angst auch totale Beschäftigungslosigkeit... ich bin 13 Jahre zur Schule gegangen und nun habe ich keinen geregelten Alltag mehr... das staucht mächtig und mir juckt es in den Fingern wenn ich daran denke endlich irgendwo zu arbeiten...

OH: Habe es total vergessen! DieFrettchen hat ja schon gesagt, dass ich bezüglich der Kaution und solchen Sachen zum jobcenter müsste. Aber wie zur Hölle soll ich jemals eine Zusage erhalten =(

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen...

Langsam aber sicher verliere ich den letzten Nerv...

Gruß, Axel
 
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#17
Hallo.

Ich hoffe dass noch Jemand dieses Thema verfolgt, denn ich verwzeifle langsam!

Ich habe in den letzten Tagen hunderte potentielle Wohnungen über den freien Markt gesucht/gefunden und bei EINIGEN tatsächlich einen Besichtigungstermin erhalten. Allerdings hat sich trotz positiver zusage einiger Vermieter dann doch NICHTS ergeben, weshalb ich nun wieder bei 0 stehe...

Dann habe ich nochmal einen Blick auf den Bogen geworfen, den ich vom Sozialamt bekommen habe (Bezüglich maximaler Wohnungsgröße, Preis pro m², usw). Auf einer Anlage dieses Bogens befinden sich einige "Wohnungsgesellschaften", mit denen das Sozialamt wohl häufiger zusammenarbeitet, wenn es darum geht Sozialwohnungen zu vergeben.

Nun, ich habe mich bei jeder dieser Gesellschaften in Wiesbaden gemeldet... einige heben NIE ab oder ich habe auf den AB gesprochen. Eine nette Dame sagte mir, wenn dessen Wohnungsgesellschaft mich vermitteln soll, bräuchte ich eine Registrierung vom Wohnamt, dass ich auch tatsächlich ein Sozialfall wäre, denn ohne Beleg DAFÜR könne sie nichts machen...

Verständlich, nur war ich bereits vor einiger Zeit bei der Wohnungsvermittlung / beim Wohnamt... Habe dort einen Antrag ausgefüllt, ein Nümmerchen gezogen und gewartet, doch dann schmetterte mich die Aussage der Frau hinter dem Schalter nieder...

Ich würde zwar eine Registrierung bekommen, jedoch würde MIR das nichts nützen, da ich kein Flüchtlich bin oder sonst was extrem dringendes...

Also, jetzt bin ich verwirrt... Die Frau von der Wohnungsvermittlung will, dass ich mir DORT eine Registrierung hole, wo man mir sagte, dass ich diese zwar bekäme, sie mir aber nichts nutzen würde?

Parallel zu diesem ganzen Quatsch habe ich natürlich immer im Hinterkopf, dass, wenn ich auf dem freien Markt eine Wohnung finde und dessen Vermieter gewillt ist die Wohnung an mich zu vermieten, ich zum JOBCENTER rennen muss, um denen diesen ausgefüllten Bogen vom Sozialamt vorzulegen.

Die Frau vom Jobcenter sagte sowas in der Art:

1. Wohnungen suchen (Freier Markt)
2. Vermieter-Zusage erhalten
3. Bogen ausfüllen
4. Daten des Vermieters/der Wohnung telefonisch durchgeben, dementsprechend bekomme ich einen Sachbearbeiter zugewiesen.
5. Dieser Sachbearbeiter prüft das Wohnungsangebot und sagt mir dann, ob ich die Wohnung bezahlt bekomme oder nicht.

Dabei gilt es doch lediglich, sich an die Vorgabe bezüglich max. m² (1 Person = max. 45m²) und max. Warmmiete (max. 60m² â 8,02€ = 481,20€) zu halten, oder liege ich da falsch?

Das Einzige, was mir demnach im Wege stehen könnte (vorrausgesetzt ich finde einen netten Vermieter !) ist, dass das Amt sagt, ich müsste wieder nach Hause zu meinem Vater...

So wie ich euch verstanden habe, kann ich jedoch die zerrüttete Wohnsituation/Familiensituation zu Hause durch den Dorfpfarrer (Kennt die gesamte Familie und die Zerrüttung der Famile sehr gut)
offiziell bestätigen lassen (Per Brief), oder?

Also, so wie ich das sehe (korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege !) habe ich zwei Möglichkeiten:

1. Ich suche eine Wohnung auf dem freien Markt und wenn ich eine gefunden habe renne ich zum jobcenter

2. Ich lasse mich auf dem Wohnamt / in der Wohnungsvermittlung "registrieren", auch wenn man mir sagt es sei sinnlos. Dann renne ich mit der Registrierung zu dieser Wohnungsgeselschaft und die vermittelt mir eine Wohnung...

Sehe ich das so richtig??

