Hartz IV: Kommunen müssen Schulfahrten zahlen

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wolliohne

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Kinder von Hartz-IV-Empfängern sollen bei Klassenfahrten nicht benachteiligt werden.

Die Kommunen müssen künftig Klassenfahrten der Kinder von Hartz-IV-Empfängern komplett bezahlen. Das hat das Bundessozialgericht entschieden. Die Ausflüge seien gegenüber anderen Ausgaben bevorzugt, weil die Kindern nicht sozial ausgegrenzt werden sollten. [tagesschau.de]



Hartz IV: Kommunen müssen Schulfahrten zahlen - Nachrichten - WDR.de
 

Kaleika

Redaktion
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Es wird Zeit, dass diese Diffamierung beendet wurde!

Aber ob dann die gemeinsame Klassenfahrt (Abschlussfahrt) nach Rom oder Paris noch möglich sein wird?

Kaleika
 

wolliohne

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Urteil für Alleinstehende, Urteil für Asylbewerber

Keinen Erfolg hatte die Klage eines Arbeitslosen aus Baden-Württemberg gegen die Höhe der Hartz-IV-Regelleistung für Alleinstehende von derzeit monatlich 351 Euro plus Wohnkosten. Damit bestätigte das BSG seine Rechtsprechung von November 2006. Über die Leistung für Kinder hatten die obersten Sozialrichter dabei nicht zu entscheiden; das Hessische Landessozialgericht hatte diese kürzlich als unzureichend dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt.

Urteil für Asylbewerber


Mit einem weiteren Urteil bestätigte das BSG schließlich den Ausschluss von Asylbewerbern von den Hartz-IV-Leistungen. Die teilweise beschränkten Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz seien gerechtfertigt, um
wirtschaftliche Anreize zur Einreise oder zum Verbleib in Deutschland zu vermeiden.



Gerichtsurteile zu Hartz-IV - Klassenfahrten werden gezahlt - Politik - sueddeutsche.de
 
G

Gelöschtes Mitglied 9872

Gast
"Könnten die Eltern den Differenzbetrag zu den Gesamtkosten nicht aufbringen, so sei der Antrag insgesamt abzulehnen. Die Kläger beantragten sodann die Verurteilung des Beklagten zur vollen Kostenübernahme im vorläufigen Rechtsschutz vor dem Sozialgericht. Der Beklagte bewilligte daraufhin die beantragten Kosten in voller Höhe, allerdings als Darlehen. Mit ihrer Klage verfolgten die Kläger das Ziel, den Betrag in voller Höhe als Zuschuss zu erhalten und hatten vor dem Sozialgericht Erfolg. Das Sozialgericht hat entschieden, dass aus § 23 Abs 3 Satz 1 Nr 3 SGB II abgeleitet werden könne, dass der Gesetzgeber eine Pauschalierung der Kosten für mehrtägige Klassenfahrten nicht beabsichtigt habe. Die Leistungspflicht der Grundsicherungsträger solle vielmehr in Höhe der tatsächlich anfallenden Kosten für die Klassenfahrt bestehen.

Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass den Klägern die geltend gemachten Kosten für die Klassenfahrten in voller Höhe als Zuschuss zustanden. Es handelte sich hier jeweils um mehrtägige Klassenfahrten im Rahmen der schulrechtlichen Bestimmungen. Hinsichtlich der landesrechtlichen Bestimmungen des Berliner Schulrechts ist das Bundessozialgericht an die Auslegung des Landesrechts durch die Tatsacheninstanzen gebunden. Die Beteiligten haben im Übrigen nie in Zweifel gezogen, dass die beiden Klassenfahrten den schulrechtlichen Bestimmungen des Landes Berlin entsprachen. Das SGB II erlaubt es in § 23 Abs 3 Nr 3 SGB II dem Grundsicherungsträger nicht, für die Kosten der Klassenfahrten einen Höchstbetrag (etwa 400 Euro für Auslandsfahrten etc) festzusetzen. Wortlaut, systematische Stellung der Norm und Gesetzgebungsgeschichte lassen keinen anderen Schluss zu, als dass im Rahmen des SGB II die Kosten für Klassenfahrten in voller Höhe zu übernehmen sind. § 23 Abs 3 Nr 3 SGB II enthält anders als das SGB II an zahlreichen anderen Stellen keine Einschränkung der Höhe der Kostenübernahme durch das Kriterium der Angemessenheit. § 23 Abs 3 Sätze 4 und 5 SGB II erlauben ausdrücklich eine Pauschalierung der Kosten nur für die dort ausdrücklich genannten Bedarfe (Erstausstattung von Wohnungen etc). Für § 23 Abs 3 Nr 3 SGB II (Kosten für Klassenfahrten) ist hingegen keine Pauschalierungsmöglichkeit vorgesehen. Schließlich hat der Gesetzgeber der entsprechenden Vorschrift des § 31 SGB XII im Sozialhilferecht deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Klassenfahrten zur Vermeidung sozialer Ausgrenzung in voller Höhe zu tragen sind. Im Verhältnis zu anderen Leistungen des SGB II hat der Gesetzgeber mithin eine gewisse Privilegierung des sozialen Sachverhalts Klassenfahrt vorgenommen. Eine Korrektur ist jedoch nur dem Gesetzgeber selbst auch im Rahmen der schulrechtlichen Bestimmungen möglich.
Auszug aus dem Gesetz:

§ 23 Abs. 3 SGB II
(3) Leistungen für
1. Erstausstattungen für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten,
2. Erstausstattungen für Bekleidung und Erstausstattungen bei Schwangerschaft und Geburt sowie
3. mehrtägige Klassenfahrten im Rahmen der schulrechtlichen Bestimmungen
sind nicht von der Regelleistung umfasst. Sie werden gesondert erbracht. Die Leistungen nach Satz 1 werden auch erbracht, wenn Hilfebedürftige keine Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts einschließlich der angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung benötigen, den Bedarf nach Satz 1 jedoch aus eigenen Kräften und Mitteln nicht voll decken können. In diesem Falle kann das Einkommen berücksichtigt werden, das Hilfebedürftige innerhalb eines Zeitraumes von bis zu sechs Monaten nach Ablauf des Monats erwerben, in dem über die Leistung entschieden worden ist. Die Leistungen nach Satz 1 Nr. 1 und 2 können als Sachleistung oder Geldleistung, auch in Form von Pauschalbeträgen, erbracht werden. Bei der Bemessung der Pauschalbeträge sind geeignete Angaben über die erforderlichen Aufwendungen und nachvollziehbare Erfahrungswerte zu berücksichtigen."
 

Jenie

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oh oh.... Das hört sich an wie jeder hat ein Recht auf einen Kindergartenplatz... Soweit mir bekannt hat jede Komune einen gewissen Geldtopf zur verfügung. wenn er leer ist ist er leer und alle anderen haben das Nachsehen...

so passiert es hier auch mit den Schulbüchern. Der Topf war leer und viele Kinder hatten dann eben keine Bücher. Was war in der Not nun die Lösung? Man hat den Eltern die bezahlen hintenrum ein paar Euro mehr auf die Nase gedrückt, damit alle Kinder Bücher haben. Das wurde hier an der Schule gemacht unter grösstem Theater. Was auch verständlich ist.
Den die sehen wiederum nicht ein - warum sie (die zahlenden) nun mit drei Euro mehr für andere aufkommen müssen. Die Schule sowie die Lehrer erlebte ich in der diesjährigen Sitzung äusserst verzweifelt und hilflos. Letztlich hat es aber dann bei den Zahlenden eine einsehen und wird nun so praktiziert.

So und bei Klassenfahrten sehe ich genau dasselbe Problem nun aufkommen. Es gibt nur einen gewissen Topf und dann gibt es noch einen Spendentopf der Schule der jetzt schon viel einspringen musste. Was dann herauskommt wird die Sache sein, das mal wieder die Töpfe nicht reichen wie es jetzt schon oft der Fall ist, und letztlich bleiben doch die ärmsten zum Teil auf der Strecke. So langsam kocht mir immer mehr der Hut ich könnte Bausteine Kotzen ! Ehrlich.

