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Hartz-IV-Empfänger gehen bei Abwrackprämie leer aus - Hilfe wird angerechnet

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anettl

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@ Doink

Richtig und es kommt noch hinzu, dass ich auf einen Neuwagen erstmal 3-5 Jahre Garantie habe und wenn dann etwas kaputt geht bezahle ich gar nichts! DAS habe ich bei einem gebrauchten nicht. Damit ist das Argument von Donauwelle dann auch beantwortet.

@ Donauwelle

Verstehst du nicht, dass ich über die anderen Missstände, die es bei Hartz IV gibt, genauso sauer bin, wie auch über die Abwrackprämie? Über die anderen Dinge regen sich alle ebenso auf wie darüber.
Und ich diskutiere hier mit, weil dieser Punkt mich persönlich eben gerade betrifft und gerne Antwort auf ein paar konkrete Fragen hätte. Stattdessen wird man hier nur damit konfrontiert, dass es ja fast schon unverschämt sei, darübr nachzudenken, sich evtl. einen Neuwagen leisten zu können, wenn der Staat schon etwas dazu tut.
Im übrigen bin ich auf die AWprämie nicht unbedingt angewiesen, da mein Vater mir/uns auch das Geld leihen würde. Und natürlich wäre es dann gut, wenn wir die 2.500,-€ AWprämie bekommen würden und somit das Darlehen geringer ausfallen würde!

Es geht doch einfach nur ums Prinzip, dass wiedermal wir Menschen dritter, ach was rede ich - wir sind ja schon 4. oder 5. Klasse - ausgeschlossen werden, weil wir es anscheinend nicht wert sind. Und da gebe ich Herrn Gysi recht, das ist menschenverachtend!!!
 

Doink

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@ Doink

Richtig und es kommt noch hinzu, dass ich auf einen Neuwagen erstmal 3-5 Jahre Garantie habe und wenn dann etwas kaputt geht bezahle ich gar nichts! DAS habe ich bei einem gebrauchten nicht. Damit ist das Argument von Donauwelle dann auch beantwortet.

@ Donauwelle

Verstehst du nicht, dass ich über die anderen Missstände, die es bei Hartz IV gibt, genauso sauer bin, wie auch über die Abwrackprämie? Über die anderen Dinge regen sich alle ebenso auf wie darüber.
Und ich diskutiere hier mit, weil dieser Punkt mich persönlich eben gerade betrifft und gerne Antwort auf ein paar konkrete Fragen hätte. Stattdessen wird man hier nur damit konfrontiert, dass es ja fast schon unverschämt sei, darübr nachzudenken, sich evtl. einen Neuwagen leisten zu können, wenn der Staat schon etwas dazu tut.
Im übrigen bin ich auf die AWprämie nicht unbedingt angewiesen, da mein Vater mir/uns auch das Geld leihen würde. Und natürlich wäre es dann gut, wenn wir die 2.500,-€ AWprämie bekommen würden und somit das Darlehen geringer ausfallen würde!

Es geht doch einfach nur ums Prinzip, dass wiedermal wir Menschen dritter, ach was rede ich - wir sind ja schon 4. oder 5. Klasse - ausgeschlossen werden, weil wir es anscheinend nicht wert sind. Und da gebe ich Herrn Gysi recht, das ist menschenverachtend!!!
Ich wüsste gerne einmal wer in der Regierung das gesagt hat, immerhin werden ja bald wieder Kreuzchen gemacht und ich will wissen für wen ich NICHT stimme. Auf andere Länder wird immer geschaut aber hier wird in Klassen unterschieden, nur unter einer Maske. Hartz 4 = Abschaum, den man nicht hochhelfen darf. So sieht es momentan aus, denn laut regierung sind ALG2 Empfänger es ja nicht wert die gleichen Rechte zu haben.
 

Bienchen

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Ob jetzt hie etwas nicht zusammenpaßt oder doch, ist im Moment eigentlich egal.

Fest steht, dass ein Neuwagen (oder 1-2 Jahre alt) im Endeffekt viel weniger Kosten verursacht, als ein altes Auto von über 10 Jahren. Natürlich kommt es auch auf die Fahrleistung (km) darauf an.
Wenn ich für ein altes Auto sehr viel Reparaturkosten investieren muss, dieses jedoch noch nicht einmal den Wert dieser Kosten erreicht, ist es nicht mehr rentabel.
Es gibt auch Eltern, Schwiegerelter, Omas und Opas, welche gerne etwas Geld geben für ein neueres Auto und die Prämie mit herngezogen werden kann, was spricht dagegen???