Eine dritte Möglichkeit gibt es wohl nicht, oder? Denn selbst wenn ich jetzt Arbeit finden sollte (Da hat sich übrigens auch noch nicht viel getan...) Kann ich die erste Miete und die Kaution nicht bezahlen.... springt da dann überhaupt noch das Amt ein?

Die sagen doch DANN hundert pro, dass ich ja Arbeit hätte und für mich selbst aufkommen muss oder??

Oder muss ich DANN Wohngeld beantragen? Denn soweit ich mittlerweile weis, ist Wohngeld als "Zuschuss" für arbeitende Menschen gedacht...

Und was ist dann mit der Kaution???

Oh mein Gott... ich drehe durch... ich weiss nicht mehr wo unten und oben ist...

Ich stecke total in der Klemme...

Zurück kann ich nicht, ich hätte ja nicht mal das Geld für die Bahnfahrt geschweigedenn Spritgeld oder sonstwas... Außerdem die Situation zu Hause... das geht nicht... das kann ich einfach nicht...

Und hierbleiben kann ich auch nicht... Ich liege der Familie meiner Freundin auf der Tasche und ich soll vor Allem RAUS aus der Wohnung, weil die Familie sonst Stress mit IHREM Vermieter bekommt...

Aber wo soll ich denn hin... Was soll ich nur machen :(

Kann mir bitte Jemand helfen ????

Wenn das nämlich so weiter geht dann kann ich mir auch gleich nen Strick besorgen...

Im Ernst, ich weiss nicht mehr was ich noch tun kann...
 
E

ExitUser

Gast
#19
Also, das geht ganz einfach. In der Stadt, in der man sich aufhält, muss man gemeldet sein (ohne festen Wohnsitz). Dann muss man sich über das Diakonische Werk o.a. eine Posterreichbarkeitsadresse besorgen. Mit dieser Adresse kann man sich dann beim Arbeitsamt arbeitslos melden. ;)

Postfach ist besser! Auserdem ist man erwerbslos, nicht arbeitslos.
Leistungsberechtigter geht auch. :wink:
 

workout

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#20
Kann irgend jemand einen zwingen zu Familienangehörigen zu ziehen,
wenn ja unter welchen Voraussetzungen?
(Volljährigkeit aller Beteiligten voraus gesetzt.)

MFG
 

Myri

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#21
Jein, man kann Dir natürlich maximal keine Miete zahlen und zwar dann wenn Du unter 25 bist und eine Genehmigung zum Auszug hätte eingeholt werden müssen und nicht eingeholt wurde. Dann kann Miete bei einem ungenemigten Umzug auch noch gedeckelt werden, Du erhältst nicht mehr als vorher, vielleicht wertest Du das auch als Zwang zu Familienangehörigen zu ziehen.

bye Myri
 

NeuKoelner

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#23
Den gemachten Rat, zur Erwerbslosenberatung bei der Diakonie zu gehen (wissentlich bietet der SKM dies teilweise auch an) kann ich dir aus eigener Erfahrung nahe legen. Die Richtwerte (maximale Kaltmiete, maximale m²) sind unterschiedlich geregelt.

Nachstehend möchte ich aus eigener Erfahrung sprechen. Wo ich vorher gewohnt habe, habe ich Alg II bekommen und mich seinerzeit wegen der Richtwerte bei den ARGEN in Bonn und Köln erkundigt. Dort meinte man ich müsse einen Umzug von meinem Leistungsträger (Job Center) genehmigen lassen, letzteres (mein Leistungssachbearbeiter meinte jedoch ich müsse dies nicht).

Nun ist´s so dass ich seit Anfang August in Köln bin. Ohne feste Wohnung, ohne Job.

Am ersten Tag bin ich zur Erwerbslosenberatung, hatte dort ein Gespräch, habe mich im Anschluss beim Meldeamt mit ohne festen Wohnsitz gemeldet, mir dann mit meinem Perso und dem Schreiben vom Amt welches bestätigt dass ich mich ohne festen Wohnsitz gemeldet habe, eine Posterreichbarkeitsadresse besorgt.

Dann bin ich zum Job Center, weil ich vorher ja Alg II bezogen hatte. Die haben mich zur Arbeitsagentur geschickt weil diese zuständig ist wenn man sich arbeitssuchend ohne Leistungsbezug meldet. Als ich dem Mitarbeiter mitteilte ich müsse zur Aussenstelle vom Job Center (habe mich vertan, war eine der Stadt) hat er mir ein Übergabeschreiben mitgegeben. Jetzt bin ich dann doch bzw. immer noch bei der Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet.

Wünsche dir viel Erfolg bei der Job- und Wohnungssuche. Es schadet nichts wenn du dich jetzt mal erkundigst ob´s vor Ort ein Second-Hand-Kaufhaus gibt. Würde deswegen mal bei der Diakonie nachfragen.
 
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