Ich renne mir momentan mit unseren rüstigen Rentnern die hacken hier an der SChule ab, weil die Stadt noch nicht mal genug Gelder hat, reparaturen und weiteres nachzukommen. Wir reparieren hier alles in eigenregie, schaffen räume für die Freizeiten mit Spenden und Ehrenamtlichen Helfern und bekommen für all das was die -schule bräuchte mit ach und krach das Materialgeld gestellt. Leichtathletik und Geräteturnen findet im Sportunterricht kaum mehr statt, weil die Geräte nicht Sicher sind und zu alt. Geld für neue ist nicht da. Schwimmunterricht wurde hier bereits seit drei oder vier Jahren abgeschafft - weil kein Geld für die Schwimmbad Reparaturen da ist. Also Schwimmbad trocken gelegt fertig.

Und nun sollen die Komunen Geld für Klassenfahrten haben - wo es noch nicht mal für die Unterrichtsmaterialien und das nötigste mehr reicht???

Die machen es sich echt leicht. geben so einfach die Verantwortung ab und dann seht mal zu wie ihr klar kommt!
 

Ahasveru

Accountproblem bitte Admin informieren.
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Kommunen müssen Klassenfahrten voll bezahlen!

Kommunen müssen Klassenfahrten voll bezahlen

Müssen Kinder von Hartz-IV-Empfängern zu Hause bleiben, wenn ihre Mitschüler zur Klassenfahrt aufbrechen? Das Bundessozialgericht hat eindeutig geurteilt und einer Berliner Familie recht gegeben: Die Jobcenter tragen die Kosten - auch wenn die Reise weit, lang und teuer ist.


Zum Artikel:
 
E

ExitUser

Gast
Ehrlich gesagt, ich verstehe das ganze Gezerre nicht. Im Gesetz steht, dass mehrtägige Klassenfahrten bezahlt werden - Basta!
Da gibt es im SGB II ausnahmsweise mal einen Paragraphen, der so eindeutig ist, wie er nicht eindeutiger sein kann. Aber die Hartz IV-Behörden interessierte das nicht im Geringsten.
 

Eierbecher

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Sinnvoller wäre es aber wenn die Klassenfahrten in der näheren Umgebung stattfinden würden.

Die Kosten würden deutlich geringer ausfallen.
Das ist doch auch für Nicht-Hartz4-Empfänger vorteilhaft.

Es muß ja nicht immer ins Ausland gehen, oder nach Berlin. :icon_pause:
 

Ahasveru

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Hallo, :)

Zitat von waterfall

Die Frage ist doch, muss das wirklich sein? Rom oder Paris?
Nein, das muss auf keinen Fall so sein, Fakt ist es aber, das es so mit den Klassenfahrten ins Ausland praktiziert wird. Und da das so ist, darf es einfach nicht sein, das Kinder von Hartz IV Empfängern benachteiligt werden, einfach, weil sie sich ohne Hilfe eine Klassenfahrt nicht leisten können.

Und es gibt auch Diskussionen darüber, ob Klassenfahrten ins Ausland sinnvoll sind oder nicht. Im Folgenden mal ein Artikel dazu, zwar ein paar Monate alt, aber eben immer noch aktuell:

Almosen für die Klassenfahrt:

Viele Eltern können sich Klassenfahrten für ihre Kinder nicht mehr leisten: Die Schüler bewegen sich in einer Welt zwischen Freizeitpark und Hartz IV.

Zum Artikel:


 

wolverine

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Die Frage ist doch, muss das wirklich sein? Rom oder Paris?

Diese Frage stellt ich mir auch, solang bis mein Kind auf das Gym kam.
Jedoch die fortschreitende Integration der europäischen Völker und Kulturen im Sinne der Bildung des „europäischen Hauses“ schreitet voran. Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern die Teilhabe an diesem Prozess bewusst miterleben lassen und ihre Persönlichkeitsentwicklung zu Europabürgern fördern. Die mehrsprachige Lebenswelt ist für viele Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, bereits Alltagsrealität. Auf privaten Reisen, bei Austausch- und Studienfahrten ins europäische Ausland stellen Schüler und Schülerinnen ihre Sprachkenntnisse unter Beweis und erfahren und erleben kulturelle Vielfalt.

Dafür wurde die europäische Woche (Monul) konstruiert, was bedeutet, die Kinder erleben die EU(Brüssel) in den eigenen Schulräumen.