Jeder: (so will es der Staat)
- soll flexibel sein
- soll mobil sein
- Arbeitswege von 50 km und mehr in Kauf nehmen usw..

Also soll dieser Staat auch dafür sorgen, dass auch Arbeitslose nicht wie der letzte Dreck in diesem Land behandelt werden.
Ich kann nur hoffen und wünsche mir sehr, dass alle diejenigen, die auf den Arbeitslosen herumhacken, schnell in genau diese Lage kommen. Und bei der heutigen Situation kann es sehr schnell gehen!!

Es werden nie für alle Arbeitsplätze vorhanden sein.
Wer auf der Straße "steht", der kann zu 90 % die Schuld der Politik und dem Arbeitgeber geben!!!!!!!!!!!!!!

Wie wäre es, wenn einmal über mehr Zusammenhalt von der arbeitenden und arbeitslosen Bevölkerung nachgedacht wird.
Das ist doch der Grund, den die Politik mit allen Mitteln verhindern will.

Es wird fast jeden treffen - es ist nur eine Frage der Zeit!
 

Doink

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SPD fordert gerechte Hartz-IV-Abwrackprämie

(8) 24. Februar 2009, 17:42 Uhr
Innerhalb der SPD ist eine Diskussion um die Umsetzung der Abwrackprämie bei Hartz-IV-Empfängern entbrannt. Sozialdemokraten forderten Arbeitsminister Olaf Scholz dazu auf, die bisherige Regelung zu überdenken. Dass die Prämie für Arbeitslose als geldwerte Einnahme eingestuft werde, sei "völlig untragbar


SPD-Politiker streben eine Sonderregelung für Hartz-IV-Empfänger bei der Abwrackprämie an. Sie kritisieren, dass die Prämie von 2500 Euro wie andere Leistungen auch als Einkommen gilt und auf die Grundsicherung für Langzeitarbeitslose angerechnet wird. Mehrere SPD-Politiker wollen das nicht hinnehmen. Sie forderten in Berlin SPD-Arbeitsminister Olaf Scholz auf, die Regelungen zu überarbeiten.



Der Finanzpolitiker Reinhard Schultz nannte die Entscheidung, die Abwrackprämie für Empfänger von Arbeitslosengeld II als geldwerte Einnahme einzustufen, „aus sozialdemokratischer Sicht (...) völlig untragbar“. Arbeitslosengeld-II-Empfänger hätten das Recht auf ein Privatauto bis zu einem Wert von 7500 Euro. Sie könnten sich von dem Vermögen, das sie neben der Grundsicherung besitzen dürfen, ein Auto kaufen. Dies sei auch Voraussetzung, dass Hartz-IV-Empfänger mobil seien für Jobs, heißt es in einem Brief an den Bundesminister.
„Es ist daher widersinnig, gerade denjenigen, die ohnehin schon benachteiligt sind, die Umweltprämie wieder wegzunehmen“, schreibt Schultz weiter. Die Regelung könnte auch aus verfassungsrechtlicher Sicht bedenklich sein, da durch sie ein Teil der Bevölkerung eindeutig benachteiligt werde. SPD-Fraktionsvize Elke Ferner nannte in der „Saarbrücker Zeitung“ die Position des Ministers unlogisch. Sie werde dies nächste Woche in der Fraktion ansprechen.
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Die Empfänger der Abwrackprämie könnten über die 2500 Euro schließlich nicht frei als Einkommen verfügen, sondern müssten sie sogleich in ein neues Auto stecken, argumentiert Ferner. Zudem frage sie sich, warum die Abwrackprämie angerechnet werde, ein Rabatt des Autohändlers aber nicht. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) kritisierte nach Angaben des Blattes, Hartz-IV-Empfänger seien genau diejenigen, um die es bei dem Zuschuss gehe.
Das Arbeitsministerium hatte erst zu Wochenbeginn Nachbesserungen abgelehnt und darauf verwiesen, dass auch bei der Abwrackprämie die Vorgaben des Sozialrechts gelten. Wenn die Prämie von 2500 Euro gezahlt werde, erhöhe sich dadurch das zur Verfügung stehende Einkommen von Hartz-IV-Empfängern, sagte ein Ministeriumssprecher.
Die Grundsicherung richte sich nach der Bedürftigkeit. „Die 2500 Euro obendrauf vermindern die Bedürftigkeit.“ Dies gelte auch bei anderen Leistungen. Dieses Grundprinzip dürfe nicht durchlöchert werden. Die Abwrackprämie werde schließlich wie die Grundsicherung mit dem Geld aller Steuerzahler beglichen.



