"Hartz IV"-Empfänger bekommen Mail-Bewerbungen nicht erstattet (Aus für Joblife?) (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Martin Behrsing

Redaktion
Startbeitrag
Mitglied seit
16 Juni 2005
Beiträge
21.608
Bewertungen
4.248
Das könnte das Aus für Joblife und ähnliche Konsorten sein

Sozialgericht Leipzig: Bewerbungen müssen realistische Chance auf Einstellung bieten

Leipzig (ddp). "Hartz IV"-Empfänger bekommen Kosten für die Versendung standardisierter E-Mail-Bewerbungen nicht erstattet. Dies entschied das Sozialgericht Leipzig. In den vorliegenden Fällen hatten fünf "Hartz IV"-Empfänger einen Dritten damit beauftragt, per E-Mail Blindbewerbungen an mögliche Arbeitgeber zu schicken, wie das Gericht am Mittwoch in Leipzig mitteilte. Dafür entstanden Kosten von fünf Euro pro Bewerbung, was sich auf bis zu 200 Euro je Bewerber summierte. Die ARGE lehnte die Kostenübernahme jedoch ab, wogegen die "Hartz IV"-Empfänger klagten.
Das Gericht entschied jedoch, dass Bewerbungskosten nur übernommen werden könnten, wenn damit auch die Eigeninitiative des Bewerbers gestärkt werde und eine realistische Chance auf Einstellung vorhanden sei. Dies sei in den vorliegenden Fällen jedoch nicht der Fall. "Die Bewerbungen ließen jedes konkrete Eingehen auf den Arbeitgeber und die beabsichtigte Tätigkeit vermissen und dürften in den allermeisten Fällen ungelesen gelöscht werden", begründete das Gericht seine Entscheidung.
(ddp)
freiepresse.de - Regionales aus Chemnitz, Zwickau, Vogtland, Erzgebirge und Mittelsachsen
 

Drueckebergerin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 März 2008
Beiträge
2.218
Bewertungen
68
C O O L !

Weißt Du Näheres darüber?
Werden die Unterlegenen H VIler sich jetzt mit dieser Begründung gegen die Forderung der "Jobvermittler" zur Wehr setzen??? :icon_twisted:
 
E

ExitUser

Gast
Hier gibt es eine PV, die reicht für sich "nicht verwertbare" Bewerbungen an eine Dame weiter, die nach diesem Prinzip verfährt. Aus ordentlichen Bewerbungsmappen macht diese Frau Kurz- und Blindbewerbungen und fordert von dem Arbeitsuchenden 2,50 anteiliges "Preisgeld", pro Bewerbung per E-Mail, versteht sich. Kommentar Arge: "Ja ja, da gibt es viiiele Schwarze Schafe."
 

Drueckebergerin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 März 2008
Beiträge
2.218
Bewertungen
68
Hier gibt es eine PV, die reicht für sich "nicht verwertbare" Bewerbungen an eine Dame weiter, die nach diesem Prinzip verfährt. Aus ordentlichen Bewerbungsmappen macht diese Frau Kurz- und Blindbewerbungen und fordert von dem Arbeitsuchenden 2,50 anteiliges "Preisgeld", pro Bewerbung per E-Mail, versteht sich. Kommentar Arge: "Ja ja, da gibt es viiiele Schwarze Schafe."
Haben die dafür die Erlaubnis der HE ? Ansonsten gäbs von mir ne dicke Anzeige......
Sorry, falls OT !
 
E

ExitUser

Gast
Haben die dafür die Erlaubnis der HE ? Ansonsten gäbs von mir ne dicke Anzeige......
Sorry, falls OT !
OT = ?

Das läuft ziemlich undurchsichtig ab. Kein Schild an der Eingangstür, die Frau stellt sich als MAin des Herrn XYZ vor und habe den Auftrag usw. Dann wird so lange gelabert, bis der "Kunde" weich ist oder auch nicht. Wäre sicher auch interessant für das Finanzamt.

Dresdner-Jobmagnet

Diese Seite ist seit Juli 2008 unverändert. Ob das Geschäft floriert?
 