Ländervertreter (Schüler) vieler Länder, bringen ihren Mitschülern ihr Land kulturell und politisch näher. Die ganze Woche wird sich nur engl unterhalten, womit erreicht wurde ,dass schon durch die Sprache ein Zusammenrücken entstand.
Es wäre schwer vermittelbar warum nun deutsche Kinder am ausländischen Monul etc nicht teilnehmen sollten.

So gibt es noch vielerlei schulische Organisationen die ins Ausland führen, sollen unsere Kinder dabei aussen vor bleiben?
 

Jenie

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Diese Frage stellt ich mir auch, solang bis mein Kind auf das Gym kam.
Jedoch die fortschreitende Integration der europäischen Völker und Kulturen im Sinne der Bildung des „europäischen Hauses“ schreitet voran. Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern die Teilhabe an diesem Prozess bewusst miterleben lassen und ihre Persönlichkeitsentwicklung zu Europabürgern fördern. Die mehrsprachige Lebenswelt ist für viele Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, bereits Alltagsrealität. Auf privaten Reisen, bei Austausch- und Studienfahrten ins europäische Ausland stellen Schüler und Schülerinnen ihre Sprachkenntnisse unter Beweis und erfahren und erleben kulturelle Vielfalt.

Dafür wurde die europäische Woche (Monul) konstruiert, was bedeutet, die Kinder erleben die EU(Brüssel) in den eigenen Schulräumen.

Ländervertreter (Schüler) vieler Länder, bringen ihren Mitschülern ihr Land kulturell und politisch näher. Die ganze Woche wird sich nur engl unterhalten, womit erreicht wurde ,dass schon durch die Sprache ein Zusammenrücken entstand.
Es wäre schwer vermittelbar warum nun deutsche Kinder am ausländischen Monul etc nicht teilnehmen sollten.

So gibt es noch vielerlei schulische Organisationen die ins Ausland führen, sollen unsere Kinder dabei aussen vor bleiben?


Wunderbar.. Hört sich toll an. Im Grunde eine gute Sache - aber!

Früher hat man sich die Welt selbst ein wenig angesehen nachdem man in einem Alter war junges Erwachsenenlebens und sich das auch weitgehenst selbst finanziert.
Wer wollte die Globalisierung?
wer will ein vereintes EU?
Wer möchte die Völker weltweit zu Multikultis zusammenwürfeln?

Also ich habe nicht hier geschrien.
Dann sollen diejenigen die das gegen Volkes stimme so wollten auch die Kulturelle und Persönliche nun uns auferlegte Förderung auch bezahlen.
Im Gymnasien müssen Eltern ab Einschulung der 5 Klasse Sparen damit ihre Sprößlinge am ende ein Jahr Weltreise machen können die über 10 000 Euro kostet! Also bitteschön die Kirche sollte man schon im dorf lassen.
Es gab schon immer Möglichkeiten in Form von Schüleraustausch seine Sprache zu erproben und Kultur zu erleben. Also es geht auch billiger und anderst.

Elitäres Hoheitsgehabe ist das sonst nichts. Auch müssen Klassenfahrten nicht unbedingt in Wirtschaftlich schlechten Zeiten und die haben wir nun einmal in derart teuren Reisen ausarten, nur um deren Multikulti gekuschel zu unterstützen. Ich habe im Grunde nichts gegen Mulitkulturell - den ich selber bin extrem Multikulurell aufgewachsen. Aber bitte nicht auf kosten und SChultern in solchen Zeiten der Schwächsten - noch der Armen Städte die eh nicht genug Gelder mehr haben usw...
 

waterfall

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Ich bin eher der Meinung von Jenie und vor allem bin ich der Meinung, dass den Kindern erst einmal Deutschland gezeigt werden sollte, bevor sie sich mit anderen Kulturen befassen oder später befassen müssen.
Meiner Meinung nach fängt auch da schon die Verwöhnung an.
Bei mir gibt es auch ums Verrecken keinen Fernseher im Kinderzimmer.
Was denkt eigentlich ein Kind später, dass keinen Arbeitsplatz findet und nicht mehr ins Ausland fahren kann? Das muss doch zwangsläufig denken, dass sich Leistung nicht lohnt.