Konjunktur: SPD fordert gerechte Hartz-IV-Abwrackprämie - Nachrichten Politik - WELT ONLINE
 

Donauwelle

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Haben die ein schlechtes Gewissen bekommen :icon_twisted::eek:
Da fehlt mir aber immer noch der riesige Aufschrei der Erwerbslosenorganisationen, über die Dezimierung des Gebrauchtwagenmarktes AUF KOSTEN der Niedrigverdiener und Arbeitslosen... Den habe ich noch nirgendwo gelesen. Der Markt hierfür wird durch die Abwrackprämie zerstört, alte Autos verteuern sich erheblich und es gibt keinen Aufschrei? Wir diskutieren hier über einen minimalen Prozentsatz der ALGII-Empfänger, die wirklich noch das Geld für Luxus haben bzw. eine gewisse Kreditwürdigkeit oder Familie, die das Geld für sie ausgibt...

Das Gros verliert aber - diejenigen, die kein Geld und keine Kreditwürdigkeit besitzen, die aber ein KFZ brauchen und auf dem geänderten Gebrauchtwagenmarkt sich ein altes Auto zum Kauf suchen müssen und auf einmal 1000 EUR mehr ausgeben müssen, weil intakte Altautos verschrottet werden - anstatt weiterverkauft.

Ich finde es weniger schlimm, an einem Vorteil nicht beteiligt zu sein, als durch irgendetwas benachteiligt zu werden...
 

burki

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Hi,
Hartz-IV-Empfänger seien genau diejenigen, um die es bei dem Zuschuss gehe.
das nenne ich doch mal so richtige Scheuklappen oder will man wirklich mit aller Gewalt an das Letzte aus dem Sparstrumpf des "Hartzies"?
Gruss
burki
 

Martin Behrsing

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Liebe Doauwelle,

dazu gab es schon ein Interview von mir Anfang Februar. "Thüringer Allgemeine"
Aber hier geht es um etwas anderes, was Du anscheined nicht sehen willst. Es geht um die Ungleichbehandlung. Punkt. Da muss kein neues Fass zu aufmachen. Das haben wir ja bereit gemacht.
Da fehlt mir aber immer noch der riesige Aufschrei der Erwerbslosenorganisationen, über die Dezimierung des Gebrauchtwagenmarktes AUF KOSTEN der Niedrigverdiener und Arbeitslosen... Den habe ich noch nirgendwo gelesen. Der Markt hierfür wird durch die Abwrackprämie zerstört, alte Autos verteuern sich erheblich und es gibt keinen Aufschrei? Wir diskutieren hier über einen minimalen Prozentsatz der ALGII-Empfänger, die wirklich noch das Geld für Luxus haben bzw. eine gewisse Kreditwürdigkeit oder Familie, die das Geld für sie ausgibt...

Das Gros verliert aber - diejenigen, die kein Geld und keine Kreditwürdigkeit besitzen, die aber ein KFZ brauchen und auf dem geänderten Gebrauchtwagenmarkt sich ein altes Auto zum Kauf suchen müssen und auf einmal 1000 EUR mehr ausgeben müssen, weil intakte Altautos verschrottet werden - anstatt weiterverkauft.

Ich finde es weniger schlimm, an einem Vorteil nicht beteiligt zu sein, als durch irgendetwas benachteiligt zu werden...
 

Donauwelle

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Dann hat das scheinbar keine Wellen geschlagen bzw. man hat darum keinen Wind gemacht. Finde ich enttäuschend. Das wäre nämlich ein Punkt gewesen, der wirklich wichtig gewesen wäre. Denn ob 1000 HartzIVler, denen es nicht so schlecht gehen kann, wenn sie noch an Neuwagen denken, 2500 mehr oder weniger kassieren sollten viel weniger wert sein als 100 000 HartzIVler, die dadurch 1000 EUR mehr für ein Auto ausgeben müssen - bzw. keines kaufen können und nicht mobil sind.

Tut mir leid - aber da läuft die Diskussion wirklich am falschen Ende...
 

isabel

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Das möchte ich jetzt richtig verstehen.
Abwrackprämie für ein altes Auto ist verbunden mit Kauf eines Neues oder 1Jahre-altes Autos. Für einfache Verschrottung darf man immer noch selbst bezahlen.

