Hartz-IV-Familie darf kein teures Auto haben (11000,-€ Autowert nicht OKay, Zwei Autos zu jeh 7.500 aber kein Problem) (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

DonOs

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 Februar 2014
Beiträge
1.914
Bewertungen
3.595
Klar, daß ist nichts neues, der Freibetrag liegt bei 7500,-€.

Eine Familie darf kein gemeinsames Auto im Wert von 11.000,-€ besitzen, 2 Autos zu jeh 7.500 wären aber kein Problem. :first:

Sie besitzt ein Auto im Wert von 11 000 Euro.

Jeder Erwerbsfähige, der Hartz IV bezieht, hat ein Recht auf einen Wagen im Wert von maximal 7500 Euro. Bei einem Paar wären das zwei Autos mit einem Gesamtwert von 15 000 Euro. Deshalb klagte die Wolfsburger Familie. Der gemeinsame Wagen bewege sich im geschützten Finanzlimit, so ihre Begründung. Doch dieser Kalkulation folgte das Gericht nicht.
Weiterlesen auf, Achtung Springer: Urteil am Sozialgericht - Hartz-IV-Familie darf kein teures Auto haben -
Hannover -
Bild.de
 

doppelhexe

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 Juli 2011
Beiträge
3.322
Bewertungen
2.184
Klar, daß ist nichts neues, der Freibetrag liegt bei 7500,-€.
also bei uns war das kein problem, da hat man uns sogar erklärt, das der, den erlaubten wert von 7500€ übersteigende, betrag dem schonvermögen zugerechnet wird.

nun scheint das ja dann jetzt durch dieses urteil wohl dann allgemein-gültig anders zu sein...

was ich mich frage... das urteil eines sozialgerichts... und trotzdem ist revision nicht möglich? ist das nu in stein gemeisselt oder könnte jemand weiter dagegen vorgehen?

in meinen augen ist es schwachsinnig, ein gutes auto im wert von 12.000€ zu verkaufen, vielleicht grade mal 2 jahre alt, zu zeiten gekauft als man noch in lohn und brot war (sowas gibts, unser geerbter hyundai ist jetzt fast 2 jahre alt und hat nen wert von 10.000€)
um sich ne (zb) 8 jahre alte möhre von 7500€ zu kaufen, bei der man nicht weiss, was die vorbesitzer damit gemacht haben, welche macken sie haben und was man sich damit auflädt...

wenn das schonvermögen nicht ausgeschöpft ist...

solange man keine teure nobelkarosse fährt...
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ich denke bei dem Thema ist halt ein wenig Fingerspitzengefühl, je nach Einzelfall notwendig.

Manchmal macht es Sinn, manchmal ist es Schwachsinn den Verkauf zu fordern.
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
6.379
Bewertungen
15.206
Widerspricht meiner Meinung nach aber § 9 Abs 2 SGB II.
"Normales" Vermögen bzw die Vermögensfreibeträge werden in einer BG zusammengerechnet, aber für den Wert eines Kfz soll das jetzt nicht gelten?
 

Lighthouse

Elo-User*in
Mitglied seit
16 August 2017
Beiträge
95
Bewertungen
4
Hallo DonOs,

wenn also noch 2 Kinder in der BG leben, dann wären 4 x 7.500 € okay.
Das ist das erste Urteil. Warten wir doch die Berufung ab. Vorher werden wir keine abschließende Antwort bekommen.

Gruß
Lighthouse
 
Zuletzt bearbeitet:

flandry

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Februar 2013
Beiträge
1.190
Bewertungen
209
Wie ist doch der Spruch der JC: Das Urteil ist für den Einzelfall und für uns nicht bindend.
Das gilt für und GEGEN das JC.

Zumal die Vermögensfreibeträge zusammengerechnet werden.
Bei den Verfahrensdauern vor den Gerichten behaupte ich, dass der Wagen heute sowieso unter dem Freibetrag ist.:biggrin:
Und dann ist immer noch die Frage, ob die Verwertung wirtschaftlich ist. Schließlich kostet der Verkauf Geld, der Neukauf und Anmeldung eines neuen Wagens kosten auch Geld. Und vielleicht sind auch Steuern und Versicherung eines Gebrauchten höher als die des bisherigen Wagens.
 
Oben Unten