Mit meinen Aussagen will ich natürlich nicht gegen die Übernahme von Klassenfahrten für Hartz-Empfänger sprechen. Ich finde nur, dass viele Schulen maßlos übertreiben. Sie tragen auch dazu bei, dass vielen Kindern in ihrer Kinder und Jugendzeit inzwischen nur noch das Beste und Teuerste gut genug ist und wenn sie älter sind, kommt für viele das böse Erwachen bei einem Niedriglohnjob oder gar keiner Lehrstelle und Arbeit.
Das ist nicht gerade motivierend, Leistung zu bringen.
 

wolverine

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Vielleicht sollten wir nicht immer auf dem Stand bleiben wo wir waren, was wir kennen, sondern einfach auch einmal akzeptieren, dass von unseren Kindern später auch mehr verlangt wird, wenn es nicht unbedingt Haare schneiden, verkaufen , kassieren soll.
Dei einzige Chance die wir unseren Kindern beiten können, ist lernen, lernen , lernen!
Ein Kind, z.B das ein Auslandpraktikum vorweisen kann, oder 1 Jahr Auslanderfahrung überhaupt, hat wohl eher die Möglichkeit einer Einstellung als ein Kind, dass zwar in Heimatkunde gut ist, jedoch nicht einmal die Nase vor die Tür gesteckt hat.
Natürlich muss ich als Mutter rumkrebsen um meinem Kind das zu ermöglichen was die Schule erwartet(ich werde das Systhem nicht ändern udn drüber meckern hilft auch nicht weiter), jedoch und da stellt sich mir niemals die Frage ob auch gespart werden kann, werde ich alles dafür tun dass mein Kind durch die Schule vorwärts kommt, denn HartzIV beerben kann wohl auch nicht im Sinne des Erfinders sein!
 

waterfall

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Es geht aber um Klassenfahrten und nicht um Praktika im Ausland oder Schüleraustausch. Dagegen hat doch kein Mensch etwas. :eek:

Auf dem letzten Stand bleiben und Kinder verwöhnen, sind zwei verschieden Paar Schuhe.
Ich war regelmäßig mit den Eltern im Ausland und für DDR-Verhältnisse waren wir reich, aber meine Eltern kauften mir dennoch nicht alles, was in war.

Die meisten Eltern tun alles für ihre Kinder, sparen sich alles vom Munde ab, aber es gibt auch Grenzen!
 

wolverine

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Ich bin eher der Meinung von Jenie und vor allem bin ich der Meinung, dass den Kindern erst einmal Deutschland gezeigt werden sollte, bevor sie sich mit anderen Kulturen befassen oder später befassen müssen.
Meiner Meinung nach fängt auch da schon die Verwöhnung an.
Bei mir gibt es auch ums Verrecken keinen Fernseher im Kinderzimmer.
Was denkt eigentlich ein Kind später, dass keinen Arbeitsplatz findet und nicht mehr ins Ausland fahren kann? Das muss doch zwangsläufig denken, dass sich Leistung nicht lohnt.

Mit meinen Aussagen will ich natürlich nicht gegen die Übernahme von Klassenfahrten für Hartz-Empfänger sprechen. Ich finde nur, dass viele Schulen maßlos übertreiben. Sie tragen auch dazu bei, dass vielen Kindern in ihrer Kinder und Jugendzeit inzwischen nur noch das Beste und Teuerste gut genug ist und wenn sie älter sind, kommt für viele das böse Erwachen bei einem Niedriglohnjob oder gar keiner Lehrstelle und Arbeit.
Das ist nicht gerade motivierend, Leistung zu bringen.


Vielleicht sollte unsere Vorsorge, Erziehung dahingehend gerichtet sein, dass unsere Kinder nicht in einem Niedriglohnjob arbeiten müssen. Sich heute schon darauf einstellen das unsere Kinder es nicht einmal besser haben sollen, dagegen wehrt sich innerlich alles bei mir . Deshalb ist Bildung, auch Allgemeinbildung wichtig, das A&O!
 

wolverine

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Es geht aber um Klassenfahrten und nicht um Praktika im Ausland oder Schüleraustausch. Dagegen hat doch kein Mensch etwas. :eek:


waterfall

Wenn man schon gegen ausländische Klassenfahrten ist, dann erwarte ich nicht, dass auf einmal ein ausländisches Praktikum in Auge gefasst wird, darum ging es mir. Weltoffenheit wird doch wohl nicht gefördert wenn kinder gerade einmal nur vor die Tür geguckt haben!
Kinder müsse zu allem herangeführt werden, so dachte ich bisher.Wenn sie groß sind, naja was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!
 

waterfall

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Sich heute schon darauf einstellen das unsere Kinder es nicht einmal besser haben sollen, dagegen wehrt sich innerlich alles bei mir .