Beispiel:
Ein ALG2 E, Aufstocker, Teil der BG (Einer verdient, dem anderen wird gerade Heizkosten gebilligt) haben als geschütztes Vermögen ein altes Auto und Sparbuch.
Z.B. wegen besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt, das arbeitende Teil der BG muss flexibel sein, oder einfach im ländlichen Gegend:
wird das alte Auto in Verbindung mit Neukaufvertrag verschrottet.
Also, von geschützten Vermögen wird Bargeld gemacht (Umwandlung), das nur mit Neukauf gilt.
Da die Verträge nach BGB gelten - muss man das neue Auto kaufen.
Ohne neuen Kaufvertrag bekommt man keine Premie, vielmehr muss noch Verschrottungskosten selbst bezahlen!
Bekommt man die Premie und wegen Zeitspanne muss man das Geld "verfressen", ist man immer noch nicht frei, das neue Auto vertragsgemäß zu bezahlen.

IRRSINN

Des weiteren: aus welchen Grund soll geschütztes Vermögen im Falle Geldverwertung als Einkommen angerechnet werden?
Soll das heißen: wenn man von eigenen Sparbuch Geld für aktuelle Bedürfnisse nimmt, heisst das Einkommen?
Wenn man davon Waschmaschine oder Kühlschrank kaufen möchte - immer noch erst als Einkommen?

Was ist den dann "geschütztes Vermögen, 150,-/Lebensjahr?
Darf man den nicht benutzen?
Dann hat das alles überhaupt keinen Sinn. Dann ist es in Grunde genommen egal, ob man sein Vermögen gleich verbrauchen muss, oder später, wenn man von Sparbuch Geld für bestimmten Ziel nimmt und es wird als Einkommen angerechnet.

Sogar ein schlechtes Gesetz darf man nicht nach Lust und Laune auslegen!

MfG
Isabell
 

Doink

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Die Grünen kommen mit aufs Boot

Erfurt - Die Grünen haben gefordert, dass auch Hartz-IV-Empfänger von der Abwrackprämie profitieren sollen. Der sozialpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Markus Kurth, sagte der «Thüringer Allgemeinen» (Mittwochausgabe), die Grünen seien grundsätzlich zwar keine Freunde der Umweltprämie. «Aber wenn sie schon da ist, sollte sie wenigstens bis zur Schonvermögensgrenze gewährt werden». Es verwies laut Vorabmeldung der Zeitung auf Regelungen im Konjunkturpaket II, nach denen die 100 Euro Kinderbonus nicht auf die Zahlung des Arbeitslosengeldes II angerechnet werde. Die Änderung des Sozialgesetzbuches halte er für nicht so schwierig. Die Abwrackprämie für Altautos in Höhe von 2.500 Euro wird nach derzeitiger Regelung auf die Grundsicherung angerechnet.
Quelle: net-tribune.de

Damit sprechen sich nun schon 3 Parteien (Linke, SPD,Grüne) gegen die Herbasetzung der ALG2 Empfönger aus und fordern Gleiches Recht für alle. Es scheint doch noch Menschen mit Gerechtigkeitssinn zu geben.
 

Gabi

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AW: Die Grünen kommen mit aufs Boot



Damit sprechen sich nun schon 3 Parteien (Linke, SPD,Grüne) gegen die Herbasetzung der ALG2 Empfönger aus und fordern Gleiches Recht für alle. Es scheint doch noch Menschen mit Gerechtigkeitssinn zu geben.
Diese Menschen "mit Gerechtigkeitssinn" wirst Du nach der Wahl im Herbst nirgends mehr finden!
 

Doink

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SPD für Abwrackprämie für Hartz-IV-Empfänger



Berlin(dpa) - SPD-Vize Andrea Nahles hat sich zu einer Abwrackprämie auch für Hartz IV-Empfänger bekannt. Nahles sagte der «Bild»-Zeitung, sie habe nicht den geringsten Zweifel, dass die SPD- Bundestagsfraktion eine Nichtanrechnung der Abwrackprämie für Hartz- IV-Empfänger unterstützen wird. Auch der SPD-Linke Ottmar Schreiner sprach sich dafür aus. Derzeit wird die Abwrackprämie bei Langzeitarbeitslosen auf ihr Grundeinkommen angerechnet.
welt.de
 

Gaestin

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man kann doch unmöglich diese Prämie auf
die Regelleistung anwenden, weil
es sich um eine Vermögensumwandlung handelt,
nicht um Einkommen. Ich verstehe das nicht.
 
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Ich auch nicht, aber wenn wir realistisch sind...

Ehe das entschieden wird, ist der Topf an Geldern, der für diese Prämie vorgesehen ist ratzeputz leeeeeeeeeeeeeeer.
 
E

ExitUser

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Mein Gerechtigkeitssinn sagt mir, es müssen keine Gesetze geändert werden. Das Geld ist nicht frei verfügbar. Leben kann ich auch nicht davon. Man bekommt lediglich ein Auto mit 2500 EURO Rabatt.
 

Dora

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Erstaunlich und mir völlig unverständlich wie und warum hier so lange zu diesem Thema diskutiert wird.

Erstens dürfte kaum jemand ernsthaft davon betroffen sein, weil die Anschaffung eines Neu- oder Jahreswagen die finanziellen Möglichkeiten der allermeisten übersteigen dürfte. Selbst dann, wenn das volle Schonvermögen (150 Euro pro Lebensjahr) noch vorhanden ist. Mein Schonvermögen ist in den ersten Jahren Hartz IV bereits auf einem jämmerlichen Rest geschrumpft, da ich wegen der unzureichenden, verfassungswidrigen Leistungen und 2 Kinder trotz sparsamster Lebensweise ständig zuschießen musste, weil wir sonst gegen Ende eines jeden Monats nicht mehr genug zu essem gehabt hätten.

Zweitens wird die Zahl derer, die tatsächlich das Geld für die Anschaffung eines Jahres- oder gar Neuwagens haben, von der Größenordnung her im Prommillebereich oder gar bei absolut Null liegen. Denen sei gesagt, dass die Abwrackprämie eine zweckgebundene Leistung ist und nach der Rechtslage nicht als Einkommen zählt. Sie mögen sich wegen der verlautbarten, angeblichen Anrechnung also beruhigt sehen.

Das Thema der Anrechnung dieser Prämie auf Hartz IV als Erwerbsloser öffentlich zu diskutieren, mag einer Profilneurose dienlich sein, als hilfreich sehe ich das nicht.
Ganz im Gegenteil: Es wird als Jammern auf hohem Niveau wahrgenommen, untergräbt die Glaubwürdigkeit und und ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz, denn ausgegrenzt sind Erwerbslose nicht wegen der Abwrackprämie, sondern weil sie nicht mehr verwertbar sind für Profitgier und Kapital, weil ihnen und ihren Kindern Grundrechte verweigert werden und ein menschenwürdiges Leben, ja sogar das Recht auf Leben selbst!

(Müntefering: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!")
.
 

Mausilein06

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Ich weiß auch bald nicht mehr wem man hier was glauben soll.
Die einen sagen es ist zweckgebunden und andere wiederrum sagen, es ist als Einkommen anzurechnen. Auskünfte erhält man nur über die Leistungsabteilung, weil dort die Regelleistungen berechnet werden. Dort darf man aber auch nicht mal eben anklopfen, nein man muss schon einen Termin vereinbaren. Durchwahlnummern erhält man auch nicht. Und dann ist es auch noch so.... das Arge X dies dazu sagt und Arge Y das. Einige (viele) berufen sich auf diesen Paragraphen das es als Einkommen zählt und denken nicht einmal im geringsten darüber nach, das ich das Geld ...sprich die Abwrackprämie nur wieder in ein neues oder in einen Jahreswagen umwandeln muss um in den Genuss zu kommen diese Prämie "zu kassieren".
Diese ungenauen Aussagen machen mich irgendwo ziemlich bluna im Kopf.

Vielleicht weiß ja jemand anderes schon etwas mehr, um das Wochenende doch noch genießen zu können ;)

In diesem Sinne
Euch allen einen schönen Tag, mit oder ohne den Gedanken an die Abwrackprämie und schöne Grüße nach Irgendwo in Thüringen
 

Dora

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Hallo "Mausileino6"

herzlich willkommen im Forum!
....
Vielleicht weiß ja jemand anderes schon etwas mehr, um das Wochenende doch noch genießen zu können ;)
...
Vielleicht denkst du einfach mal selber nach, statt die Mitarbeiter von ARGEn zu fragen, die angewiesen sind, Leistungen zu kürzen, wo es nur geht?

Nutze doch bitte das Wochenende und recherchiere mal selbst.

In diesem Sinne einen schönen Tag noch und ein an eigenen Erkenntnissen reiches Wochenende!

Schöne Grüße nach Irgendwo!

PS: Wie viel soll denn dein neues Auto kosten?
.
 
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