Hartz IV-Empfänger sollen Straßen kehren

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Kaleika

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Hartz IV-Empfänger sollen Straßen kehren

Die sollen unter anderem für mehr Sauberkeit in der Stadt sorgen und in Kindertagesstätten das Essen zubereiten, um die Erzieher zu entlasten.

Die Arge Saarbrücken (die Arbeitsgemeinschaft von Agentur für Arbeit und Regionalverband) übernimmt bis zu 75 Prozent der Personalkosten für 24 Monate. 550 000 Euro kostet die Beschäftigungsinitiative die Stadt pro Jahr. Derzeit sind bereits 86 Langzeitarbeitslose als Ein-Euro-Jobber und mit Hilfe des Beschäftigungszuschusses bei der Stadt im Einsatz. Kosten für die Stadt insgesamt 2010: rund eine Million Euro. (...)
Hartz IV-Empfänger sollen Straßen kehren

Wie viel Geld wieder dafür rausgeschmissen wird, sozialversicherungspflichtige Jobs kaputt zu machen und Menschen in unterbezahlte Arbeit ohne Arbeitnehmerrechte zu zwingen!

Kaleika
 

druide65

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Der Personalrats-Vorsitzende Bernd Schumann kritisiert aber, dass diese Beschäftigten nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlen. Das heißt: Wenn sie nach den zwei Jahren nicht übernommen werden,

ABM Light

Die Ein-Euro-Jobs will Jenal aber nicht verteufeln. Die Förderung mit dem Beschäftigungszuschuss koste die Arge pro Arbeitslosen rund 1400 Euro pro Monat, sagt Jenal. Davon könne er locker drei Ein-Euro-Jobs finanzieren. Und viele gesundheitlich angeschlagene Menschen fühlten sich in diesen Jobs wohl.

Seit wann fühlt sich ein gesundheitlich angeschlagener Mensch wohl in einem EEJ?
Die"gesunden" in Hungerlöhne und die"Kranken" bekommen nur noch eine Münze?

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das hier ein Niedriglohnsektor im Öffentlichen Dienst geschaffen werden soll.....
 

Drueckebergerin

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Tja, ich verurteile niemanden, der aus welchen Gründen auch immer so einen Job macht, aber da beißt sich halt die Katze in den Schwanz.
Wenn es nicht 10.000e freiwillige 1-€ - Jobber gäbe, wären die bald Vergangenheit :icon_neutral:
Guter Lohn für gute Arbeit !
 

Silvia V

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Tja, ich verurteile niemanden, der aus welchen Gründen auch immer so einen Job macht, aber da beißt sich halt die Katze in den Schwanz.
Wenn es nicht 10.000e freiwillige 1-€ - Jobber gäbe, wären die bald Vergangenheit :icon_neutral:
Guter Lohn für gute Arbeit !

Ich habe hier auch schon etliche Leute getroffen,die sich beim Jobcenter oder der Optionskommune beschwert haben,eben weil ihnen noch kein 1€-Job zugewiesen wurde.
Oder wenn der 1€-Job ausgelaufen ist,wird sofort nach einer Verlängerung gefragt.
Da fällt mir nix zu ein und wenn Argumente dagegen kommen,dann wird man angeschaut,als wenn gerade man vom Mars eingeflogen wurde.
Solange die Betroffenen nicht flächendeckend aufwachen,werden sich die "Macher" immer neue perfide Konstellationen einfallen lassen.
 

Linchen0307

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Ich habe hier auch schon etliche Leute getroffen,die sich beim Jobcenter oder der Optionskommune beschwert haben,eben weil ihnen noch kein 1€-Job zugewiesen wurde.
Oder wenn der 1€-Job ausgelaufen ist,wird sofort nach einer Verlängerung gefragt.
Da fällt mir nix zu ein und wenn Argumente dagegen kommen,dann wird man angeschaut,als wenn gerade man vom Mars eingeflogen wurde.
Solange die Betroffenen nicht flächendeckend aufwachen,werden sich die "Macher" immer neue perfide Konstellationen einfallen lassen.
Genau dies habe ich auch in unserem kleinen Ort festellen müssen. Die Leute gehen tatsächlich gern zu diesen Ausbeutern für 100 Euro mehr im Monat.
So entsteht dann der Niedriglohnsektor, denn solange EEJber willig sind, muss man keine Menschen für Echtlohn einstellen.
Hier sind schon kleine Firmen im Bereich des Gartenbaus abgedriftet, weil es von der Stadt keine Aufträge mehr gab. Die Friedhofsgärtnerei musste Mitarbeiter entlassen, weil die Grabpflege und Wege drum rum von EEJber versorgt werden... usw. Alles unter dem Mäntelchen "gemeinnützig und zusätzlich".
 

Rote Socke

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Hier sind schon kleine Firmen im Bereich des Gartenbaus abgedriftet, weil es von der Stadt keine Aufträge mehr gab. Die Friedhofsgärtnerei musste Mitarbeiter entlassen, weil die Grabpflege und Wege drum rum von Ein-Euro-Jobber versorgt werden... usw. Alles unter dem Mäntelchen "gemeinnützig und zusätzlich".

Und warum wehren sich diese Firmen nicht?
Wir sollten versuchen sie in unser Boot zu holen.
 
E

ExitUser

Gast
Im dritten Reich fing sowas ähnliches an. An einer Bevölkerungsgruppe die Juden genannt wurden.

Damals liess man die Juden Schnee schaufeln.

Heute sind es die schikanierten, erniedrigten Erwerbslosen die Straßen fegen sollen.

Wie Geschichte sich wiederholen kann. Natürlich in abgeänderter Form.

Soll jetzt nicht bedeuten das wir das gleiche Schicksal erleiden. Aber ich denke die Juden damals dachten auch nicht das Sie der Vernichtung zugeführt werden. Bis es dann soweit war...

Es ist ein schleichender Prozess. Sie versuchen es eben halt klammheimlich zu machen.

Und hier geschieht es auch unter dem Deckmantel dem Menschen "helfen" zu wollen.
 
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