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HARTZ IV Initiative wirft Stadt Wiesbaden ein "Aussondern" von Menschen vor

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#1
"Ein-Euro-Jobs führen aufs Abstellgleis" HARTZ IV Initiative wirft Stadt Wiesbaden ein "Aussondern" von Menschen vor

KASTEL/KOSTHEIM/AMÖNEBURG. Keinen ungeteilten Beifall findet das System der Armuts- und Arbeitsverwaltung der Stadt. Die These, dass es aus Hartz IV kein Entrinnen gebe, sei aber falsch, sagte Sozialamtsleiter Franz Betz.
Rund 30 000 Menschen in 14600 Haushalten lebten von Leistungen nach Sozialgesetzbuch 2. Das sei jeder Zehnte. Dies Zahl sei weitgehend konstant, doch die Fluktuation sei hoch. 6000 Haushalte im Jahr fielen wie bei einem Kommen und Gehen aus Hartz IV heraus oder kämen neu hinzu.

Die Stadt rechne damit, dass die Zahl durch Entlassungen in der Industrie in den nächsten Monaten steige. Dann könne man sich ausrechnen, dass die Betroffenen über kurz oder lang am Sozialamt landeten.

Falscher Begriff

Rund 14 500 Menschen, die von Hartz IV lebten, befänden sich in Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekten. 3000 von ihnen hätten befristete Ein-Euro-Jobs. Nicht jeder erhalte diese Arbeitsgelegenheit. Der Begriff ein Euro-Job sei falsch gewählt, weil es sich um ein Zusatzentgelt zu den Regelleistungen handele. Solche Arbeitsgelegenheiten würden nur nach eingehender Prüfung an Menschen vergeben, die durch lange Arbeitslosigkeit aus dem Takt geraten seien. Sie empfänden es als Fortschritt, den Arbeitsrhythmus wieder einzuüben.

Beim Aufbau von Ein-Euro-Jobs könne die Stadt auf Erfolge verweisen: "Sie haben die Wirkung, die wir erreichen wollen", sagte Betz. Es liege in öffentlichem Interesse liege, Geringqualifizierten ohne Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu bieten.

Ansgar Robel von der Wiesbadener Initiative für mehr Gerechtigkeit distanzierte sich von dieser Sichtweise. Ein-Euro-Jobs führten aufs Abstellgleis. Menschen, die in dieser Sackgasse steckten, müssten herausgeholt werden. In der Domäne Mechthildshausen sei dies der Initiative in einem Fall gelungen. Das System der kommunalen Arbeits- und Arbeitsverwaltung baue auf der Aussonderung von Arbeitslosen in drei Gruppen. "Dieses System bekämpfen wir", sagte Ansgar Robel. Menschen dürften nicht selektiert oder gar von der Gesellschaft abgeschrieben werden.
Main Rheiner · "Ein-Euro-Jobs führen aufs Abstellgleis" - HARTZ IV Initiative wirft Stadt Wiesbaden ein "Aussondern" von Menschen vor


scheinen die zu sein:

Initiative für soziale Gerechtigkeit e.V. Wiesbaden


kennt die jemand?
 

ladydi12

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#3
Hallo Sancho,

der Verein stellt sich hier selber vor. Das, was die machen, geht ungefähr in die selbe Richtung, die das Elo-Forum auch vertritt und daher könnte man den Verein hier mal im Forum bekannter machen, beispielsweise im Unterforum Suche/Biete Begleitung zur ARGE, Raum Wiesbaden.
Die Beweise über deren Tätigkeiten finden sich hier und hier zum Nachlesen und sich selber ein Bild machen.

meint ladydi12
 
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#4
Das Musterschreiben gegen Ein-Euro-Jobs finde ich süß. :icon_smile:

@LadyDi

jo, die treten für die gleichen Ziele ein.
 

ladydi12

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#5
Hallo @all, hallo liebe Mods,

das Anschreiben könnte man doch sicher mal hier im Forum verlinken oder nicht?:icon_kinn: Was meint ihr dazu? Ich jedenfalls finde das Teil ebenfalls nicht schlecht, ebenso die Idee mit dem Null-Euro-Ticket..:icon_daumen:

meint ladydi12

Das Musterschreiben gegen Ein-Euro-Jobs finde ich süß. :icon_smile:

@LadyDi

jo, die treten für die gleichen Ziele ein.
 
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