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Hartz IV: Kaufkraftverlust seit 2003 bei 5%

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RobertKS

Elo-User/in

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#1
Hallo zusammen,

hab gerade eine Meldung gefunden, die von Interesse - nicht nur für Hartz IV´ler - sein dürfte:

PARITÄTISCHER kritisiert Ministeriumsbericht: Müntefering nimmt Armut billigend in Kauf

Mit völligem Unverständnis reagierte der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband auf ein Gutachten des Bundesarbeitsministeriums, wonach für eine Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze an die allgemeine Preisentwicklung kein Bedarf gesehen wird. Der Verband legte eine eigene Expertise vor, wonach der Kaufkraftverlust seit 2003 schon jetzt 5% beträgt. Der PARITÄTISCHE fordert den Arbeitsminister auf, sich einer Anpassung der Regelsätze anhand der Preissteigerungsraten nicht weiter zu verschließen.
weiterlesen kann man das hier: http://www.der-paritaetische.de/index.php?id=245&tx_ttnews[tt_news]=857&tx_ttnews[backPid]=76&cHash=60b980fc20]

Hier passend dazu die Expertise des Verbandes:
Expertise des Parit. Wohlfahrtsverbands

Also ich finde die Anpassung ist mehr als nötig, oder?

Gruß Robert :wink:
 
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#2
Leider mehr

Die Preissteigerungen des letzten Jahres betragen im Bereich eines ALG II Kunden relevanten Warenkorbes schon mehr als 5 %. Die Preissenkungen bei Computern, SUV, Telekommunikation und Fernreisen kommen bei Sozialkleistungsempfängern nicht an.
 

Borgi

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#3
Das nennt man nicht Aufschwung, sondern dabei handelt es sich um eine Inflation.
Die wandelnde Knopfleiste an der Spitze unserer Volksverachter hat Physik und nicht Politikik oder Wirtschaft studiert, denn sonst wüsste sie das!
 

X-med

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#4
Die Preissteigerungen des letzten Jahres betragen im Bereich eines ALG II Kunden relevanten Warenkorbes schon mehr als 5 %. Die Preissenkungen bei Computern, SUV, Telekommunikation und Fernreisen kommen bei Sozialkleistungsempfängern nicht an.
absolut, mein billigeinkaufskorb hat sich eher um 30% verteuert.
es müsste einen speziellen warenkorb geben,
der vor allem preissteigerungen im unteren segment berücksichtigt.


.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Das Übel an solchen Zahlen ist ja der Durchschnittsfaktor. Die "gefühlte" Inflation, also die Preissteigerungen an den alltäglichen notwendigen Produkten, liegt um ein Vielfaches höher.
Hartzler haben nicht die Möglichkeit, den Durchschnittswert für sich durch den Kauf billiger gewordener Luxusgüter zu senken, so bleiben sie denn auf dem weitaus höheren Wert sitzen - Luxusgüter sind auch gar nicht im Regelsatz drin, oder (dumme Frage, aber was ich da schon alles als "ist im Regelsatz drin" gehört habe, spottet jeder Beschreibung)?
Da triffts X-med mit den 30 % im letzten Jahr recht gut.

Ich merke es immer deutlicher: das Geld reicht hinten und vorne nicht mehr, ich kriege die Kinder nur noch (billigst) satt, wenn ich auf immer mehr existentiell wichtige andere Dinge für sie und mich verzichte.

Kaufkraftverlust für arme Menschen: 30-40%, das käme der Sache schon näher.

Viele Grüße,
angel
 
E

ExitUser

Gast
#6
Man lernt mit dem Hunger umzugehen. Ich habe seit einschließlich Freitag gerade einmal einen Teller Nudeln gegessen.
 

X-med

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#7
Man lernt mit dem Hunger umzugehen. Ich habe seit einschließlich Freitag gerade einmal einen Teller Nudeln gegessen.
geld alle, oder haste dich ans nichtessen schon so gewöhnt?

.
 

ethos07

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#8
Man lernt mit dem Hunger umzugehen. Ich habe seit einschließlich Freitag gerade einmal einen Teller Nudeln gegessen.
NEINNNNN. Das ist deutlich zu wenig. Wir haben heute Montag- auf Dienstagnacht. Wenn du so weitermachst, stirbst.

Warum isst du nicht? Geld gesperrt? Magenkrank? Totaldepression?
Frage ist ernst gemeint.
 

ofra

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#9
Die Preissteigerungen des letzten Jahres betragen im Bereich eines ALG II Kunden relevanten Warenkorbes schon mehr als 5 %. Die Preissenkungen bei Computern, SUV, Telekommunikation und Fernreisen kommen bei Sozialkleistungsempfängern nicht an.
das mit den fernreisen sollte man sich doch nochmal durch den kopf gehen lassen ...
 
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