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Hartz IV: Langzeitarbeitslose werden oft sanktioniert

Bananenbieger

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#1

Albertt

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#2
Die Kommentare sind "herzallerliebst".

3. Leider ist das die Realität:
spon-facebook-10000181635 heute, 09:09 Uhr
Wir arbeiten eng mit der Vermittlung der ARGE zusammen. Die meisten ALG-2-Empfänger, die sich bewerben, tun dies nur, weil sie es sollen. Nach dem Gespräch kommen sie nicht wieder, da sie ja ihr "Soll" gegenüber der ARGE erfüllt haben. Erfolgsquote in 3 Jahre 0%. Ein Mitarbeiter teilte mir mit, dass 60-70% der ALG-2-Emfpänger gar nicht arbeiten wollen. Daher halte ich Kürzungen für unbedingt notwendig und wichtig!
http://fs2.directupload.net/images/150709/xmjinopu.gif Im Anschluss sieht auch er alles klarer!
 

#HIV#

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#4
Der Unternehmer scheint leider auch nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein. Wenn er beim Jobcenter nach Ware fragt, sollte ihm eigentlich klar sein, dass diese nur unter indirekter Androhung der Todesstrafe eine Bewerbung bei seinem Unternehmen abgeben und nicht weil die Menschen sich darum reißen bei ihm arbeiten zu dürfen.

Entweder ist der Typ naiv ohne Ende, oder er hat den Schuss noch nicht gehört. Solch dumme Menschen müssten sich eigentlich täglich bei der Tafel anstellen um nach einer Suppe betteln zu dürfen.

In den USA würde man sagen "you get what you pay for" und der wundert sich allen ernstes :D

Wer lange arbeitslos ist, muss häufig Einschnitte bei der staatlichen Leistung hinnehmen. 2014 büßten betroffene Hartz-IV-Empfänger im Schnitt 107 Euro durch Sanktionen ein.
Die einfachste Wahrscheinlichkeitsrechnung hätte bereits gereicht um festzustellen, dass jemand der im Schnitt länger im Leistungsbezug steht, einer höheren Gefahr ausgesetzt ist eine Sanktion zu kassieren, als jemand der nach 4 Wochen bereits wieder Arbeit findet.
 

TazD

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#5
Diese "Erkenntnis" des Spiegels ist in ungefähr so bahnbrechend wie die "Erkenntnis":
"Wer länger mit dem Auto fährt, verbraucht mehr Benzin"..... :icon_stop:
 

Neudenkender

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#6
Die einfachste Wahrscheinlichkeitsrechnung hätte bereits gereicht um festzustellen, dass jemand der im Schnitt länger im Leistungsbezug steht, einer höheren Gefahr ausgesetzt ist eine Sanktion zu kassieren, als jemand der nach 4 Wochen bereits wieder Arbeit findet.
Willst du mit deiner Aussage etwa die Qualitätsmedien kritisieren? Die holen, sich komplett aufgabenbewusst verhaltend, ihre Leserschaft nur dort ab, wo sie steht. Und immerhin studiert heutzutage schon jeder zweite Schulabgänger in unserer Büldungsrepublik!

Viel wichtiger fände ich, dass endlich mal über den Skandal berichtet wird, dass bei uns viele Menschen in höherem Alter sterben! Meinen Beobachtungen zufolge sind gerade Rentner/-innen davon überproportional betroffen. Das kann doch so nicht weitergehen! Das muss mal deutlich thematisiert werden!
 

HHPeterle

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#7
Hartz-IV-Bezieher büßen Milliarden ein

Der Staat setzt sich zum Ziel, Hartz-IV-Bezieher zu fördern - und zu fordern. Sanktionen sind häufig nicht vermeidbar. Dabei büßen die Betroffenen häufig schmerzlich hohe Summen ein. Der Verlust geht in die Milliarden. Jetzt will die Politik korrigieren.
Sanktionen gegen Säumer: Hartz-IV-Bezieher büßen Milliarden ein - n-tv.de

Wie war das noch mit dem höchstichterlich festgestellten Existenzminimum von 399,- Euro?
Ein Witz, wenn sanktioniert wird...
 
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