Merkur

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Januar 2006
Beiträge
1.896
Bewertungen
149
Meist locken sie mit einer Arbeit mit Verdienst wo man ohne H4 auskommen könnte und dann unterschreiben sie mal . Dann kommen die Bewerbungen und dann die Rechnung wo man sich das Geld von den Argen wieder holen könnte.
 
E

ExitUser

Gast
Meist locken sie mit einer Arbeit mit Verdienst wo man ohne H4 auskommen könnte und dann unterschreiben sie mal . Dann kommen die Bewerbungen und dann die Rechnung wo man sich das Geld von den Argen wieder holen könnte.
Soweit ließen wir die Frau gar nicht kommen. Die fing dann an zu flüstern, als im Nachbarzimmer (andere Firma) die Tür ging. Aber so sollte es wohl laufen, ja.
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Entweder das Aus, oder, wenn die BA ihre Mitarbeiter weiterhin anweist, einen Eingriff auf den Arbeitsmarkt durch Beratung zu PAVn zu unterlassen, das Aus für die Geschädigten. Man bedenke nur, ein HE weiß nicht, dass es zu Komplikationen kommt, ja möglicherweise sogar unzulässig ist, dass ein PAV für ihn Bewerbungen schreibt und dies abrechnet. In den meisten Fällen wird doch zwischen PAV und HE ein Vertrag geschlossen. Und wie sagt man so schön: Unwissen schützt vor Strafe nicht. Der SB kann sagen: "Die sehen alle gleich aus und sind sehr oberflächlich - mein Ermessen hinsichtlich des Vermittlungsbudgets sagt mir, es gibt für Sie kein Geld dafür."

Daher kann die einzig logische Konsequenz nur lauten, sämtliche PAV zu meiden. Was aus deren Geschäft wird, kann uns letztendlich egal sein. Sollen sie sich halt in ihre angebotenen Jobs selbst vermittlen, dann ist Ruhe im Karton.

Wenn ich beim Urteil mal kritisch sein darf: Das dürfte nicht nur auf E-Mail-, sondern auch auf papierene Bewerbungen zutreffen, wenn sie durch einen Dritten angefertigt werden. Denn offensichtlich geht es auch um den Inhalt. JobLife beispielsweise hat den HE ja immer Ausdrucke in die Hand gegeben, die im Prinzip auch als Brief hätten durchgehen können. Dass tatsächlich nur E-Mail-Bewerbungen durch JobLife gemacht wurden, ergaben ja erst die Recherchen zu diesem Artikel: pr-sozial | JobLife Arbeitsvermittlung Berlin – BA verbrennt weiterhin Steuergelder | Httpwww, Arbeitsvermittlung, Man, Joblife, Mir, Mich, Bewerbungen, Unternehmen Und ums billig zu halten, lud JobLife die Leute dann auch noch ein, damit sie sich die Blätter abholen sollen. Spart schließlich (Pin-Mail-)Porto, gelle Jan?

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
C O O L !

Weißt Du Näheres darüber?
Werden die Unterlegenen H VIler sich jetzt mit dieser Begründung gegen die Forderung der "Jobvermittler" zur Wehr setzen??? :icon_twisted:
Cool ist es für die Betroffenen aber nicht, denn die haben das Geld ja u.U. bereits bezahlt bzw. werden noch zur Kasse gebeten und bekommen es nicht ersetzt. Wichtig wäre ein Urteil gewesen, daß es für unzulässig erklärt für derartig minderwertige Bewerbungen im Auftrag auch noch Geld kassieren zu dürfen.
 

druide65

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Februar 2006
Beiträge
4.691
Bewertungen
287
Die Begründung ist in jedem Fall nicht zutreffend,
weil des garnicht anders zu bewältigen is,
als stakato zu formulieren und rauszuschicken.
Mit Textbausteinen und Feldeigenschaften geht dies auch individuell.
 

Merkur

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Januar 2006
Beiträge
1.896
Bewertungen
149
Soweit ließen wir die Frau gar nicht kommen. Die fing dann an zu flüstern, als im Nachbarzimmer (andere Firma) die Tür ging. Aber so sollte es wohl laufen,
Dank dem ELO-Forum sonst wären wir auch auf den Ulk rein gefallen. Konnten noch beizeiten abspringen. Und gefunden haben wir das auf den Seiten der AA. Da tummeln die sich wie Unkraut im Garten .
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten