Hartz IV Immer mehr Arbeitslosengeld-Empfänger stocken auf

gila

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:eek: Huch ... na sowas ... und darüber ist man doch nicht wirklich "erstaunt"?
 

Paolo_Pinkel

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:eek: Huch ... na sowas ... und darüber ist man doch nicht wirklich "erstaunt"?
Scheinbar. Knapp 8 Jahre nach Einführung von ALG II wundert man sich doch tatsächlich darüber, dass ein Niedriglohnsektor mit niedrigen Einkommen auf Dauer auch einen geringen Anspruch auf ALG I erzeugt, der durch ALG II aufgestockt werden muss. Im Prinzip wird hier der Steuerzahler 2 x abkassiert. 1 x subventioniert er einen AG, der entweder am Markt nichts mehr zu suchen hat oder faire Löhne nicht zahlen will und 1 x die Ursache dessen, wenn AN arbeitslos werden. Juppi! Aber Hauptsache alle haben Arbeit:icon_neutral:
 

gila

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Jetzt erzähl aber nur nicht noch, dieser Abstieg des niederen arbeitenden Volkes wäre nicht etwa GEWOLLT :icon_twisted:
War sicher nur ein Versehen ... Fehlkalkulation ... von "Wirtschaftsfachleuten" und hochbezahlten Regierenden :icon_party:
 

Paolo_Pinkel

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Jetzt erzähl aber nur nicht noch, dieser Abstieg des niederen arbeitenden Volkes wäre nicht etwa GEWOLLT :icon_twisted:
War sicher nur ein Versehen ... Fehlkalkulation ... von "Wirtschaftsfachleuten" und hochbezahlten Regierenden :icon_party:
Niemand hat die Absicht einen Teil der Bevölkerung in Armut zu schicken, um sie auf dem Alter der deutschen Wirtschaft zu opfern:icon_party:
 

gila

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Niemand hat die Absicht einen Teil der Bevölkerung in Armut zu schicken, um sie auf dem Alter der deutschen Wirtschaft zu opfern:icon_party:
HA - DER ist gut! :biggrin:

Ich werde gleich heute wieder den nächsten "Erfahrungsabschnitt" meines Lebens einleiten und mich selbst wieder bei den "Bundesagenten" nach längerem "Genesungsabschnitt" zur "gefälligen weiteren Verwendung" dem gut bestückten Arbeitsmarkt ü50 zur vollsten Verfügung stellen.
Es werden die letzten Monate sein eines ALGI-Anspruches, der knapp über der Bedürftigkeit liegt. Dann kommt die "Belohnungsphase", in der man die nächste Lebenserfahrung machen "darf": Altersarmut. :icon_daumen:

Ich finde, das HAT doch was - wie langweilig wäre ein sozial abgesichertes gemütliches "Verenden" :icon_twisted:
 

Paolo_Pinkel

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[...]

Ich finde, das HAT doch was - wie langweilig wäre ein sozial abgesichertes gemütliches "Verenden" :icon_twisted:
Das sieht man an den verbeamteten, wovon ein Großteil an Depressionen leidet und deshalb der Krankenstand so hoch ist.
 

gila

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WEN juckt denn das wirklich?
Ich lass mich gleich mal überraschen, ob die Schikane, die in die Krankheit geführt hat, wieder aufgenommen wird.
Vielleicht hat man demnächst ja auch so ne nette "AGH" für mich?
(Arbeit Gleich Heiterkeit) :icon_twisted: BEKANNT? Déja-vu?

Ich hatte mal im Kopf, ein Buch zu schreiben. Titel: FdH :icon_smile:
zu Deutsch: Fröhlich durch Hartz ... :icon_lol:

Vielleicht gibt es aber doch ein anderes ... der Titel könnte sein:
Verwendung statt Verendung :icon_lol:
 

Hartzeola

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BA-Vize: Selbst bei Mindestlohn nicht weniger Hartz-IV-Aufstocker

Berlin (AFP) Ein Mindestlohn würde nach Ansicht des Vizechefs der Bundesagentur für Arbeit (BA), Heinrich Alt, nicht die Zahl der Menschen verringern, die zusätzlich zu ihrem Einkommen noch staatliche Leistungen benötigen. "Selbst bei einem Mindestlohn hätten wir nicht weniger Aufstocker", sagte Alt der "Rheinischen Post" vom Samstag. In einer Lohn-Untergrenze sehe er außerdem kein Hindernis für Langzeit-Arbeitslose, wieder in Arbeit zu kommen: "Ich gehe nicht davon aus, dass ein Mindestlohn Arbeitslosen den Zugang zum Arbeitsmarkt erschwert", sagte Alt.
Deutschland: BA-Vize: Selbst bei Mindestlohn nicht weniger Hartz-IV-Aufstocker | News | ZEIT ONLINE
 

Kleeblatt

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Eine Bekannte erhielt zuletzt einen Stundenlohn von 16,21 €.
Allerdings wurde ihr Arbeitsvertrag vom AG von bisher 40 Stunden auf offiziell 25 Stunden die Woche gekürzt.
Das sie trotzdem jede Woche Überstunden schieben muß´te - so zwischen 5-7 - war völlig normal. Diese Überstunden ließ sie sich auch immer auszahlen, - also nicht in "Freizeit" vergüten.

So weit so gut. Als ALG I erhält sie nun sagenhafte 704,26 €.
Damit kann sie die bescheidene Miete von 352,- € zahlen und hat dieselbe Summe dann noch für alle Rechnungen und den eigenen Ernährungs.- und Medibedarf. Da sie noch ein altes Auto hat (16 Jahre alt) und dies auch benötigt, kann man sich den Balanceakt jeden Monat vorstellen.

Wie auch immer, - ich möchte hiermit nur aufzeigen das man heutzutage weder schlecht bezahlt sein muß im vorherigen Arbeitsverhältnis noch zu wenige Stunden haben muß, - ganz im Gegenteil.
Selbst bei sehr guter Bezahlung und ausreichend Stunden (vom AG so gewollt) sitzt man bei ALG I mächtig finanziell in der Sch...

KÖNNTE es sein das der anzurechnende Prozentsatz beim ALG I zu niedrig liegt ?
Denn als Krankengeld erhielt sie monatelang etwas über 1000,- €.
 

arbeitslos in holland

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in den NL hatte ich ungefähr ein monatssalär von ca 1300-1400€ netto. daraus errechnete sich ein arbeitslosengeldanspruch von(in den ersten drei monaten)1030€, (nach den ersten drei monaten)960€

jetzt bin ich mal gespannt, wie hoch mein alg1-anspruch sein wird und vorallem wie lange dieser sein wird :icon_kinn:

ich habe dann ja den direkten vergleich, wobei die sozialhilfe in den NL(vgl. hartzIV) nicht die volle miete deckt.
 
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Jetzt erzähl aber nur nicht noch, dieser Abstieg des niederen arbeitenden Volkes wäre nicht etwa GEWOLLT :icon_twisted:
War sicher nur ein Versehen ... Fehlkalkulation ... von "Wirtschaftsfachleuten" und hochbezahlten Regierenden :icon_party:
Wirtschaftsweisen sogar! Nicht popelige Fachleute, nene, die sind regelrecht Weise.
Und wie nicht zuletzt immer wieder mal vorkommende Kabinettsumbildungen belegen, handelt es sich bei den Regierenden um ausgewiesene Multitalente, die einfach alles können und beherrschen.
Bei soviel geballtem Expertenwissen bleibt dem normalsterblichen Fußsohlenvolk die Spucke weg.

(Ironie und so nicht zu vergessen, zur Sicherheit)
 
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