Habe ich nicht behauptet. Bildung hilft leider auch nicht immer. Trotzdem werde ich meinem Kind das vorgaukeln müssen, weil die ohne Bildung es noch schlechter haben.
 

waterfall

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waterfall

Wenn man schon gegen ausländische Klassenfahrten ist, dann erwarte ich nicht, dass auf einmal ein ausländisches Praktikum in Auge gefasst wird, darum ging es mir.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen ausländischen Klassenfahrten, sondern nur gegen -ausschließlich- ausländische Klassenfahrten.


Weltoffenheit wird doch wohl nicht gefördert wenn kinder gerade einmal nur vor die Tür geguckt haben!
Kinder müsse zu allem herangeführt werden, so dachte ich bisher.Wenn sie groß sind, naja was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!
Das ist Unsinn. Kinder können sich auch später im Ausland umsehen, zum Beispiel bei Praktika oder Schüleraustausch. Ich finde, die Schulen könnten ruhig mal einen Schritt zurück gehen, was die Ausgaben betrifft, schließlich gehts uns allen nicht mehr so gut wie vor Jahren noch.
Kinder werden nicht nur zu Hause erzogen. Die Schule trägt auch Verantwortung.
 

wolverine

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Das ist Unsinn. Kinder können sich auch später im Ausland umsehen, zum Beispiel bei Praktika oder Schüleraustausch.


@ und wer finanziert ihnen das?

Ich finde, die Schulen könnten ruhig mal einen Schritt zurück gehen, was die Ausgaben betrifft, schließlich gehts uns allen nicht mehr so gut wie vor Jahren noch.

@richtig Mrd für Banken sind besser angelegt!:icon_neutral:


Kinder werden nicht nur zu Hause erzogen.


@jedoch der Grundstock wird dort gelegt


Die Schule trägt auch Verantwortung.

@ natürlich, sowie die Eltern, denn die waren es die sich für ein Kind entschieden haben!

Allzu oft bekommen H4 Empfänger noch immer mehr Kinder, das obwohl gerade sie wissen was es bedeutet.
Also Verantwortung schön erst einmal bei sich selbst einfordern!
 

waterfall

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@richtig Mrd für Banken sind besser angelegt!
Bezüglich der Schulen hast du mich falsch verstanden bzw. ich hatte mich falsch ausgedrückt. Ich meinte, dass die Schule sich bei der Ausgabeerwartung an die Eltern mäßigen könnte.

Und was den Rest betrifft. Jeder kann nach einem Jahr arbeitslos werden und in Hartz4 fallen und trotzdem darf man ihnen das Kinderbekommen nicht verbieten, wenn Gutbetuchte zu faul sind und keine wollen.
Die meisten Eltern sind verantwortungsbewusst. Mir platzt gleich der Kragen. :icon_neutral:

Wieviel Hartz4-Empfänger werden denn im laufenden Bezug schwanger?Aufstocker natürlich ausgenommen.
 

waterfall

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Durchaus möglich, wenn das Amt jede Höhe zahlen muss. Vielleicht gehts dann für mein Kind demnächst in die USA und Lehrer können immer mehr verlangen, weil das Amt ja zahlt. :eek:
 

biddy

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Ich kenne keinen einzigen Lehrer, der "verlangt" - die Vorschläge, wohin es gehen könnte, werden in der Regel gemeinsam mit Lehrer und Eltern gesammelt und dann wird abgestimmt. So ist es mir jedenfalls nach insgesamt fünf Klassenfahrten bisher bekannt.

Ich kenne außerdem auch nur Lehrer, die die Klassenfahrten aus eigener Tasche bezahlen (müssen). :icon_wink:
 
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